Apple-iPhone

Die 7 besten Apple-iPhones im Vergleich

Betriebssystem
Typ SIM-Karte
Prozessor
Arbeitsspeicher
Speicher
SpeicherkapazitÀt
Bildschirm und Kamera
GrĂ¶ĂŸe Display
Auflösung Bildschirm
Kamera
Auflösung Frontkamera
KonnektivitÀt
LTE-fÀhig
Bluetooth-fÀhig
NFC
WLAN-fÀhig
Wi-Fi Direct
Extras
Dual-Sim
Fingerabdrucksensor
Gesichtserkennung
Kabelloses Laden
Sonstiges
Farbe
Maße
Gewicht

Apple-iPhone-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Trotz der vergleichsweise hohen Kosten lohnt sich der Kauf eines iPhones dank seiner Langlebigkeit und der regelmĂ€ĂŸigen Updates.
  • Die perfekt aufeinander abgestimmte Software und Hardware bietet ein unvergleichbar intuitives Nutzererlebnis.
  • Mit dem kommenden Update auf iOS 14 können sich Nutzer auf noch mehr Personalisierung freuen.
  • Vom gĂŒnstigen iPhone SE bis zum Top-Modell iPhone 11 Pro mit Dreifach-Kamerasystem ist fĂŒr jeden das passende Modell dabei.

Die Königsklasse der Smartphones

Das Smartphone hat sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Tool unseres tĂ€glichen Lebens entwickelt. LĂ€ngst nutzen wir es nicht mehr nur fĂŒr Kommunikation oder Unterhaltung. Auch alltĂ€gliche Aufgaben wie BankgeschĂ€fte oder EinkĂ€ufe werden heute mit dem Handy erledigt. Laut einer Studie der Analyseplattform App Annie erleben insbesondere Finanz-Apps einen enormen Zulauf und wĂ€hrend 2018 Smartphone-Nutzer im Schnitt noch drei Stunden tĂ€glich am Smartphone verbrachten, waren es 2019 bereits 3,7 Stunden.

Die wachsende Bandbreite an Aufgaben erfordert eine stetig steigende FunktionalitĂ€t der GerĂ€te. Einerseits versuchen die Hersteller durch regelmĂ€ĂŸige Updates der Betriebssysteme dieser Dynamik Rechnung zu tragen, langfristig kann der schnellen Entwicklung jedoch nur mit neuen GerĂ€ten begegnet werden. Laut einer Befragung durch Greenpeace greifen Nutzer im Schnitt alle zweieinhalb Jahre zu einem neuen Modell.

Bei den mobilen Betriebssystemen gibt es im Prinzip nur die Wahl zwischen Android und iOS. Andere Systeme wie Windows oder Blackberry kommen laut einer Studie der Beratungsfirma Kantar zusammengenommen nur noch auf einen Marktanteil von 0,2 Prozent. In Deutschland war Android im September 2019 mit 80,9 Prozent klarer MarktfĂŒhrer, wobei iOS im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozentpunkte auf 18,9 Prozent zulegen konnte. Die PopularitĂ€t von Android lĂ€sst sich unter anderem damit erklĂ€ren, dass das Betriebssystem von mehreren Herstellern wie Samsung oder Huawei genutzt wird, wĂ€hrend iOS ausschließlich auf Apple iPhones lĂ€uft.

Welche Argumente sprechen fĂŒr das iPhone?

Die GerĂ€te von Apple gelten als besonders sicher und zudem fĂŒhrend bei VerschlĂŒsselung und Datenschutz. Das liegt zum Teil daran, dass das Betriebssystem, anders als Android, nicht offen ist. Ein weiteres Plus fĂŒr die iPhones: Hardware und Software sind optimal aufeinander abgestimmt und das macht die Nutzung der GerĂ€te unnachahmlich intuitiv. Das gilt auch fĂŒr die Apps von Drittanbietern – damit sie bei iTunes angeboten werden dĂŒrfen, mĂŒssen sie sich streng an die Richtlinien von Apple halten. Zudem bleiben iPhones dank regelmĂ€ĂŸiger Updates ĂŒber Jahre aktuell, wĂ€hrend es bei Android Smartphones vom GerĂ€tehersteller abhĂ€ngt, ob Updates angeboten werden.

