Curved-Monitor

Die 7 besten Curved-Monitore im Vergleich

Bildeigenschaften
GrĂ¶ĂŸe Bildschirm
Auflösung
Helligkeit
Kontrast
Reaktionszeit
Blickwinkel
Beschichtung
AnschlĂŒsse
VGA-Anschluss
DVI-Anschluss
HDMI-Anschluss
DisplayPort
Extras
Lautsprecher
Höhenverstellbar
Sonstiges
Maße
Gewicht

Curved-Monitor-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Curved-Monitore mit Twisted-Nematic-Technik eignen sich fĂŒr den BĂŒroalltag, wĂ€hrend In-Plane-Switching-Panels Filme und Spiele in guter QualitĂ€t wiedergeben.
  • Curved-Monitore ahmen die Wölbung des menschlichen Auges nach und ermöglichen so eine rĂ€umliche, natĂŒrliche und tiefe Bildwahrnehmung.
  • Dank der gekrĂŒmmten BildflĂ€che ist selbst die Nutzung sehr breiter BildschirmgrĂ¶ĂŸen angenehm fĂŒr die Augen, sodass kein Zweitmonitor erforderlich ist.
  • Der Monitor sollte den Gegebenheiten des Aufstellortes entsprechen. Ein höhenverstellbares Modell mit passender Auflösung ist empfehlenswert.

Was ist ein Curved-Monitor?

Curved-Monitore zeichnen sich durch ihre gewölbte BildschirmflĂ€che aus. Die Grundidee ist, dass sich der Bildschirm durch seine KrĂŒmmung der Wölbung des menschlichen Auges anpasst und auf diese Weise ein rĂ€umlicheres sowie natĂŒrlicheres Seherlebnis ermöglicht. Bei herkömmlichen Monitoren ist das Bild an den Ă€ußeren RĂ€ndern vom menschlichen Auge weiter entfernt als die Bildschirmmitte, wodurch es zu einer verzerrten Wahrnehmung kommen kann. Curved-Monitore gleichen diese Verzerrung aus, vergrĂ¶ĂŸern das Sichtfeld und somit die subjektive Wahrnehmung des Bildes. Diese Besonderheit bedeutet gleichzeitig eine wichtige EinschrĂ€nkung: Durch die Imitation der Augenwölbung ist die Position des Nutzers vor dem Bildschirm und dessen Sichtfeld entscheidend. Zum einen ist die Sitzposition abhĂ€ngig von der GrĂ¶ĂŸe des Monitors, zum anderen eignen sich Curved-Monitore im Grunde nur fĂŒr die Nutzung durch eine einzige Person.

Welche Vorteile bieten Curved-Monitore?

Aufgrund der Vorteile in der Bildwahrnehmung sind Curved-Monitore vor allem bei Gamern beliebt. Es gibt einige spezielle Modelle, die diese Zielgruppe besonders ansprechen. Die Wölbung erlaubt selbst bei geringer Sitzentfernung des Nutzers eine breitere Bauweise der Monitore, sodass sie Medien im Kinoformat optimal unterstĂŒtzen. Diese Eigenschaft macht Curved-Monitore demnach fĂŒr Filmfans besonders attraktiv. Aber auch als klassische Allrounder ĂŒberzeugen Curved-Monitore. Panoramaformate lösen mehr und mehr die parallele Nutzung zweier Bildschirme ab. Folglich fehlen die störenden BildschirmrĂ€nder in der Mitte. FĂŒr die Arbeit sind Curved-Monitore daher durchaus sinnvoll. Sie reduzieren dank ihrer KrĂŒmmung die Augen- sowie Kopfbewegungen und schonen das menschliche Auge, da es sich nicht permanent auf unterschiedliche Distanzen einstellen muss, wie es bei flachen Monitoren der Fall ist.

