Tintenstrahldrucker

Die 7 besten Tintenstrahldrucker im Test & Vergleich

Allgemeine Merkmale
Hersteller
Gewicht
Maße
Energieverbrauch Betrieb
Herstellergarantie
Funktionen
Farbdruckfunktion
Druckgeschwindigkeit S/W
Druckgeschwindigkeit Farbe
Maximale Druckauflösung
Beidseitiger Druck
Fotodruck
Randlosdruck
Scanfunktion
Kopierfunktion
Faxfunktion
Displaytyp
Touchscreen
Kapazität
Maximales Papierformat
Automatischer Dokumenteneinzug
Maximale Papierkapazität
Anzahl Papierfächer
Anzahl Patronen/Toner
Schnittstellen
Wi-Fi-fähig
AirPrint-fähig
Steuerung per App
Cloud-Print

Tintenstrahldrucker-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Tintenstrahldrucker lohnen sich f√ľr alle, die h√§ufig Dokumente oder Bilder von ihrem PC oder Mobilger√§t drucken.
  • Man unterscheidet zwischen Tintenstrahldruckern mit dem Bubble-Jet-, Piezo- und Druckventil-Verfahren.
  • Im Hinblick auf die Kaufentscheidung sind unter anderem Faktoren wie die Konnektivit√§t, der Funktionsumfang und der Energieverbrauch zu ber√ľcksichtigen.
  • Damit der Tintenstrahldrucker ein optimales Druckbild produzieren kann, ist auch das passende Papier wichtig.

Tintenstrahldrucker ‚Äď die Klassiker im Heimgebrauch

Bei einem Tintenstrahldrucker handelt es sich um ein Ger√§t, das digitale Bilder auf Papier bringt. Dazu verwendet er mikrofeine Tintentr√∂pfchen, die in Summe das gew√ľnschte Bild ergeben. Die dabei verwendete Tinte befindet sich in einer Patrone. Dabei kann es sich um schwarze Tinte handeln, mit der Schwarz-Wei√ü- oder Graustufenbilder m√∂glich sind. Noch weiter gehen die Optionen von Tintenstrahldruckern, die mit Farbpatronen in Rot, Blau und Gelb ausger√ľstet sind. W√§hrend des Druckvorgangs erstellt der Tintenstrahldrucker die ben√∂tigte Mischung der Grundfarben. Synonym zum Begriff Tintenstrahldrucker ist der englische Begriff Inkjet.

Auch wenn Laserdrucker mittlerweile immer h√§ufiger in Haushalten anzutreffen sind, halten sich die Tintenstrahldrucker dennoch zuverl√§ssig in B√ľros und Arbeitszimmern. Einer zwischen den Jahren 2015 bis 2018 durchgef√ľhrten Statista-Studie zufolge hatten die Tintenstrahldrucker gegen√ľber den Laserdruckern im Jahr 2015 noch die Oberhand. Mit 21,19 Millionen Exemplaren waren sie deutschlandweit in Gebrauch. Laserdrucker kamen damals lediglich auf eine Gesamtzahl von 8,17 Millionen. Im Jahr 2018 √ľberholten die Multifunktionsger√§te mit 28,35 Millionen verkauften Exemplare jedoch den separaten Tintenstrahldrucker. Der Hintergrund: Da Tintenstrahldrucker seit Jahren im Test √ľberzeugen, sind sie nicht nur als Einzelger√§te erh√§ltlich, sondern auch in zahlreichen Multifunktionsger√§ten verbaut. ¬†Separate Drucker jeglicher Bauweise erreichten zusammengefasst nur 22,3 Millionen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Tintenstrahldrucker nicht mehr aktuell sind, denn sie bieten gerade Gelegenheitsdruckern zahlreiche attraktive M√∂glichkeiten.

Was macht Tintenstrahldrucker so praktisch?

