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Katzenfutter

Die besten Katzenfutter im Vergleich

Futterart

Bestandteile & Zusammensetzung

Vitamine & Mineralien

Preisleistungs-Verhältnis

Köstliches Futter für den Stubentiger

Das Wichtigste in Kürze
  • Wer ausschließlich Trockenfutter füttert, sollte unbedingt darauf achten, dass die Katze stets ausreichend Wasser zur Verfügung hat und auch zu sich nimmt.
  • Gutes Katzenfutter sollte einen möglichst hohen Anteil an hochwertigem Fleisch vorweisen und frei von Getreide, Zucker sowie künstlichen Konservierungs- und Farbstoffen sein.
  • Bei einer übergewichtigen Katze sollten Sie zwar die Futtermenge reduzieren, eine Nulldiät kann jedoch zu Leberschäden führen und sogar tödlich enden.

Genau wie für uns Menschen auch ist für Katzen eine ausgewogene Ernährung von großer Bedeutung. Dieser Tatsache sind sich auch die Futterhersteller bewusst. Katzenbesitzer finden auf dem Markt eine Fülle verschiedenster Futtersorten für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. Da fällt es nicht einfach, den Überblick zu behalten und die richtige Wahl für den felligen Liebling zu treffen. Erschwerend kommt hinzu, dass Katzen in Bezug auf ihr Futter als anspruchsvoll und eigen gelten.

Trocken- oder doch besser Nassfutter? Rind, Geflügel, Fisch oder Wild? Muss gutes Futter zwangsläufig teuer sein? Wie viel Abwechslung braucht die Katze und was ist die richtige Futtermenge? Unsere Redaktion hat sich dem Thema „Katzenfutter“ gewidmet, die wichtigsten Fragen dazu beantwortet und einige der bekanntesten und beliebtesten Katzenfutter unter die Lupe genommen.

1. Welche verschiedenen Futterarten gibt es?

Bei Katzenfutter wird grundsätzlich zwischen Nass- und Trockenfutter unterschieden. Futterhersteller haben meist beide Futterarten in ihrem Sortiment. Beide Typen sind als sogenanntes Alleinfuttermittel erhältlich. Das bedeutet, dass sie bereits alle für die Katze notwendigen Nährstoffe enthalten, ohne dass Herrchen oder Frauchen noch etwas zufüttern muss. Im Gegensatz dazu gibt es Ergänzungsfutter. Verbraucher finden die Angabe stets auf der Futtermittelverpackung. In unserem Vergleich berücksichtigen wir jedoch ausschließlich Alleinfuttermittel.

Trocken- oder Nassfutter?

Nassfutter
Trocken- oder doch besser Nassfutter? Vor- und Nachteile haben beide Futterarten.

Bei der Frage, welche Futterart besser und damit auch gesünder für den Liebling ist, gehen die Meinungen weit auseinander. Beide Arten haben ihre eigenen Vor- und Nachteile.
Galt Trockenfutter vor einiger Zeit noch als gefährlich, gibt es mittlerweile gute Produkte, die sich ohne Bedenken auch als Alleinfutter verwenden lassen. Ein Kompromiss, welcher der Katze außerdem Abwechslung bietet, ist es, beide Futterarten abwechselnd oder gemischt zu füttern. Entscheidend bei der Wahl des Futters sind letztendlich die Vorlieben der Katze und des Besitzers.

Welche Vor- und Nachteile hat Nassfutter?

Ein großer Vorteil von Nassfutter ist es, dass dieses mit seinem hohen Feuchtigkeitsgehalt der natürlichen Nahrung der Katze sehr nahekommt. Als ursprüngliche Wüstenbewohner liegt es in der Natur der Katze, ihren Flüssigkeitsbedarf fast ausschließlich aus der Nahrung zu beziehen und wenig bis gar kein Wasser zu trinken. Der Feuchtigkeitsgehalt des Nassfutters beträgt meist um die 80 Prozent, womit bei dieser Futterart ein Großteil des täglichen Wasserbedarfs der Katze bereits durch das Futter abgedeckt wird.

