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Katzenfutter

Das beste Katzenfutter im Vergleich

Lena Groeben
Platz Produkt Bewertung Preis
1 Orijen Kat & Kitten 4,45 66,34 €
2 Animonda Carny 4,40 8,98 €
3 Dehner Best Nature 4,35 0,99 €
4 Sanabelle Sensitive Geflügel 4,20 12,89 €
5 Purina Pro Plan Delicate 4,15 20,55 €
6 Josera Classic 4,10 23,59 €
7 Kitekat mit Lachs in Soße 4,05 6,78 €
8 Felix Meaty Sensations 4,00 6,69 €
9 K Classic Adult 3,95 0,69 €
10 Sheba Sauce Spécial 3,90 4,49 €

Futterart

Bestandteile & Zusammensetzung

Vitamine & Mineralien

Preisleistungs-Verhältnis

Köstliches Futter für den Stubentiger

    Das Wichtigste in Kürze
  • Wer ausschließlich Trockenfutter füttert, sollte unbedingt darauf achten, dass die Katze stets ausreichend Wasser zur Verfügung hat und auch zu sich nimmt.
  • Gutes Katzenfutter sollte einen möglichst hohen Anteil an hochwertigem Fleisch vorweisen und frei von Getreide, Zucker sowie künstlichen Konservierungs- und Farbstoffen sein.
  • Bei einer übergewichtigen Katze sollten Sie zwar die Menge des Katzenfutters reduzieren, eine Nulldiät kann jedoch zu Leberschäden führen und sogar tödlich enden.

Genau wie für uns Menschen auch ist für Katzen eine ausgewogene Ernährung von großer Bedeutung. Dieser Tatsache sind sich auch die Hersteller von Katzenfutter bewusst. Katzenbesitzer finden auf dem Markt eine Fülle verschiedenster Katzenfutter für die unterschiedlichsten Bedürfnisse ihrer Katzen. Da fällt es nicht einfach, den Überblick über den unzähligen Sorten Katzenfutter zu behalten und die richtige Wahl für den Stubentiger zu treffen. Erschwerend kommt hinzu, dass Katzen in Bezug auf ihr Futter als anspruchsvoll und eigen gelten.

Trockenfutter oder doch besser Nassfutter? Rind, Geflügel, Fisch oder Wild? Muss gutes Katzenfutter zwangsläufig teuer sein? Wie viel Abwechslung braucht die Katze und was ist die richtige Futtermenge? Der Katzenfutter-Vergleich wird genau diese und mehr Fragen beantworten bezüglich Futter und einige der bekanntesten und beliebtesten Katzenfutter unter die Lupe nehmen.

1. Welche verschiedenen Futterarten gibt es?

Bei Katzenfutter wird grundsätzlich zwischen Nassfutter und Trockenfutter unterschieden. Die Hersteller von Katzenfutter haben in ihrem Sortiment meist beide Arten von Katzenfutter. Beide Katzenfutter-Typen sind als sogenanntes Alleinfuttermittel erhältlich. Das bedeutet, dass diese Katzenfutter bereits alle für die Katze notwendigen Nährstoffe enthalten, ohne dass Herrchen oder Frauchen noch etwas dazu füttern muss. Im Gegensatz dazu gibt es Ergänzungsfutter. Verbraucher finden die Angabe stets auf der Verpackung des Katzenfutters. In unserem Vergleich berücksichtigen wir jedoch ausschließlich Alleinfuttermittel.

Trockenfutter oder Nassfutter?

Bei der Frage, welches Katzenfutter besser und damit auch gesünder für ihren Stubentiger ist, gehen die Meinungen weit auseinander. Beide Arten von Katzenfutter haben ihre eigenen Vor- und Nachteile.

Galt Trockenfutter vor einiger Zeit noch als gefährlich, gibt es mittlerweile gute Katzenfutter, die sich ohne Bedenken auch als Alleinfutter verwenden lassen. Ein Kompromiss, welcher der Katze außerdem Abwechslung bietet, ist es, beide Arten von Katzenfutter abwechselnd oder gemischt der Katze zu füttern. Entscheidend bei der Wahl des Katzenfutters sind letztendlich die Vorlieben der Katze und des Besitzers.