Trotz der g√ľnstigeren Patronen gegen√ľber den teureren Tonern profitieren Nutzer, die sehr h√§ufig drucken, nicht von einem Tintenstrahldrucker. Anders als bei Laserdrucken f√§llt ein Nachkauf n√§mlich vergleichsweise h√§ufig an, wodurch die Folgekosten in der Summe wiederum hoch ausfallen. Weitere Nachteile eines Tintenstrahldruckers sind dessen laute Ger√§uschentwicklung beim Drucken sowie seine vergleichsweise geringe Druckgeschwindigkeit.

Warum lohnt sich also die Anschaffung eines Tintenstrahldruckers? Zum einen sind die Ger√§te verh√§ltnism√§√üig g√ľnstig in der Anschaffung. Zum anderen lassen sich mit einem Tintenstrahldrucker wichtige Dokumente, die heute vor allem in digitaler Form verf√ľgbar gemacht werden, einfach ausdrucken und abheften. Auch mit dem Smartphone oder der Kamera geschossene Fotos k√∂nnen Nutzer mit einem speziellen Fotodrucker, der als Tintenstrahldrucker arbeitet, in hoher Qualit√§t ausdrucken. Nicht zuletzt gewinnen sie mit dem eigenen Tintenstrahldrucker im Haushalt eine gewisse Unabh√§ngigkeit. So k√∂nnen sie auch im privaten Rahmen beispielsweise sch√∂n gestaltete Einladungskarten, Kochrezepte und dergleichen spontan drucken.

Die nachfolgende √úbersicht veranschaulicht noch einmal die wichtigsten Vor- und Nachteile eines Tintenstrahldruckers:

Vorteile
  • Ideal f√ľr Fotodrucke
  • Gute Druckqualit√§t bei geringen Kosten pro Seite
  • Vergleichsweise g√ľnstig in der Anschaffung
Nachteile
  • Hohe Folgekosten durch den Kauf von Tintenpatronen
  • Relativ langsame Druckgeschwindigkeit
  • Mitunter st√∂rend laute Ger√§uschkulisse

Seit wann gibt es Tintenstrahldrucker?

Bereits in den 1960er Jahren wurde an der Entwicklung eines Tintenstrahldruckers geforscht. Er hatte jedoch nichts mit den kleinen, kompakten Ger√§ten, die heute in jedes B√ľro passen, gemeinsam, sondern war eher ein Fernschreiber, der an Gro√ürechner angeschlossen war. Mithilfe dieses Druckers wurde die Ein- und Ausgabe von Gro√ürechnern gesteuert. Anfang der 1970er Jahre schaffte es das IT-Unternehmen IBM (International Business Machines Corporation), mit einem verbesserten Modell in das Druckergesch√§ft einzusteigen. Aber auch dieser Tintenstrahldrucker war lediglich f√ľr den Industrieeinsatz gedacht.

Die Heimanwendung des Tintenstrahldruckers erfolgte im Rahmen einer Parallelentwicklung von HP und Canon im Jahr 1979. Bei dem HP InkJet handelte es sich im Jahr 1984 schlie√ülich um den ersten Tintenstrahldrucker f√ľr den Heimgebrauch. Drei Jahre sp√§ter folgte das erste Modell mit farbiger Tinte, ebenfalls von HP, auf dem Markt. Um die Jahrtausendwende waren Tintenstrahldrucker l√§ngst in den Haushalten verbreitet. Zu dieser Zeit differenzierten sich spezielle Fotodrucker, die mit Zusatzfarben arbeiteten, um Fotografien auch zuhause ausdrucken zu k√∂nnen.