Zudem ist Nassfutter geschmacksintensiver, enthält in der Regel einen höheren Fleischanteil und wird deshalb auch häufig von den Katzen bevorzugt. Ein weiterer Vorteil dieser Futterart ergibt sich für die Besitzer aus der relativ guten Portionierbarkeit der Dosen, Schälchen oder Portionsbeutel.
Ein Nachteil liegt jedoch darin, dass Nassfutter besonders an heißen Tagen relativ schnell verdirbt. Für Katzen, die ihr Futter am liebsten den ganzen Tag über bereitstehen haben, um immer mal wieder einen Happen davon zu sich zu nehmen, eignet es sich daher oft nur bedingt.

Nassfutter
  • hoher Feuchtigkeitsgehalt
  • geschmacksintensiver
  • hoher Fleischanteil
  • gut protionierbar
  • schnell verderblich

 

Welche Vor- und Nachteile hat Trockenfutter?

Im Gegensatz zu Nassfutter hält sich Trockenfutter deutlich länger, sodass es ohne Bedenken auch einmal einen Tag stehen bleiben kann, ohne gleich zu verderben. Besonders für berufstätige Katzenbesitzer, deren Liebling den ganzen Tag auf sich allein gestellt ist, ist dies von großem Vorteil. Zudem sind Napf und Futterplatz deutlich einfacher zu reinigen als beim Nassfutter, und zumindest für die Katzenbesitzer dürfte der weniger intensive Geruch des Trockenfutters angenehmer sein.

Reinigt Trockenfutter die Zähne?
Häufig wird als Vorteil von Trockenfutter ein zahnreinigender Effekt für die Katze genannt. Dieser ist aber zumindest für handelsübliches Trockenfutter nicht belegt. Zur Zahnreinigung eignen sich eher spezielle Kauprodukte oder noch besser frisches Fleisch wie etwa Putenhälse.

Wie das Nassfutter hat aber auch das Trockenfutter nicht nur Vorteile. So beinhaltet es in der Regel weniger Fleisch als Nassfutter und dafür häufig Getreide, was zum einen weniger artgerecht ist und zum anderen vielen Stubentigern auch nicht so gut schmeckt. Zudem ist Trockenfutter schlechter portionierbar. Katzenbesitzer, die die tägliche Menge an Trockenfutter nicht abwiegen, sondern per Augenmaß abschätzen, laufen schnell Gefahr, dass sie ihren Liebling dick machen.
Der wohl größte Nachteil des Trockenfutters ist aber der geringe Feuchtigkeitsgehalt, welcher meist unter zehn Prozent liegt. Trinkt die Katze dann nicht genug, setzt sie seltener Urin ab, dieser bleibt demnach länger in der Blase und begünstigt damit Blasenentzündungen. Zudem kann die stärkere Harnkonzentration zur Ausbildung von Harnsteinen führen. Wer seine Katze also ausschließlich mit Trockenfutter füttert, muss unbedingt darauf achten, dass das Tier zum Futter immer genug Wasser zur Verfügung hat und dieses auch zu sich nimmt. Für Katzen, die sehr wenig und ungern trinken, eignet sich Nassfutter besser.

Trockenfutter
  • länger haltbar
  • geringerer Eigengeruch
  • Napf einfacher zu säubern
  • enthält kaum Feuchtigkeit
  • schlechter portionierbar
  • weniger Geschmack

 

2. Was sollte in einem guten Katzenfutter enthalten sein?

Viel hochwertiges Fleisch und genaue Angaben

Fleischfresser
Im Gegensatz zu Hunden, die eine vegetarische oder vegane Ernährung gut tolerieren, eignen sich diese Ernährungsformen für Katzen nicht, sondern führen im Normalfall zu Mangelerscheinungen und Gesundheitsstörungen.