Diese Vor-und Nachteile haben iPhones im Vergleich zu Android-Smartphones:

Vorteile
  • Perfekt aufeinander abgestimmte Hardware und Software
  • Intuitive UX auch bei Apps von Drittanbietern
  • RegelmĂ€ĂŸige Updates
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Sicherheit
Nachteile
  • Vergleichsweise teuer in der Anschaffung

iOS 13 und 14 – ein Überblick

Das im Herbst 2019 erschienene iOS 13 konnte mit Neuerungen wie dem Dark Mode, QuickPath und Look Around beeindrucken. Nun steht bereits iOS 14 vor der TĂŒr, das die FunktionalitĂ€t und Benutzerfreundlichkeit des mobilen Betriebssystems von Apple nochmals erweitert. Zu den Highlights gehören die ĂŒberarbeiteten Widgets, die nun auch auf dem Homescreen angezeigt werden, eine neue Mediathek-App und eine kompakte Anzeige von Anrufen.

Welche Funktionen stecken in iOS 13?

Mit iOS 13 unterscheidet Apple erstmals zwischen Betriebssystemen fĂŒr iPhone und iPad. Damit trĂ€gt das Unternehmen der speziellen Nutzung von Tablet-Computern Rechnung und bietet eine neue Gestensteuerung sowie Multitasking-Funktionen, die auf das iPad zugeschnitten sind. Neben erhöhter Leistung und Schnelligkeit bietet iOS 13 eine Reihe an neuen Features, die dem iPhone nicht nur mehr IndividualitĂ€t und Abwechslung bescheren, sondern auch die ProduktivitĂ€t steigern.

Dark Mode

Jahrelang war die BenutzeroberflĂ€che der Apple-GerĂ€te weiß gehalten. Mit iOS 13 können Anwender in den dunklen Modus mit schwarzem beziehungsweise dunkelgrauem Hintergrund und weißer Schrift wechseln. Dadurch wird insbesondere die Bedienung in der Nacht angenehmer fĂŒr das Auge und die Einstellung schont sogar den Akku. User, die Abwechslung mögen, können im Kontrollzentrum auch einen Zeitraum festlegen, in dem der Dark Mode aktiviert sein soll. Der Dark Mode kommt nicht nur fĂŒr die Standard-Apps, sondern ist auch fĂŒr Drittanbieter-Apps verfĂŒgbar.

Wischen statt Tippen

Die praktische Funktion fĂŒr Schnellschreiber gibt es nun auch fĂŒr das iPhone: Anstatt die Buchstaben einzeln anzutippen, erlaubt QuickPath das Eingeben von Wörtern mit einer wischenden Bewegung, die die einzelnen Buchstaben miteinander verbindet. Die Tastatur erkennt dann das richtige Wort, selbst wenn der Anwender einzelne Buchstaben nicht genau trifft. Aktivieren lĂ€sst sich die Funktion in den Tastatureinstellungen unter „Zum Tippen streichen“.

Erweiterte Health-Funktionen

Gesundheit ist schon seit lĂ€ngerem ein wichtiges Thema bei Apple, was sich auch bei iOS 13 bemerkbar macht. So lassen sich anschaulich die letzten sportlichen AktivitĂ€ten in den Health-Trends beobachten und mit dem neuen Zyklusprotokoll sogar der Menstruationszyklus ĂŒberwachen. Auch fĂŒr die Ohren gab es zusĂ€tzliche Features: Um vor zu lautem GerĂ€uschpegel zu schĂŒtzen, ĂŒberwacht die App die LautstĂ€rke der iPhone-Kopfhörer und warnt vor sehr lauten UmgebungsgerĂ€uschen.

