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Cyberlink PowerDirector

Timm Hendrich
Bereich:
Pro Übersichtliche, funktionsreiche Videobearbeitungssoftware, die auch für Anfänger geeignet ist.
Kontra Benötigt für eine volle Funktionalität moderne und starke Hardware. Teilweise entstehen lange Wartezeiten bei der Berechnung.
Fazit Der PowerDirector richtet sich an Nutzer, die besonders anwenderfreundliche Software suchen, aber auch Profiwerkzeuge möchten. Tutorials und ein guter Support runden das Paket ab.
Cyberlink PowerDirector Zum Download

Cyberlink PowerDirector Test

Funktionen 4,90 Pkt

Trotz der klaren Ausrichtung auf Neulinge und Unerfahrene verzichtet PowerDirector nicht auf Funktionalität: Alle Basisfunktionen der Profianwendungen finden sich auch hier. Videos können geschnitten und Clips direkt in der Timeline getrimmt werden. Eine Vielzahl an Übergangseffekten ermöglicht einen sauberen Schnitt und auch die Bildgeschwindigkeit kann manuell bestimmt werden.

HD- und sogar moderne hochauflösende 4K Formate stellen keine Herausforderungen dar. Präzise Schnitte erfolgen auf bis zu 100 Video- und Audiospuren, um selbst großen Filmprojekten mit vielen verschiedenen Medien Platz zu bieten.

Zu den weiteren Funktionen gehören unter anderemDie Extras: Cloudspeicher und App:

  • Chroma Key beziehungsweise Blue- oder Greenscreen Unterstützung
  • Vereinheitlichung der Tonspur-Lautstärke
  • Viele verschiedene Effekte, Übergänge und Titelvorlagen
  • 1-Klick Farbvorlagen
  • Ein Untertiteltool mit neuer automatischer Synchronisation
  • Eine spezielle Funktion für Aufnahmen von Videospielen (mit einer Extra-Applikation für schnelle Aufnahmen)
  • Eine Inhaltsanalyse zur schnellen Bearbeitung der wichigsten Szenen in einem Video 
  • Verschiedene Designtools für den persönlichen Touch

Multicam-Support

Wie seine Vorgängerversionen unterstützt PowerDirector die Multicam-Bearbeitung, welche das Synchronisieren von bis zu 100 Spuren ermöglicht. Kaum überraschend, denn in einer digitalisierten Welt kommen verschiedene Aufnahmen eines Ereignisses recht schnell zusammen. Unterschiedliche Perspektiven und Kamerawinkel verwandeln zudem jedes Video in einen echten Hingucker.

Mit einer Unterstützung von bis zu vier Kameras können Anwender wie bei einer Live-Übertragung zwischen den Perspektiven wechseln.

Liegen unterschiedliche Clips auf verschiedenen Spuren in der Timeline, können sie gemeinsam ausgewählt und über ihre Audiospuren synchronisiert werden. Alternativ ist auch die Synchronisation über Zeitstempel möglich. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: So effektiv die Synchronisation gelingt, so ist sie doch oftmals sehr zeitaufwendig.

Bildstabilisierung mit TrueTheater Stabilizer

Verwackelte Aufnahmen gehören bei kleinen Handkameras und Smartphones leider zu den unliebsamen Nebeneffekten. Mit PowerDirector erhält der Anwender eine verbesserte Bildstabilisierung und ein eigener Modus zum Nachbessern von ungewünschten Schwenks und Wacklern. Das Action-Kameracenter ermöglicht Effekte für Slow-Motion und Zoom.

Möchte der Nutzer Personen oder Gegenstände in den Fokus stellen, gelingt dies mit der Bewegungsverfolgung. Voreinstellungen helfen bei der ersten Orientierung, über die Optionen können Korrekturen passgenau vorgenommen werden.

Trotz der Profi-Tools zeigt sich die Ausrichtung auf Privatnutzer deutlich in den vielen Möglichkeiten, Videos zu personalisieren: Über 500 Effekte, Bild-in-Bild Cliparts und animierte Grafiken, Übergänge und Themen stehen bereits zur Verfügung.

Zusätzlich können über den Titel-, Partikel- oder Übergangs-Designer eigene Effekte mit ganz persönlichen Bildern erstellt werden.

Designer-Optionen cyberlink powerdirector 14
In der neuen Version enthält PowerDirector zahlreiche Designer-Optionen.

Die Extras: Cloudspeicher und App

Ab der hier vorgestellten Ultimate Version stehen zusätzlich 20 Gigabyte Cloudspeicher für die CyberLink Cloud zur Verfügung. Die kleinere Ultra Variante kommt mit zehn Gigabyte Speicher aus.

