Akku-Staubsauger

Die 7 besten Akku-Staubsauger im Test & Vergleich

Typ
Volumen StaubfangbehÀlter
Leistung
Akkuladezeit
Akkulaufzeit
Akkuspannung
Akku inklusive
Saugkraft
Anzahl Saugstufen
LautstÀrke maximal
Beutellos
Allergikergeeignet
Trockensaugen
Nasssaugen
Ergonomischer Griff
SaugdĂŒsen
Kabellos
Stromversorgung
Gewicht
Maße

Akku-Staubsauger-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Akku-Staubsauger sind leicht und kompakt und bieten einen unbegrenzten Aktionsradius.
  • Sie eignen sich besonders gut zum SĂ€ubern schwer erreichbarer Stellen sowie an Einsatzorten ohne Steckdose in der NĂ€he.
  • Mit einem praktischen KombigerĂ€t erhalten Nutzer einen Handstaubsauger und einen Stabstaubsauger in einem Modell.
  • Zu den wichtigsten Kaufkriterien eines Akku-Staubsaugers zĂ€hlen die Saugkraft, die Akku-Laufzeit und die Ladezeit.

Wie funktionieren Akku-Staubsauger und welche Vorteile bieten sie?

Staubsaugen ist ein lĂ€stiges, aber notwendiges Übel, um Wohnung, Arbeitsplatz und Auto hygienisch zu halten. Der passende Staubsauger kann diese Arbeit erheblich erleichtern. Akku-Stabsauger sind eine flexible Alternative zu kabelgebundenen GerĂ€ten, die auf Strom aus der Steckdose angewiesen sind. FĂŒr welche Einsatzzwecke sich die akkubetriebenen Modelle besonders gut eignen, welche Vor- und Nachteile sie haben und worauf Verbraucher beim Kauf achten sollten, beleuchten wir in unserem Akku-Staubsauger-Vergleich.

Wie kabelgebundene Staubsauger, nur ohne Strom

Hinsichtlich ihrer Funktionsweise unterscheiden sich Akkusauger kaum von herkömmlichen kabelgebundenen GerĂ€ten. Der einzige Unterschied besteht darin, dass der Staubsaugermotor ĂŒber einen Akku und nicht ĂŒber Strom aus der Steckdose betrieben wird. Akkusauger sind als kompakte Handstaubsauger, grĂ¶ĂŸere Stabstaubsauger und praktische 2-in-1-GerĂ€te, die beide Varianten kombinieren, erhĂ€ltlich.

GrundsĂ€tzlich eignen sich Akku-Staubsauger ideal fĂŒr folgende Einsatzbereiche:

  • Als Zweitstaubsauger, ergĂ€nzend zu einem grĂ¶ĂŸeren, kabelgebundenen Bodenstaubsauger
  • Zum Saugen von Treppen
  • Zum Entfernen von KrĂŒmeln rund um Tisch und Sofa
  • Zum schnellen Entfernen von Tierhaaren, Haustierstreu und Futterresten
  • Zum Entfernen von Staub und Spinnenweben an WĂ€nden und Zimmerdecken
  • Zum Saugen an Orten ohne erreichbare Stromquelle

Flexibel Staubsaugen ohne Steckdose

Zu den grĂ¶ĂŸten Vorteilen der Akku-Staubsaugern zĂ€hlen ihre meist kompakte Bauweise, ihr geringes Gewicht und die FlexibilitĂ€t, die sie ermöglichen. Nutzer können direkt mit dem Staubsaugen loslegen, ohne vorher ein Kabel entwirren und eine Steckdose suchen zu mĂŒssen – vorausgesetzt natĂŒrlich, dass der Akku aufgeladen ist. Staubsauger mit Akku ermöglichen es, sich beim Staubsaugen frei zu bewegen, ohne dabei vom Stromkabel gestoppt zu werden, weil es entweder zu Ende ist oder sich um ein MöbelstĂŒck verfangen hat. Den Steckdosenwechsel zwischen verschiedenen RĂ€umen spart sich der Nutzer mit einem Akkusauger.