Verbesserte Bilder-Organisation und mehr Bearbeitungsmöglichkeiten fĂŒr Videos

Die Foto-App speichert in iOS 13 Bilder automatisch nach Tag, Monat, Jahr, Personen und Apps wie Instagram oder WhatsApp. Es wird jeweils ein Foto oder Video groß in der Übersicht dargestellt, wobei die Videos und Live Photos dabei automatisch abgespielt werden. Dadurch bekommt die App einen sehr lebendigen Look und die neue Strukturierung hilft dabei, bestimmte Bilder schneller zu finden. Außerdem lassen sich die Fotos auch beim Scrollen in der Übersicht grĂ¶ĂŸer ziehen, ohne dass man sie öffnen muss. FĂŒr Videos bietet iOS 13 nun auch die gleichen Einstellungsmöglichkeiten wie fĂŒr Fotos – selbst Drehungen der Videodateien sind im 13er-Update möglich.

KontextmenĂŒ

Vor iOS 13 ließen sich Apps durch langes DrĂŒcken auf das Icon verschieben. Seit dem Update funktioniert das nicht mehr direkt, stattdessen öffnet sich zuerst ein KontextmenĂŒ, ĂŒber das Sie die App neu anordnen oder teilen können. Manche Apps bieten ĂŒber das KontextmenĂŒ sogar Zusatzfunktionen an. Um Apps zu löschen, muss man sie noch lĂ€nger gedrĂŒckt halten, bis das KontextmenĂŒ durch das bekannte Wackeln abgelöst wird.

Frischer Anstrich fĂŒr Erinnerungen

Ein komplett neues Design hat die Erinnerungen-App mit dem iOS 13 Update erhalten. Erinnerungen werden automatisch kategorisiert und können durch Fotos, Dokumente und Weblinks vervollstĂ€ndigt werden. Außerdem hilft Siri, indem sie beim Erhalt bestimmter Nachrichten anbietet, automatisch eine Erinnerung zu erstellen.

Apple Maps nun auch mit 3D-Funktion

In Sachen Kartendienst tritt Apple in Konkurrenz mit Google Maps. Look Around stellt die Umgebung in 3D-Ansicht dar – wo Google bereits vor Jahren mit der Erschließung der Straßen in 3D-Aufnahmen begonnen hat, startete Apple damit im Jahr 2019 erstmals in den USA und 2020 weltweit. Bis zu einer vergleichbaren Abdeckung wird es daher noch dauern, ein Zugewinn ist die Funktion aber allemal. Und ab Herbst 2020 soll es mit iOS 14 noch weitere hilfreiche Features geben, wie Wegbeschreibungen fĂŒr Radfahrer oder Kooperationen mit ReisefĂŒhrer fĂŒr passende Empfehlungen.

Was wird iOS 14 bringen?

Am 22. Juni fand Apples Entwicklerkonferenz WWDC 2020 statt. EingelĂ€utet wurde diese traditionell mit der Keynote des CEO, Tim Cook, in der er die Neuerungen fĂŒr iOS 14, den Nachfolger von iOS 13, bekanntgab. Das Update soll im Herbst veröffentlicht werden und verspricht ein noch intuitiveres und personalisierteres Nutzererlebnis. Die Neuerungen umfassen unter anderem konfigurierbare Widgets, das Anzeigen von Anrufen im Benachrichtigungsfeld sowie Verbesserungen bei iMessage und bei der Nutzung der kabellosen Kopfhörer AirPods.

So lassen sich beispielsweise Widgets konfigurieren, Ă€hnlich wie man es vom iPad her kennt. GrĂ¶ĂŸe und Position sind frei wĂ€hlbar und es soll sogar möglich sein, intelligente Widget-Stapel zum Homescreen hinzuzufĂŒgen. Dabei sollen die Widgets basierend auf den zu der Tageszeit meistgenutzten Apps angezeigt werden. Was viele Nutzer freuen dĂŒrfte: Erhalten sie ĂŒber das iPhone, WhatsApp oder eine andere App einen Anruf, nimmt dieser nicht mehr das gesamte Display ein, sondern erscheint Ă€hnlich einer Nachricht in einem kleinen Fenster, ĂŒber das sie ihn annehmen oder ablehnen. Auch wĂ€hrend eines FaceTime-Anrufs lassen sich die Apps weiter benutzen dank Bild-in-Bild-Funktion. Diese erlaubt es beispielsweise auch, wĂ€hrend des Abspielens eines Videos eine andere App zu benutzen und parallel weiterzuschauen.

