Babymatratze

Die 7 besten Babymatratzen im Vergleich

GrĂ¶ĂŸe und Gewicht
Maße
Höhe gesamt
Höhe Matratzenkern
Gewicht
Material
Material Matratzenkern
Material Bezug
Oeko-Tex-geprĂŒft
Allergikergeeignet
Bezug waschbar bis
Atmungsaktiv
SchadstoffgeprĂŒft
Extras
Bezug abnehmbar
Kleinkinderseite
Trittkante

Babymatratzen-Ratgeber: So wÀhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in KĂŒrze
  • Babymatratzen mĂŒssen mittelhart oder hart sein, um vor allem die Erstickungsgefahr zu reduzieren.
  • Neben Federkern-, Latex und Schaumstoff-Babymatratzen gibt es auch Modelle aus Naturmaterialien wie Kokosfasern, Schurwolle und Rosshaar.
  • Ein NĂ€sseschutz sorgt dafĂŒr, dass Sie die Matratze nicht wegwerfen mĂŒssen, wenn mal etwas neben die Windel geht.
  • FĂŒr eine gute Babymatratze mĂŒssen Sie nicht viel Geld ausgeben. Auch gĂŒnstige Modelle können qualitativ hochwertig sein.

Babymatratzen: sicher, individuell, passend

Babys brauchen Matratzen nicht nur zum Schlafen. Oft werden sie auch als Spiel- oder KuschelflÀchen eingesetzt, auf denen Eltern die erste Zeit mit ihrem Neugeborenen verbringen. Die Babymatratze muss die Sicherheit und den Komfort des Babys also nicht nur im Liegen gewÀhrleisten, sondern in allen Lebenslagen. ProduktmÀngel sollten den ersten wertvollen Momenten mit Ihrem Kind auf keinen Fall in die Quere kommen.

Matratzenhersteller sind auf individuelle BedĂŒrfnisse eingestellt. Beispielsweise gibt es Matratzen fĂŒr Allergiker. FĂŒr Babys, die viel schwitzen, sind Matratzen mit NĂ€sseschutz von Interesse. Wenn Ihr Baby sich schon sehr frĂŒh ans Aufstehen herantastet, ist eine Matratze mit Trittkante zu empfehlen. Eltern können die Babymatratze wĂ€hlen, die fĂŒr ihr Kleines am besten geeignet ist.

Das offensichtlichste Merkmal von Babymatratzen ist ihre geringe GrĂ¶ĂŸe. In der Regel messen sie 70 x 140 Zentimeter. Selten können Babymatratzen auch nur 60 x 120 Zentimeter groß sein. Sie sind somit leichter zu handhaben als Erwachsenenmatratzen. Außerdem sind sie gĂŒnstiger, da ihre Anfertigung wesentlich weniger Material benötigt.

Welche Arten von Babymatratzen stehen zur Auswahl?

In der Regel werden Babymatratzen aus Latex, Schaumstoff, Federkern oder Naturmaterialien hergestellt. Neuen Eltern steht also ein breites Angebot verschiedener Matratzen zur VerfĂŒgung. Wie atmungsaktiv diese sind, ob sie fĂŒr Allergiker geeignet sind und wie viel sie kosten, hĂ€ngt oft vom Matratzenkern ab. Zu beachten ist, dass keines der Materialien grundsĂ€tzlich gut oder schlecht ist. Viel mehr kommt es auf die individuellen BedĂŒrfnisse des Babys und die PrĂ€ferenzen der Eltern an.

Kaltschaum- und Schaumstoffmatratze

Die zwei Matratzenarten sind sich sehr Ă€hnlich, da beide aus dem gleichen Stoff – Polyurethan – hergestellt werden. Bei Kaltschaummatratzen wird das Polyurethan im Gegensatz zu normalen Schaumstoffmatratzen bei der Produktion nicht erhitzt. Das fĂŒhrt zwar zu einigen Unterschieden, die Gemeinsamkeiten sind jedoch zahlreicher. Zum Beispiel sorgen beide fĂŒr ein sicheres und komfortables Schlaferlebnis. Außerdem sind sie fĂŒr Allergiker gut geeignet, da sie sich leicht auslĂŒften lassen. Dass dem Baby auf einer Schaumstoff- oder Kaltschaummatratze kalt wird, ist auch unwahrscheinlich, da beide Varianten wĂ€rmeisolierend sind.