Zudem machen die GerĂ€te es möglich, an Orten zu staubsaugen, an denen keine Steckdose in der NĂ€he ist, etwa im Auto, im Wohnmobil, auf dem nicht ausgebauten Dachboden, in der Garage oder im GartenhĂ€uschen. Ihre kompakte Bauweise und ihr geringes Gewicht machen Akkusauger leicht transportierbar und besonders wendig, sodass alle Ecken und Winkel einfacher erreichbar sind als mit einem klobigen, kabelgebundenen Bodenstaubsauger. Auch das Saugen von Treppenstufen geht so viel einfacher von der Hand. Im Vergleich zu kabelgebundenen Staubsaugern arbeiten die meisten kabellosen Modelle außerdem energieeffizienter und leiser.

NatĂŒrlich haben die kabellosen Staubsauger nicht nur Vorteile, sonst hĂ€tten sie womöglich die kabelgebundene Variante lĂ€ngst vollstĂ€ndig abgelöst. Obwohl sie sich hinsichtlich ihrer Saufkraft in den letzten Jahren stark verbessert haben, können Akku-Staubsauger in dieser Hinsicht noch nicht ganz mit den strombetriebenen Modellen mithalten, besonders beim Saugen hochfloriger Teppichböden. Und ganz unabhĂ€ngig von der Steckdose sind auch Nutzer von akkubetriebenen Staubsaugern nicht. Schließlich muss der Akku an einer Stromquelle aufgeladen werden. Zudem ist die Akku-Laufzeit je nach Modell auf zehn bis 45 Minuten begrenzt Ebenfalls begrenzt ist der Platz im AuffangbehĂ€lter, was der kompakten Bauweise der Akku-Staubsauger geschuldet ist.

Vorteile
  • Unbegrenzter Aktionsradius
  • Kein Kabelwirrwarr
  • Vor der Nutzung kein Anschließen an die Steckdose notwendig
  • Sehr energieeffizient
  • Vergleichsweise leise
  • Geringes Gewicht
  • Kompakt und platzsparend
  • Wendig
Nachteile
  • Eher geringe Saugleistung
  • Teilweise recht kurze Akku-KapazitĂ€t
  • Kleiner AuffangbehĂ€lter

Die wichtigsten Kaufkriterien: Darauf sollten Sie achten

Auf dem Markt finden sich zahlreiche verschiedene Akku-Sauger-Modelle. Um Verbrauchern auf der Suche nach dem besten Akku-Staubsauger eine kleine Orientierungshilfe an die Hand zu geben, stellen wir im Folgenden einige wichtige Kriterien vor, die sie beim Kauf beachten sollten.

Die Akkuleistung und die Ladezeit

Von der Akkuleistung hÀngt es ab, wie lange Nutzer mit dem GerÀt saugen können, bis der Akku leer ist und wieder aufgeladen werden muss. Idealerweise ist der Staubsauger mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Dieser moderne Akku-Typ ist aktuell der leistungsstÀrkste. Im Gegensatz zu den Àlteren Nickel-Metallhydrid-Akkus haben Lithium-Ionen-Akkus eine deutlich geringere Selbstentladung und sind bis zu dreimal schneller aufzuladen.

Die maximale Betriebslaufzeit hĂ€ngt vom Akku sowie von der verwendeten Leistungsstufe ab. Bei den gĂ€ngigen Akku-Saugern liegt sie im Durchschnitt bei 20 Minuten. FĂŒr kompakte Handstaubsauger, die eher fĂŒr kurze EinsĂ€tze konzipiert sind, reicht das durchaus aus.

Wer seinen Akku-Staubsauger allerdings regelmĂ€ĂŸig zum Saugen einer grĂ¶ĂŸeren Wohnung nutzen möchte, muss auf eine entsprechend lĂ€ngere Betriebslaufzeit achten.
Die Akku-Ladezeit sollte hingegen möglichst kurz sein. Bei sehr schnellen GerĂ€ten betrĂ€gt sie weniger als eine Stunde, wĂ€hrend langsame Sauger bis zu 16 Stunden zum vollstĂ€ndigen Aufladen benötigen. Außerdem sollten Verbraucher beim Kauf darauf achten, dass eine Ladestation im Lieferumfang enthalten ist. Einige Modelle bringen zusĂ€tzlich einen Ersatz-Akku mit.