Nassfutter
Trockenfutter oder doch besser Nassfutter? Vor- und Nachteile haben beide Futterarten.

Welche Vor- und Nachteile hat Nassfutter?

Ein großer Vorteil von Nassfutter, auch Feuchtfutter genannt, ist es, dass dieses mit seinem hohen Feuchtigkeitsgehalt im Katzenfutter der natürlichen Nahrung der Katze sehr nahekommt. Als ursprüngliche Wüstenbewohner liegt es in der Natur der Katze, ihren Flüssigkeitsbedarf fast ausschließlich aus der Nahrung zu beziehen und wenig bis gar kein Wasser zu trinken. Der Feuchtigkeitsgehalt des Nassfutters beträgt meist um die 80 Prozent, womit bei diesem Katzenfutter ein Großteil des täglichen Wasserbedarfs der Katze bereits durch das Futter abgedeckt wird.

Zudem ist Feuchtfutter geschmacksintensiver, enthält in der Regel mehr Fleisch und wird deshalb auch häufig von den Katzen bevorzugt. Ein weiterer Vorteil dieses Katzenfutters ergibt sich für die Besitzer aus der relativ guten Portionierbarkeit der Dosen, Schälchen oder Portionsbeutel des Nassfutters.

Ein Nachteil von Feuchtfutter liegt jedoch darin, dass Nassfutter besonders an heißen Tagen relativ schnell verdirbt. Für Katzen, die ihr Futter am liebsten den ganzen Tag über bereitstehen haben, um immer mal wieder einen Happen davon zu sich zu nehmen, eignet es sich daher oft nur bedingt als dauerhaftes Katzenfutter.

  • hoher Feuchtigkeitsgehalt
  • geschmacksintensiver
  • hoher Fleischanteil
  • gut protionierbar
  • schnell verderblich

Welche Vor- und Nachteile hat Trockenfutter?

Im Gegensatz zu Nassfutter hält sich Trockenfutter deutlich länger, sodass dieses Katzenfutter ohne Bedenken auch einmal einen Tag stehen bleiben kann, ohne gleich zu verderben. Besonders für berufstätige Katzenbesitzer, deren Katze den ganzen Tag auf sich allein gestellt ist, ist Trockenfutter von großem Vorteil. Zudem sind Napf und Futterplatz der Katze mit Trockenfutter als Katzennahrung deutlich einfacher zu reinigen als beim Nassfutter, und zumindest für die Katzenbesitzer dürfte der weniger intensive Geruch des Trockenfutters angenehmer sein.

Wie das Nassfutter hat aber auch das Trockenfutter nicht nur Vorteile. So beinhaltet dieses Katzenfutter in der Regel weniger Fleisch als Nassfutter und dafür häufig Getreide, was zum einen weniger artgerecht für den Stubentiger ist und zum anderen vielen Katzen auch nicht so gut schmeckt. Zudem ist dieses Katzenfutter schlechter portionierbar. Katzenbesitzer, die die tägliche Menge an Trockenfutter nicht abwiegen, sondern per Augenmaß abschätzen, laufen schnell Gefahr, dass sie ihre Katze zu viel füttern und dick machen, hier liegt portioniertes Nassfutter klar im Vorteil.

Der wohl größte Nachteil des Trockenfutters ist aber der geringe Feuchtigkeitsgehalt, welcher bei den meisten Sorten von Katzenfutter unter zehn Prozent liegt. Trinkt die Katze in Verbindung mit dem Katzenfutter dann nicht genug, setzt sie seltener Urin ab, dieser bleibt demnach länger in der Blase und begünstigt damit Blasenentzündungen. Zudem kann die stärkere Harnkonzentration zur Ausbildung von Harnsteinen bei Katzen führen. Wer seinen Stubentiger also ausschließlich mit Trockenfutter füttert, muss unbedingt darauf achten, dass das Tier zum Futter immer genug Wasser zur Verfügung hat und dieses auch zu sich nimmt. Für Katzen, die sehr wenig und ungern trinken, eignet sich Nassfutter dementsprechend als Katzenfutter besser.