Die verschiedenen Technologien

Bei Tintenstrahldruckern wird die zu druckende Information digital an den Drucker √ľbermittelt. Der Druckkopf ist verantwortlich f√ľr die Verteilung der schwarzen Druckfarbe beziehungsweise der verschiedenen Farben, wenn es sich um einen Farbdruck handeln soll. Als Technologie kommt entweder das Continuous-InkJet-Verfahren oder das Drop-On-Demand-Verfahren zum Einsatz. Continuous-InkJet-Ger√§te finden haupts√§chlich in der Industrie Verwendung, z√§hlen aber auch zu den Tintenstrahldruckern. Die meisten heute auf dem Markt befindlichen Tintenstrahldrucker f√ľr den Heimgebrauch bedienen sich des Drop-On-Demand-Verfahrens. Hier wird nur dann ein Tintentropfen ausgesto√üen, wenn er f√ľr den Druck auch ben√∂tigt wird.

Drop-On-Demand-Tintenstrahldrucker können nach dem Bubble-Jet-Verfahren, als Piezo-Drucker oder als Druckventil-Drucker arbeiten:

  • Das Bubble-Jet-Verfahren: Das Heizelement erhitzt die Tintentropfen so weit, dass sie explodieren und eine Dampfblase erzeugen. Diese Dampfblase, in der die Tinte enthalten ist, wird durch die D√ľse gepresst, um den gew√ľnschten Punkt auf dem Papier zu produzieren.
  • Das Piezo-Verfahren: Unter Verwendung des umgekehrten piezoelektronischen Effekts werden Tintentropfen mit elektrischer Spannung verformt und anschlie√üend durch die D√ľse des Tintenstrahldruckers gepresst.
  • Das Druckventil-Verfahren: Am Druckkopf sind Tintend√ľsen angebracht, die sich dann √∂ffnen, wenn an der jeweiligen Stelle Tinte ben√∂tigt wird. Diesen Tintenstrahldrucker-Typ wird √ľberwiegend in der Industrie eingesetzt.

F√ľr alle drei Varianten des Tintenstrahldruckers nach dem Drop-On-Demand-Verfahren gibt es Schwarz-Wei√ü-Drucker, Farbdrucker sowie spezielle Fotodrucker.

Darauf kommt es beim Kauf an

So unterschiedlich wie die Druckverfahren bei Tintenstrahldruckern sein k√∂nnen, so verschieden sind auch die Anwendungsm√∂glichkeiten. H√§ufig entscheidet auch das monatliche Druckvolumen, ob ein Tintenstrahldrucker geeignet ist oder nicht. W√§hrend einige Funktionen zwingend vorhanden sein m√ľssen, k√∂nnen Nutzer auf so manch andere Funktionen getrost verzichten ‚Äď und dabei sogar sparen.

Das Druckbild

Zu den wichtigsten Eigenschaften eines Tintenstrahldruckers geh√∂rt die Produktion eines scharfen Druckbildes. Wie genau feine Details an einem Ausdruck sichtbar werden, entscheidet die Aufl√∂sung. Je h√∂her die Aufl√∂sung, die vom Tintenstrahldrucker unterst√ľtzt wird, desto klarer die Ausdrucke, die er produzieren kann. Eine maximale Aufl√∂sung von 1200 x 1200 dpi (dots per inch) f√ľr Schwarz-Wei√ü-Ausdrucke gilt hierbei als Standard. F√ľr Farbausdrucke k√∂nnen es auch 2400 x 1 200 dpi sein.

Die Druckgeschwindigkeit

Eine hohe Druckgeschwindigkeit geh√∂rt insbesondere f√ľr Nutzer, die h√§ufig umfangreichere Dokumente drucken, zu den wichtigsten Faktoren bei ihrer Kaufentscheidung. W√§hrend manche Modelle nicht √ľber 20 Drucke pro Minute hinauskommen, schaffen andere √ľber 70 Seiten pro Minute, womit sie selbst Laserdruckern die Stirn bieten. F√ľr Farbdrucke m√ľssen Nutzer grunds√§tzlich mehr Zeit einkalkulieren.