Die Saugkraft

Hinsichtlich ihrer Saugkraft können Akku-Staubsauger nicht ganz mit kabelgebundenen Modellen mithalten. Mit der derzeitigen Akku-Technologie wĂŒrden die notwendigen Akkus zu groß und schwer ausfallen, um eine Ă€hnlich hohe Leistung wie kabelgebundene Modelle (1.000 bis 2.000 Watt) zu erbringen. Bei den meisten Staubsaugern ohne Kabel liegt die Saugleistung zwischen 100 und 500 Watt. Trotz der geringeren Saugleistung erbringen die meisten modernen Akku-Sauger eine zufriedenstellende Reinigungsleistung. Einige Modelle gleichen die fehlende Wattzahl mit rotierenden BĂŒrsten aus, die den Schmutz vom Boden aufwirbeln. Diese Technik verwenden auch Saugroboter. Viele Akku-Staubsauger haben außerdem mehrere Leistungsstufen. Auf einer höheren Stufe erbringen sie mehr Saugkraft, verbrauchen dabei aber auch mehr Energie, sodass sich die Betriebslaufzeit verringert.

Die Saugkraft mit Katzenstreu testen

Wer die Saugkraft seines Akku-Staubsaugers testen möchte, kann damit etwa eine Hand voll gröberes Katzenstreu aufsaugen. Gute kabellose Staubsauger mit ausreichender Saugkraft sollten diese Aufgabe problemlos meistern, wĂ€hrend schwĂ€chere Modelle auch bei mehrmaligen DrĂŒbersaugen Körner liegen lassen.

Die Maße und das Gewicht

Akku-Staubsauger sind so konzipiert, dass sie möglichst flexibel einsetzbar sind. Daher sollten sie auch besonders leicht und handlich sein. Die meisten Modelle bringen 0,8 bis 3 Kilogramm auf die Waage. Im Gegensatz dazu wiegen Bodenstaubsauger mit Kabel etwa 4 bis 10 Kilogramm.
Akku-Handstaubsauger sind besonders kompakt und damit auch bequem zu transportieren. Doch die etwas grĂ¶ĂŸeren Stabstaubsauger sind im Vergleich zu kabelgebundenen Standstaubsaugern schlank und platzsparend gebaut.

Die Handhabung

Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium ist die Handhabung. Um mit dem Akku-Staubsauger auch schwer erreichbare Stellen problemlos sĂ€ubern zu können, sollte er besonders wendig sein. Idealerweise ist er außerdem intuitiv bedienbar. Hierzu zĂ€hlt auch, dass sich der AuffangbehĂ€lter einfach leeren lĂ€sst und der Filter unkompliziert wechselbar ist.

Der AuffangbehÀlter und sein Volumen

Akkusauger mit Beutel sind eine Seltenheit. Typischerweise sind kabellose Staubsauger beutellos und mit einem SchmutzauffangbehÀlter ausgestattet. Dieser sollte sich zum einen nicht selbststÀndig vom GerÀt lösen und zum anderen auf Knopfdruck einfach entfernbar und auszuleeren sein. Wer seinen Akku-Staubsauger im FachgeschÀft kauft, kann vor dem Kauf einmal testen, wie gut sich der AuffangbehÀlter entfernen lÀsst.

DarĂŒber hinaus unterscheiden sich die AuffangbehĂ€lter verschiedener Modelle durch ihr Fassungsvermögen. GĂ€ngige Akku-Staubsauger haben einen AuffangbehĂ€lter mit einem Volumen von 200 Millilitern bis zu einem Liter. Je kleiner der BehĂ€lter ausfĂ€llt, umso hĂ€ufiger mĂŒssen Verbraucher ihn entleeren. Vor allem Bodenstaubsauger, die in grĂ¶ĂŸeren Wohnungen zum Einsatz kommen, sollten daher einen etwas grĂ¶ĂŸeren AuffangbehĂ€lter von mindestens 500 Millilitern mitbringen.

Das Filtersystem

Die meisten Akku-Staubsauger sind beutellos und arbeiten daher mit der sogenannten Zyklon-Technik. Das bedeutet, dass sie die Staub- und Schmutzpartikel mithilfe der Fliehkraft von der Luft trennen. Da dieses Trennungsverfahren sehr effizient ist, verzichten viele Akkusauger-Hersteller komplett auf ein zusĂ€tzliches Filtersystem. Bei Akku-Staubsaugern mit Filtersystem lassen sich Dauer- und Wechselfilter unterscheiden. Dauerfilter sind waschbar und dadurch dauerhaft verwendbar, wĂ€hrend Wechselfilter regelmĂ€ĂŸig ausgetauscht werden mĂŒssen und dadurch Folgekosten verursachen. Je nach Modell kostet ein Filter etwa 5 bis 20 Euro.