Reinigt Trockenfutter die Zähne?

Häufig wird als Vorteil von Trockenfutter ein zahnreinigender Effekt für die Katze genannt. Dieser ist aber zumindest für handelsübliches Trockenfutter nicht belegt. Zur Zahnreinigung der Katze eignen sich eher spezielle Kauprodukte oder noch besser frisches Fleisch wie etwa Putenhälse.

  • länger haltbar
  • geringerer Eigengeruch
  • Napf einfacher zu säubern
  • enthält kaum Feuchtigkeit
  • schlechter portionierbar
  • weniger Geschmack

2. Was sollte in einem guten Katzenfutter enthalten sein?

Gutes Katzenfutter sollte zuallererst einen möglichst hohen Fleischanteil – über 50 Prozent – beinhalten, da Katzen Fleischfresser sind und im Gegensatz zu Hunden Getreide nicht verwerten können. Im besten Fall sind die Bestandteile des Katzenfutters genau deklariert, sodass der Käufer nachvollziehen kann, welches Fleisch in welcher Qualität im Katzenfutter enthalten ist. Angaben wie beispielsweise „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ sprechen eher für qualitativ minderwertiges Katzenfutter. Deutlich besser ist, wenn das Katzenfutter eine Deklaration wie „Fleisch und Innereien vom Geflügel (66 Prozent, davon Leber 25 Prozent)“ enthält.

Fleischfresser

Im Gegensatz zu Hunden, die eine vegetarische oder vegane Ernährung gut tolerieren, eignen sich diese Ernährungsformen für Katzen nicht, sondern führen im Normalfall zu Mangelerscheinungen und Gesundheitsstörungen.

Viel hochwertiges Fleisch und genaue Angaben

Wichtig ist bei Katzenfutter außerdem ein hoher Proteinanteil aus tierischen Inhaltsstoffen, welcher bereits durch einen hohen Anteil an hochwertigem Fleisch im Katzenfutter gewährleistet ist. Der Rohfettgehalt liegt bei einem guten Nassfutter zwischen zwei und sieben Prozent. Wie bei den Proteinen auch sind tierische Fette pflanzlichen Fetten im Katzenfutter vorzuziehen.

Wichtige Mineralien für gesunde Katzen

Wichtig für einen guten Knochenaufbau und gesunde Nieren der Katze sind die Mineralien Calcium und Phosphor. Das Verhältnis von Calcium zu Phosphor sollte bei Katzenfutter idealerweise bei 1,2 zu 1 liegen. Für den Stoffwechsel der Katze, ein fittes Herz und gute Sehkraft benötigt die Katze zudem Taurin. Dieses kann die Katze – im Gegensatz zum Menschen – selbst nämlich nur in sehr geringen Mengen synthetisieren. Während Katzen die Vitamine C und D in der Regel gut selbst herstellen können, sind sie auf eine Zufuhr von Vitamin A über das Katzenfutter angewiesen, welches die Haut, Schleimhäute und die Augen der Katze gesund hält und vor allem in Leber enthalten ist. Hierbei ist allerdings genau auf die richtige Menge im Katzenfutter zu achten: Während ein Vitamin A-Mangel unter anderem zu Hautproblemen und Sehstörungen bei Katzen führen kann, besteht bei einer Überversorgung der Katze die Gefahr von Vergiftungserscheinungen. Ob Katzen richtig gefüttert werden, erkennt man anhand folgender vier Faktoren:

  • glänzendes Fell
  • keine schuppige Haut
  • wacher Blick
  • fester Kot

3. Was sollte ein gutes Katzenfutter nicht enthalten?

Gutes Katzenfutter sollte möglichst wenig bis gar kein Getreide enthalten, da Katzen dieses nicht verwerten können, es aber dennoch ihren Stoffwechsel belastet. Zudem lösen Mais und Weizen bei Katzen häufig Futtermittelallergien aus, weshalb es auch in Katzenfutter zu vermeiden gilt. Darüber hinaus verzichtet ein gutes Katzenfutter auf die Zugabe künstlicher Farb- und Konservierungsstoffe. Natürliche Antioxidationsmittel wie Vitamin C oder Vitamin E sind dagegen für die Katze völlig in Ordnung und dürfen gerne im Katzenfutter enthalten sein.

