Convertible

Die 7 besten Convertibles im Test & Vergleich

Betriebssystem
Prozessor
Prozessortakt
Arbeitsspeicher
Speichertyp
SpeicherkapazitÀt
Auflösung Bildschirm
GrĂ¶ĂŸe Bildschirm
Typ Grafikkarte
WLAN-fÀhig
Bluetooth-fÀhig
Typ Card-Reader
Webcam
Akkulaufzeit
Farbe
Maße
Gewicht

Convertibles-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Als Netvertible wird ein Convertible bezeichnet, bei dem sich die Tastatur fĂŒr den Tablet-Modus umklappen, nicht aber abnehmen lĂ€sst.
  • Bei einem Detachable lĂ€sst sich die Tastatur komplett vom Display abtrennen. Das ist vor allem unterwegs ein großer Vorteil, da das GerĂ€t so noch kompakter wird.
  • Ein Eingabestift kann die Nutzung eines Convertibles im Tablet-Modus vereinfachen. Er ist in den meisten FĂ€llen jedoch nicht im Lieferumfang enthalten.
  • Convertibles gibt es als preiswerte Einsteigermodelle und teure High-End-GerĂ€te, die sogar fĂŒr anspruchsvolle Grafikanwendungen genutzt werden können.
  • Wer gern Filme schaut, Serien streamt oder Videogames spielt, sollte auf eine möglichst hohe Display-Auflösung im High-Definition-Bereich achten.

Convertibles passen sich jeder Situation an

Als Convertible werden GerĂ€te bezeichnet, die eine Kombination aus Laptop und Tablet darstellen. Nutzer haben die Möglichkeit, den Bildschirm und die Tastatur flexibel beziehungsweise wahlweise zu verwenden, indem sie die Tastatur entweder abnehmen oder um 360 Grad hinter das Display klappen. Auf diese Weise können sie das GerĂ€t als Tablet nutzen. Solche 2-in-1-GerĂ€te vereinen die Vorteile von Tablets und Laptops. Sie erlauben ein effektives, detailliertes Arbeiten an Texten und Bildprogrammen sowie ein bequemes Surfen und Video-Schauen ohne sperrige Tastatur. Das Besondere: Convertibles besitzen die gleiche Technik wie Laptops oder Tablets. Jedes Convertible verfĂŒgt ĂŒber einen Touchscreen, sodass es ganz ohne Maus oder Tastatur bedient werden kann. Auch die ĂŒblichen Kernelemente wie Prozessor, Grafikkarte, Arbeitsspeicher und Festplatte sind vorhanden:

Prozessor: Er ist das HerzstĂŒck jedes Computers. Die Hauptrecheneinheit ist fĂŒr die grundlegende Leistung des GerĂ€ts verantwortlich, da es die anderen Einheiten steuert.

Grafikkarte: Eine Grafikkarte wandelt die vom Prozessor berechneten Bilddaten um, damit sie auf einem Bildschirm entsprechend dargestellt werden können.

Soundkarte: Eine Soundkarte verarbeitet analoge und digitale Audiosignale, sodass sie ĂŒber einen Lautsprecher ausgegeben werden können.

Festplatte: Auf diesem Speichermedium werden das Betriebssystem sowie alle Programme und Daten gespeichert.

Arbeitsspeicher: Auf diesem Speicher werden die Programme, Programmteile und Daten gespeichert, die zurzeit ausgefĂŒhrt werden.

Mainboard: Die Hauptplatine dient als TrÀger der Hardware und gewÀhrleistet die Kommunikation der einzelnen Komponenten untereinander.

Convertibles sind dank ihrer wandlungsfĂ€higen Form ideal fĂŒr Nutzer, die zum einen normale Office-Anwendungen nutzen und zum anderen die flexiblen VorzĂŒge eines Tablets nicht missen möchten. Gerade wer viel unterwegs ist und wem das Display seines Smartphones zu klein, ein Laptop aber zu unhandlich ist, wird mit dem richtigen Convertible seine Arbeit zufriedenstellend erledigen können. LĂ€ngst sind die praktischen GerĂ€te aus ihrem Exotenstatus herausgewachsen und haben sich als vollwertige Alternative zu Laptop und Tablet entwickelt. Interessenten haben wie bei Laptops oder Tablets die Wahl zwischen Windows, Android oder Chrome-OS als Betriebssystem. Leistungstechnisch sind Convertibles meist besser als Tablets, reichen aber nicht an die FĂ€higkeiten eines hochwertigen Laptops heran. Der Preis bewegt sich ebenfalls in einem Ă€hnlichen Rahmen, wie er bei Laptops und Tablets vorzufinden ist.