Gutes Katzenfutter sollte zuallererst einen möglichst hohen Fleischanteil – über 50 Prozent – beinhalten, da Katzen Fleischfresser sind und im Gegensatz zu Hunden Getreide nicht verwerten können. Im besten Fall sind die Bestandteile genau deklariert, sodass der Käufer nachvollziehen kann, welches Fleisch in welcher Qualität enthalten ist. Angaben wie beispielsweise „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ sprechen eher für qualitativ minderwertiges Futter. Deutlich besser ist eine Deklaration wie „Fleisch und Innereien vom Geflügel (66 Prozent, davon Leber 25 Prozent)“.
Wichtig ist außerdem ein hoher Proteinanteil aus tierischen Inhaltsstoffen, welcher bereits durch einen hohen Anteil an hochwertigem Fleisch gewährleistet ist. Der Rohfettgehalt liegt bei einem guten Nassfutter zwischen zwei und sieben Prozent. Wie bei den Proteinen auch sind tierische Fette pflanzlichen Fetten vorzuziehen.

Wichtige Mineralien für gesunde Stubentiger

Vier Anzeichen, die für das verwendete Futter sprechen
  • glänzendes Fell
  • keine schuppige Haut
  • wacher Blick
  • fester Kot

Wichtig für einen guten Knochenaufbau und gesunde Nieren der Katze sind die Mineralien Calcium und Phosphor. Das Verhältnis von Calcium zu Phosphor sollte hierbei idealerweise bei 1,2 zu 1 liegen. Für ihren Stoffwechsel, ein fittes Herz und gute Sehkraft benötigt die Katze zudem Taurin. Dieses kann die Katze – im Gegensatz zum Menschen – selbst nämlich nur in sehr geringen Mengen synthetisieren. Während Katzen die Vitamine C und D in der Regel gut selbst herstellen können, sind sie auf eine Zufuhr von Vitamin A angewiesen, welches die Haut, Schleimhäute und die Augen gesundhält und vor allem in Leber enthalten ist. Hierbei ist allerdings genau auf die richtige Menge zu achten: Während ein Vitamin A-Mangel unter anderem zu Hautproblemen und Sehstörungen führen kann, besteht bei einer Überversorgung die Gefahr von Vergiftungserscheinungen.

3. Was sollte ein gutes Katzenfutter nicht enthalten?

Getreide
Minderwertige Katzenfutter werden häufig mit Getreide aufgefüllt, welches Katzen gar nicht verwerten können.

Gutes Katzenfutter sollte möglichst wenig bis gar kein Getreide enthalten, da Katzen dieses nicht verwerten können, es aber dennoch ihren Stoffwechsel belastet. Zudem lösen Mais und Weizen bei Katzen häufig Futtermittelallergien aus. Darüber hinaus verzichtet ein gutes Katzenfutter auf die Zugabe künstlicher Farb- und Konservierungsstoffe. Natürliche Antioxidationsmittel wie Vitamin C oder Vitamin E sind dagegen in Ordnung.

Katzenfutter, die Zucker oder Geschmacksverstärker enthalten, versuchen damit in der Regel, von minderwertigen Zutaten abzulenken. Zudem kann Zucker im Katzenfutter langfristig Fettsucht und Diabetes verursachen. Wer seinem Liebling etwas Gutes tun will, sollte daher auf zuckerfreies Futter achten, vor allem da Katzen Zucker sowieso weder schmecken noch verwerten können.

4. So füttern Sie ihre Katze richtig

Drei hilfreiche Tipps für Katzenhalter
  • Angebrochenes Nassfutter sollten Sie im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Füttern kurz aufwärmen oder längere Zeit bei Zimmertemperatur stehen lassen.
  • Der Wassernapf sollte nicht direkt neben dem Futter stehen, sondern besser etwas weiter weg, sodass die Katze beim zufälligen Vorbeilaufen ans Trinken erinnert wird.
  • Um Ihrer Katze etwas Abwechslung zu bieten, können Sie zwischen verschiedenen Futtersorten wechseln.