Die BetriebslautstÀrke

Da sich der Akku-Staubsauger bei der Nutzung in unmittelbarer KöpernĂ€he befindet, sollte die BetriebslautstĂ€rke nicht zu hoch sein. GemĂ€ĂŸ einer EU-Verordnung dĂŒrfen Staubsauger, die nach Oktober 2017 auf den Markt gekommen sind, im laufenden Betrieb 80 Dezibel nicht ĂŒberschreiten. Das entspricht in etwa der LautstĂ€rke eines RasenmĂ€hers. Sehr leise GerĂ€te erzeugen eine LautstĂ€rke von 60 Dezibel, was mit einem normalen GesprĂ€ch in ZimmerlautstĂ€rke vergleichbar ist.

Verschiedene AufsÀtze

Je nach Einsatzzweck eignen sich verschiedene DĂŒsen. Viele Modelle beinhalten daher mehrere DĂŒsenaufsĂ€tze im Lieferumfang. Einige Handstaubsauger bringen außerdem einen VerlĂ€ngerungsschlauch mit, mit dem Nutzer mĂŒhelos die FlĂ€chen unter MöbelstĂŒcken reinigen. Zu den gĂ€ngigsten DĂŒsenaufsĂ€tzen zĂ€hlen folgende:

BodendĂŒse
BodendĂŒse

Wie bei Bodenstaubsaugern mit Kabel gehört bei Akku-Stabstaubsaugern die BodendĂŒse, auch Kombi- oder UniversaldĂŒse genannt, zur Standardausstattung. Sie ist mit einziehbaren BĂŒrstenleisten ausgestattet und eignet sich damit sowohl zum SĂ€ubern glatter Hartböden als auch zum Saugen von Teppichen.

FugendĂŒse
FugendĂŒse

Die sogenannte FugendĂŒse zeichnet sich durch ihre lange und schlanke Form aus, mit der sie sich hervorragend zur Reinigung von Fugen und engen Spalten eignet, zum Beispiel in Sofaritzen, zwischen den Autositzen oder hinter MöbelstĂŒcken. Sie gehört bei Hand- und Stabstaubsaugern zur Standardausstattung unter den AufsĂ€tzen.

PolsterdĂŒse
PolsterdĂŒse

Zum Absaugen von glatten textilen OberflĂ€chen wie Matratzen, Polstermöbeln und Autositzen empfiehlt sich eine sogenannte PolsterdĂŒse. Sie ist ĂŒblicherweise etwas kleiner als die BodendĂŒse und mit kurzen weichen BĂŒrsten ausgestattet, die Fussel, Haare und KrĂŒmel aus den Stoffen aufnehmen und entfernen.

FĂŒr jeden Anwendungsbereich den passenden Akku-Staubsauger finden

Wie auch Staubsauger mit Kabel lassen sich Akku-Staubsauger in verschiedene Typen unterteilen, die sich jeweils fĂŒr andere Anwendungsbereiche eignen.

Kompakte Handstaubsauger

Klassische Handstaubsauger sind besonders kompakt und leicht. Sie bestehen in der Regel aus einem lĂ€nglichen GehĂ€use mit DĂŒse, Motor, AuffangbehĂ€lter und stiellosem Handgriff. Sie sind sozusagen die elektrische Variante von Kehrschaufel und Handfeger.

Sie eignen sich gut fĂŒr SpontaneinsĂ€tze und zum Absaugen kleiner FlĂ€chen, etwa im Auto, auf dem Sofa, unter dem Bett, in schwer erreichbaren Zimmerecken oder auf dem Tisch. FĂŒr Letzteres gibt es spezielle Handstaubsauger mit besonders schmalen DĂŒsen zum grĂŒndlichen Absaugen von Ecken, Kanten und Leisten. Aber auch normale Akku-Handstaubsauger, die ĂŒblicherweise auch schmale DĂŒsen im Lieferumfang haben, lassen sich gut als Tischstaubsauger verwenden. Außerdem sind die kleinen Akku-GerĂ€te vergleichsweise gĂŒnstig. Die meisten kosten zwischen 30 und 60 Euro. Zu den beliebtesten Herstellern zĂ€hlen Siemens, Bosch, AEG und Philips.