Auch iMessage bekommt nĂŒtzliche neue Funktionen wie das Pinnen der wichtigsten Unterhaltungen fĂŒr eine bessere Übersicht, das ErwĂ€hnen von Kontakten oder das direkte Antworten auf eine bestimmte Nachricht in einer Chat-Gruppe. Dank erweiterter Optionen fĂŒr die Gestaltung des eigenen Memojis lĂ€sst sich das Apple-Me noch besser personalisieren.

Verbesserungen wurden auch fĂŒr die AirPods, die kabellosen Kopfhörer von Apple, angekĂŒndigt: Hier verspricht das Update ein besonders rĂ€umliches Klangerlebnis und ein einfaches Wechseln der GerĂ€te ohne manuelles Umschalten der Bluetooth-Verbindung. Zudem soll das Update ein Anpassen des Klangs an das Hörvermögen ermöglichen sowie das zeitgleiche Koppeln von zwei Paar AirPods mit demselben GerĂ€t.

Die aktuelle iPhone-Generation

Nicht nur die Software, sondern auch die iPhone-Hardware bekommt regelmĂ€ĂŸige Updates verpasst. Die aktuelle elfte Generation besteht aus drei Modellen: Das iPhone 11 ist das Standardmodell, mit dem iPhone SE macht Apple den Android-GerĂ€ten der Mittelklasse Konkurrenz und beim iPhone 11 Pro handelt es sich um ein top ausgestattetes Spitzenmodell. Zudem sind mit dem iPhone XR und dem iPhone XS auch noch zwei Modelle der VorgĂ€ngergeneration erhĂ€ltlich.

iPhone SE

Das iPhone SE ist die gĂŒnstigste aktuelle Variante. Trotz der Ähnlichkeit zum iPhone 5 ist das iPhone SE nicht mit dem alten Modell vergleichbar – mit seinem A13-Bionic-Chip bringt es genauso viel Leistung wie das Top-Modell iPhone 11 Pro. Zudem lĂ€uft es lĂ€uft mit aktuellem Betriebssystem, inklusive neuster Features.

Der A13-Bionic-Chip sorgt außerdem fĂŒr wirklich gute Bilder, obwohl die Kamera nur ĂŒber eine einzige Linse verfĂŒgt. 4K-Videos ĂŒberzeugen mit gestochen scharfer BildqualitĂ€t und fĂŒr Nostalgiker verfĂŒgt das iPhone SE noch ĂŒber die beliebte Home-Taste mit Touch ID. Mit einer Bildschirmdiagonale von nur 4,7 Zoll ist es das handlichste unter den iPhones.

iPhone 11

Das iPhone 11 kam 2019 als Nachfolger des iPhone XR heraus. Äußerlich sind die beiden Modelle kaum zu unterscheiden, aber das iPhone 11 verfĂŒgt zusĂ€tzlich zur Hauptkamera ĂŒber ein Ultraweitwinkelobjektiv. Außerdem ist im iPhone 11 der leistungsstarke A13-Bionic-Chip verbaut, mit dem Filme, Videos und Spiele unglaublich flĂŒssig dargestellt werden. Die Bildschirmdiagonale des iPhone 11 misst 6,1 Zoll, damit steht sichtbar mehr AnzeigeflĂ€che zur VerfĂŒgung als auf dem iPhone SE mit 4,7-Zoll-Bildschirm.

Zudem ist im iPhone 11 der neue U1-Chip von Apple verbaut – dieser nutzt Ultrabreitband-Technologie, womit Nutzer via AirDrop spielend leicht Dateien mit anderen Personen im Raum teilen können. Das Besondere dabei: Richtet der Nutzer sein iPhone direkt auf eine andere Person, erscheint diese auch als erste in der AirDrop-Liste. DarĂŒber hinaus besticht das iPhone 11 mit seiner TonqualitĂ€t, denn dank der Dolby-Atmos-Technologie ist der Sound dreidimensional wahrnehmbar.

iPhone 11 Pro

Das iPhone 11 Pro bietet als einziges Modell gleich drei Kameras – neben Weitwinkel und Ultraweitwinkel hat es ein Teleobjektiv verbaut, mit dem Nutzer an entfernte Motive heranzoomen können. Damit bietet das iPhone 11 Pro eine große Bandbreite an Aufnahmemöglichkeiten. Auch die 4K-VideoqualitĂ€t und die Videobearbeitungsmöglichkeiten des iPhone 11 Pro ĂŒberzeugen.