Ihre Handhabung erfolgt ebenfalls problemlos. Schaumstoffmatratzen sind nĂ€mlich die leichtesten unter den Babymatratzen und ihre FlexibilitĂ€t erlaubt es sogar, sie einzurollen. Wen die leichte Handhabung allerdings nicht ĂŒberzeugt, fĂŒr den ist vielleicht das gute Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis der Kalt- und Schaumstoffmatratzen ausschlaggebend.

Die zwei Matratzenarten teilen nicht nur viele positive Liegeeigenschaften, sondern auch Nachteile. FĂŒr Babys, die viel schwitzen, sind sie beide nicht ideal, da sie nicht besonders atmungsaktiv sind. Sie können außerdem zu schnell durchgelegen werden. Um das zu vermeiden, sollten Eltern beim Kauf darauf achten, dass das Material möglichst fest ist. Auch zwischen Matratzen aus dem gleichen Material gibt es nĂ€mlich Unterschiede bezĂŒglich des HĂ€rtegrades. Nicht zuletzt sollte bei jeder Kindermatratze eine Trittkante vorhanden sein.

So Ă€hnlich wie sich Kaltschaum- und Schaumstoffmatratzen auch sind, weisen sie trotzdem einige Unterschiede vor: Kaltschaummatratzen sind in der Regel etwas hochwertiger. Deswegen fallen sie oft ein bisschen teurer aus. Ihre HĂ€rte gehört zu ihren grĂ¶ĂŸten Vorteilen. Sie kehren also schneller in ihre Ursprungform zurĂŒck, nachdem sie Druck ausgesetzt wurden. Das fĂŒhrt dazu, dass sie sich nicht so schnell durchlegen lassen und somit langlebiger sind. Hinzu kommt, dass Kaltschaummatratzen atmungsaktiver als Schaumstoffmatratzen sind. Letztere sind hingegen meist gĂŒnstiger.

Vorteile
  • FĂŒr Allergiker geeignet
  • Leicht
  • Einfach zu handhaben
  • GĂŒnstig
Nachteile
  • Schlechte Feuchtigkeitsregulation
  • Werden schneller durchgelegen
  • HĂ€ufig keine Trittkante

Latexmatratze

ZukĂŒnftige Eltern können einige dieser Nachteile umgehen, indem sie sich fĂŒr eine Latexmatratze entscheiden. Sie verfĂŒgen nĂ€mlich ĂŒber eine effektive Feuchtigkeitsregulation. Allergiker sollten mit einer Latexmatratze ebenso wenig Probleme haben, es sei denn, sie haben eine Latexallergie. In dem Fall ist ein Kern aus Latex natĂŒrlich ungeeignet. Der Grund, weshalb sie fĂŒr Allergiker gut geeignet sind, ist, dass sie besonders hygienisch sind, weil sie staubfrei bleiben. So beeintrĂ€chtigen sie nicht den Schlaf der Babys, die beispielsweise unter einer Hausstauballergie leiden. Durch ihre WĂ€rmeisolation sorgen Latexmatratzen außerdem fĂŒr eine warme Schlaftemperatur, was fĂŒr Babys, die viel schwitzen, ungeeignet ist. Ein warmes Schlafklima fĂŒhrt in dem Fall nĂ€mlich zu mehr Schweiß.

Babymatratzen-Modelle aus purem Latex sind zwar anpassungsfĂ€hig und komfortabel, fĂŒr Babys aber oft zu weich. Aus diesem Grund entscheiden sich Eltern zunehmend fĂŒr Latexmatratzen mit Kokoslatex, das fĂŒr einen höheren HĂ€rtegrad sorgt. Nicht zuletzt können Latexmatratzen etwas teurer ausfallen. Wer also nicht auf deren besonderen Eigenschaften angewiesen ist, sollte sich auch ĂŒber andere Matratzenarten informieren.

Vorteile
  • Feuchtigkeitsregulation
  • Gut fĂŒr Allergiker-Babys
  • WĂ€rmeisolierend
Nachteile
  • In purer Form oft zu weich
  • Teuer
  • Schwer

Federkernmatratze

Auch fĂŒr Babys gibt es Modelle mit Federkern. Zu den vielen Vorteilen dieser Matratzen zĂ€hlt auch ihr vergleichsweise gĂŒnstiger Preis. Dass Federmatratzen eventuell preiswerter als andere Arten sind, heißt aber nicht, dass sie minderwertig sind.