Altersgerechtes Füttern

Je nach Alter der Katze sind bestimmte Bestandteile im Futter unterschiedlich wichtig. Frisch geborene Kätzchen ernähren sich bis zu einem Alter von vier Wochen durch die Muttermilch. Anschließend müssen die Kitten an Katzenfutter gewöhnt werden. Futterhersteller haben in der Regel verschiedene Futterarten für drei unterschiedliche Altersgruppen im Sortiment, wie die folgende Tabelle zeigt.

 

  Alter Besonderheit
Junior bis 1 Jahr Kleinere Stückchen, hohe Energiedichte, viel tierisches Eiweiß, Nährstoffe und Vitamine fürs Wachstum
ausgewachsen 1 bis 10 Jahre Niedrigere Energiedichte als Junior-Futter, größere Stückchen
Senior ab 10/12 Jahren Mehr Vitamine und Spurenelemente, weniger Nährstoffe
Je nach ihrem Alter benötigt eine Katze entsprechendes Futter.

Die richtige Zeit und die richtige Menge

Futtermenge
Die richtige Futtermenge hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Neben dem altersgerechten Füttern stellen sich Katzenbesitzern auch die Fragen, wann sie ihr Haustier am besten füttern und wieviel Futter es benötigt. Idealerweise haben Katzen den ganzen Tag über Zugang zu Futter. Gerade bei leicht verderblichem Nassfutter gestaltet sich dies jedoch schwierig. Daher sollten Katzenhalter die Tagesration an Futter auf mindestens drei Mahlzeiten verteilen.

Die richtige Futtermenge hängt von dem Energiebedarf der Katze und dem Energiegehalt des gewählten Futters ab. Trockenfutter hat im Normalfall einen höheren Energiegehalt als Nassfutter, weshalb Katzen davon auch eine geringere Menge benötigen. Zudem gilt: Je hochwertiger das Futter ist, umso besser und vollständiger kann es die Katze verwerten und umso mehr sättigt es auch.
Der Energiebedarf einer Katze ergibt sich aus mehreren Faktoren - hierzu zählen unter anderem:

  • das Alter
  • die Aktivität
  • das Gewicht
  • das Geschlecht
  • eventuelle Kastration

Eine grobe Orientierung bieten die Fütterungsempfehlungen des Herstellers auf dem jeweiligen Futter. Da sich diese nach einer Normalkatze nach Definition des Herstellers richten, muss der Halter die angegebene Menge gegebenenfalls individuell an den Energiebedarf seines eigenen Tieres anpassen.

Was tun bei Übergewicht?

So erkennen Sie Gewichtsprobleme
  • Idealgewicht:
    sichtbare Taille, wenig Bauch, Rippen sind beim Streicheln erstastbar
  • zu dünn:
    Knochen liegen direkt unter der Haut, keine schützende Fettschicht
  • zu dick:
    Taille kaum erkennbar, Rippen nicht mehr ertastbar, deutlich gerundeter Bauch

Verschätzt sich der Katzenhalter in der Futtermenge und füttert zu viel, kann dies schnell zu Gewichtsproblemen bei der Katze führen. Ganz abgesehen von der Gesundheit belastet Übergewicht auch das Gemüt der Katze, da deren Lebensfreude stark mit Bewegung zusammenhängt. Was sollten Katzenhalter also tun, wenn sie feststellen, dass ihre Katze zu viel wiegt? Was sie auf keinen Fall tun dürfen, ist ihre Katze auf Nulldiät zu setzen. Plötzlicher Futterentzug führt nämlich zu Mangelerscheinungen, die im schlimmsten Fall ein Versagen der Leber zur Folge haben und damit sogar tödlich enden können. Nulldiäten sind für Katzen damit lebensgefährlich.

Daher sollte man eine überwichtige Katze besser zur Bewegung aktivieren, etwa durch häufiges Spielen mit dem Lieblingsspielzeug. Sollte mehr Bewegung allein nicht zum gewünschten Ergebnis führen, kann der Katzenhalter auch das Futter reduzieren – am Besten in Absprache mit dem Tierarzt. Wichtig ist, dass die Katze trotz reduzierter Futtermenge noch alle benötigten Nährstoffe und Mineralien in ausreichender Konzentration zu sich nimmt.