ZusĂ€tzlich zum iPhone 11 Pro mit 5,8-Zoll-Bildschirm gibt es eine besonders große Variante, das iPhone 11 Pro Max mit einer Bildschirmdiagonale von 6,5 Zoll. Hosentaschentauglich ist das zwar nicht mehr, aber vor allem bei Videoinhalten, Games und E-Books profitiert der Anwender von der grĂ¶ĂŸeren BildschirmflĂ€che. Bis auf die BildschirmgrĂ¶ĂŸe entsprechen die Spezifikationen des iPhone 11 Pro Max weitgehend denen des kleineren iPhone 11 Pro.

iPhone XR

Das iPhone XR hat noch den A12-Bionic-Chip verbaut und kommt mit nur einem Weitwinkelobjektiv nicht an die FotoqualitĂ€t der 11er-Reihe heran. DafĂŒr ist das 2018er-Modell gĂŒnstiger und ĂŒberzeugt dennoch mit qualitativer 4K-Videoaufnahme und Liquid-Retina-HD-Display.

iPhone XS

Ebenfalls 2018 vorgestellt wurde das iPhone XS mit A12-Bionic-Prozessor. Der Unterschied zum iPhone XR liegt insbesondere in der etwas kompakteren GrĂ¶ĂŸe und der OLED-Displaytechnologie. Zudem verfĂŒgt das iPhone XS ĂŒber ein Weitwinkel- und ein Teleobjektiv. Mit MarkteinfĂŒhrung des iPhone 11 wurde das iPhone XS bereits nach einem Jahr wieder vom Markt genommen. Es ist zwar noch bei autorisierten HĂ€ndlern zu erwerben, Apple selbst vertreibt es aber nicht mehr ĂŒber seine eigene Webseite.

iPhone SEiPhone 11iPhone 11 ProiPhone XRiPhone XS
Farben Schwarz
Weiß
Rot
Violett
Gelb
GrĂŒn
Schwarz
Weiß
Rot
NachtgrĂŒn
Silber
Space Grau
Gold
Blau
Weiß
Schwarz
Gelb
Koralle
Rot
Silber
Space Grau
Gold
GrĂ¶ĂŸe 4,7 Zoll 6,1 Zoll 5,8 oder 6,5 Zoll 6,1 Zoll 5,8 Zoll
Gewicht 148 g 194 g 188 g 194 g 177 g
Display Retina HD Liquid Retina HD LCD Super Retina XDR OLED Liquid Retina HD LCD Super Retina HD OLED
Chip A13 Bionic A13 Bionic A13 Bionic A12 Bionic A12 Bionic
Videowiedergabe Bis zu 13 Stunden Bis zu 17 Stunden Bis zu 20 Stunden Bis zu 16 Stunden Bis zu 14 Stunden
Anzahl Kameras 1 2 3 1 2
Weitwinkel x x x x x
Ultraweitwinkel x x
Teleobjektiv x x
Authentifizierung Touch ID Face ID Face ID Face ID Face ID
SpeicherkapazitÀten 64 GB
128 GB
256 GB
64 GB
128 GB
256 GB
64 GB
256 GB
512 GB
64 GB
128 GB
64 GB
256 GB
512 GB
Auflösung Display 1.334 x 750 Pixel bei 326 ppi 1.792 x 828 Pixel bei 326 ppi 2.436 x 1.125 Pixel bei 458 ppi 1.792 x 828 Pixel bei 326 ppi 2.436 x 1.125 Pixel bei 458 ppi
Die Tabelle zeigt eine Übersicht der aktuellen iPhone-Modelle.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

iPhones sind vergleichsweise teuer, das ist bekannt. Dennoch lohnt es sich, in die Apple-QualitĂ€t zu investieren. Denn die GerĂ€te sind langlebig, bleiben dank regelmĂ€ĂŸiger Updates ĂŒber Jahre aktuell und Apple nimmt gebrauchte GerĂ€te zurĂŒck, um die Materialien zu recyceln, beziehungsweise um die gebrauchten Modelle aufzubereiten und weiterzuverkaufen. Das lohnt sich auch fĂŒr den Nutzer, denn er bekommt dafĂŒr ein neues iPhone zu einem deutlich reduzierten Preis.

