Die Frage aller Fragen: Wie erobere ich einen Mann?

Frau flirtet mit Mann

Sie haben einen attraktiven Mann an der Theke entdeckt, warten seit einer Ewigkeit darauf, dass Ihr Schwarm den ersten Schritt wagt oder wollen einfach nicht mehr allein sein? Dann ergreifen Sie selbst die Initiative. Dass es Sache des männlichen Geschlechts sei, den ersten Schritt zu vollziehen, wirkt in einer modernen Gesellschaft geradezu antiquiert. Im 21. Jahrhundert gilt: Ran an den Mann!

Da ein Großteil der Frauen jedoch noch immer von Männern angesprochen wird, fehlt ihnen nicht nur die Übung, sondern vor allem das Selbstvertrauen. Zweifel kommen auf: Wollen Männer überhaupt erobert werden?

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Untersuchungen zeigen, dass ungefähr zwei Drittel aller Dates von Frauen initiiert werden. Das bedeutet, dass der erste Schritt schon lange nicht mehr nur Männer-Sache ist.

Männer – Die geborenen Eroberer

Zunächst einmal gilt etwas zugespitzt formuliert: Männer wollen erobern – seien es nun Frauen oder sportliche Titel. Dementsprechend ziehen es die meisten Männer vor, von sich aus auf eine Frau zuzugehen, um diese näher kennenzulernen. Ein Mann, der von einer Frau erobert werden will, bildet eher die Ausnahme. Doch wären die meisten Männer wirklich abgeneigt, den ersten Schritt einer Frau zu überlassen? Immerhin nehmen sie ihnen dadurch nicht nur Überwindung ab, sondern strahlen auch eine ganz besondere Selbstsicherheit aus.

Zunächst sind es vor allem zwei Typen von Männern, die sich gern erobern lassen:

Schüchterner Mann

Der Schüchterne

Zum einen gibt es die besonders Schüchternen, die selbst niemals das Selbstvertrauen aufbringen würden, eine Frau anzusprechen. Dieser Typ ist geradezu froh und erleichtert darüber, dass er nicht den Mut fassen muss, den ersten Schritt zu wagen. Aus diesem Grund haben Frauen hier ein besonders leichtes Spiel.
Der Playboy

Der Playboy

Zum anderen gibt es den Schürzenjäger, den Macho, den sogenannten Frauenhelden. Dieser Typ überschätzt seine Ausstrahlung, präsentiert sich mit blasierter Miene und ist vorwiegend auf sich selbst fixiert. Er weiß um seine Ausstrahlung und nutzt sie Frauen gegenüber aus, indem er bewusst darauf wartet, angesprochen zu werden.

Tipps für mutige Single-Frauen

Lassen Sie also nicht den Kopf hängen, wenn Ihr Schwarm noch nicht auf Sie zugegangen ist. Solange Sie ein paar grundlegende Verhaltensweisen beachten, gelingt der erste Annäherungsversuch nämlich ohne Probleme. Überwinden Sie Ihre schüchterne Seite, denn bei der Eroberung eines Mannes zählt der erste Eindruck. Eine selbstsichere Frau wirkt wesentlich attraktiver. Hier sind einige Tipps für jede Single-Frau, die sich nimmt, was sie will:

1.Bleiben Sie zurückhaltend

Natürlich sollten Sie ihm zeigen, dass Sie Interesse haben, überrumpeln Sie ihn jedoch nicht; das gilt sowohl für die erste Kontaktaufnahme als auch die nächsten Dates. Zwar sind kleine Aufmerksamkeiten von Zeit zu Zeit völlig in Ordnung, bedrängen Sie ihn jedoch nicht mit täglichen Anrufen, Nachrichten oder gar persönlichen Besuchen. Ähnlich verhält es sich mit körperlicher Nähe: Seien Sie nicht gleich zu aufdringlich, sondern tasten Sie sich langsam vor.

2.Seien Sie selbstbewusst

Ein Großteil der Männer mag Frauen, die wissen, was sie wollen – sei es der Job, ein neues Hobby oder eben der interessante Typ an der Bar. Stehen Sie zu Ihrer Persönlichkeit genauso wie zu Ihrem äußeren Erscheinungsbild. Seien Sie mit sich selbst im Reinen, selbst wenn Sie die ein oder andere Problemzone quält. Solange Sie eine fröhliche und lebenbejahende Ausstrahlung besitzen, wirken Sie anziehend auf das andere Geschlecht.

3.Unterstützen Sie ihn

Fragen Sie ihn nach seinen Interessen und Hobbys, nach seiner Familie oder einfach, wie sein Tag war, um das Gespräch anzuregen und sich langsam näher zu kommen. Zeigen Sie Interesse für seine Vorlieben, aber bleiben Sie dabei Sie selbst. Zwar können Sie das von ihm empfohlene Buch lesen, doch übernehmen Sie nicht von Grund auf seine Meinungen, denn dann verstellen Sie sich nur.