Das Reinigen großer FlĂ€chen, insbesondere Böden, ist mit einem kleinen Handstaubsauger allerdings sehr mĂŒhsam und schadet dem RĂŒcken. HierfĂŒr sollten Nutzer besser auf ein grĂ¶ĂŸeres Modell mit mehr SaugflĂ€che und Stiel fĂŒr eine rĂŒckenfreundlichere Haltung zurĂŒckgreifen. Dementsprechend eignen sich Handstaubsauger vor allem als ErgĂ€nzung zu einem Bodenstaubsauger.

Vorteile
  • Gut als Tischstaubsauger verwendbar
  • Sehr kompakt und leicht
  • Einfach zu transportieren
  • Ideal zum schnellen Saugen kleiner FlĂ€chen
  • Vergleichsweise gĂŒnstig
Nachteile
  • FĂŒr grĂ¶ĂŸere FlĂ€chen ungeeignet
  • Nicht rĂŒckenschonend

Wendige Stielstaubsauger

Eine rĂŒckenfreundliche, etwas grĂ¶ĂŸere Alternative zu Akku-Handstaubsaugern sind kabellose Stielstaubsauger, auch Stabstaubsauger genannt. Ihre Form Ă€hnelt der eines Besenstiels. In dem Stiel ist ein schmales GehĂ€use mit Motor und AuffangbehĂ€lter integriert.

Im Gegensatz zum Handstaubsauger ermöglichen Stabstaubsauger es, den Boden in aufrechter, rĂŒckenfreundlicher Haltung zu saugen. Gleichzeitig sind sie kompakter, leichter und durch ihr flexibles Gelenk wendiger als gĂ€ngige, kabelgebundene Bodenstaubsauger und erleichtern damit das SĂ€ubern von Ecken und Engstellen in der Wohnung. In kleineren Wohnungen eignen sich Akku-Stabstaubsauger durchaus als Ersatz fĂŒr einen Bodenstaubsauger mit Kabel.

Zum Saugen grĂ¶ĂŸeren Wohnraums empfiehlt sich aufgrund der begrenzten Akkulaufzeit allerdings ein Modell mit Kabel. Je nach Modell und Hersteller variieren die Preise fĂŒr einen Akku-Stielstaubsauger sehr stark. Die meisten gĂ€ngigen Modelle kosten in etwa zwischen 50 und 600 Euro. Im oberen Preissegment finden sich unter anderem GerĂ€te der Marke Dyson, die fĂŒr besonders hochwertige und saugstarke beutellose Staubsauger bekannt ist.

Vorteile
  • RĂŒckenschonendes Staubsaugen
  • Leichter und kompakter als gĂ€ngige Bodenstaubsauger
  • Als Alternative zum kabelgebundenen Bodenstaubsauger geeignet
  • Integrierter Handsauger ist gut als Tischstaubsauger verwendbar
  • Sowohl fĂŒr kleine als auch grĂ¶ĂŸere FlĂ€chen gut geeignet
Nachteile
  • Weniger gut fĂŒr grĂ¶ĂŸere Wohnungen geeignet

Praktische 2-in-1-Modelle

Wer sich nicht zwischen einem Hand- und einem Stabstaubsauger entscheiden kann, greift am besten zu einem praktischen Akku-2-in-1-Staubsauger. Solche Kombi-GerÀte vereinen beide Akku-Staubsaugertypen und damit auch deren Vorteile in einem GerÀt.

Optisch Ă€hneln diese Modelle stark den Stielstaubsaugern. Allerdings sind die Motoreinheit und der AuffangbehĂ€lter nicht fest am Stab montiert, sondern befinden sich in einem dort angebrachten Handstaubsauger. Letzteren entnehmen Nutzer ĂŒblicherweise ganz einfach per Knopfdruck, und schon wird der Stielstaubsauger zum Handsauger.