Katzenfutter, die Zucker oder Geschmacksverstärker enthalten, versuchen damit in der Regel, von minderwertigen Zutaten abzulenken. Zudem kann Zucker im Katzenfutter langfristig Fettsucht und Diabetes bei Katzen verursachen. Wer seinem Stubentiger etwas Gutes tun will, sollte daher auf zuckerfreies Katzenfutter achten, vor allem da Katzen Zucker sowieso weder schmecken noch verwerten können.

4. So füttern Sie ihre Katze richtig

Das Füttern von Katzen sollte keine Wissenschaft darstellen. Mit Beachtung ein paar einfacher Regeln und Tipps, steht einem langen und glücklichen Leben der Katze nichts im Wege. So ist unter anderem die die Art des Katzenfutters sowie der richtige Zeitpunkt und die richtige Menge an Katzenfutter auschlaggebend.

Drei hilfreiche Tipps für Katzenhalter

  1. Angebrochenes Nassfutter sollten Sie im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Füttern der Katze kurz aufwärmen oder längere Zeit bei Zimmertemperatur stehen lassen.
  2. Der Wassernapf der Katze sollte nicht direkt neben dem Katzenfutter stehen, sondern besser etwas weiter weg, sodass die Katze beim zufälligen Vorbeilaufen ans Trinken erinnert wird.
  3. Um Ihrem Stuebntiger etwas Abwechslung zu bieten, können Sie zwischen verschiedenen Sorten von Katzenfutter wechseln.

Altersgerechtes Füttern

Je nach Alter der Katze sind bestimmte Bestandteile im Katzenfutter unterschiedlich wichtig. Frisch geborene Kätzchen ernähren sich bis zu einem Alter von vier Wochen durch die Muttermilch. Anschließend müssen die Kitten an Katzenfutter gewöhnt werden. Futterhersteller haben in der Regel verschiedene Arten von Katzenfutter für drei unterschiedliche Altersgruppen von Katzen im Sortiment:

KlasseAlterBesonderheiten im Katzenfutter
Juniorbis 1 JahrKleinere Stückchen, hohe Energiedichte, viel tierisches Eiweiß, Nährstoffe und Vitamine fürs Wachstum
Ausgewachsen1 bis 10 JahreNiedrigere Energiedichte als Junior-Futter, größere Stückchen
Seniorab 10 JahrenMehr Vitamine und Spurenelemente, weniger Nährstoffe
Je nach ihrem Alter benötigt eine Katze entsprechendes Futter.

Die richtige Zeit und die richtige Menge Katzenfutter

Neben dem altersgerechten Füttern des Stubentigers stellen sich Katzenbesitzern auch die Fragen, wann sie ihre Katze am besten füttern und wieviel Katzenfutter sie benötigt. Idealerweise haben Katzen den ganzen Tag über Zugang zu Futter. Gerade bei leicht verderblichem Katzenfutter, meist Nassfutter, gestaltet sich dies jedoch schwierig. Daher sollten Katzen die Tagesration an Katzenfutter auf mindestens drei Mahlzeiten am Tag aufgeteilt bekommen.

Die richtige Menge an Katzenfutter hängt von dem Energiebedarf der Katze und dem Energiegehalt des gewählten Futters ab. Trockenfutter hat im Normalfall einen höheren Energiegehalt als Nassfutter, weshalb Katzen davon auch eine geringere Menge benötigen. Zudem gilt: Je hochwertiger das Katzenfutter ist, umso besser und vollständiger kann es die Katze verwerten und umso mehr sättigt das Katzenfutter auch.

