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JOYclub

Timm Hendrich
Pro
  • Viele Funktionen
  • Live-Chat
  • Große Anzahl an Mitgliedern
Kontra
  • Keine Smartphone-App
  • Kostenfreier Telefon-Support
Fazit joyclub.de gehört zu den beliebtesten Erotik-Communities im Web. Zu den wichtigsten Vorzügen des Portals gehören die vielen aktiven Mitglieder und geringe Anzahl der Fake-Accounts.
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JOYclub Test

Datingpotential

4,00 Pkt

​Die Auswahl an Anbietern zum Casual Dating ist groß. Kontaktbörsen bieten Suchergebnisse für unterschiedliche Wunschvorstellungen – sei es der künftige Lebenspartner oder das erotische Abenteuer. Der Anbieter JOYclub ist vor allem auf Letzteres spezialisiert: Die nach eigenen Angaben insgesamt 2 Millionen angemeldeten Mitglieder haben es in erster Linie auf die Bereicherung ihres Sexlebens abgesehen, die langfristige Beziehungsplanung steht hingegen weniger im Vordergrund. Wer ebensolche Ziele verfolgt dürfte hier prinzipiell gut aufgehoben sein, denn die große Mehrzahl der Mitglieder verbessert vor allem außerhalb von Ballungsgebieten die Chancen auf einen passenden Flirt. Zumal JOYclub auch erotische Partys organisiert. Das Geschlechterverhältnis ist mit 55 Prozent Männern und 45 Prozent Frauen beinahe ausgeglichen, wobei rund 30 Prozent der Nutzer als Paare angemeldet sind. Bezüglich der Altersstruktur herrscht eine gewisse Heterogenität: Die meisten Nutzer können dem breiten Spektrum von 25 bis 55 Jahren zugeordnet werden, das Durchschnittsalter liegt bei etwa 32 Jahren. Damit hebt sich JOYclub durchaus von vielen Konkurrenten ab, die ein vornehmlich jüngeres Publikum bedienen.

Aktive Mitglieder

Viele Mitglieder mögen die Statistik schmücken können, sind aber nur hilfreich, wenn sie auch aktiv sind. Die Betreiber des Portals reagieren auf Inaktivität, indem sie betreffende Profile nach 180 Tagen nicht mehr anzeigen. Daraus ergibt sich eine bemerkenswerte Zahl von 350.000 täglich aktiven Mitgliedern. Vielleicht sorgen die Sperrungsmaßnahmen auch dafür, dass der Eindruck besonders hochwertiger Profile entsteht. In unserem Test war es in jedem Fall auffällig, dass viele Nutzer mehrere Bilder hochladen und auch das übrige Profil recht detailliert ausfüllen.

Anmeldung & Bedienung

3,80 Pkt

Um viele Mitglieder zu generieren, sind die meisten Dating-Portale auf eine einfache und schnelle Registrierung bedacht. JOYclub stellt hier keine Ausnahme dar, eine Erstanmeldung kann mithilfe eines bestehenden Facebook-Accounts beschleunigt werden. Prinzipiell ist dann eine Registrierung in wenigen Minuten möglich. Wer sich mehr als nur umschauen möchte, sollte es dabei aber nicht belassen: Das Profil bietet relativ umfangreiche Möglichkeiten zur Beschreibung der eigenen Person. Neben typischen persönlichen Daten wie dem Alter oder der Größe können auch sexuelle Vorlieben eingetragen werden. Um sich von der Masse der übrigen Mitglieder abzuheben, lassen sich noch fünf individuelle Fragen kreativ beantworten. Mehr noch als bei einer Single-Community entscheiden selbstverständlich auch hier Bilder, die möglichst aussagekräftig daherkommen sollten, über erste Flirtkontakte. Darüber hinaus ist es sogar möglich, Videos hochzuladen. Die Registrierung als solches ist vollkommen kostenlos.