5. Das müssen Sie über Katzenfutter wissen!

Was bedeutet „tierische Nebenerzeugnisse“ im Katzenfutter?

Der Begriff „tierische Nebenerzeugnisse“ bezeichnet die Teile geschlachteter oder verendeter Tiere, die als nicht lebensmitteltauglich eingestuft werden. Diese teilt die EU-Verordnung anhand der davon ausgehenden Gefahr für Mensch und Tier in drei Kategorien ein. Im Tierfutter darf ausschließlich Material der Kategorie drei landen. Hierzu zählen etwa Schlachtabfälle oder Schlachtnebenprodukte gesunder Tiere. Auf hochwertigem Katzenfutter wird die Zusammensetzung der tierischen Nebenerzeugnisse häufig genau erläutert. Grundsätzlich sollten Katzenbesitzer darauf achten, dass das Futter einen höheren Anteil an Muskelfleisch als an tierischen Nebenerzeugnissen enthält.

Wo bewahre ich das Katzenfutter am besten auf?

Bereits geöffnetes Nassfutter sollte am besten in einer schattigen Ecke oder im Sommer im Kühlschrank gelagert und mit einem Dosendeckel, Frischhalte- oder Alufolie verschlossen werden. Für geschlossene Dosen oder Trockenfutter eignen sich etwa ein Karton oder ein Küchenschrank bei Zimmertemperatur gut. Direkte Sonneneinstrahlung sollten Verbraucher bei der Lagerung vermeiden.

Was bewirkt Taurin im Katzenfutter?

Bei Taurin handelt es sich um ein Abbauprodukt bestimmter Aminosäuren, das in großen Mengen in tierischen Proteinen enthalten und ein essentieller Nährstoff für Katzen ist. Taurin ist nämlich an vielen Körperfunktionen wie etwa an der Aufnahme von Nahrungsfetten, der Regulation der Körpertemperatur und der Gehirnentwicklung beteiligt. Da Katzen Taurin nur in geringen Mengen selbst herstellen können, ist es besonders wichtig, dass das Katzenfutter ausreichend davon enthält, um den Tagesbedarf zu decken. Ein Mangel an Taurin kann unter anderem zu einer Herzmuskelschwäche, zur Störung der Immunsystems und zur Erblindung führen.

Was darf ich meiner Katze außer Katzenfutter füttern?

Auf das Füttern von gewürzten Speisen, Mehlspeisen und Süßigkeiten sollten Katzenbesitzer unbedingt verzichten. Über zusätzliches Fleisch, ein Stückchen Käse oder etwas Gemüse dürfte sich der Liebling aber immer freuen. Hierbei sollten Tierhalter darauf achten, Schweinefleisch vor dem Füttern kurz abzukochen.

Was kostet Katzenfutter monatlich?

Die monatlichen Kosten für Katzenfutter hängen natürlich stark von dem gewählten Futter und von dem Tagesbedarf der Katze ab. Bei einer ausgewachsenen Katze mit einem Gewicht von fünf Kilogramm bezahlt der Besitzer beispielsweise für eine Monatsration Nassfutter von animonda Carny knapp 34 Euro. Wer seine Katze dagegen ausschließlich mit Trockenfutter, etwa mit Orijen Kat & Kitten füttert, bezahlt monatlich nur knapp 20 Euro.

Welcher Unterschied besteht zwischen Katzen- und Hundefutter?

Während Katzen ein sehr eiweißreiches Futter mit genügend Taurin benötigen, vertragen Hunde nicht so viel Eiweiß, wie in Katzenfutter enthalten ist, und brauchen dagegen mehr Kohlenhydrate.

6. So vergleichen wir

Um Katzenbesitzern einen besseren Überblick über die Futtervielfalt und eine Orientierungshilfe bei der Kaufentscheidung zu ermöglichen, hat unsere Redaktion vier wichtige Bewertungskriterien zusammengestellt und anhand dieser jeweils fünf verschiedene Trocken- sowie Nassfutter miteinander verglichen und bewertet.