Federkernmatratzen sind besonders stabil und elastisch. Somit passen sie sich dem Körper des Babys gut an. Hinzu kommt, dass sie sehr strapazierfĂ€hig sind. Ihre StabilitĂ€t und StrapazierfĂ€higkeit haben sie zum Teil ihrem Gewicht zu verdanken. FĂŒr einige Verbraucher könnten sie also zu schwer sein. Zudem nehmen sie viel FlĂŒssigkeit auf. Das ist bei Federkernmatratzen allerdings kein großes Problem, da sie sehr atmungsaktiv sind. Somit trocknen die FlĂŒssigkeiten, bevor es zu Schimmelbildung kommen kann.

Vorteile
  • Preiswert
  • Besonders atmungsaktiv
  • Stabil, elastisch und strapazierfĂ€hig
Nachteile
  • Relativ schwer

Babymatratzen aus Naturmaterialien

Babymatratzen werden außerdem aus verschiedenen Naturmaterialien hergestellt, wie Kokosfaser, Naturlatex, Schafschurwolle und Baumwolle. Kokos ist fĂŒr Babymatratzen besonders beliebt, weil es elastisch und fest zugleich ist. Matratzen aus Naturmaterialien sind meist sehr hautvertrĂ€glich. Allergiker sollten sich jedoch vor dem Kauf ĂŒber die Inhaltsstoffe informieren. Nicht zuletzt sind Babymatratzen aus Naturmaterialien meist besonders atmungsaktiv, was der guten Feuchtigkeitsregulierung dient.

Der grĂ¶ĂŸte Faktor fĂŒr ihre zunehmende Beliebtheit ist jedoch die Umwelt. Babymatratzen aus Naturmaterialen lassen sich nach der Entsorgung sehr leicht und umweltschonend abbauen. Bei Matratzen aus Kunststoff trifft hingegen genau das Gegenteil zu. DafĂŒr mĂŒssen Eltern oft etwas tiefer in den Geldbeutel greifen.

Vorteile
  • Fest und elastisch
  • Umweltschonende Entsorgung
  • Atmungsaktiv
  • HautvertrĂ€glich
Nachteile
  • Allergiker mĂŒssen sich im Voraus ĂŒber die Inhaltsstoffe informieren
  • Oft teurer

Die wichtigsten Kaufkriterien

SelbstverstĂ€ndlich ist beim Kauf einer Babymatratze das Material entscheidend. Viel wichtiger sind jedoch die allgemeinen Kaufkriterien, die oft materialĂŒbergreifend sind, wie zum Beispiel die HĂ€rte, GrĂ¶ĂŸe oder QualitĂ€t. So ist es bei der Suche nach der richtigen Kindermatratze sinnvoll, sich auch ĂŒber andere Kriterien zu informieren, die ebenfalls fĂŒr Kinder und Eltern entscheidend sind.

Bezug

Bei Babys kommt es oft vor, dass Urin aus der Windel entweicht. Daher sollte der Bezug einer Babymatze abnehmbar und bei mindestens 60 Grad Celsius waschbar sein. Außerdem sollte der Stoff fĂŒr Allergiker – meistens Hausstauballergiker – geeignet sein, besonders wenn Familienmitglieder bereits Allergien vorweisen. In dem Fall ist das Risiko nĂ€mlich höher, dass das Baby ebenfalls von einer Allergie betroffen ist. Nicht zuletzt muss der Stoff atmungsaktiv sein, damit die Feuchtigkeit, die Babys beim Schwitzen abgeben, auch wieder trocknet. In der Regel bestehen MatratzenbezĂŒge aus einem Baumwolle- oder Polyestergemisch.

HĂ€rtegrad

Der HĂ€rtegrad der Babymatratze ist eine ihrer wichtigsten Eigenschaften. Babys sollten es gemĂŒtlich haben. Das fĂŒhrt hĂ€ufig zum Irrtum, dass weiche Matratzen am besten fĂŒr sie geeignet sind. Sie dĂŒrfen aber auf keinen Fall mehr als zwei Zentimeter in die Matratze einsinken. Andernfalls entsteht Erstickungsgefahr. Stattdessen sind fĂŒr SĂ€uglinge mittelharte bis harte Matratzen geeignet. Da sich die WirbelsĂ€ule von Babys noch entwickelt, hat sie keine S-KrĂŒmmung wie bei Erwachsenen. Das heißt, dass es auf einer hĂ€rteren FlĂ€che am besten liegt, da sein Körper – vor allem sein Kopf – so optimal gestĂŒtzt werden.