Anstupsen für Schüchterne

​Bei JOYclub wird fast alles geboten, was technisch machbar und sinnvoll ist. Neben den umfangreichen Suchfunktionen, die sich nicht nur nach Alter oder Umkreis, sondern beinahe auch allen anderen relevanten Kriterien eingrenzen lässt, steht natürlich auch ein Live-Chat zur Verfügung. Etwas persönlicher ist der Video-Chat, der mit einer Webcam ebenso genutzt werden kann. Das Portal hat selbst an jene Mitglieder gedacht, die auch online etwas schüchtern sind: Eine “Anstupsfunktion“ macht so zumindest auf das eigene Profil aufmerksam.

Noch keine App

Die Website ist modern und durchaus ansehnlich gestaltet, mit hohen Farbkontrasten soll die Bedienung erleichtert werden. Trotz der vielfältigen Funktionen gelingt das recht gut - sofern auf einem PC oder Laptop geflirtet wird. Eine Smartphone-App fehlt leider derzeit noch. Die Website ist zwar für die mobile Nutzung angepasst, die insgesamt kleine Schrift erschwert die Bedienung aber vor allem auf kompakten Displays. Hier sollte JOYclub in jedem Fall nachbessern und bald eine App nachreichen.

Sicherheit & Zahlung

3,60 Pkt

Wie bei Kontaktbörsen im Allgemeinen üblich, fallen die Funktionen der kostenlosen Basis-Mitgliedschaft recht übersichtlich aus. Eine Suche nach Mitgliedern ist zwar in allen Funktionen möglich, selbst eine Kontaktliste kann erstellt werden. Die hilft allerdings kaum, denn für die Kontaktaufnahme ist eine sogenannte Plus-Mitgliedschaft erforderlich. Für Frauen sind diese Leistungen kostenlos, sofern einer Echtheitsprüfung des Profils zugestimmt wird. Männer zahlen pro Monat 19,90 Euro, bei einer sechsmonatigen Mitgliedschaft fällt der Preis auf 9,90 Euro je Monat. JOYclub differenziert sein Angebot aber noch weiter und bietet auch eine Premium-Mitgliedschaft an. Dadurch ist es beispielsweise möglich, wöchentlich mehr Freundschaften zu schließen und bevorzugt gefunden zu werden. Für die meisten Nutzer erscheint der Mehrwert aber verzichtbar, wenngleich auch die Mehrkosten im Rahmen liegen. Männer zahlen monatlich 5 Euro mehr, Frauen müssen insgesamt 6,90 Euro monatlich zahlen.

Hilfe & Support

3,95 Pkt

Das Beste zuerst: JOYclub verfügt über umfangreiche FAQs und ein Forum, in welchen fast jede Frage beantwortet werden kann. Weil diese Fragen nach Themen gestaffelt sind, bleibt die Übersichtlichkeit erhalten. Sofern darüber hinaus noch Unklarheit bleiben, kann ein Hilfeformular ausgefüllt werden. Ein telefonischer Support ist ebenso verfügbar, aber teuer: Die 0900-Nummer kostet 1,99 Euro die Minute. Nur Abrechnungsfragen können auch über eine günstige Festnetznummer beantwortet werden.

Zusammenfassung

3,83 Pkt

Viele aktive Mitglieder, wenige Fakes und ein Funktionsumfang, der keine Wünsche offen lässt. JOYclub gehört zu den beliebtesten Erotik-Communities in Deutschland. Der Test zeigt eindeutig, warum das der Fall ist. Außerdem ist eine Premium-Mitgliedschaft vergleichsweise günstig, viele Konkurrenten verschrecken durch höhere Kosten und vor allem längere Bindungsfristen. Zum perfekten Ergebnis fehlen jetzt noch ein kostenloser Telefon-Support und eine App. Derzeit ist die Nutzung des Portals mit dem Smartphone nämlich kein Vergnügen.

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