Display

Ein wichtiges Kaufkritierium ist die GrĂ¶ĂŸe des Displays. Smartphone-Displays werden von Generation zu Generation grĂ¶ĂŸer. Das kommt nicht bei allen Nutzern gut an. Wer sein Telefon gerne in die Hosentasche steckt oder kleine HĂ€nde hat, wĂŒnscht sich ein GerĂ€t mit einem kleinen Touchscreen. Dieser Kundengruppe kommt Apple mit dem iPhone SE entgegen. Die Displaydiagonale dieses GerĂ€ts misst nur 4,7 Zoll, es ist somit verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig kompakt. Auf der anderen Seite des Spektrums findet sich das iPhone 11 Pro Max, das sich mit einer Displaydiagonale von 6,5 Zoll nicht hinter den großen Spitzenmodellen der Mitbewerber verstecken muss – das wĂŒrde bei dieser GrĂ¶ĂŸe auch nicht gelingen.

Auch die Technologie spielt eine Rolle fĂŒr die individuellen PrĂ€ferenzen. Die gĂŒnstigste Variante ist LCD („Liquid Crystal Display“). Dabei befinden sich im Bildschirm kleine FlĂŒssigkristalle, die das Hintergrundlicht polarisieren und die Pixel entsprechend beleuchten. Daneben gibt es OLED („Organic Light Emitting Diode“) – bei dieser Technologie leuchten die Pixel selbst und es muss nicht das gesamte Display aktiviert werden. Das fĂŒhrt zu einem geringeren Stromverbrauch und die Farbwiedergabe ist natĂŒrlicher als bei LC-Displays. Außerdem sind die Smartphones dĂŒnner gebaut, weil sie keine Hintergrundbeleuchtung benötigen.

Nur noch das iPhone SE und das iPhone XR nutzen einen LCD-Display. Die 11er-iPhones und das iPhone XS sind mit einem OLED-Display ausgestattet.

Speicherplatz

Wieviel Speicher ein Anwender benötigt, hÀngt ganz von der individuellen Nutzung des Smartphones ab. Wer lediglich kommunizieren und mit dem mobilen Browser im Web surfen will, der kann getrost zur 64-Gigabyte-Variante greifen und dabei einiges an Geld sparen. Wer allerdings gerne und viel fotografiert, filmt oder spielt, der sollte eher in Richtung 256 Gigabyte gehen.

Kamera

Alle iPhones besitzen zwei Kameras: Eine Frontkamera ĂŒber dem Bildschirm fĂŒr Videotelefonie und Selfies sowie eine Kamera auf der RĂŒckseite fĂŒr hochwertige Fotos und Videos. UrsprĂŒnglich hatten beide Kameras nur ein Objektiv, das den Weitwinkelbereich abdeckt. Doch mit den 2018er-Modellen kamen erstmals iPhones mit zwei Linsen auf den Markt. Die zweite Linse ist ein Ultraweitwinkelobjektiv, es verhilft der Kamera zu einem besonders großen Sichtfeld. Die Kamera nutzt es auch, um auf Fotos eine kĂŒnstliche TiefenunschĂ€rfe zu erzeugen. Die so entstehenden Bilder sind von denen einer Spiegelreflexkamera kaum zu unterscheiden. Die Kamera des iPhone 11 Pro hat sogar drei Objektive. Zum Weitwinkel- und Ultraweitwinkelobjektiv kommt noch ein Teleobjektiv hinzu. Dieses ermöglicht es der Kamera, nĂ€her an das Motiv heranzuzoomen.

Beim iPhone 11 und beim iPhone 11 Pro unterscheidet sich die Auflösung zwischen Frontkamera und RĂŒckkamera nicht. Beide Kameras haben 12 Megapixel. Das iPhone SE ist allerdings mit einer etwas schlechtere Frontkamera ausgestattet, sie hat nur 7 Megapixel. Die Kamera auf der Vorderseite kommt genauso wie bei den 11er-iPhones auf 12 Megapixel.