VerarbeitungsqualitÀt

Neben den Eigenschaften einer Matratze muss auch die allgemeine VerarbeitungsqualitĂ€t hochwertig sein. Eine Babymatratze mag zum Beispiel eine Trittkante haben, diese kann aber unsauber verarbeitet sein. Das lĂ€sst sich am besten testen, indem das Produkt im Laden besichtigt und in die Hand genommen wird. Wer die Matratze im Internet kauft, sollte Produkttests wie denjenigen der Stiftung Warentest konsultieren. Wenn ein Produkt Testsieger ist oder mit mindestens „gut“ benotet wurde, ist davon auszugehen, dass es eine hohe VerarbeitungsqualitĂ€t hat.

Schadstoffe

Nicht nur die HĂ€rte der Babymatratze kann die Sicherheit beeintrĂ€chtigen. Einige Produkte beinhalten Schadstoffe, die fĂŒr das Baby ein erhebliches Gesundheitsrisiko mit sich bringen. Eltern sollten also darauf achten, dass erkennbare Siegel vorliegen, etwa Öko-Tex-Standard 100, Blauer Engel oder auch von der Stiftung Warentest. So können Sie sicher sein, dass Ihr Baby nicht durch Schadstoffe gefĂ€hrdet ist.

Luftzirkulation

Eine der wichtigsten Eigenschaften einer Babymatratze ist die Luftzirkulation. Die Matratze soll also atmungsaktiv sein. So bekommt Ihr Baby beim Schlaf genug Sauerstoff. Noch wichtiger ist es fĂŒr Allergiker oder Babys mit Asthma, da sie bereits Schwierigkeiten beim Atmen haben. Gut durchlĂŒftete Matratzen trocknen außerdem schneller, was das Risiko einer Schimmelbildung vermindert. Damit die atmungsaktive Matratze ihre volle Wirkung erreicht, sollte die FlĂ€che, auf der sie liegt, frei sein. Gitter oder Lattenrost sind gut geeignet, da sie LĂŒcken haben, wodurch Luft zirkulieren kann. Nicht zuletzt sollten Eltern die Babymatratze regelmĂ€ĂŸig lĂŒften, etwa alle zwei bis vier Wochen.

GrĂ¶ĂŸe und Höhe

Die meisten Matratzen, die auf den Markt kommen, sind 70 x 140 Zentimeter groß. Einige gibt es auch in der GrĂ¶ĂŸe 60 x 120 Zentimeter. Entscheidend ist, dass die Matratze gut ins Babybett passt. Die StandardgrĂ¶ĂŸe ist in der Regel die beste Wahl, weil eine grĂ¶ĂŸere Matratze auch lĂ€nger genutzt werden kann. Eine Kindermatratze soll bis in das Kleinkindalter halten und bei einer 60 x 120 Zentimeter großen Matratze wĂ€chst das Kind schneller ĂŒber die Babymatratze hinaus. Die Höhe der Matratze sollte mindestens acht Zentimeter betragen, im Idealfall jedoch ĂŒber zehn. Je dĂŒnner Matratzen sind, umso schneller sind sie durchgelegen. Eine dicke Matratze hĂ€lt also lĂ€nger.

Preis

„An Schuhen und Matratzen spart man nicht“, lautet ein vielzitierter Spruch. Auch an Babymatratzen sollte nicht gespart werden. Sie sollten nicht auf Eigenschaften verzichten, welche die Sicherheit und den Komfort des Babys gewĂ€hrleisten, um Geld zu sparen. Das ist auch nicht notwendig. Es gibt nĂ€mlich auch gĂŒnstige Babymatratzen, die alle wichtigen Kriterien erfĂŒllen. Das bestĂ€tigen die Testergebnisse der Stiftung Warentest. So wurden die ersten zwei PlĂ€tze im Babymatratzen-Test von Matratzen besetzt, die lediglich 99 und 70 Euro kosteten. Die teuerste Matratze landete hingegen auf dem letzten Platz. Eine bekannte Preisobergrenze gibt es bei Babymatratzen nicht. Wer viel Geld ausgeben möchte, kann dies gern tun und wird bestimmt gute Produkte finden, zum Beispiel bei Anbietern wie Alvi oder Julius Zöllner. Eltern können aber genauso fĂŒr 50 bis 100 Euro eine gute Matratze kaufen.