Hochwertige Modelle mit langer Akkulaufzeit sind allerdings im Vergleich zu einfachen Hand- oder Stabsaugern teilweise sehr teuer. Mindestens 150 Euro sollten Nutzer fĂŒr den Kauf einplanen. Beliebte Hersteller sind unter anderem Dyson, Severin und Hoover.

Vorteile
  • Zwei Staubsauger in einem GerĂ€t
  • RĂŒckenschonendes Arbeiten
  • Leichter und kompakter als gĂ€ngige Bodenstaubsauger
  • Als Alternative zum kabelgebundenen Bodenstaubsauger geeignet
Nachteile
  • Teilweise hoher Anschaffungspreis

Spezielle Akku-Staubsauger-Typen

Neben den genannten Akku-Sauger-Typen finden Verbraucher auch noch einige speziellere Modelle auf dem Markt. Dazu zÀhlen unter anderem die selbstÀndig arbeitenden Staubsauger-Roboter. Diese sind grundsÀtzlich kabellos, um sich möglichst frei durch den Raum bewegen zu können. Praktisch: Viele Saugroboter fahren bei niedrigem Akkustand die zugehörige Ladestation selbstÀndig an.

DarĂŒber hinaus gibt es sogenannte Nass-Trocken-Sauger als kabellose Modelle. Dabei handelt es sich um Staubsauger, die neben Staub- und Schmutzpartikeln auch FlĂŒssigkeiten problemlos aufsaugen können. Dazu sind sie mit speziellen Bauteilen und einem WasserauffangbehĂ€lter ausgestattet. Nass-Trocken-Sauger mit Akku sind als kompakte Handstaubsauger oder wendige Stabstaubsauger erhĂ€ltlich. DarĂŒber hinaus gibt es Nass-Trocken-Sauger in Form von großen Bodenstaubsaugern fĂŒr den gewerblichen Einsatz bzw. bei erheblichen Verschmutzungen. Letztere sind aber in der Regel kabelgebunden. Mit Akku eignen sie sich aufgrund der meist sehr geringen Laufzeit eher fĂŒr kurze EinsĂ€tze.

Praktische Zusatzfeatures

Vor allem Akku-Staubsauger aus dem höheren Preissegment sind hĂ€ufig mit Zusatzfeatures ausgestattet. Dazu zĂ€hlen beispielsweise selbstreinigende BodendĂŒsen. Diese zerschneiden darin verfangene Haare und lange Staubflusen und saugen sie anschließend auf. So sparen sich Nutzer das regelmĂ€ĂŸige SĂ€ubern der DĂŒse. Ebenfalls praktisch sind Modelle mit einer LED-Beleuchtung in der BodendĂŒse. Damit lassen sich dunkle Stellen ausleuchten, sodass der Schmutz besser sichtbar ist und Nutzer nichts ĂŒbersehen.

Um wĂ€hrend des Staubsaugens nicht plötzlich vom leeren Akku ĂŒberrascht zu werden, empfiehlt es sich, beim Kauf darauf zu achten, dass das gewĂ€hlte Modell mit einer Ladekontrollanzeige ausgestattet ist. Meist handelt es sich dabei um ein grĂŒnes LED-LĂ€mpchen, das aufleuchtet, wenn der Akku vollstĂ€ndig aufgeladen ist. Einige Modelle zeigen zusĂ€tzlich die verbleibende Akku-Laufzeit an. Praktisch ist auch eine im Lieferumfang enthaltene Wandhalterung, mit der Nutzer ihren Akku-Staubsauger einfach, sicher und platzsparend an der Wand anbringen.

Moderne Akku-Stielstaubsauger oder KombigerÀte aus dem höheren Preissegment sind manchmal mit einer Wischfunktion ausgestattet, sodass Nutzer ihre Böden damit nicht nur trocken, sondern auch nass reinigen können. Dazu bringen sie meist einen speziellen Wischaufsatz mit integriertem Wassertank mit.

NĂŒtzliche Tipps rund um die Verwendung von Akku-Staubsaugern

Auch hinsichtlich der Nutzung eines Akku-Staubsaugers treten hÀufig Fragen auf. Einige der wichtigsten beantworten wir unter diesem Abschnitt.

Was muss ich als Allergiker beachten?