Display-Techniken im Vergleich - TN oder IPS

Die auf dem Display erzeugten Bilder bestehen aus Pixeln, also Bildpunkten. Um diese herzustellen, bedienen sich Bildschirme ganz unterschiedlicher Techniken. Die beiden wichtigsten Display-Techniken fĂŒr Curved-Monitore sind TN (Twisted Nematic) und IPS (In-Plane Switching). Sie erzeugen Bildpunkte, indem sie FlĂŒssigkristalle auf eine ganz bestimmte Weise durch Spannung ausrichten und damit den Lichtdurchlass so beeinflussen, dass unterschiedlich helle Pixel entstehen.

Bei der TN-Technik werden die FlĂŒssigkristalle des LCD-Displays durch Anlegen einer Spannung gedreht, sodass sie je nach Spannungslevel unterschiedlich viel Licht durchlassen. Aufgrund der niedrigen Produktionskosten sind Curved-Monitore mit TN-Panels vergleichsweise gĂŒnstig. Weiterhin von Vorteil ist ihre schnelle Reaktionszeit, die vor allem fĂŒr Videospiele relevant ist. Ein Nachteil ist, dass der Blickwinkel bei TN-Panels eingeschrĂ€nkt ist – das bedeutet, dass das Bild bei Frontalsicht stabil und klar ist, von der Seite oder von oben jedoch schnell unscharf und blass wirkt. Auch die Farbtreue und der Kontrast sind nicht ideal. Diese Aspekte werden von der IPS-Technik besser gelöst: Hier liegen die Kristalle ĂŒbereinander und drehen sich in einer Ebene, wodurch der Winkel zum Auge konstant bleibt, egal aus welcher Perspektive. DafĂŒr sind die Monitore vergleichsweise teuer und die Reaktionszeit ist im Schnitt langsamer.

Vorteile
  • Schnelle Reaktionszeit
  • GĂŒnstiger Preis
  • Geringer Stromverbrauch
Nachteile
  • Instabiles Bild
  • Wenige Kontraste
  • MĂ€ĂŸige FarbqualitĂ€t

Die meisten Bildschirme arbeiten mit der TN-Technik – aufgrund der niedrigeren Preise lohnen sich diese Monitore vor allem fĂŒr Office-Anwendungen. Grafische Aspekte wie Kontrast und Farbtreue sind hier eher zweitrangig. Nutzer, denen es vor allem auf die Farb- und BildqualitĂ€t ankommt, wie beispielsweise Grafikern oder Filmfreunden, greifen im Idealfall zu Modellen mit IPS-Panels. Aufgrund der hohen Leistung verbrauchen IPS-Panels mehr Strom als TN-Panels. FĂŒr Gamer dĂŒrfte die schnelle Reaktionszeit der TN-Panels ein wichtiges Argument sein. Allerdings ist auch eine gute Grafik, welche die IPS-Technik bietet, fĂŒr viele Videospiele essenziell. Folglich haben Gamer die Qual der Wahl.

Vor- und Nachteile der IPS-Technik:

Vorteile
  • Sehr gute BildstabilitĂ€t
  • Starke Kontraste
  • Hohe FarbqualitĂ€t
Nachteile
  • Langsame Reaktionszeit
  • Hoher Strombedarf
  • Vergleichsweise teuer

FĂŒr jeden das passende Modell

Genau wie herkömmliche Monitore unterscheiden sich Curved-Modelle neben ihrer Display-Technik in einer Vielzahl von Eigenschaften wie GrĂ¶ĂŸe, Auflösung und Stromverbrauch. Sie lassen sich in drei Kategorien unterteilen: Allround-Monitore, Gaming-Monitore und Curved-Monitore, die aufgrund ihres SeitenverhĂ€ltnisses speziell fĂŒr Filme geeignet sind.

Wie verbessern Curved-Monitore das Gaming-Erlebnis?