Trittkante

Zwar haben nicht alle Babymatratzen eine Trittkante, fĂŒr die Sicherheit des Babys, beziehungsweise des Kleinkindes, sollte sie aber vorhanden sein. Sie ist ein verstĂ€rkter, leicht erhöhter Rand, der die Matratze einrahmt. Zum Einsatz kommt sie, wenn das Kind sich am Anfang seiner Aufstehversuche befindet. DafĂŒr benötigt es in der Regel das Bettgitter als StĂŒtze. Wenn die RĂ€nder der Matratze zu weich sind, besteht die Gefahr, dass sie unter dem Gewicht des Kindes einsacken. So können sie sich ihre FĂŒĂŸe einklemmen oder das Fußgelenk umknicken. Die Trittkante dient der Vorbeugung dieser Gefahren. Eltern sollten darauf achten, dass die Matratze gut in das Bett passt und nicht viel Platz zwischen Matratze und Bettgitter bleibt. Sonst bringt auch die Trittkante nicht viel.

NĂ€sseschutz

Egal ob integriert oder als Extrazubehör dazugekauft, ein NĂ€sseschutz ist fĂŒr eine Babymatratze unentbehrlich. Er verhindert, dass FlĂŒssigkeiten ins Innere der Matratze gelangen. Bei Babys ist nĂ€mlich die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie die OberflĂ€che, auf der sie liegen, nass machen, etwa durch Schweiß, Speichel, Erbrochenes oder der Windel entflohene KörperflĂŒssigkeiten. In einer feuchten Matratze kann Schimmel entstehen, was Gesundheitsrisiken mit sich bringt.

Da KörperflĂŒssigkeiten viele Bakterien beinhalten, ist es außerdem wichtig, dass der NĂ€sseschutz bei 60 Grad Celsius waschbar ist, damit möglichst viele Keime getötet werden. Zu beachten, ist, dass er nicht auf beiden Seiten wasserfest sein darf, sondern nur auf der unteren Seite. Die obere Seite muss FlĂŒssigkeiten aufsaugen, damit die Unterlage trocken bleibt, bis die Eltern bemerken, dass die Matratze feucht ist, und den NĂ€sseschutz waschen. Wenn die wasserfeste FlĂ€che oben ist, dringt zwar keine FlĂŒssigkeit ein, das Baby liegt dann allerdings im Nassen, was unangenehm und sogar gesundheitsgefĂ€hrdend sein kann. Aus diesem Grund werden die meisten NĂ€sseschĂŒtze aus Baumwolle hergestellt, das Material vertrĂ€glich fĂŒr die Haut ist, Feuchtigkeit aufsaugt und sich leicht waschen lĂ€sst.

Baby- und Kleinkinderseite

Einige Matratzenhersteller werben damit, dass ihre Matratzen eine Baby- und eine Kleinkinderseite haben. So kann nach ungefĂ€hr einem Jahr die Matratze umgedreht werden, wenn das Baby um einiges gewachsen ist und an Gewicht zugenommen hat. Die Kleinkinderseite soll hĂ€rter sein, um das höhere Gewicht des Kleinkindes besser zu halten. Der Test der Stiftung Warentest zeigt jedoch, dass diese Funktion selten wirksam ist. Oftmals stimmen die Angaben der Hersteller nicht. Beim Test erwiesen die zwei Seiten kaum Unterschiede, außer in den FĂ€llen, bei denen die Babyseite zu weich war. Am besten ist es, sich im Voraus eine Matratze zu besorgen, die hart und langlebig genug ist, um auch in der Kleinkindzeit fĂŒr einen komfortablen und sicheren Schlaf zu sorgen.

Wie wurde das getestet?

Um die HĂ€rte der Matratzen zu prĂŒfen, wurde der sogenannte Kugeltest durchgefĂŒhrt. Dabei wird eine Schablone mit einem runden Loch auf die Matratze gelegt. Die Kugel wird darin platziert. Wenn sie so tief einsinkt, dass ihre RĂ€nder die Schablone berĂŒhren, ist die Matratze zu weich.

Tipps fĂŒr den Gebrauch und die Pflege

Der erste Schritt beim Kauf einer Babymatratze ist es, herauszufinden, welche Matratze die richtige ist. Die wichtigsten Auswahlkriterien wurden bereits erlÀutert. Auch die beste Matratze nutzt aber nichts, wenn sie nicht richtig benutzt und gepflegt wird. Daher finden Sie hier Tipps zum Gebrauch und zur Pflege von Babymatratzen.