Der Energiebedarf einer Katze ergibt sich aus mehreren Faktoren - hierzu zählen unter anderem:

Futtermenge
Die richtige Futtermenge für die Katze hängt von verschiedenen Faktoren ab.
  • das Alter
  • die Aktivität
  • das Gewicht
  • das Geschlecht
  • eventuelle Kastration

Eine grobe Orientierung bieten die Fütterungsempfehlungen des Herstellers auf dem jeweiligen Katzenfutter. Da sich diese Angaben auf dem Katzenfutter nach einer normalen Katze nach Definition des Herstellers richten, muss der Halter die angegebene Menge Katzenfutter gegebenenfalls individuell an den Energiebedarf seiner eigenen Katze anpassen.

Was tun bei Übergewicht?

Verschätzt sich der Katzenhalter in der Menge an Katzenfutter und füttert über einen längeren Zeitraum zu viel Katzenfutter, kann dies schnell zu Gewichtsproblemen bei Katzen führen. Ganz abgesehen von der Gesundheit belastet Übergewicht auch das Gemüt der Katze, da die Lebensfreude der Katze stark mit Bewegung zusammenhängt. Was sollten Halter einer Katze also tun, wenn sie feststellen, dass ihre Katze zu viel wiegt? Was sie auf keinen Fall tun dürfen, ist ihre Katze das Katzenfutter zu streichen und die Katze auf Nulldiät zu setzen. Plötzlicher Futterentzug führt bei Katzen nämlich zu Mangelerscheinungen, die im schlimmsten Fall ein Versagen der Leber zur Folge haben und damit sogar tödlich für die Katzen enden können. Nulldiäten sind für Katzen damit lebensgefährlich.

Daher sollte man eine übergewichtige Katze besser zur Bewegung aktivieren, etwa durch häufiges Spielen mit dem Lieblingsspielzeug. Sollte mehr Bewegung allein nicht zum gewünschten Ergebnis führen, kann der Besitzer dem Stubentiger auch das Futter reduzieren – am Besten in Absprache mit dem Tierarzt. Wichtig ist, dass die Katze trotz reduzierter Futtermenge noch alle benötigten Nährstoffe und Mineralien in ausreichender Konzentration zu sich nimmt. Ratsam ist hier ein Katzenfutter von besonders hoher Qualität zu wählen.

So erkennen Sie Gewichtsprobleme

Idealgewicht
sichtbare Taille, wenig Bauch, Rippen sind beim Streicheln ertastbar
zu dünn
Knochen liegen direkt unter der Haut, keine schützende Fettschicht
zu dick
Taille kaum erkennbar, Rippen nicht mehr ertastbar, deutlich gerundeter Bauch

5. Das müssen Sie über Katzenfutter wissen!

Was bedeutet „tierische Nebenerzeugnisse“ im Katzenfutter?

Der Begriff „tierische Nebenerzeugnisse“ bezeichnet die Teile geschlachteter oder verendeter Tiere, die als nicht lebensmitteltauglich eingestuft werden. Diese teilt die EU-Verordnung anhand der davon ausgehenden Gefahr für Mensch und Tier in drei Kategorien ein. Im Katzenfutter darf ausschließlich Material der Kategorie drei landen. Hierzu zählen etwa Schlachtabfälle oder Schlachtnebenprodukte gesunder Tiere. Auf hochwertigem Katzenfutter wird die Zusammensetzung der tierischen Nebenerzeugnisse häufig genau erläutert. Grundsätzlich sollten Besitzer von Katzen darauf achten, dass das Fleisch im Katzenfutter einen höheren Anteil an Muskelfleisch als an tierischen Nebenerzeugnissen enthält.

Wo bewahre ich das Katzenfutter am besten auf?