Futterart

Unter dem Bewertungskriterium „Futterart“ schauen wir uns unter anderem an, ob es sich um Trocken- oder Nassfutter handelt und für welches Alter das jeweilige Futter geeignet ist. Bei den meisten Katzenfuttern in unserem Vergleich handelt es sich um Futter für die ausgewachsene Katze. Um ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Nass- und Trockenfutter zu schaffen, haben wir von jeder Futterart jeweils fünf Produkte in unseren Vergleich aufgenommen. Darüber hinaus beantwortet dieser Punkt die Fragen, um welche Futtersorte es sich handelt – etwa Fisch und Geflügel oder Rind und Huhn – und, ob sich das Futter beispielsweise für ernährungssensible oder allergiegeplagte Katzen besonders gut eignet.

Bestandteile und Zusammensetzung

In puncto „Bestandteile & Zusammensetzung“ können die verschiedenen Katzenfutter mit einem hohen Fleischanteil sowie einem hohen Proteingehalt aus tierischen Inhaltsstoffen punkten. Gutes Katzenfutter sollte zudem getreide- sowie zuckerfrei sein und keine künstlichen Konservierungs- oder Farbstoffe enthalten. Darüber hinaus haben wir unter diesem Bewertungspunkt auf den Fettgehalt und den Anteil an Rohasche geachtet. Bei letzterem handelt es sich um die enthaltenen Mineralstoffe, die einen Anteil von zwei Prozent nicht übersteigen sollten.

Vitamine und Mineralien

Darüber hinaus sollten Katzenhalter darauf achten, dass das Futter alle benötigten Mineralien und Vitamine in angemessener Konzentration beinhaltet. So sind etwa Calcium und Phosphor wichtig für Knochen und Nieren. Entscheidend ist hier aber nicht nur, dass beide Mineralien im Futter enthalten sind, sondern auch ihr Verhältnis zueinander. Idealerweise liegt das Verhältnis von Calcium zu Phosphor bei 1,2 zu 1. Zudem sollte ausreichend Taurin im Futter enthalten sein. Hierbei ist ein Anteil von 0,1 Prozent angemessen. 0,05 Prozent wären beispielsweise zu wenig Taurin und bedeuten Punktabzüge. Darüber hinaus haben wir darauf geachtet, welche zusätzlichen Vitamine die verschiedenen Katzenfutter im Netzsieger-Vergleich enthalten.

Preisleistungs-Verhältnis

Neben der Futterart und den Inhaltsstoffen ist natürlich das Preisleistungs-Verhältnis bei der Wahl des richtigen Katzenfutters zu beachten. Besonders bei Haltern mehrerer Katzen geht das Futter schnell ins Geld. In der Regel ist Trockenfutter etwas günstiger als Nassfutter, da es in größeren Mengen verkauft wird und einen höheren Energiegehalt aufweist. Das heißt, die Katze benötigt eine geringere Menge als beim Nassfutter. Katzenbesitzer sollten jedoch immer daran denken, dass Qualität auch ihren Preis hat. So enthält sehr günstiges Futter oft minderwertiges Fleisch aus tierischen Nebenerzeugnissen und wird häufig auch mit Getreide oder Gemüse aufgefüllt, das die Katze gar nicht richtig verwerten kann.

badge Fazit der Redaktion

Im Gesamtergebnis haben im Netzsieger-Vergleich die Nassfutter Carny Adult Multi-Fleischcocktail von Animonda und Dehner Best Nature Geflügelherzen & Kaninchen besonders überzeugt. Beide gehören zwar zu den höherpreisigen Nassfuttern in unserem Vergleich, verfügen jedoch über einen hohen Anteil an hochwertigem Fleisch und einen angemessenen Proteingehalt. Zudem sind sie frei von Getreide, Zucker und künstlichen Konservierungsstoffen.
Bei den Trockenfuttern punktet Orijen Kat & Kitten mit einem Fleischanteil von 80 Prozent und einer guten Konzentration aller wichtigen Mineralien und Vitamine.