Leistung

Auch in Sachen Akku ist eine Leistungssteigerung zu erkennen. Die 11er-Modelle ĂŒberzeugen mit sehr langen Akkulaufzeiten, selbst bei der Wiedergabe von Video- und Audioinhalten. Allerdings mĂŒssen sich die etwas Ă€lteren Modelle und das iPhone SE mit einer Akkulaufzeit von 13 Stunden und lĂ€nger auch nicht verstecken. Verantwortlich fĂŒr die höhere Akkulaufzeit der neuesten iPhones ist zu einem guten Teil die neue Prozessor-Generation A13 Bionic. Dank der energieeffizienten Hochleistungskerne, dem integrierten Grafikprozessor und der neuronalen Netzwerk-Hardware ist das Nutzererlebnis selbst bei anspruchsvollen Spielen und Apps herausragend.

AnschlĂŒsse

Kontrovers diskutiert wurde bereits das Weglassen der AnschlĂŒsse fĂŒr Kopfhörer mit dem iPhone 7. Seither verfĂŒgen die Modelle lediglich ĂŒber einen Lightning-Anschluss zum Laden und Musikhören. Inzwischen gibt es GerĂŒchte, dass 2021 erstmals ein Modell ganz ohne Anschluss vorgestellt werden soll.

Welches iPhone-Modell ist das Richtige fĂŒr mich?

Wer möglichst wenig Geld ausgeben und dennoch nicht auf das iPhone verzichten mag, dem sei das iPhone SE ans Herz gelegt. Es ist das gĂŒnstigste Modell und besticht in der derzeit zweiten Generation mit derselben hohen Leistung wie die 11er-Reihe dank des verbauten A13-Bionic-Chips.

FĂŒr Nutzer mit kreativer Ader und AffinitĂ€t fĂŒr atemberaubende Foto- und Videoaufnahmen ist das iPhone 11 Pro eine Überlegung wert. Zwar ist es mit Abstand das teuerste Modell, die unglaublich hohe Auflösung, das Dreifach-Kamerasystem und die ĂŒberzeugende Displaytechnologie machen aber einfach nur Spaß. FĂŒr Vielreiser und Bildersammler gibt es das Modell sogar mit 512 Gigabyte Speicherplatz, sodass sie sich wirklich keinerlei Gedanken mehr um die Menge der gespeicherten Daten machen mĂŒssen.

Wer nicht die volle professionelle Aufnahmetechnologie braucht und dennoch nicht auf hohe Leistung und grandiose Display-Auflösung verzichten will, der ist mit dem iPhone 11 ebenfalls sehr gut beraten und spart dabei im Vergleich zum Pro-Modell einiges an Geld. Allerdings gibt es das iPhone 11 nur mit einer Bildschirmdiagonale von 6,1 Zoll, was fĂŒr Nutzer mit kleineren HĂ€nden gewöhnungsbedĂŒrftig ist.

Das iPhone XR ist ebenfalls eine vergleichsweise gĂŒnstige Variante, auch wenn das Modell den Preiskampf gegen das iPhone SE verliert. DafĂŒr ist es wie die 11er-Reihe mit Face ID ausgestattet und besticht durch eine lange Batterielaufzeit. GĂŒnstiger ist es deshalb, weil es als 2018er-Modell noch den VorgĂ€nger des A13-Bionic-Prozessors und lediglich eine Kamera verbaut hat und daher leistungstechnisch nicht ganz an die neusten Modelle heranreicht.

iPhone-Zubehör

Neben Apps und neuen Funktionen gibt es einiges an Zubehör, das zusammen mit dem iPhone fĂŒr verschiedene AktivitĂ€ten genutzt werden kann.

Gesundheit und Fitness

Die Apple AirPods und die AirPods Pro mit aktiver GerĂ€uschunterdrĂŒckung sind ideal fĂŒr das Training geeignet – weder verheddert man sich in herabhĂ€ngenden Kopfhörerkabeln, noch muss man fĂŒrchten, dass der Schweiß den On- oder Over-Ear-Polstern schadet. Der Sitz der Kopfhörer ist dank unterschiedlicher AufsatzgrĂ¶ĂŸen so gut, dass ein Herausfallen wĂ€hrend des Trainings unwahrscheinlich ist.