Die Wölbung der BildschirmflĂ€che bei Curved-Monitoren gibt dem Nutzer ein verstĂ€rktes GefĂŒhl der Immersion, also des Eintauchens in virtuelle Welten. Das macht Curved-Monitore interessant fĂŒr Gamer, die beispielsweise bei Rennspielen oder Ego-Shootern ein besonders intensives SpielgefĂŒhl erwarten. Einige Hersteller wie Samsung oder LG haben den Mehrwert fĂŒr Gamer erkannt und sprechen diese Zielgruppe mit ihren ultrabreiten Curved-Screen-Modellen direkt an. Wichtig beim Kauf eines Curved-Monitors fĂŒr das Spielen von Videospielen ist, auf eine schnelle Reaktionszeit und Bildwiederholfrequenz zu achten – insbesondere bei Action- oder Rennspielen können diese Eigenschaften spielentscheidend sein. Einige neuere Modelle setzen auf die G-Sync- beziehungsweise FreeSync-Technologie, welche die Wiederholrate des Bildes dynamisch an die Anzahl der von der Grafikkarte ausgegebenen Bilder anpasst. Dadurch wird ein ruhigerer Bildlauf ermöglicht.

Allerdings sind die beiden Systeme noch nicht in vielen Modellen integriert und ausschließlich mit den Grafikkarten desselben Herstellers kompatibel – ein Marktstandard wĂŒrde hier fĂŒr mehr FlexibilitĂ€t sorgen.

Sind Curved-Monitore fĂŒr den BĂŒroalltag sinnvoll?

Viele BĂŒroangestellte nutzen nicht nur einen, sondern zwei Bildschirme; möglicherweise sogar noch einen Laptop als Drittmonitor. Multitasking ist fĂŒr diverse Jobs wichtig: Oft mĂŒssen mehrere Dokumente, Internetseiten sowie Applikationen den ganzen Tag geöffnet und jederzeit griffbereit sein. Extrabreite Curved-Monitore mit einem SeitenverhĂ€ltnis von 16:9 passen auf fast jeden Schreibtisch und machen einen zweiten Bildschirm ĂŒberflĂŒssig; das bedeutet zugleich Schluss mit den störenden BildschirmrĂ€ndern in der Mitte. Auch fĂŒr kreative Berufe wie Grafiker oder Cutter in der Filmproduktion, die aufwendige Anwendungen benötigen, sind die gekrĂŒmmten Monitore heute kaum mehr wegzudenken. Ihre Augen ermĂŒden bei der visuell anstrengenden Arbeit nicht so schnell und Sie können sich lĂ€nger auf Ihre Projekte konzentrieren kann. FĂŒr sehr kleine ArbeitsplĂ€tze eignen sich kleinere Modelle ab 24 Zoll. DarĂŒber hinaus sind sie bereits fĂŒr einen relativ geringen Preis zu kaufen.

Die BildschirmoberflÀche

Viele Curved-Monitore haben eine matte BildschirmoberflĂ€che. Zwar wirkt das Bild auf einer glĂ€nzenden OberflĂ€che klarer, jedoch ist es gerade fĂŒr den BĂŒroalltag angenehmer, wenn das Display nicht spiegelt.

Was macht Curved-Monitore fĂŒr Filme besonders?

Curved-Monitore, die speziell zum Filmeschauen verwendet werden, haben ein SeitenverhĂ€ltnis von 21:9 und adaptieren damit das Kinofilmformat. Vorteilhaft ist, dass keine störenden schwarzen Streifen an den RĂ€ndern zu sehen sind. NatĂŒrlich gibt es auch TV-GerĂ€te mit gekrĂŒmmter BildschirmoberflĂ€che; der Vorteil eines externen Curved-Monitors ist jedoch die flexible Nutzung fĂŒr die Arbeit oder auch fĂŒr das Spielen von Videospielen. Dadurch, dass Sie nĂ€her an einem Monitor sitzen als an einem TV-GerĂ€t, wird die Wirkung der Wölbung als sehr viel stĂ€rker empfunden. Vor allem Curved-Monitore fĂŒr Filme und das Spielen von Videospielen verfĂŒgen oft ĂŒber integrierte Lautsprechersysteme, die allerdings in der Regel nicht mit externen Soundanlagen mithalten können. Daher ist es wichtig, bei diesen GerĂ€ten auf entsprechende AudioanschlĂŒsse zu achten, um ein optimales Heimkinoerlebnis zu erzielen.