Die Schnittstellen

Viele Tintenstrahldrucker, die der Markt heute f√ľr Privatanwender bereith√§lt, besitzen eine USB-Schnittstelle, damit Nutzer sie mit ihrem PC oder Laptop verbinden k√∂nnen. Dar√ľber hinaus ist eine LAN-Schnittstelle, also ein Netzwerkanschluss, heute bei der √ľberwiegenden Anzahl an Ger√§ten Standard. War noch bis vor einigen Jahren die WLAN-Funktionalit√§t eher ein Thema f√ľr Fortgeschrittene, so hat sich diese Eigenschaft mittlerweile als Basisausstattung bew√§hrt. Mit einem WLAN-f√§higen Tintenstrahldrucker lassen sich Dokumente auch vom Mobilger√§t oder vom Laptop aus drucken.

Der Bedienkomfort

Damit Nutzer die t√§gliche Arbeit mit dem Drucker ohne gr√∂√üere St√∂rungen erledigen k√∂nnen, ist ein hoher Bedienkomfort w√ľnschenswert. Das bedeutet, dass √ľbersichtliche Men√ľs softwareseitig am PC das Verwalten und Einstellen von Druckauftr√§gen einfacher gestalten. Auch die Kn√∂pfe direkt am Ger√§t sollten m√∂glichst intuitiv bedienbar sein. Schlie√ülich geh√∂rt auch das m√∂glichst unkomplizierte Wechseln der Tintenpatronen zum Bedienkomfort eines Tintenstrahldruckers. Nutzer, die h√§ufig drucken, profitieren von einem gro√üen Papierfach. Eine entsprechend hohe Kapazit√§t von mehreren Hundert Bl√§ttern wirkt sich ebenfalls positiv auf die Benutzerfreundlichkeit aus.

Der Energieverbrauch

Im Vergleich zu Laserdruckern verbrauchen Tintenstrahldrucker wesentlich weniger Energie. Wo ein Tintenstrahldrucker lediglich etwa 25 Watt ben√∂tigt, liegt die Leistung eines Laserdruckers zwischen 300 und 550 Watt. Die drei wichtigsten Betriebsmodi sind der Druckmodus, der Bereitschaftsmodus, der oft auch als ‚ÄěStandby‚Äú bezeichnet wird, und der Sleep-Modus.

Im Druckmodus ist der Stromverbrauch des Tintenstrahldruckers am h√∂chsten. Der Bereitschaftsmodus ist auch bei Tintenstrahldruckern eine reine Komfortfunktion. Hier wird der Drucker auf Betriebstemperatur gehalten, um so schnell wie m√∂glich in den Druckmodus √ľberzugehen. Eine gewisse Menge an Strom ist dabei unverzichtbar. Mit dem Sleep-Modus wird trotz des ‚ÄěSchlafzustands‚Äú eine sehr geringe Strommenge ben√∂tigt, um den Drucker sofort in Druckmodus zu versetzen, wenn ein Druckauftrag losgeschickt wird. Abh√§ngig vom Hersteller kann ein Tintenstrahldrucker auch √ľber einen ausgewiesenen Energiesparmodus verf√ľgen. Nutzer, die Strom sparen m√∂chten, sollten den Tintenstrahldrucker bei l√§ngeren Phasen der Nichtbenutzung komplett vom Stromnetz trennen.

Größe und Gewicht

Wo gro√üe Multifunktionsger√§te viel Platz ben√∂tigen und sich kaum von einer Person bewegen lassen, √ľberzeugen Tintenstrahldrucker beim Testen durch ihr geringes Gewicht und ihre platzsparenden Dimensionen. Mit Abmessungen ab etwa 50 Zentimeter Breite und einem Gewicht bis zu acht Kilogramm kommt ein Tintenstrahldrucker problemlos in kleinen B√ľroschr√§nken unter. Die genauen Abmessungen des Ger√§ts h√§ngen jedoch vom Zweck ab. So k√∂nnen etwa spezialisierte Fotodrucker k√∂nnen wesentlich kleiner sein.