Vorteile
  • Ideal fĂŒr mobiles Arbeiten oder Unterhaltungsanwendungen
  • LeistungsstĂ€rker als Tablets
  • Große Auswahl an Betriebssystemen
  • Meist gĂŒnstiger als Desktop-PCs oder Laptops
Nachteile
  • Geringere Leistung als Laptops oder Desktop-PCs
  • Teurer als Tablets
  • Klapp- oder Steckmechanismus ist anfĂ€llig fĂŒr BeschĂ€digungen

Welche Convertible-Modelle gibt es?

Convertibles werden in Netvertibles und Detachables unterteilt. Netvertibles wie das Fujitsu Lifebook U939X oder Modelle der HP-Spectre-Serie besitzen ein umklappbares Display: Die Tastatur lĂ€sst sich vollstĂ€ndig herumklappen, sodass sie sich an der RĂŒckseite des Displays befindet. Auf diese Weise ist das GerĂ€t wie ein Tablet verwendbar. Bei manchen Modellen lĂ€sst sich die Tastatur zusĂ€tzlich um 180 Grad drehen, sodass sie vom Display geschĂŒtzt wird. Bei Detachables ist es möglich, die Tastatur komplett abzunehmen. Damit ist das Display ein eigenstĂ€ndiges Tablet und auch um einiges dĂŒnner sowie leichter. Das ist vor allem fĂŒr die mobile Benutzung von Vorteil. Bei der Surface-Serie von Microsoft handelt es sich beispielsweise um Detachables.

FĂŒr wen eignet sich welches Modell?

FĂŒr Nutzer, die viel unterwegs arbeiten und auf eine Tastatur angewiesen sind, ist ein Netvertible empfehlenswert. Wer aber vor allem surfen oder Multimedia-Apps nutzen möchte, sollte lieber zu einem Detachable greifen. Bei beiden Varianten gilt es, darauf zu achten, dass die Scharniere beziehungsweise Verbindungsstellen zwischen Tastatur und Display vor Schmutz, SchĂ€den und Staub geschĂŒtzt bleiben. Andernfalls kann es passieren, dass sich beide Teile nicht mehr miteinander verbinden lassen. Wer auf eine hochwertige Kombination aus FlexibilitĂ€t und Leistung Wert legt, ist beispielsweise mit den Modellen der Surface-Book-Serie von Microsoft gut beraten, da sie die Vorteile eines flexiblen Tablets und eines leistungsstarken Laptops miteinander vereinen. DafĂŒr ist der Preis mit 1.000 Euro oder mehr allerdings sehr hoch.

Nachdem die VorgĂ€nger der heutigen Convertibles, unter anderem die ersten ThinkPads von Lenovo, vor allem die Business-Welt begeistert haben, gibt es mittlerweile eine sehr große Auswahl. Die GerĂ€te unterscheiden sich nicht nur in der Funktionsweise und dem Leistungsumfang, sondern auch im Preis.

Einsteiger
mediaelement einsteiger

Diese Modelle eignen sich fĂŒr grundlegende Anwendungen wie Surfen, Office-Programme und Kommunikationsanwendungen. Leistung, KameraqualitĂ€t, Displayauflösung und Speicherplatz sind meist eher gering. Hier sind vor allem kompakte Modelle mit BildschirmgrĂ¶ĂŸen zwischen zehn und zwölf Zoll empfehlenswert, da sie dank ihres niedrigen Gewichts und ihrer geringen GrĂ¶ĂŸe auch mobil bequem nutzbar sind. Wer sehr viel unterwegs ist, sollte zudem auf eine lange Akkulaufzeit achten.

Office
mediaelement office

Kommt das Convertible vor allem fĂŒr lange BĂŒroarbeiten zum Einsatz, ist ein grĂ¶ĂŸerer Bildschirm zwischen 12 und 14 Zoll ratsam. Ein ĂŒbersichtliches Display entlastet außerdem die Augen. Auch die Tastatur sollte eine geeignete GrĂ¶ĂŸe haben, um lĂ€ngere Arbeitssitzungen so angenehm wie möglich zu machen. Dank der vergleichsweise geringen GrĂ¶ĂŸe von Convertibles lassen sich die Modelle immer noch bequem zwischen dem Zuhause und dem BĂŒro transportieren.

Multimedia
mediaelement multimedia

Wer vor allem Filme und Serien schauen oder Musik hören möchte, sollte auf ein hochauflösendes Display, hochwertige Lautsprecher sowie eine ausreichend große SpeicherkapazitĂ€t achten. HD-Displays gelten hier als Standard – noch besser ist ein Bildschirm mit UHD-Auflösung. Wenn zusĂ€tzlich die Kameraauflösung entsprechend hoch ist, sind auch Videomeetings aufgrund von schĂ€rferen Bildern deutlich angenehmer.

Gaming
mediaelement gaming

Ähnlich wie bei herkömmlichen Computern sind auch spezielle Gaming-Convertibles auf die hohen Leistungsanforderungen mobiler Videospieler ausgelegt. Die GerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber besondere technische Finesse und QualitĂ€t. Leistungsstarke Grafik- und Soundkarten sowie Prozessoren und Arbeitsspeicher sind fĂŒr eine ungetrĂŒbte Spielfreude enorm wichtig. Zwar reicht die Leistung nicht an die von modernen High-End-Gaming-Computern heran, aber fĂŒr hochauflösenden Spielspaß, sogar unterwegs, sind die GerĂ€te bestens geeignet.

Darauf kommt es beim Kauf eines Convertibles an

Die geplante Nutzung ist eine sehr gute Orientierung, um eine Vorauswahl treffen zu können. Wichtige Kaufkriterien sind die verwendete Displaytechnologie, die DisplaygrĂ¶ĂŸe und -auflösung, der interne Speicher, die AnschlĂŒsse, das Betriebssystem sowie die verbaute Grafikkarte. FĂŒr Nutzer, die viel unterwegs arbeiten, sind darĂŒber hinaus das Gewicht und die Akkulaufzeit von Bedeutung.

Welche Displaytechnologien gibt es?

Bei der Displaytechnologie wird zwischen LCD-, LED- und IPS-Panels unterschieden. Bei LCD (Liquid-Crystal-Display) handelt es sich um die am hĂ€ufigsten verbaute Technik. Hier werden FlĂŒssigkeitskristalle verwendet, die sich je nach elektrischer Spannung ausrichten und die einzelnen Pixel darstellen. Die Ausrichtung bewirkt, dass sie fĂŒr die dahinterliegende Beleuchtung durchlĂ€ssig beziehungsweise undurchlĂ€ssig werden. LCDs sind gĂŒnstig in der Produktion; das wirkt sich wiederum auf die Preise der Convertibles aus. Zudem ermöglicht die Technologie eine dĂŒnne Bauweise der GerĂ€te. Diesen Vorteilen steht allerdings die Tatsache gegenĂŒber, dass LCDs keine tiefen Schwarzwerte darstellen können. Schwarze Bilder werden meist eher in einem Grauton abgebildet – fĂŒr Cineasten und Grafiker eher ungeeignet.

LEDs (Light-Emitting-Diode) funktionieren im Prinzip gleich, haben aber statt der Leuchtstoffröhren in LC-Displays LED-Leuchten als Hintergrundbeleuchtung verbaut. Damit lassen sich einzelne Bildbereiche separat beleuchten. Der Vorteil von LEDs ist, dass sie tiefe Schwarzwerte erzeugen und mit geringerem Stromverbrauch arbeiten können. Bei IPS-Displays (In-Plane-Switching) sind die einzelnen Pixel horizontal ausgerichtet. Das gewÀhrleistet einen stabilen Betrachtungswinkel. IPS-Panels erzeugen krÀftige Farben sowie hohe Kontrastwerte und sind daher vor allem bei Filmliebhabern und Gamern beliebt. Die horizontale Pixel-Ausrichtung verlangt allerdings eine tiefere Bauweise, sodass Convertibles mit IPS-Displays meist etwas dicker sind als andere Modelle.

DisplaygrĂ¶ĂŸe

Die DisplaygrĂ¶ĂŸen von Convertibles liegen meist zwischen 10 und 15 Zoll. Damit besitzen sie nicht die grĂ¶ĂŸten Displays, bieten aber fĂŒr die meisten Nutzertypen eine ausreichende GrĂ¶ĂŸe. Zum mobilen Surfen eignen sich eher kleinere Bildschirme, die gegenĂŒber dem Smartphone dennoch ein bequemeres Lesen und Tippen ermöglichen. FĂŒr BĂŒroarbeiten, Videospiele und zum Filmeschauen sind eher grĂ¶ĂŸere Bildschirme zu empfehlen.

Über welche Bildschirmauflösung sollte ein Convertible verfĂŒgen?

Auch hier gilt, dass die Verwendung entscheidend dafĂŒr ist, auf welche Werten Sie achten sollten. FĂŒr Videospiele, Filme und Grafikprogramme empfiehlt sich eine hohe Auflösung, wĂ€hrend Office-Anwendungen mit einer geringeren Auflösung auskommen. Wem ein scharfes Bild wichtig ist, der sollte mindestens zu Full-HD-Displays mit 1.920 x 1.080 Pixeln greifen. Das reicht fĂŒr die ohnehin kompakten BildschirmgrĂ¶ĂŸen vollkommen aus. Wer ein gĂŒnstiges EinsteigergerĂ€t sucht, sollte zu einem Modell mit 1.024 x 600 Pixeln und einer DisplaygrĂ¶ĂŸe von 10 bis 12 Zoll greifen.

Lohnt sich ein entspiegeltes Display?

Wer das Convertible oft draußen im Freien nutzen möchte, sollte ein entspiegeltes Display in ErwĂ€gung ziehen – damit vermeiden Sie starke Lichtreflexionen, die es erschweren, etwas auf dem Display zu erkennen. FĂŒr die Nutzung in geschlossenen RĂ€umen genĂŒgt ein spiegelndes Display in den meisten FĂ€llen aber aus – und ist oft deutlich gĂŒnstiger als die entspiegelte Variante.

Grafikkarte

Die Grafikkarte ist neben dem Prozessor und dem Arbeitsspeicher das wichtigste Leistungsmerkmal eines Convertibles. Dabei spielt vor allem der Videospeicher eine Rolle, der in Gigabyte angegeben wird. Je grĂ¶ĂŸer der Videospeicher, desto leistungsfĂ€higer die Grafikkarte. Eine hohe Leistung ist wichtig, wenn das Convertible fĂŒr Computerspiele oder anspruchsvolle Bild- und Videobearbeitungsprogramme genutzt werden soll. FĂŒr einfache Office-Anwendungen oder zum Surfen genĂŒgt dagegen eine Onboard-Grafikkarte, die im Mainboard integriert ist.

Akkulaufzeit

Wichtig fĂŒr Menschen, die viel unterwegs sind und ihr Convertible mobil nutzen möchten, ist die Akkulaufzeit – diese sollte mindestens zehn Stunden betragen. Die Akkus gĂŒnstigerer Modelle halten meist nur zwischen fĂŒnf und sieben Stunden durch. Manche Modelle besitzen Akkus, die laut Hersteller sogar eine Laufzeit von bis zu 14 Stunden bieten. Allerdings bezieht sich die maximale Akkulaufzeit lediglich auf die Zeit der Nicht-Benutzung. Beim Verwenden von anspruchsvollen Anwendungen werden Sie demnach mit weniger Stunden rechnen mĂŒssen.

Nur ein Richtwert: Die AkkukapazitÀt

Die AkkukapazitĂ€t wird in Milliamperestunden oder Amperestunden gemessen – diese Werte sind allerdings nicht wirklich aussagekrĂ€ftig, da der Stromverbrauch der GerĂ€te sehr unterschiedlich ist und stark von Faktoren wie Bildschirmhelligkeit, Auflösung und GrĂ¶ĂŸe des Displays abhĂ€ngt.

Prozessor

Wer ein leistungsfÀhiges Convertible sucht, das auch anspruchsvolle Arbeiten mit komplexen Anwendungen problemlos meistert, sollte dem Prozessor besondere Aufmerksamkeit schenken. Er besteht aus einer gewissen Anzahl an Rechenkernen. Die Anzahl ergibt gemeinsam mit den Gigahertz-Werten der Kerne die Gesamtleistung des Prozessors. Ein Convertible samt Zwei-Kern-Prozessor mit 2,6 Gigahertz hat beispielsweise eine Gesamtleistung von 5,2 Gigahertz. Ein solches GerÀt ist leistungsstÀrker als ein Convertible mit der doppelten Anzahl an Rechenkernen, die jeweils nur 1,1 Gigahertz aufweisen.

Wie groß sollte der Arbeitsspeicher eines Convertibles sein?

Convertibles weisen meist eine KapazitĂ€t von zwei bis acht Gigabyte auf. Je höher der Wert ist, desto mehr Daten können vom GerĂ€t zwischengespeichert werden. Ist der Speicher voll, wird das Convertible langsamer und es kommt bei der Verarbeitung zu merklichen Verzögerungen – das wird besonders beim Arbeiten mit Office- oder Bildbearbeitungsprogrammen schnell sehr mĂŒhsam. Die Version des Arbeitsspeichers spielt ebenfalls eine Rolle; DDR3-Arbeitsspeicher sind langsamer, aber dafĂŒr kostengĂŒnstiger als DDR4-Arbeitsspeicher. Daher ist auch hier die Devise: Wer ein Convertible fĂŒr einfache Arbeiten und zum Surfen sucht, kann ruhig zu einem leistungsschwĂ€cheren Arbeitsspeicher greifen und damit seinen Geldbeutel schonen.

Interner Speicher

Beim Festplattenspeicher ist es wichtig zu wissen, wofĂŒr das Convertible genutzt werden soll, denn auch hier fĂŒhrt eine höhere SpeicherkapazitĂ€t direkt zu einem höheren Kaufpreis. GerĂ€te, die fĂŒr einfache BĂŒrotĂ€tigkeiten angeschafft werden und daher vor allem Text- und Tabellenkalkulationsdateien speichern sollen, brauchen keine große FestplattenkapazitĂ€t. Hier genĂŒgen in den meisten FĂ€llen die 32 Gigabyte, die von den meisten Modellen der unteren Preiskategorie angeboten werden. Wer allerdings viele komplexe Medien wie Bild-, Video- oder Musikdateien speichern möchte, braucht deutlich mehr SpeicherkapazitĂ€t. Außerdem sollten Sie bedenken, dass das Betriebssystem bereits einen großen Teil der SpeicherkapazitĂ€t belegt – das können je nach Version bis zu zehn Gigabyte sein.

Aber nicht nur die SpeicherkapazitĂ€t ist ein wichtiges Kriterium, sondern auch die Technologie spielt eine große Rolle. Die meisten GerĂ€te verfĂŒgen heute ĂŒber SSD-Festplatten, die digital funktionieren und damit eine schnelle Übertragungsrate bieten. HDD-Festplatten hingegen arbeiten mit mechanischen Schreib- und Leseköpfen, wodurch die Übertragungsraten langsamer sind. DafĂŒr bieten mechanische HDD-Festplatten oft höhere SpeicherkapazitĂ€ten. Wichtig fĂŒr Nutzer, die viel unterwegs sind: SSD-Festplatten sind unempfindlicher gegenĂŒber StĂ¶ĂŸen oder ErschĂŒtterungen, die im schlimmsten Fall zum Verlust von gespeicherten Daten fĂŒhren können.

Betriebssystem

Die meisten Convertibles arbeiten mit Microsoft Windows. Einige Modelle wiederum haben Android installiert. Windows ist fĂŒr ein Convertible empfehlenswerter, da das Betriebssystem auf die meisten gĂ€ngigen Computeranwendungen und Programme ausgelegt ist. Auf einem Android-GerĂ€t mĂŒssen Sie womöglich mit KompatibilitĂ€tsproblemen rechnen, wenn Sie Ihre Daten ĂŒbertragen. Zudem sind nicht alle standardmĂ€ĂŸigen Computerprogramme fĂŒr Android erhĂ€ltlich.

Gewicht

Das Gewicht spielt vor allem fĂŒr Verbraucher, die ihr Convertible mobil nutzen möchten, eine große Rolle. Vor allem Detachables, bei denen die Tastatur abgenommen werden kann, punkten mit einem niedrigen Gewicht. GrĂ¶ĂŸe, GehĂ€use und Bildschirmtechnologie sind ebenfalls entscheidend. Die meisten GerĂ€te kommen auf ein Gewicht von ein bis drei Kilogramm.

Eingabestift

Einige Convertibles lassen sich im Tablet-Modus ĂŒber einen speziellen Eingabestift bedienen. Der Vorteil hierbei ist, dass die Eingabe prĂ€ziser ist und weniger FingerabdrĂŒcke hinterlassen werden, die vor allem bei spiegelnden Bildschirmen schnell stören können. Außerdem gibt es einige Anwendungen, die auf die Eingabe ĂŒber einen Stift optimiert sind, etwa Notiz-Apps – damit lĂ€sst sich je nach QualitĂ€t des Displays und des Stifts so genau wie auf Papier schreiben. Beachten Sie jedoch, dass die Eingabestifte meist nicht im Lieferumfang enthalten sind.

AnschlĂŒsse

Ein WLAN-Modul fĂŒr die kabellose Internetverbindung mit einem WLAN-Router oder Hotspot ist standardmĂ€ĂŸig in jedem Convertible integriert. FĂŒr Nutzer, die viel unterwegs sind und daher nicht immer Zugriff auf Hotspots oder WLAN-Router haben, ist eine LTE-UnterstĂŒtzung empfehlenswert, dank derer Sie auch unterwegs online sind. Die meisten Modelle sind sowohl mit als auch ohne LTE-UnterstĂŒtzung erhĂ€ltlich. Alternativ können Sie das eigene Smartphone als Hotspot fĂŒr das Convertible nutzen.

Um das Convertible mit anderen EndgerĂ€ten zu verbinden, ist eine Bluetooth-Verbindung praktisch. So können Daten bequem und schnell hin- und hergeschickt werden – zum Beispiel, um Musik ĂŒber einen Lautsprecher, der per Bluetooth mit dem Convertible verbunden ist, zu hören oder um Dokumente vom Smartphone auf das GerĂ€t zu ĂŒbertragen.

Weitere wichtige Schnittstellen sind USB und HDMI. Die USB-AnschlĂŒsse entsprechen bei den meisten Modellen dem neuesten USB-3.0-Standard, der eine höhere DatenĂŒbertragungsrate bietet als der VorgĂ€nger USB 2.0. Ein HDMI-Anschluss ist notwendig, wenn das Convertible mit einem Bildschirm oder Fernseher verbunden werden soll. Auch ein Kartenslot bietet viele Vorteile, da microSD-Karten und andere Speicherkarten, beispielsweise von Kameras, direkt eingelesen werden können.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Convertible-Vergleich. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Im Convertible-Notebook-Test des Technikmagazin CHIP aus dem Jahre 2020 konnten sich vor allem die Surface-Modelle von Microsoft gegenĂŒber der Konkurrenz durchsetzen. Zum Testsieger kĂŒrten die Tester das Microsoft Surface Pro 7 (VNX-00003), das dank einer starken Performance und einem qualitativ hochwertigen Display selbst höchsten AnsprĂŒchen gerecht wird. Das Surface verfĂŒgt ĂŒber einen Vier-Kern-Intel Core i7-1065G7, 16-Gigabyte-Arbeitsspeicher und 256-Gigabyte-Flash-Speicher, was selbst fĂŒr komplexeste Anwendungen ausreicht. Mit seinen 12,3 Zoll und einer Auflösung von 2.736 x 1.824 Pixeln wird das Display vor allem Filme- und Spielefans begeistern. FĂŒr diese Ausstattung muss der Verbraucher allerdings entsprechend tief in die Tasche greifen: Mit knapp 1.500 Euro ist das Surface Pro 7 nicht gerade ein SchnĂ€ppchen.

Es geht allerdings noch teurer – das Vaio A12 (92993) schlĂ€gt mit 2.800 Euro zu Buche. DafĂŒr bekommt der Nutzer aber einiges geboten: zahlreiche AnschlĂŒsse, ein Festplattenspeicher von 512 Gigabyte und eine hohe Leistung versprechen eine besonders vielseitige Verwendung. AbzĂŒge gab es im Test fĂŒr die verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig durchschnittliche Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln sowie eine geringe Helligkeit bei mĂ€ĂŸigen KontrastverhĂ€ltnissen.

Preis-Leistungs-Sieger des Tests ist ein Modell des Herstellers Microsoft. Das Microsoft Surface Go 1 bietet fĂŒr gerade einmal 550 Euro ein hochauflösendes Display und eine besonders lange Akkulaufzeit. Abstriche muss der Nutzer bei dem Surface in puncto SpeicherkapazitĂ€t und Grafik machen.

Auch das Verbraucherportal Stiftung Warentest testete in der seit 2017 andauernden Testreihe insgesamt 20 Convertibles (Stand: 09.12.2020). Der Testsieger der Stiftung Warentest ist das Dell XPS 13 2-in1 fĂŒr einen Preis von knapp 1.600 Euro. Das GerĂ€t erhielt im Test die Note 1,8 und das Urteil „gut“. Auf den PlĂ€tzen zwei und drei befinden sich das Lenovo ThinkPad X390 Yoga und das Acer Spin 5 SP513-52N-53Y6 mit den Noten 1,9 beziehungsweise 2,0. Beide Modelle sind ebenfalls fĂŒr einen Preis von ĂŒber 1.000 Euro erhĂ€ltlich und konnten in allen Kategorien des Tests ĂŒberzeugen.