Bereits geöffnetes Katzenfutter, vorallem Nassfutter, sollte am besten in einer schattigen Ecke oder im Sommer im Kühlschrank gelagert und mit einem Dosendeckel, Frischhalte- oder Alufolie verschlossen werden. Für geschlossene Dosen oder Trockenfutter eignen sich etwa ein Karton oder ein Küchenschrank bei Zimmertemperatur gut. Direkte Sonneneinstrahlung sollten Verbraucher bei der Lagerung von Katzenfutter immer vermeiden.

Was bewirkt Taurin im Katzenfutter?

Bei Taurin handelt es sich um ein Abbauprodukt bestimmter Aminosäuren, das in großen Mengen in tierischen Proteinen enthalten und ein essentieller Nährstoff für Katzen ist. Taurin ist nämlich an vielen Körperfunktionen wie etwa an der Aufnahme von Nahrungsfetten, der Regulation der Körpertemperatur und der Gehirnentwicklung der Katzen beteiligt. Da Katzen Taurin nur in geringen Mengen selbst herstellen können, ist es besonders wichtig, dass das Katzenfutter ausreichend davon enthält, um den Tagesbedarf der Katze zu decken. Ein Mangel an Taurin kann unter anderem zu einer Herzmuskelschwäche, zur Störung des Immunsystems und zur Erblindung von Katzen führen.

Was darf ich meiner Katze außer Katzenfutter füttern?

Der Speißeplan eines Stubentigers ist nicht zwangsläufig nur auf Katzenfutter beschränkt. Auf das Füttern von gewürzten Speisen, Mehlspeisen und Süßigkeiten sollten Besitzer einer Katze allerdings unbedingt verzichten. Über zusätzliches Fleisch, ein Stückchen Käse oder etwas Gemüse dürften sich die meisten Katzen aber immer freuen. Hierbei sollten Halter von Katzen darauf achten, Schweinefleisch vor dem Füttern der Katze kurz abzukochen.

Was kostet Katzenfutter monatlich?

Eine Verallgemeinerung über die Kosten von Katzenfutter zu machen ist vergleichsweiße schwer. Die monatlichen Kosten für Katzenfutter hängen natürlich stark von dem gewählten Futter und von dem Tagesbedarf der Katze ab. Bei einer ausgewachsenen Katze mit einem Gewicht von fünf Kilogramm bezahlt der Besitzer beispielsweise für eine Monatsration Nassfutter von animonda Carny knapp 34 Euro. Wer seine Katze dagegen ausschließlich mit Trockenfutter, etwa mit Orijen Kat & Kitten füttert, bezahlt monatlich nur knapp 20 Euro.

Welcher Unterschied besteht zwischen Hunde- und Katzenfutter?

Während Katzen ein sehr eiweißreiches Futter mit genügend Taurin benötigen, vertragen Hunde nicht so viel Eiweiß, wie in Katzenfutter enthalten ist, und brauchen dagegen mehr Kohlenhydrate. So dürfen die Sorten von Hunde- und Katzenfutter nie vertauscht oder gemischt werden.

6. So vergleichen wir

Wichtig: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. In dieser Kategorie war es uns aus Gründen der Verfüg- und Machbarkeit nicht möglich, vollumfänglich selbst zu testen, weshalb wir unsere Bewertung sowie das Ranking auf der Grundlage einer Analyse online recherchierter Informationen, Experteneinschätzungen, Berichten von Testinstitutionen, Online-Reviews und Kundenerfahrungen erstellten.

Um Besitzern von Katzen einen besseren Überblick über die Vielfalt der Katzenfutter und eine Orientierungshilfe bei der Kaufentscheidung zu ermöglichen, vergleichen und bewerten wir das Katzenfutter anhand von vier Bewertungskriterien.