Der Funktionsumfang

Zum Funktionsumfang √ľblicher Tintenstrahldrucker geh√∂rt in erster Linie das Bedrucken von Papier im Din A4-Format.

  • Viele Ger√§te erlauben es au√üerdem, das Format des Papiers individuell einzustellen oder andere Medien, wie beispielsweise Briefumschl√§ge oder sogar CDs, zu bedrucken.
  • Wer einen Tintenstrahldrucker mit Farbpatrone kaufen m√∂chte, sollte zudem pr√ľfen, ob das gew√§hlte Modell auch das Bedrucken von Fotopapier unterst√ľtzt, falls dies gew√ľnscht ist.
  • Der Duplexdruck erm√∂glicht es, eine Seite beidseitig zu bedrucken. F√ľr Nutzer, die ab und an drucken, ist diese Funktion weniger interessant als f√ľr Anwender, die regelm√§√üig mehrseitige Dokumente drucken.
  • Vor allem f√ľr Fortgeschrittene interessant ist die Fotodruck-Funktion. Zwar k√∂nnen auch Einsteiger mit einem guten Fotopapier sowie einem geeigneten Tintenstrahl-Farbdrucker vorzeigbare Ergebnisse herstellen. Tats√§chlich bietet der Fotodruck jedoch mehr.

Zubehör und Extras

Tintenstrahldrucker, die auch andere Medien bedrucken, ben√∂tigen in manchen F√§llen ein gesondertes Einschubfach, auf dem die zu bedruckenden Medien platziert werden. Dieses ist entweder bereits im Lieferumfang enthalten oder als separates Zubeh√∂rteil nachzukaufen. F√ľr Tintenstrahldrucker, die auch Farbausdrucke herstellen, ist ein spezielles Papier von Vorteil. Hier kommen die Farben erst richtig zur Geltung. Wer mit seinem Tintenstrahldrucker Farbfotos ausdrucken m√∂chte, sollte auf Fotopapier nicht verzichten.

Pflegetipps f√ľr Tintenstrahldrucker

Auch wenn die Eingriffsmöglichkeiten in ein komplexes Gerät wie in einen Tintenstrahldrucker relativ gering sind, kann eine gezielte Pflege dem Drucker dennoch zu einer längeren Lebensdauer verhelfen.

  • Vor den Reinigungsarbeiten mit dem Staubtuch oder Brennspiritus an der Druckerwalze ist der Drucker vom Stromnetz zu trennen.
  • Damit Staub keine Chance hat, sich dauerhaft in die Ger√§tespalte des Geh√§uses festzusetzen, sollten Nutzer diesen regelm√§√üig vom Geh√§use mit einem feuchten Mikrofasertuch wischen.
  • Tintenstrahldrucker ben√∂tigen einen Stellplatz, an dem weder viel W√§rme noch eine schwankende Luftfeuchtigkeit herrscht. Direkte Sonneneinstrahlung, beispielsweise am Fenster, ist daher zu vermeiden.
  • Die Druckerwalze ist das Teil, mit dem der Drucker beim Druckvorgang Papier einzieht. Ist diese verschmutzt oder mit Staub behaftet, entstehen unsaubere Druckergebnisse. Deswegen ist es wichtig, die Druckerwalze mindestens einmal j√§hrlich zu pr√ľfen und zu reinigen. Dazu eignet sich Brennspiritus sehr gut. Nutzer, deren Tintenstrahldrucker h√§ufiger Papierstaus produzieren, sollten ebenfalls die Druckerwalze √ľberpr√ľfen.
  • Bei jedem Neustart f√ľhrt ein Tintenstrahldrucker eine Reinigung der Patronenk√∂pfe durch. Dieser Vorgang verbraucht relativ viel Tinte, die eigentlich gespart werden k√∂nnte. Wer einen sehr sparsamen Drucker hat, kann die Sleep-Funktion nutzen und das Ger√§t nur bei l√§ngerer Nutzbenutzung vollst√§ndig ausschalten.
Vorsicht, Eintrocknungsgefahr!