Wer Curved-Monitore in erster Linie im Heimkino nutzen möchte, sollte auf eine gute Farb- und BildqualitĂ€t achten. Hier ist das Zusammenspiel von GrĂ¶ĂŸe, Sitzposition, Auflösung und Kontrast maßgeblich.

Darauf kommt es beim Kauf eines Curved-Monitors noch an

Wenn Sie wissen, wofĂŒr Sie Ihren neuen Curved-Monitor hauptsĂ€chlich verwenden möchten, sollten Sie einige Faktoren bedenken. Achten Sie auf die folgenden technischen Details und Feinheiten.

Kaufentscheidung nach Maß

Welcher Curved-Monitor fĂŒr Sie der richtige ist, hĂ€ngt auch davon ab, wie viel Platz Sie zur VerfĂŒgung haben und wie groß Ihr Sitzabstand zum Bildschirm ist. Damit die Wölbung des Bildschirms und die Vorteile des Breitbildformates ihre Wirkung entfalten können, sollte der Monitor groß genug sein. Die Diagonale des Displays wird meist in Zoll angegeben. Unter 24 Zoll werden Sie keine Modelle finden – bestenfalls greifen Sie direkt zu Monitoren mit mindestens 27 Zoll. Die breiteren Modelle mit SeitenverhĂ€ltnissen von 16:9 und 21:9 bilden nicht nur die Mehrheit auf dem Markt, sondern lassen sich auch fĂŒr verschiedene Anwendungszwecke nutzen. Auch der Sitzabstand spielt eine große Rolle und steht in direkter AbhĂ€ngigkeit zur GrĂ¶ĂŸe des Bildschirms sowie zu seinem KrĂŒmmungsradius. Wenn Sie zu weit entfernt sitzen oder die KrĂŒmmung zu schwach ist, verschwindet der Immersionseffekt – ein genaues Austarieren fĂŒr ein optimales Seherlebnis ist also wichtig.

Der verwendete KrĂŒmmungsradius variiert zwischen den Herstellern und den jeweiligen BildschirmgrĂ¶ĂŸen. GrundsĂ€tzlich sollte die Wölbung mit zunehmender BildschirmgrĂ¶ĂŸe ebenfalls steigen, damit Sie den Effekt wahrnehmen. Wie stark die KrĂŒmmung und damit auch der Immersionseffekt empfunden wird, hĂ€ngt aber von jedem Menschen individuell ab.

NÀchster Schritt: Die BildqualitÀt

Stehen die Parameter GrĂ¶ĂŸe, Abstand und SeitenverhĂ€ltnis fest, sollten Sie sich Gedanken ĂŒber die Auflösung machen – je grĂ¶ĂŸer der Bildschirm ist und je nĂ€her Sie am Monitor sitzen, desto höher sollte auch die Auflösung sein, um die beste BildqualitĂ€t fĂŒr Filme und Spiele zu gewĂ€hrleisten. Curved-Monitore bieten entweder Full HD, QHD, UQHD oder Ultra HD mit einer Bildauflösung von 1.920 x 1.080 bis zu 3.840 x 2.160 Pixeln.

AuflösungPixelWeitere Infos
Full HD 1.920 x 1.080 Beliebteste Variante und fĂŒr Office-Anwendungen meist vollkommen ausreichend
QHD 2.560 x 1.440 Wird auch als WQHD bezeichnet („Wide Quad High Definition“) und definiert ein 16:9-Format
UQHD 3.440 x 1.440 Widescreen-Variante von QHD
Ultra HD 3.840 x 2.160 FĂŒr den Heimgebrauch mit 4K vergleichbar und somit besonders fĂŒr Cineasten geeignet
4K 4.069 x 2.160 Kinoformat und eher selten bei Curved-Monitoren verwendet.
Die verschiedenen Auflösungsformate in der Übersicht.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Helligkeit: Die LichtstĂ€rke wird in Candela je Quadratmeter angegeben. Curved-Monitore weisen LichtstĂ€rken von 250 bis 300 Candela pro Quadratmeter auf. 250 Candela pro Quadratmeter bieten ausreichend Helligkeit fĂŒr beispielsweise Office-Anwendungen aus. Der Kontrast ist eher ein Entscheidungskriterium fĂŒr Gamer, Cineasten und Grafiker, denn ein hoher Kontrastumfang gewĂ€hrleistet satte Farben und eine gute Lesbarkeit. Ein KontrastverhĂ€ltnis von 1.000:1 gibt an, dass ein weißer Bildpunkt 1.000-mal heller dargestellt wird als ein schwarzer.