Ebenfalls sehr praktisch sind Fahrradhalterungen speziell fĂŒr das iPhone, sodass Kartendienste einfach wĂ€hrend der Fahrt genutzt werden können, ohne dass die Gefahr besteht, das Smartphone zu verlieren.

KreativitÀt

Nicht nur fĂŒr Musiker eine Überlegung wert: Ein iPhone-kompatibles Mikrofon garantiert Tonaufnahmen in bester QualitĂ€t. Das gilt auch fĂŒr Podcasts, Videochats oder die Aufzeichnung von Webinaren.

Fotografie

Die QualitĂ€t der iPhone-Kamerasysteme verbessert sich kontinuierlich, inzwischen halten die Aufnahmen der neusten Modelle sogar mit Spiegelreflexkameras mit. Da darf passendes Zubehör wie ein iPhone-Stativ nicht fehlen. Auch Drohnen fĂŒr Luftaufnahmen, die sich ĂŒber das iPhone steuern lassen, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Fotospeicher in der Cloud

Selbst bei einem iPhone-Modell mit nur wenig SpeicherkapazitĂ€t können Hobbyfotografen dank der iCloud sorglos Aufnahmen machen, ohne sich ĂŒber volle Speicher Gedanken machen zu mĂŒssen. Jeder Nutzer erhĂ€lt fĂŒnf Gigabyte kostenlosen Speicherplatz und kann ihn fĂŒr einen geringen monatlichen Betrag auf bis zu zwei Terabyte erweitern.

Angebote von Apple

Neben Zubehör gibt es spezielle Angebote von Apple, die auf den iPhones genutzt werden können. Apple Music gehört inzwischen zu den grĂ¶ĂŸten Playern auf dem Musik-Streaming-Markt. Die Musikauswahl ist enorm und die Musikredaktion mit eigenen kuratierten Wiedergabelisten ĂŒberzeugt.

Auch bei den Streamingdiensten fĂŒr Serien und Filme mischt Apple mittlerweile mit. Apple TV plus bietet vor allem selbst produzierte Filme und Serien mit regelmĂ€ĂŸig aktualisierter Videothek. Insbesondere punktet Apple TV plus bei der Bild- und TonqualitĂ€t dank 4K, HDR und Dolby Atmos.

Apple TV ist eine Set-Top-Box, mit der iTunes-Nutzer Inhalte auf ihrem FernsehgerĂ€t in Full-HD-QualitĂ€t abspielen können. Die Box wird dabei ĂŒber HDMI angeschlossen und bietet darĂŒber hinaus die Möglichkeit, mit integrierten Apps auch beispielsweise YouTube oder Flickr zu nutzen. Außerdem können mithilfe von Apple TV und der AirPlay-Funktion Inhalte vom iPhone oder iPad auf dem Fernseher gestreamt werden.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Apple-iPhone-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Stiftung Warentest hat dieses Jahr insgesamt 326 Handys getestet. Was in diesem Test auffĂ€llt: Samsung kann im Ranking gleich mit mehreren Modellen ĂŒberzeugen und belegt somit die ersten fĂŒnf PlĂ€tze mit Ausnahme von Platz drei, der an das Google Pixel 4XL ging. Der Falltest ergab, dass die aktuellen Apple-Modelle leichter zu Bruch gehen, weswegen sie insgesamt nicht ĂŒberzeugen konnten. Allerdings fehlt das iPhone 11 im diesjĂ€hrigen Test – 2019 belegte es noch Platz 2 und holte sich bei der KameraqualitĂ€t den Testsieg. Der aktuelle Test von Stiftung Warentest wird daher in Bezug auf die Bewertung der iPhones durchaus kritisch angesehen.

Beim Test von Chip landete das iPhone 11 Pro Max auf Platz 9 mit einer Gesamtnote von 1,3 und liegt so sehr dicht an den besser gelisteten Konkurrenzmodellen von Asus, Xiaomi, Samsung und OnePlus. Als nachteilig werteten die Tester den hohen Preis sowie den fehlenden microSD-Kartenslot und den nicht vorhandenen 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschlus.