N26

Laura Voigt
Pro
  • Mobiles Online-Banking auf dem Smartphone
  • Push-Nachrichten in Echtzeit bei jeder Kontobewegung
  • Einfache Sperrung der Karte per App
  • Unkomplizierter und schneller Geldversand
  • Komfortable kontaktlose Bezahlmöglichkeiten
Kontra Ausbaufähiger Support-Bereich
Fazit Die mobile Bank N26 eignet sich für jeden, der seine Bankgeschäfte unkompliziert, transparent und papierlos tätigen möchte. Je nach Kontomodell ist das sogar gebührenfrei möglich.
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N26 Test

Kontoführung & Gebühren

4,70 Pkt

Die Onlinebank N26 – der Name geht auf die 26 Bestandteile des Zauberwürfels sowie die Hausnummer ihrer ersten Büroräumlichkeiten zurück – wurde 2013 mit dem Ziel gegründet, dem heutigen, mobilen Lifestyle gerecht zu werden. Inzwischen hat sie mit über 2,3 Millionen Kunden in insgesamt 24 Ländern Europas längst den „Unicorn“-Status erreicht (ein Startup mit einer Marktbewertung von über einer Milliarde US-Dollar). Ihre Beliebtheit hat die Newcomer-Bank unter anderem dem Umstand zu verdanken, dass sie ihre Slogans wie „einfach, sicher und kostenlos“ tatsächlich konsequent umsetzt. So wirbt N26 beispielsweise damit, dass Kunden in nur acht Minuten ein Girokonto einrichten können. Der Button, der den Kunden zur Kontoeinrichtung weiterleitet, ist – genau wie alles andere Relevante – schnell auf der Webseite gefunden, was vor allem daran liegt, dass die Internetpräsenz sehr übersichtlich und reduziert gehalten ist. Dadurch finden sich selbst Neulinge schnell zurecht. Lobenswert ist auch die Mehrsprachigkeit der Seite: Diese ist nämlich nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch verfügbar.

Zwar gibt es nicht wie bei vielen anderen Online-Banken einen Neukundenbonus bei der Kontoeröffnung, dafür ist es aber möglich, im Zuge des Freunde-Empfehlungsprogramms Neukunden zu werben. Für jeden Freund, der bei N26 ein Girokonto einrichtet, erhalten Kunden 15 Euro, wobei maximal 1.500 Euro ausgezahlt werden. Im Vergleich dazu lohnt sich die Empfehlung bei anderen Online-Banken weit mehr: Bei der TARGOBANK erhalten Kunden beispielsweise für jede Werbung eines Freundes eine Prämie von 25 Euro.

Die verschiedenen Kontomodelle und ihre Einrichtung

Voraussetzung für die Einrichtung eines Kontos sind ein Mindestalter von 18 Jahren, ein Wohnort in einem der von N26 unterstützten Länder, ein gültiges Ausweisdokument sowie ein kompatibles Smartphone. Außerdem darf noch kein Konto bei N26 bestehen. Um ein Girokonto zu eröffnen, gehen Interessenten zunächst einen kurzen Fragenkatalog zu ihren persönlichen Daten, ihrer E-Mail- und ihrer Postadresse durch, bevor sie ihren gewünschten Kontotyp auswählen. Die Auswahl aus insgesamt fünf verschiedenen Kontomodellen – zwei geschäftlichen und drei privaten – ist durchaus überzeugend.

Einen Guthabenzins gibt es bei N26 jedoch generell nicht. Ebenso wenig bietet die Bank Scheck-Vordrucke beziehungsweise Schecksperren an. Beide Komponenten, sowohl Guthabenzinsen als auch Schecks, sind im Grunde nicht mehr üblich bei Online-Banken. Negativ anzumerken ist an dieser Stelle auch die fehlende Option, kontaktlose Zahlungen zu deaktivieren.

Für berufliche Zwecke: N26 Business

Wird das Girokonto hauptsächlich zu Geschäftszwecken genutzt, stehen zwei Optionen zur Verfügung: entweder das kostenlose N26 Business oder das kostenpflichtige N26 Business Black (9,90 Euro im Monat). Der Vorteil der Bezahlversion liegt vor allem darin, dass Nutzer weltweit kostenlos Geld abheben können. Darüber hinaus umfasst sie eine Reiseversicherung samt Auslandskrankenversicherung, Gebührenfreiheit auf alle Fremdwährungen, 0,1 Prozent Cashback auf Einkäufe mit der Mastercard und eine erweiterte Garantie. Die kostenpflichtige Variante ist folglich insbesondere für international tätige Geschäftspersonen gedacht, während die kostenlose Variante eine Option für heimisch angesiedelte und auf dem Binnenmarkt beziehungsweise lokal tätige Betriebe wäre. Mit diesem attraktiven Bezahlangebot für Geschäftskunden hebt sich N26 deutlich von anderen Online-Banken ab.

Für private Zwecke: N26 Personal

Ist die Entscheidung auf ein privates Girokonto gefallen, stehen drei verschiedene Modelle zur Wahl:

N26 Privatkunden Kontomodelle
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Kostenlos, Black und Metal: Die drei Privatkunden-Kontomodelle bei N26.

Das kostenfreie N26-Konto gewährt allen Nutzern neben einer gratis Debitkarte kostenlose

  • Abhebungen an Geldautomaten in Euro,
  • Zahlungen in allen Währungen,
  • Überweisungen,
  • Daueraufträge und
  • Lastschriften.

Neben der Debit Mastercard können Kunden kostenfrei eine Maestro Card beantragen. Bargeldeinzahlungen kommen zumindest über den Dienst CASH26 infrage, den wir im Abschnitt „Zusatzleistungen“ genauer erläutern. Für Bargeldauszahlungen mit der Debitkarte, die am Geldautomaten oder per CASH26 im Supermarkt möglich sind, beruft sich N26 in Deutschland auf die sogenannte „Fair Use Policy“. Handelt es sich um das Hauptkonto (wenn regelmäßig Gehalt oder andere Zahlungen von mindestens 1.000 Euro im Monat eingehen) oder wenn der Kunde weniger als 26 Jahre alt ist, sind bis zu fünf Abhebungen pro Kalendermonat kostenfrei; für jede weitere Auszahlung sind zwei Euro an Gebühren fällig. Diese Einschränkung bezieht sich nur auf Abhebungen am Geldautomaten, nicht jedoch auf die Nutzung von CASH26. Kunden ohne Hauptkonto stehen dagegen lediglich drei kostenlose Abhebungen pro Kalendermonat zur Verfügung; auch hier kostet jede weitere Auszahlung zwei Euro. Erfreulicherweise ist keine monatliche Mindesteinzahlung fällig.

Zusätzlich zu allen Vorzügen des gebührenfreien Girokontos kommen bei der günstigeren Bezahlversion N26 Black für 9,90 Euro im Monat kostenlose Abhebungen auf der ganzen Welt sowie eine Mastercard inklusive Allianz-Versicherungspaket hinzu. Dieses berücksichtigt unter anderem etwaige Behandlungskosten im Ausland, verspätete Flüge oder auch Diebstahl. Mit der N26-Metal-Variante, die monatlich 16,90 Euro kostet, profitieren Nutzer darüber hinaus von einem bevorzugten Kundenservice sowie exklusiven Partnerangeboten, darunter ein kostenloser Zugang zu den weltweit vertretenen Coworking Spaces WeWork, Online-Shopping-Vorteile bei Home24 und ein persönlicher Styleberater bei Outfittery. Wer Überweisungen von mindestens 100 Euro aus Deutschland, Österreich oder den Niederlanden erhalten hat, kann zusätzlich zu seiner Mastercard auch eine gebührenfreie Maestro-Karte bestellen.

N26 Matsercard
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Mit der N26 Mastercard erhalten Kunden automatisch eine Reiseversicherung.

N26 bietet auch Personen mit unzureichender Bonität ein Konto, um ihnen einen Zugang zu modernem Banking zu ermöglichen. In diesem Fall ist es möglich, ein sogenanntes Flex-Konto zu eröffnen. Dafür ist eine monatliche Gebühr von sechs Euro fällig.

Sollte die Debitkarte verloren gehen, verlangt die Bank eine geringe Gebühr von sechs Euro; bei der Metal-Karte sind es hingegen 45 Euro. Dafür fallen weder für die Ersatz-PIN noch für die PIN-Entsperrung Kosten an.

Via Post oder Video: Die Verifizierungsverfahren

Der nächste Schritt, nach der Entscheidung für ein Kontomodell, ist der Nachweis der Identität, entweder mit einem Personalausweis oder einem Reisepass. Löblich hervorzuheben ist, dass N26 insgesamt drei verschiedene Identifizierungsverfahren, nämlich in einer Postfiliale, per Video oder per Foto, anbietet, die je nach Nationalität und Land des Wohnsitzes zur Verfügung stehen. In Deutschland ist sowohl die sogenannte POSTIDENT- als auch die Video-Ident-Verifizierung möglich. Beim Video-Ident-Verfahren erfolgt die Identitätsfeststellung anhand einer webbasierten Videoprozedur, wohingegen beim POSTIDENT-Verfahren die Deutsche Post für die Identitätsprüfung verantwortlich ist.

Der letzte Schritt in Richtung Mobilität: Die Verknüpfung mit dem Handy

Da es sich bei N26 ausschließlich um eine mobile Online-Bank handelt, steht als weiterer Schritt die Verknüpfung mit dem Smartphone an. Die dafür nötige App finden Kunden im Apple App Store beziehungsweise im Google Play Store. Handelt es sich um ein iPhone, muss es mindestens ein Modell 4s mit iOS 9 oder höher sein. Ein Android-Gerät muss zumindest die Version 5.0 aufweisen.

Jedes Girokonto kann nur mit einem Gerät verknüpft werden. Dafür starten Nutzer die App auf ihrem Smartphone und bestätigen ihre Handynummer, indem sie einen vierstelligen Code eingeben, der ihnen per SMS zugesandt wird. Nach der Verbindung mit dem Handy legen Nutzer ihre PIN fest. Diese wird nämlich nicht, wie bei einem Großteil der Banken, per Post zugeschickt. Voraussetzung dafür ist die Aktivierung der Debitkarte, die ebenfalls einzig per App erfolgen kann. In der App ist es jederzeit möglich, die PIN zu ändern, tägliche Abhebe- und Zahlungslimits festzulegen und Auslands- beziehungsweise Online-Zahlungen zu aktivieren oder zu deaktivieren. Um Ordnung zu schaffen, können Nutzer zu jeder Transaktion persönliche Hashtags hinzufügen. Zusätzlich kategorisiert N26 alle Ausgaben automatisch. Außerdem können Nutzer über die App ihre Karte sperren lassen und eine neue Karte bestellen, falls diese beispielsweise verloren geht oder gestohlen wird.

Mit MoneyBeam, einer Geldtransfer-Funktion von N26, können App-Nutzer sogar Geld an Kontakte aus ihrem Telefonbuch senden, deren Bankverbindung sie nicht kennen beziehungsweise die selbst keine N26-Kunden sind. Während N26-Kunden der Betrag in Echtzeit gutgeschrieben wird, erhalten Nicht-Kunden entweder per SMS oder per E-Mail einen Link, über den sie ihre Bankverbindung eingeben.

N26 Moneybeam
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Über MoneyBeam können Nutzer unkompliziert Geld versenden.

Neben der mobilen App bietet N26 auch eine Web-App an, sodass Nutzer alle wichtigen Funktionen von einem großen Bildschirm aus nutzen können. In der Web-Version können Kunden ihren Kontostand beispielsweise jederzeit als PDF herunterladen. Außerdem ist hier die Kommunikation mit dem Kundenservice zusätzlich über einen Chat möglich. Ein besonderes Zusatzfeatures ist der „Dark-Modus“, ein Nachtmodus, der den Augen insbesondere in den Abendstunden eine Entspannung gönnt.

Der Ablauf der Kündigung

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, wie man N26 ein Girokonto schließen kann. Mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten ist die Bank berechtigt, die Geschäftsbeziehung grundlos zu kündigen. Werden vertragliche Pflichten verletzt, verringert sich die Kündigungsfrist auf 14 Tage. Solche Pflichtverletzungen betreffen unter anderem die Nutzung eines Privatkontos für geschäftliche Zwecke, die Bereitstellung falscher beziehungsweise unzureichender Informationen für eine routinemäßige Hintergrundprüfung sowie ein missbräuchliches Verhalten gegenüber N26-Mitarbeitern. Eine fristlose Kündigung ist nur dann gerechtfertigt, wenn triftige Gründe vorliegen, etwa falsche Angaben über die finanzielle Situation, die Unfähigkeit, ein Darlehen zurückzuzahlen, und die Nichterfüllung der Anforderungen bezüglich des Darlehens.

Wer sein Konto freiwillig schließen möchte, muss lediglich eine E-Mail mit seinen persönlichen Daten und seinem Wunschdatum für die Kündigung an den Support schicken. Eine Kündigungsfrist gibt es hier nämlich – falls nicht anders vereinbart – nicht. Noch einfacher verläuft die Kündigung per Formular. Kunden sollten hier allerdings beachten, dass ihr Kontostand während einer Schließung bei null liegen muss.

Sicherheit

4,80 Pkt

N26 bietet ihren Kunden umfassende Sicherheitsvorkehrungen. So sind beispielsweise alle Einlagen auf dem Girokonto im Rahmen der EU-Richtlinien bis zu 100.000 Euro durch die nationale Einlagensicherung geschützt. Das Konto selbst wie auch alle Transaktionen sichert ein dreistufiges Verfahren ab:

  1. Sichere Anmeldung: Jedes Girokonto kann nur mit einem einzigen verknüpften Smartphone kontrolliert werden. Die Zugangsdaten bestehen aus einem Benutzernamen und einem Passwort oder einem Fingerabdruck beziehungsweise einer Gesichtserkennung.
  2. Bestätigungs-PIN: Möchte ein Kunde Geld überweisen, muss er diese Überweisung mit einer vierstelligen PIN bestätigen. Im Gegensatz zu einer Transaktion über TAN-Nummern ändert sich die PIN nicht.
  3. Push-Nachrichten: Bei jeder Transaktion erhalten Nutzer eine Push-Nachricht auf ihr Smartphone, die zusätzlich als Bestätigung für einen Transaktionsabschluss dient.
Bei jeder Transaktion erhalten Nutzer eine Benachrichtigung.

Die 3D-Secure-Technik schützt Kunden vor einem Online-Kartenbetrug. Bei jeder Online-Zahlung bestätigt die Technik die Transaktion innerhalb von fünf Minuten durch eine Push-Nachricht. Zwar gibt es keine SSL-Verschlüsselung, stattdessen sichert N26 die Daten ihrer Kunden aber mittels einer modernen WPA2-Methode. Damit Kunden auch lernen, was sie selbst für ihre Sicherheit tun können, gibt die Webseite einige hilfreiche Tipps für ein sicheres Online- beziehungsweise Mobile-Banking, darunter Informationen zu Phishing, Passwörtern und WLAN-Sicherheit.

Generell fordert die N26-App Zugriff auf enorm viele Bereiche des Smartphones, um all ihre Funktionen bieten zu können – darunter die Kontakte, den Standort und den Speicher sowie die Kamera und das Mikrofon für den Login mit Face-ID beziehungsweise den Call zur Verifikation. Wer mit seinen persönlichen Daten besonders zurückhaltend ist, könnte hiervon also abgeschreckt werden.

Hilfe & Support

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Für etwaige Fragen steht Nutzern zunächst eine umfassende Support-Seite zur Verfügung. Vergleichbar mit einem FAQ-Bereich ist dieser in drei Kategorien, „Erste Schritte“, „Probleme beheben“ und „Mach mehr mit N26“ sowie in mehrere Unterkategorien, etwa „Konto“, „Zahlungen und Überweisungen“ oder auch Sicherheit“, unterteilt. Zwar werden hier schon die wichtigsten Fragen beantwortet, das immense Sammelsurium an Beiträgen kann jedoch schnell überfordernd wirken. Ebenso unverständlich wirkt die Tatsache, dass die Support- und die Kontaktseite identisch sind, da man als hilfesuchender Verbraucher bei letzterer eigentlich Informationen zu Kontaktmöglichkeiten erwartet.

Hilfe per Chat oder Kontaktformular

Möchte jemand persönlich mit dem Kundenservice in Kontakt treten, gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen können Nutzer eine Nachricht über ein E-Mail-Formular senden. Auf unsere Anfrage reagierte der Kundensupport erfreulicherweise bereits innerhalb weniger Stunden sehr freundlich und zufriedenstellend.

Zum anderen ist es möglich, einen Chat zu starten. Hier besteht allerdings das Problem, dass dieser nicht immer besetzt ist und dementsprechend nicht immer zur Verfügung steht. Die Chat-Zeiten – montags bis freitags von 8:00 bis 21:00 Uhr und samstags von 8:00 bis 20:00 Uhr – sind jedoch durchaus ausreichend.

Ist man noch kein N26-Kunde, sind diese Optionen etwas versteckt auf der Webseite. So müssen Interessenten erst zum Support-Center gehen, dort einen Artikel über „Kontoeröffnung“, „Passwort erstellen“ oder „Verifizierung mit Foto oder Video“ wählen und auf „Starte einen Chat“ am unteren Seitenende klicken. Daraufhin öffnet sich am rechten unteren Bildschirmrand ein Chatfenster. Als Kunde findet sich der Chat wesentlich einfacher, genauer gesagt, über die mobile App unter „Mein Konto“ beziehungsweise Web-App in der rechten unteren Ecke. Ein Telefon-Support steht Verbrauchern im Gegensatz zu vielen anderen Online-Banken allerdings nur bei der Nutzung von N26 Metal zur Verfügung.

N26 Chat
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Wer Fragen hat, kann sein Anliegen an den Chat richten.

Magazin und Blog: Für Interessierte an Finanzthemen

Neben dem FAQ-Bereich stellt N26 auch ein Magazin und einen Blog bereit. Das N26 Magazin enthält Artikel zu den Themenbereichen „Reisen“, „Moneypedia“, „Deep Dive“, „Portraits“, und „Entdecke N26“, wie zum Beispiel „Mobiles Bezahlen – angekommen in der Zukunft?“, oder auch „Von Youtube zum europaweiten Unternehmen: Die Erfolgsgeschichte des Nomad Barber“. Vergleichbar interessante Artikel sind auch im N26 Blog zu finden, etwa zu den Themenkreisen „Unternehmen“, „Produkte und Features“, „Technologie und“ Sicherheit“ sowie „FinTech“. Beispiele hierfür sind Artikel wie „Neue Features für deine Spaces: Eine völlig neue Transaktionsliste und -übersicht“ oder auch „Was ist Social Engineering? So kannst du dich und dein Konto davor schützen“. Sowohl das Magazin als auch der Blog enthalten für jeden, der sich von Finanzthemen angesprochen fühlt, lange, interessante Artikel, teils mit Infografiken veranschaulicht.

Wie wird das N26-Girokonto zum Hauptkonto?

Wer all seine Bankgeschäfte von seinem N26-Girokonto aus tätigen möchte, erhält zahlreiche Hilfestellungen, um es zum Hauptkonto zu machen. N26 informiert alle Zahlungspartner, die wiederkehrende Lastschriften, etwa für Abonnements, berechnen oder Geld auf das Konto überweisen, wie den Arbeitgeber. Obendrein erklärt die Online-Bank ihren Kunden, wie sie eigenständig Daueraufträge einrichten. Für den Kontowechsel gibt es insgesamt drei Möglichkeiten:

  • Kontowechselservice via FinReach: Der kostenfreie Prozess erfolgt nach dem Ausfüllen des Formulars, das auf der N26 Website zu finden ist, nach fünf bis sieben Werktagen automatisch.
  • Kontowechselservice via Service-Support: Hier informieren Kunden mit einer Hilfestellung von N26 ihre Zahlungspartner selbst per Brief.
  • Kontowechselservice via ZKG: Der für alle Banken in Deutschland verpflichtende Kontowechselservice tritt ebenfalls durch ein Formular, das an N26 zu schicken ist, in Kraft. Je nach individueller Abfrage ist eine Gebühr von bis zu 20 Euro fällig.

Zusatzleistungen

4,80 Pkt

Zusätzlich zu ihren Girokonten bietet N26 verschiedene Finanzprodukte an:

  • CASH26: Damit können Nutzer in teilnehmenden Supermärkten, genauer gesagt, in 9.000 Geschäften wie REWE, Penny und Real deutschlandweit kostenlos Geld abheben beziehungsweise einzahlen. Die Maximalausgabe liegt bei 999 Euro innerhalb von 24 Stunden beziehungsweise 200 Euro pro Abhebung.
  • Spaces: Darüber lassen sich Unterkonten für verschiedene Sparziele anlegen. Zur Motivation sehen Nutzer, wie weit sie noch von ihrem Sparziel entfernt sind. Bei Bedarf können sie auch Geld von einem „Space“ in ein anderes überweisen.
  • Apple Pay: Mit Apple Pay können Nutzer kontaktlos online oder in den Apps auf ihrem iPhone oder iPad beziehungsweise ihrer Apple Watch bezahlen, um ihre Einkäufe schneller zu tätigen.
  • Google Pay: Die schnelle Zahlungsmethode über Google funktioniert ebenfalls kontaktlos, indem Nutzer ihr Gerät an das Kassenterminal in Geschäften halten.
  • Versicherungen: Zwar bietet N26 keine Altersversicherung wie andere Online-Banken an, mit N26 Versicherungen können Nutzer jedoch praktischerweise ihr gesamtes Versicherungsportfolio an einem Ort digitalisieren und verwalten.
  • Savings: Die Rubrik ermöglicht Kunden zudem verschiedene Sparoptionen. Auf ihr Festgeldkonto bei N26, das sie bequem über die App einrichten, erhalten Kunden bis zu 1,48 Prozent Zinsen. Je nach gewählter Partnerbank können Interessierte ihr Geld zwischen 3 und 60 Monate anlegen. Ein Tagesgeldkonto ist hier allerdings nicht möglich.
  • Kredit: Wer ein Girokonto bei N26 besitzt, erhält direkt in der App bereits in wenigen Minuten je nach dem Profil, den Einnahmen und Ausgaben ein Kreditangebot über 1.000 bis 25.000 Euro. Nutzer wählen lediglich eine Laufzeit zwischen 6 und 60 Monaten, wobei die monatlichen Rückzahlungen bei einer Rate von 18 Euro beginnen. Selbst die Vertragsunterzeichnung erfolgt digital.
  • Dispokredit: Nutzer können einen Überziehungsrahmen einrichten und diesen flexibel anpassen. Während Neukunden bis zu 1.000 Euro erhalten, reicht der Rahmen bei bestehenden Kunden bis zu 10.000 Euro. Die eingeräumte Kontoüberziehung des N26-Dispokredits liegt bei 8,9 Prozent Sollzinsen pro Jahr.

Zusammenfassung

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Als erste für das Smartphone optimierte Bank richtet sich N26 in erster Linie an einen jüngeren, digital-affinen Kundenkreis. Mit insgesamt fünf verschiedenen Kontomodellen, sowohl für berufliche als auch private Zwecke, ist bei der mobilen Bank N26 für jeden etwas dabei. Mit dem kostenfreien Girokonto stehen Verbrauchern bereits zahlreiche gebührenfreie Funktionen zur Verfügung, darunter Ein- und Auszahlungen, Überweisungen, Daueraufträge und Lastschriften. Wer jedoch obendrein ein Allianz-Versicherungspaket beziehungsweise einen bevorzugten Kundenservice und exklusive Partnerangebote genießen möchte, ist mit einer der beiden kostenpflichtigen Versionen besser beraten.

Die angebotenen Verifizierungsverfahren unterscheiden sich je nach Nationalität des Neukunden. In Deutschland kommen die wichtigsten beiden Möglichkeiten, nämlich POSTIDENT oder Video-Ident, infrage. Da es sich bei N26 um eine mobile Bank handelt, ist das Smartphone für Nutzer der Dreh- und Angelpunkt all ihrer Bankgeschäfte. Um ihren Kunden ausreichend Sicherheit auf ihren mobilen Geräten zu gewähren, bietet sie ein dreistufiges Sicherheitsmodell an, das sich aus einer sicheren Anmeldung dank Zugangsdaten, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung, einer Bestätigungs-PIN für jede Überweisung und Push-Benachrichtigungen im Falle eines Transaktionsabschlusses zusammensetzt.

Der umfassende FAQ-Bereich kann gerade für Neukunden schnell überfordernd wirken. Auch die Kontaktmöglichkeiten mit dem Kundenservice sind nicht leicht zu finden. Dafür wurde unsere Anfrage jedoch äußerst zufriedenstellend beantwortet. Hilfe leistet die Bank auch beim Kontowechsel: Hierfür stellt sie verschiedene Services bereit.

Mit diversen Finanzprodukten von CASH26 über Apple Pay und Google Pay bis hin zur Verwaltung von Versicherungen bietet die Online-Bank ihren Kunden zahlreiche Zusatzleistungen. Darüber hinaus ist die Einrichtung eines Festgeldkontos, nicht jedoch die Eröffnung eines Tagesgeldkontos möglich. Wie alles andere erhalten Kunden auch ihre Kreditoptionen bequem direkt in ihrer N26-App, wodurch sie sich eine Menge Papierkram sparen. Zwar ermöglicht die vollumfängliche Einbindung des Smartphones neue, komfortable Funktionen, dafür gilt aber auch besondere Vorsicht: Verlieren Nutzer ihr Handy, das als Authentifizierungsinstrument dient, ist das Konto nämlich vorerst nicht mehr nutzbar. Nach einem Chat mit dem Kundensupport (via Web-App) kann ebendieses jedoch sehr einfach auf ein neues Smartphone umgestellt werden.

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