Bei den meisten Akku-Staubsaugern handelt es sich um Staubsauger ohne Beutel. Das bedeutet, dass sie anstelle eines Staubsaugerbeutels mit einem StaubbehĂ€lter ausgestattet sind. Dementsprechend mĂŒssen Nutzer keine Staubsaugerbeutel nachkaufen, sondern lediglich den BehĂ€lter regelmĂ€ĂŸig leeren. Das ist zwar gut fĂŒr den Geldbeutel und die Umwelt, fĂŒr Allergiker ist dieses System jedoch wenig geeignet. Denn es lĂ€sst sich nicht vermeiden, beim Leeren des BehĂ€lters mit Staub in BerĂŒhrung zu kommen.

Obwohl die meisten modernen Akku-Staubsauger mit leistungsstarken Filtern ausgestattet sind, die Staubpartikel und Allergene zuverlĂ€ssig im AuffangbehĂ€lter halten, eignen sich die beutellosen GerĂ€te eher nicht fĂŒr Allergiker, wenn diese das GerĂ€t entleeren mĂŒssen. Kann jedoch eine andere, nicht allergische Person die Aufgabe des Entleerens ĂŒbernehmen, kommen Akkusauger mit leistungsstarkem Filtersystem durchaus fĂŒr Allergiker-Haushalte in Frage.

Kann ich mit einem Akku-Staubsauger FlĂŒssigkeiten aufsaugen?

Zum Aufsaugen von FlĂŒssigkeiten sollten Verbraucher immer auf einen speziellen Nass-Trocken-Sauger zurĂŒckgreifen. Ansonsten laufen sie Gefahr, dass die aufgesaugten FlĂŒssigkeiten den Staubsauger verstopfen oder sogar das GerĂ€teinnere schĂ€digen. Die Nass-Trocken-Sauger gibt es sowohl in kabelgebundener als auch in kabelloser Variante mit Akku-Betrieb.

Wie pflege ich meinen Akku-Staubsauger?

Die Aufgabe eines Staubsaugers ist es, Staub und Schmutz zu entfernen. Das Aufgesaugte sammelt sich im GerĂ€teinneren. Damit sich dort keine Keime und Bakterien bilden, die zu unangenehmen GerĂŒchen fĂŒhren, mĂŒssen Nutzer ihren Akku-Staubsauger regelmĂ€ĂŸig grĂŒndlich reinigen. Zudem können grĂ¶ĂŸere GegenstĂ€nde oder FlĂŒssigkeiten das Saugrohr verstopfen, wodurch der Staubsauger an Saugkraft verliert. Die folgenden Tipps helfen bei der Pflege und Reinigung:

  • Keine grĂ¶ĂŸeren Lebensmittelreste und FlĂŒssigkeiten einsaugen, da diese zu Schimmelbildung und Verklebungen fĂŒhren können.
  • Den AuffangbehĂ€lter am besten nach jedem Einsatz entleeren, um die Saugkraft konstant zu halten.
  • Etwa ein- bis zweimal monatlich den AuffangbehĂ€lter mit warmem Wasser und etwas Essig ausspĂŒlen und gut trocknen.
  • Etwa einmal pro Monat alle DĂŒsen, Saugöffnungen und SchlĂ€uche sĂ€ubern. Dabei darauf achten, dass keine FlĂŒssigkeit ins GerĂ€teinnere gelangt.
  • Je nach NutzungshĂ€ufigkeit alle ein bis drei Monate den Staubsaugerfilter waschen oder wechseln.
  • FĂŒr einen angenehmen Geruch ein sogenanntes Staubsauger-Deo verwenden (als StĂ€bchen, Perlen oder in flĂŒssiger Form erhĂ€ltlich), alternativ etwas handelsĂŒbliches Waschpulver einsaugen.

Wie entsorge ich den Akku-Staubsauger richtig?

Laut dem neuen Elektroschrottgesetz, das seit 2015 in Deutschland gilt, muss alte Elektronik sachgemĂ€ĂŸ entsorgt werden, ansonsten droht eine Bußgeldstrafe. Das ist auch durchaus sinnvoll, denn viele ElektrogerĂ€te enthalten gesundheitsgefĂ€hrdende und umweltschĂ€dliche Substanzen, die bei falscher Entsorgung freitreten können. Auf folgende Arten entsorgen Verbraucher ihren ausgedienten Akku-Staubsauger sachgemĂ€ĂŸ:

  • RĂŒckgabe in FachgeschĂ€ften sowie im Groß- und Online-Handel
  • Abgabe an einem Wertstoffhof
  • Abgabe an einen privaten Abholdienst
  • Verkauf an Bastler ĂŒber Online-Plattformen wie eBay

Was kostet die Entsorgung?