Tipp

Gamer sollten beim Kauf eines Curved-Monitors mit sehr hoher Auflösung auf ihre Grafikkarte achten, denn diese muss das die Pixel auch berechnen können. Möglicherweise ist ein NachrĂŒsten notwendig.

Wichtig fĂŒr Gamer: Schnelle Bilder

Die Reaktionszeit eines Curved-Monitors gibt an, wie lang das Signal vom Eingang des Monitors bis zur Anzeige braucht. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen sind allerdings nur geringfĂŒgig, sodass dieser Wert allenfalls fĂŒr Videospiele wie Shooter von Bedeutung ist, bei denen es auf sehr schnelle Aktionen ankommt. Im Schnitt braucht das Signal zwischen 4 und 20 Millisekunden – Monitore mit einer Reaktionszeit von nur vier Millisekunden richten sich speziell an Gamer. Bei einer langsameren Reaktionszeit können sich in schnellen Sequenzen Schlieren bilden und Effekte verwischen.

Auch die Bildwiederholfrequenz ist eine wichtige Kennzahl fĂŒr Gamer: Sie gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde gezeigt werden. Unterschiede nimmt das menschliche Auge kaum wahr, bei niedrigen Werten wie 60 Hertz erleben Sie die Szene lediglich langsamer beziehungsweise zeitverzögert. Durch eine höhere Bildwiederholfrequenz wie 144 oder sogar 160 Hertz wird die Sequenz jedoch ruhiger und damit gerade in sehr schnellen Spielen viel angenehmer. Monitore mit TN-Panels haben meist eine höhere Bildwiederholfrequenz.

Der Ton macht die Musik

Einige Modelle verfĂŒgen bereits ĂŒber integrierte Lautsprecher, Ă€hnlich wie bei FernsehgerĂ€ten. In puncto QualitĂ€t reichen diese jedoch nicht an ein externes Soundsystem heran. Daher sollten vor allem Filmeliebhaber und Gamer auf entsprechende AnschlĂŒsse wie Audio- und HDMI-EingĂ€nge achten, um ein Soundsystem oder Kopfhörer anzuschließen. Sonst bleibt der Effekt der Immersion rein visuell, was besonders fĂŒr das Heimkinoerlebnis schade wĂ€re.

Welche AnschlĂŒsse sollte ein Curved-Monitor haben?

Die wichtigsten AnschlĂŒsse von Curved-Monitoren sind der HDMI-Eingang und der DisplayPort. Gerade fĂŒr Office-Anwender und Cineasten ist ein HDMI-Anschluss vollkommen ausreichend. Der DisplayPort gewinnt unter Gamern an PopularitĂ€t, da dieses lizenzfreie Protokoll höchste Übertragungsraten bei hoher Auflösung wie UHD ermöglicht. SpĂ€testens seitdem sich auch 4K-Modelle auf dem Markt befinden, erleben DisplayPorts einen Aufschwung. DarĂŒber hinaus gibt es den analogen VGA-Anschluss, der fĂŒr den Anschluss von Ă€lteren GerĂ€ten notwendig ist – die maximale Auflösung ist allerdings sehr begrenzt. Auch die Umwandlung von digitalen Signalen benötigt sehr viel Zeit, was sich vor allem auf das Spielerlebnis negativ auswirkt. Bei stationĂ€ren Rechnern ist oft noch ein DVI-Anschluss vorhanden. Dieser schafft zwar eine hohe Datenrate und ermöglicht eine gute Auflösung, ist jedoch kaum bei Curved-Monitoren zu finden, da Hersteller hier vor allem auf HDMI und DisplayPort setzen.