Bei Druckern, die nicht laufend verwendet werden, besteht die Gefahr, dass die Tinte in der Druckerpatrone eintrocknet. Der Druckkopf eines Tintenstrahldruckers kann bereits nach zwei Monaten ohne Druc kann vollständig austrocknen. Nicht immer ist gesagt, dass der Druckkopf durch Reinigung wieder einsatzbereit ist. Damit das nicht, ist es ratsam, pro Woche mindestens eine Seite zu drucken.

Die Druckkopfreinigung

Zu den wichtigsten Pflegeoptionen bei Tintenstrahldruckern geh√∂rt sicherlich die Druckkopfreinigung. Tintenstrahldrucker verf√ľgen in der Regel √ľber eine Reinigungsfunktion, die √ľber die Software des Druckers gestartet werden kann. Diese ist zwar sehr effizient, verbraucht aber auch viel Tinte. Alternativ k√∂nnen Nutzer einen gesonderten D√ľsenreiniger nutzen. Bleibt die Druckqualit√§t trotz der Druckkopfreinigung unter dem gew√ľnschten Niveau, ist der Austausch einzelner D√ľsen oder des kompletten Druckkopfes empfehlenswert.

Tests von Tintenstrahldruckern

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Tintenstrahldruckern.

Tintenstrahldrucker haben in einigen Testbereichen gegen Laserdruckern ganz klar die Nase vorn. Gerade Fotodrucke gelingen mit Tintenstrahldruckern am besten. Das liegt nicht nur am Material, denn die mikrofeinen Tintentr√∂pfchen erlauben besonders feine Unterschiede zwischen Farbnuancen. Auch die Tatsache, dass Fotopapier nur bei Tintenstrahldruckern, aber nicht bei Laserdruckern eingesetzt werden kann, spielt hier eine Rolle. Wer viele Bilder ausdruckt, profitiert von einem Tintenstrahldrucker von Canon. Anders sieht es bei Textdrucken aus: Hier √ľberzeugen Laserdrucker mit sehr scharfer Druckqualit√§t, w√§hrend bei Tintenstrahldruckern nicht selten ein Ausfasern der Buchstaben zu beobachten ist.

Ein Nachteil, den die Tester der Stiftung Warentest im Test der Tintenstrahldrucker 2015 feststellen mussten, ist die Tatsache, dass die Testger√§te auch bei Nichtbenutzung Tinte verbrauchen, um die Druckd√ľsen zu reinigen. Im Test aus dem Jahr 2015 schalteten sie die Testmodelle f√ľr sechs Wochen nur ein einziges Mal pro Woche ein- und aus. Die Tester ermittelten ebenfalls, dass eine Netzwerkverbindung zu den gr√∂√üten Vorteilen eines Tintenstrahldruckers geh√∂rt. Die Gr√ľnde: Die LAN-Verbindung ist schnell, stabil und bietet mehr Sicherheit. Eine WLAN-Schnittstelle hingegen erlaubt h√∂here Flexibilit√§t bei der Nutzung und spart zudem das l√§stige Kabel.

Viele Multifunktionsger√§te sind wegen der Vorteile, die der Tintenstrahldruck bietet, auch heute mit einer Tintenpatrone ausger√ľstet. Gerade beim Textdruck leisten viele Multifunktionsger√§te sehr gute Testergebnisse. Zum Testsieger wurde das Testger√§t Epson Workforce Pro WF-5620DWF gek√ľrt. Er verf√ľgt √ľber einen eingebauten Tintenstrahldrucker, der auch Farbdrucke unterst√ľtzt. Die Druckgeschwindigkeit liegt sowohl f√ľr Farb- als auch f√ľr Schwarz-Wei√ü-Drucke bei 20 Seiten pro Minute.