Futterart

Unter dem Bewertungskriterium „Futterart“ schauen wir uns unter anderem an, ob es sich bei dem Katzenfutter um Trocken- oder Nassfutter handelt und für welche Katze bezüglich des Alters das jeweilige Futter geeignet ist. Bei den meisten Katzenfuttern in unserem Vergleich handelt es sich um Futter für die ausgewachsene Katze. Um ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Nass- und Trockenfutter zu schaffen, haben wir von jeder Art Katzenfutter jeweils fünf Produkte in unseren Vergleich aufgenommen. Darüber hinaus beantwortet dieser Punkt die Fragen, um welche Sorte von Fleisch es sich im Katzenfutter handelt – etwa Fisch und Geflügel oder Rind und Huhn – und, ob sich das Katzenfutter beispielsweise für ernährungssensible oder allergiegeplagte Katzen besonders gut eignet.

Bestandteile und Zusammensetzung

In puncto „Bestandteile & Zusammensetzung“ können die verschiedenen Katzenfutter mit einem hohen Fleischanteil sowie einem hohen Proteingehalt aus tierischen Inhaltsstoffen punkten. Gutes Katzenfutter sollte zudem getreide- sowie zuckerfrei sein. Desweiteren müssen im Katzenfutter keine unnötigen künstlichen Konservierungs- oder Farbstoffe enthalten sein. Darüber hinaus haben wir unter diesem Bewertungspunkt auf den Fettgehalt im Katzenfutter und den Anteil an Rohasche geachtet. Bei letzterem handelt es sich um die enthaltenen Mineralstoffe, die einen Anteil von zwei Prozent nicht übersteigen sollten.

Vitamine und Mineralien

Darüber hinaus sollten Katzenhalter darauf achten, dass das Futter alle benötigten Mineralien und Vitamine in angemessener Konzentration beinhaltet. So sind etwa Calcium und Phosphor im Katzenfutter wichtig für Knochen und Nieren von Katzen. Entscheidend ist hier aber nicht nur, dass beide Mineralien im Futter enthalten sind, sondern auch ihr Verhältnis zueinander. Idealerweise liegt das Verhältnis von Calcium zu Phosphor im Katzenfutter bei 1,2 zu 1. Zudem sollte ausreichend Taurin im Katzenfutter enthalten sein. Hierbei ist ein Anteil von 0,1 Prozent angemessen. 0,05 Prozent wären beispielsweise zu wenig Taurin für den Stubentiger und bedeuten Punktabzüge im Katzenfutter-Vergleich. Darüber hinaus haben wir darauf geachtet, welche zusätzlichen Vitamine die verschiedenen Katzenfutter im Vergleich enthalten.

Preisleistungs-Verhältnis

Neben der Art des Katzenfutters und den Inhaltsstoffen ist natürlich das Preisleistungs-Verhältnis bei der Wahl des richtigen Katzenfutters zu beachten. Besonders bei Haltern mehrerer Katzen geht das Futter schnell ins Geld. In der Regel ist Trockenfutter etwas günstiger als Nassfutter, da es in größeren Mengen verkauft wird und einen höheren Energiegehalt aufweist. Das heißt, die Katze benötigt eine geringere Menge als beim Nassfutter. Liebhaber von Katzen sollten jedoch immer daran denken, dass Qualität auch ihren Preis hat. So enthält sehr günstiges Katzenfutter oft minderwertiges Fleisch aus tierischen Nebenerzeugnissen und dieses Katzenfutter wird häufig auch mit Getreide oder Gemüse aufgefüllt, das die Katze gar nicht richtig verwerten kann.

Fazit der Redaktion

Im Gesamtergebnis haben im Katzenfutter-Vergleich das Katzenfutter Carny Adult Multi-Fleischcocktail von Animonda und das Katzenfutter  Dehner Best Nature Geflügelherzen & Kaninchen besonders überzeugt. Beide gehören zwar zu den höherpreisigen Nassfuttern im Vergleich, verfügen jedoch über einen hohen Anteil an hochwertigem Fleisch und einen angemessenen Proteingehalt. Zudem sind beide Katzenfutter frei von Getreide, Zucker und künstlichen Konservierungsstoffen.
Bei den Trockenfuttern punktet Orijen Kat & Kitten mit einem Fleischanteil von 80 Prozent und einer guten Konzentration aller wichtigen Mineralien und Vitamine im Katzenfutter-Vergleich.