Unterschiede in der Energieeffizienz

Curved-Monitore unterscheiden sich teilweise recht stark in ihrem Stromverbrauch. Der bedeutendste Einflussfaktor ist die Technologie der Beleuchtung des Displays. Die LED-Variante benötigt weniger Strom als LCD. Aber auch die Panel-Technologie wirkt sich auf die Energie-Effizienz aus; hier sind TN-Panels energieeffizienter als IPS-Panels. Monitore mit geringem Stromverbrauch benötigen etwa 40 Watt.

Höheverstellbarkeit: Finden Sie den „Sweet Spot“

Es gibt diverse Modelle, die sich nicht in der Höhe verstellen lassen. Die Einstellung der Höhe ist bei Curved-Monitoren allerdings besonders wichtig. Hier kommt es sehr darauf an, dass der Betrachter genau frontal zum Bildschirm, im sogenannten „Sweet Spot“, sitzt. Nicht immer lĂ€sst sich das allein durch den Schreibtischstuhl regeln. Wer wackelige Konstruktionen aus alten BĂŒchern umgehen möchte, sollte darauf achten, dass der Monitor selbst höhenverstellbar ist.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Curved-Monitor-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Das Fachmagazin CHIP testete drei Curved-Monitore: den LG Electronics 29UC97-S, den Samsung S27E510C und ein weiteres Modell aus dem Hause LG, den 34UC87-B. Letzter konnte seine Mitbewerber im Test insbesondere durch seine herausragende 3.440 x 1.440-Pixel-Auflösung von, seiner Display-Helligkeit und seine kurze Reaktionszeit von nur fĂŒnf Millisekunden ausstechen konnte. Auch der Kontrastwert von 955:1 ĂŒberzeugte die Tester. Zwei HDMI-EingĂ€nge und ein DisplayPort stellen alle notwendigen AnschlĂŒsse fĂŒr Gamer und Filmeliebhaber sicher. Mit dem dreh- und höhenverstellbaren Standfuß bietet der Monitor eine gewisse FlexibilitĂ€t. DafĂŒr ist der LG 34UC87-B das teuerste Modell im Test. Der zweite Platz ging an das gĂŒnstigste Modell, den Samsung S27E510C, der vor allem durch einen sehr hohen Kontrastwert von 3.000:1 und einer Reaktionszeit von nur vier Millisekunden besticht.

Die Stiftung Warentest testete 2019 insgesamt 15 Monitore, ist dabei jedoch nicht explizit auf die Kategorie der Curved-Monitore eingegangen. Einzig den Acer ED242QR bewerteten die Tester mit dem Gesamturteil „befriedigend (2,8)“. Bei einer Beurteilung des Curved-Monitor-Marktes im Jahr 2015 durch die Stiftung Warentest konnte der Dell UltraSharp U3415W ĂŒberzeugen – allerdings hat sich seither sehr viel getan, sodass sich die Testergebnisse von damals nicht auf das Angebot von heute ĂŒbertragen lassen.

Das Onlineportal PC-WELT testete 2020 die besten Gaming-Monitore mit 21:9-Widescreen-Display, die damit auch eine gute Wahl fĂŒr das Heimkino darstellen. Zum Testsieger kĂŒrten die Tester den Gaming-Monitor Acer Predator X35, der in allen Bereichen Bestnoten erhielt. Das eher höherpreisige Modell verlangt eine sehr leistungsstarke Grafikkarte. Das beste Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis bietet der Gaming-Monitor C34H890WJU von Samsung, der durch die hohe QualitĂ€t des Bildes und die ergonomischen Einstellmöglichkeiten positiv auffiel. Zudem weist das Modell einen geringen Stromverbrauch auf und bleibt trotz der beachtlichen GrĂ¶ĂŸe von 34 Zoll vergleichsweise preiswert.