4.Stechen Sie hervor

Selbstverständlich fällt zunächst das Äußere ins Auge, viel wichtiger ist jedoch Ihre Persönlichkeit, sprich, Eigenschaften wie Humor, Kreativität und vor allem Individualität. Geizen Sie nicht mit Ihren Reizen. Wenn es etwas Besonderes gibt, das Sie auszeichnet, stellen Sie es zur Schau. Notfalls helfen Blicke und Gesten, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

So gehen Sie vor

Sobald Sie alle Tipps verinnerlicht und das nötige Selbstvertrauen gewonnen haben, geht es an die Arbeit. Nachfolgend erläutern wir Ihnen der Reihe nach die Vorgehensweise, wie Sie einen Mann erobern:

Die Kontaktaufnahme
  • Machen Sie auf sich aufmerksam, indem Sie sich von der Masse abheben, übertreiben Sie dabei jedoch nicht.
  • Der richtige Moment ist entscheidend: Gehen Sie bestenfalls dann auf ihn zu, wenn er gerade nicht beschäftigt ist, und vermeiden Sie grundlegend hektische Situationen.
  • Da die ersten 90 Sekunden darüber entscheiden, welchen Eindruck Sie bei Ihrem Gesprächspartner hinterlassen, sollten Sie Ihre Mimik und Gestik dazu nutzen, Ihre Gefühle auszudrücken, ohne dabei gekünstelt zu wirken.
  • Mit einem Lächeln wirken Sie auf alle Fälle sympathisch, natürlich und aufrichtig.
Das erste Gespräch
  • Hören Sie ihm genau zu, um später eventuell ein Thema wieder aufgreifen zu können.
  • Machen Sie ihm Komplimente, vorzugweise über Eigenschaften wie seinen Humor oder sein Durchsetzungsvermögen, aber übertreiben Sie es nicht, denn ehrliche Anerkennung ist das größte Kompliment für Männer.
  • Finden Sie Gemeinsamkeiten, um Sympathie und Vertrauen zu schaffen, indem Sie gezielt Fragen zu seinen Interessen stellen.
Die Kennenlernphase
  • Beflügeln Sie seine Fantasie, etwa beim Telefonieren oder Schreiben, um interessant zu wirken.
  • Lassen Sie ihn ruhig einmal zappeln, damit Sie nicht den Eindruck vermitteln, ihm hinterherzurennen, doch ignorieren Sie ihn nicht, indem Sie ihm wochenlang nicht zurückschreiben.
  • Natürlichkeit siegt: Beim Kennenlernen ist weniger mehr, das gilt nicht nur für das Verhalten, sondern auch für das Äußere.

Wenn der Zeitpunkt für den ersten Kuss gekommen ist, machen Sie daraus einen magischen Moment. Lassen Sie während des Gesprächs immer mehr „zufällige“ Berührungen folgen, bis diese selbstverständlich werden, denn damit bauen Sie Intimität auf. Kommen Sie anschließend ganz nah an sein Gesicht, blicken Sie ihm in die Augen und überspielen Sie nicht unnötig Ihre Anspannung durch viele Worte.

Geben Sie sich beiden genügend Zeit, um sich näher kennenzulernen, bevor Sie den nächsten Schritt angehen. Zwar reicht bei einigen Männern bereits der Hinweis auf baldigen Sex für deren Überzeugung, doch bleiben Sie zurückhaltend, denn physische Intimität ist nicht immer gleichbedeutend mit emotionaler Nähe.

Eroberungen in der virtuellen Welt

Die Kontaktaufnahme beiderseits ist zwar gemeinhin im ganz normalen Lebensalltag möglich, Singlebörsen bilden jedoch für viele die bessere Alternative. Sie bieten eine ungleich größere Auswahl und garantieren durch die Auswertung der Persönlichkeitsfragebögen mehr Zielgenauigkeit bei der Empfehlung von Partnern. Unabhängig vom Geschlecht gilt erst einmal: Wer erobert werden will, muss das dem Umfeld auch zeigen.

Die Anmeldung in einem Dating-Portal setzt zwar schon ein deutliches Signal, aber auch hier kommt es darauf an, welche Botschaft ein Mann, der erobert werden will, mittels Bild und Text aussendet. Haben Sie jemanden gefunden, der Ihnen sympathisch erscheint, gilt es, die Initiative zu ergreifen. Das bedeutet in diesem Fall, ihn anzuschreiben. Online verhält es sich ganz ähnlich wie in der realen Welt: Ein Mann will vornehmlich bewundert werden, weshalb Sie ihm Ihr Interesse zeigen sollten. Fragen Sie nach seinen Hobbys und Träumen, zeigen Sie aber auch, wer Sie sind. Bleiben Sie sich dabei auf jeden Fall selbst treu und spielen Sie keine Rolle. Wenn Sie sich schließlich doch einmal in Person treffen, sollten Sie sich ja bestenfalls aus den Nachrichten wiedererkennen. Selbst für den Fall einer Absage sollten Sie weiter an sich arbeiten, um Ihr Selbstwertgefühl zu verbessern, und niemals die Hoffnung aufgeben.