Je nach Belieben kann der Nutzer somit seine Dateien wie gewohnt auf der Festplatte oder für mehr Flexibilität in der Cloud speichern.

Eine App für Windows Mobile und Android Geräte erlaubt zudem die Bearbeitung unterwegs. Zwar sind nicht alle Funktionen in der mobilen Anwendungen zu finden, eine gut funktionierende Drag & Drop- und Touchbedienung ermöglicht das Weiterarbeiten an Projekten trotzdem auch ohne PC.

Der geringeren Rechenleistung mobiler Geräte wegen sind aber nur grundlegende Änderungen möglich, zum kompletten Bearbeiten ist der heimische Rechner leider unverzichtbar.

Bedienung 4,90 Pkt

Beim Starten des Programms begrüßt den Benutzer ein Willkommensfenster und eine Auswahl von drei Modi: Editor Modus, erweiterter Editor und Diashow Modus stehen zur Verfügung.

Einstiegs-Hilfe und übersichtliches Design

Der Editor Modus nimmt Neulinge komplett an die Hand. Mit Hilfe eines Assistenten kann ein Film in Minuten durch das eingegebene Videomaterial erstellt werden. PowerDirector übernimmt alle wesentlichen Aufgaben und führt Nutzer so spielend zu ihren ersten eigenen Projekten. Im erweiterten Editor finden sich schließlich alle beschrieben Funktionen in einer übersichtlichen Programmoberfläche. Ebenfalls als sehr hilfreich stellt sich der Express-Editor heraus. Mit dessen Hilfe erstellen Nutzer per Drag & Drop in sehr kurzer Zeit durch integrierte Vorlagen, Effekte, Übergänge, Animationen und Musik ihren eigenen Film.

Grundfunktionen helfen Einsteigern
Der Editor Modus hilft Neulingen dabei, die Grundfunktionen des Programmes zu lernen

Die Timeline sitzt wie gewohnt im unteren Teil des Bildschirms, die linke Hälfte des Fensters wird von dem Vorschaufenster eingenommen. Auf der rechten Seite findet sich die Bibliothek, über die einzelne Clips eingefügt werden und in der anschließenden Seitenleiste warten die verschiedenen Funktionen auf ihren Einsatz: Effekte-, Bild-im-Bild-, Partikel-, Titel- und Übergangs-Designer können von hieraus aufgerufen werden.

Wer Platz und Übersichtlichkeit schätzt, freut sich über die Möglichkeit, das HD-Vorschaufenster abzutrennen, um es beispielsweise auf einem zweiten Monitor verschieben zu können. 

Simple Benutzung für schnelleres Arbeiten

Insgesamt macht CyberLink es seinen Nutzern leicht, sich in das Programm einzuarbeiten, viele wesentliche Funktionen gelingen per Drag & Drop. So können Übergänge ganz ​simpel in die Timeline gezogen werden.

Einer der häufigsten Übergänge, Crossfade (Überblendung), wird sogar ganz automatisch angewandt, wenn das Ende eines Clips über den Anfang des nächsten geschoben wird. 

PowerDirector - Menüführung
Übergänge können einfach per Drag & Drop in die Timeline gezogen werden.

Mit Freunden teilen

Ist das perfekte Video-Projekt gelungen, kann es nicht nur professionell auf DVD oder BluRay gebrannt, sondern auch direkt mit Freunden und Bekannten in sozialen Netzwerken geteilt werden: Ob Youtube, Facebook, DailyMotion oder VimeoPowerDirector ermöglicht den Upload in die gängigsten Videoportale.

Performance 4,85 Pkt

PowerDirector benutzt genau wie sein Vorgänger die Rendering-Engine TrueVelocity 4 und ermöglicht so ein schnelles rendern. Neben der Unterstützung von 4K und 3D Formaten sowie dem neuen XAVC-Codec, bietet das Programm auch ein echter 64-Bit-Support. Neu ist außerdem die Kodierung von Filmen in das moderne H.265/HEVC-Format. Soviel Leistung fordert eine entsprechende Soft- und Hardware. Das Videobearbeitungsprogramm läuft auf Rechnern mit Microsoft Windows Vista (SP2) und höher. Sowohl 32- als auch 64-Bit Betriebssysteme werden unterstützt, für eine optimale Performance empfiehlt CyberLink allerdings ein 64-Bit-System.