Die Entsorgung von ElektrogerĂ€ten ist kostenfrei. Sowohl stationĂ€re als auch Online-HĂ€ndler sind laut Elektroschrottgesetz dazu verpflichtet, die GerĂ€te zurĂŒckzunehmen.

Akku-Staubsauger-Tests und -Vergleiche

Anmerkung: Aus GrĂŒnden der VerfĂŒg- und Machbarkeit war es uns nicht möglich, Akku-Staubsauger selbst zu testen. Hierbei handelt es sich lediglich um einen datenbasierten Vergleich.

Aus GrĂŒnden der VerfĂŒg- und Machbarkeit war es leider nicht möglich, dass unsere Testredaktion die Akku-Staubsauger aus diesem Vergleich selbst testet. Die Bewertungen und das daraus resultierende Ranking beruhen nicht auf den Testergebnissen eines eigenen Produkttests. Unser Akku-Staubsauger-Vergleich basiert gĂ€nzlich auf Veröffentlichungen von Fachzeitschriften und Verbrauchsorganisationen, die verlĂ€ssliche Tests in dieser Produktkategorie durchgefĂŒhrt haben. Unsere Redakteure haben ProduktdatenblĂ€tter, Testberichte und Kundenrezensionen zu verschiedenen Akku-Staubsauger-Modellen ausgewertet und die Ergebnisse hier zusammengefasst.

Die Stiftung Warentest hat bereits 18 Akku-Staubsauger im Rahmen von Einzeltests getestet. Darunter auch Marken wie AEG, Philips, Dyson und Bosch. Das Ergebnis der Tests ist ernĂŒchternd: Der Kauf lohnt sich dem Test zufolge nur bei wenigen GerĂ€ten. Einer Pressemitteilung von Anfang 2018 zufolge ließen im Test acht von zehn GerĂ€ten bei einem Saugtest zu viele Schmutzpartikel im Teppich zurĂŒck und erhielten somit das vernichtende Testurteil „mangelhaft“. Nur zwei der zehn im Akku-Staubsauger-Test getesteten GerĂ€te wussten die Experten der Stiftung Warentest zu ĂŒberzeugen. Am besten Schnitt unter den Akku-Staubsaugern im Test der Athlet Ultimate von Braun ab. Zudem fĂŒhrte die Stiftung Warentest diverse Schnelltests von Akku-Staubsaugern durch, in denen auch beliebte GerĂ€te wie der Ergorapido Plus AG904X von AEG und der DC 35 von Dyson unter die Lupe genommen wurden. Fazit des Tests war, dass sowohl der Ergorapido Plus als auch der DC 35 fĂŒr Hartböden gut geeignet sind und mit ihren eleganten und futuristischen Designs im Test punkten konnten. FĂŒr Teppichböden sind sie eher weniger geeignet. Umso nachdrĂŒcklicher empfehlen wir Interessenten, sich anhand von Tests und datenbasierten Vergleichen gut zu informieren, welche GerĂ€te den ReinigungsansprĂŒchen genĂŒgen.

Wenn es um die ökologischen Aspekte von Produkten geht, ist Öko-Test das renommierteste deutsche Testmagazin. Feinstaubemission und Staubaufwirbelung ist auch in gesundheitlicher Hinsicht ein wichtiger Aspekt. Daher erscheint uns ein Test von Akku-Staubsaugern durch Öko-Test sinnvoll. Im Jahr 2018 untersuchte Öko-Test zehn Modelle von Akku-Handstaubsaugern; das Ergebnis des Tests war durchaus positiv: Eines der im Test geprĂŒften GerĂ€te erhielt die Note „sehr gut“, vier erreichen das PrĂ€dikat „gut“, und nur ein GerĂ€t fiel im Test mit „mangelhaft“ durch. Zum getesteten Energieverbrauch der GerĂ€te Ă€ußert sich Öko-Test allerdings auffallend zurĂŒckhaltend und unkritisch.