Weitere empfohlene Voraussetzungen für die Bearbeitung von Ultra-High-Definition Videos und 3D Projekten sind:

Systemanforderungen
BetriebssystemWindows 10, 8/8.1, 7, Vista (SP2)
Bildschirmauflösung1024 x 768, 16-Bit oder höher
Arbeitsspeichermindestens 2 GB RAM
empfohlen sind 6 GB RAM für 64-Bit-Betriebssysteme und 3D-Bearbeitung
FestplatteMinimum 9,5 GB verfügbarer Speicher (400 MB weden für die Magic Music Bibliothek benötigt)
10 GB (besser 20 GB) für DVD-Produktion
60 GB (besser 100 GB) für Blu-ray Disc/AVCHD Produktion
Grafikkartemindestens 128 MB VRAM
empfohlen sind 1 GB VRAM
Prozessormindestens Intel Pentium 4 3,0 GHz oder AMD ATI
empfohlen sind sind Prozessoren der Intel Core i7 oder AMD FX-Serie
BrennerZum Brennen von VCD/DVD/SVCD/AVCHD wird ein CD- oder DVD-Brenner benötigt. Für das Erstellen von Blu-rays ist ein Blu-ray Brenner erforderlich
Systemvorraussetzungen für Powerdirector
Voraussetzung für HD Videos
NVIDIAGeForce 8500GT/9800GT oder besser
eForce GT/GTS/GTX 200/400/500/600/700/800/900 Serie
AMD / ATIAMD APU mit AMD Radeon HD Grafik: A-Serie, E2-Serie, C-Serie, E-Serie, G-Serie
AMD Radeon HD Grafik:R9 Serie, R7 Serie, R5 Serie, HD 7000 Serie, HD 6000 Serie
ATI Radeon HD Grafik: 5900 Serie, 5800 Serie, 5700 Serie, 5600 Serie, 5500 Serie, 5400 Serie
ATI FirePro Grafik
ATI Mobility Radeon HD: 5800 Serie, 5700 Serie, 5600 Serie, 5400 Serie
ATI Mobility FirePro: M7820, M5800
unterstützte Grafikkarten für die Bearbeitung von HD Videos
Hilfe & Support 4,75 Pkt

In Sachen Hilfe und Support bleibt CyberLink seiner nutzerfreundlichen Linie treu: Eine Vielzahl an Video-Tutorials stehen frei auf dem unternehmenseigenen Youtube-Channel zur Verfügung. Außerdem findet sich auf der Supportseite ausführliche FAQs und ein Benutzerhandbuch.

Zum Austausch mit anderen PowerDirector Nutzern und dem Teilen der eigenen Projekte, inklusive Timeline Ansicht, so dass Arbeitsschritte nachvollzogen werden können, ist die Community DirectorZone der richtige Anlaufpunkt.

Hier stehen außerdem eine Vielzahl an kostenlosen Design-Vorlagen zum Download bereit. Hapert es dann doch einmal in der Handhabung, können Fragen über den Mitgliederbereich online gestellt werden. Eine Hotline betreut zudem alle Anfragen wochentags zwischen 10 und 20 Uhr.

Zusammenfassung4,85 Pkt

Zielen Apple und Adobe mit ihren Produkten auf den professionellen Markt, so hält CyberLink seit Jahren die Vormachtstellung für die Ansprache von neugierigen Anfängern und erfahrenen Hobbyschneidern. PowerDirector 14 heißt ihre aktuelle Videobearbeitungssoftware und sie verknüpft Profi-Werkzeuge mit einsteigerfreundlicher Handhabung scheinbar spielend.

Mit verschiedenen Modi je nach Kenntnisstand glücken auch Unerfahrenen die ersten Schritte:

PowerDirector Angebote
CyberLink beitet sein Programm in sechs verschiedenen Formaten.
  • Deluxe
  • Ultra
  • Ultimate
  • Ultimate Suite
  • Director Suite

Die kleinste Version, Deluxe, muss leider auf so manche Funktion ihrer großen Geschwister verzichten. Mit steigender Preisstufe kommen Extras und ergänzende CyberLink Produkte hinzu. Ab der hier Ultimate-Variante sind alle Vorteile von Power Director 14 verfügbar. Die Ultimate Suite erweitert das Paket um die Produkte ColorDirector und AudioDirector.

Damit gelingen auch umfangreichste Audio- sowie Farbkorrekturen und Bearbeitungen. In der Director Suite findet sich schließlich mit der Fotobearbeitungssoftware PhotoDirector eine weitere Anwendung aus der CyberLink-Produktpalette.

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