Worauf ist beim Gebrauch einer Babymatratze zu achten?

Die Matratze sollte gut ins Baby- oder Kinderbett passen, um zu verhindern, dass das Baby Gliedmaßen zwischen Bett und Matratze einklemmt. Der Spalt zwischen Bett und Matratze darf also nicht breiter als drei Zentimeter sein. Die Trittkante assistiert in dieser Hinsicht. Wenn zu viel Platz ist, nĂŒtzt sie aber auch nicht viel. Second-HandĂ€ufe sind zwar umweltbewusst und sparsam, beim Kauf einer Babymatratze aber problematisch. Es ist nĂ€mlich schwer zu wissen, in welchem Zustand die Matratze sich befindet, auch wenn sie auf dem ersten Blick in Ordnung wirkt. Gerade wenn Sie das Produkt lange nutzen möchten, sollten Sie in eine neue, qualitativ hochwertige Babymatratze investieren. Eltern können die Luftzirkulation der Matratze unterstĂŒtzen, indem sie die neue Matratze vor dem ersten Gebrauch ein paar Tage lĂŒften lassen. Auch spĂ€ter sollte sie weiterhin alle zwei bis vier Wochen ordentlich gelĂŒftet werden, um ihren atmungsaktiven Zustand beizubehalten.

Wie pflege ich eine Babymatratze?

Als erstes sollte der Bezug abgezogen und gewaschen werden. Dabei ist zu beachten, dass Sie einen Bezug nutzen, der sich bei 60 Grad Celsius waschen lĂ€sst. Daraufhin muss die Matratze abgesaugt werden, um Staub und grobe Verschmutzungen zu entfernen. Falls Sie die Babymatratze waschen möchten – was selten notwendig ist, nutzen Sie dafĂŒr am besten eine Badewanne oder einen großen Eimer. Schrubben Sie die Matratze mit einem Schwamm sowie ein wenig Waschmittel oder Textilreiniger und waschen Sie diese anschließend mit warmem Wasser aus. Bevor Sie die Matratze zurĂŒck ins Babybett legen, sollte sie an der frischen Luft komplett getrocknet werden. Sonst könnte sich Schimmel bilden. Nicht zuletzt wird geraten, die Matratze regelmĂ€ĂŸig umzudrehen, damit sie nicht auf einer Seite durchgelegen wird.

Was bedeutet SIDS?

Beim SIDS (von engl. „Sudden Infant Death Syndrome“) handelt es sich um den seltenen, plötzlichen und soweit unerklĂ€rbaren Tod von Babys – auch als „plötzlicher Kindstod“ bekannt. Meistens passiert das im Schlaf und betrifft hauptsĂ€chlich Babys im ersten Lebensjahr. Wissenschaftler haben noch keine konkreten Vorbeugungsmechanismen entdeckt, um das Risiko zu vermindern.

Wie schlafen Babys am sichersten?

Am wichtigsten ist es, dass Ihr Baby auf dem RĂŒcken schlĂ€ft. So wird das Risiko minimiert, dass es mit dem Gesicht in der Matratze erstickt. Es ist fĂŒr das Baby außerdem sicherer, in seinem eigenen Bett zu schlafen. Eltern, die nervös werden, wenn sie ihr Kind aus den Augen verlieren, können diese Angst schmĂ€lern, indem sie ein Babyphon kaufen. Damit können sie auch aus einem anderen Zimmer ihr Baby sehen und hören. Eine harte Matratze sorgt ebenfalls dafĂŒr, dass das Baby besser atmen kann.

Im Babybett sollten sich nur GegenstĂ€nde befinden, die absolut notwendig sind. Idealerweise liegt darin sogar nur das Baby im Schlafsack. GegenstĂ€nde wie Kuscheltiere, Kissen oder Decken sorgen zwar fĂŒr eine kuschelige AtmosphĂ€re, beherbergen aber eine Erstickungsgefahr. Schließlich sind Babys in den ersten Monaten noch nicht dazu in der Lage, ihren Kopf genĂŒgend zu bewegen, falls sie im Schlaf keine Luft mehr bekommen sollten.

WeiterfĂŒhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Babymatratzen nicht selbst getestet.

Sowohl die Stiftung Warentest als auch ÖKO-TEST testeten bereits Babymatratzen. Von den zehn Matratzen, die ÖKO-TEST bewertete, schlossen im Vergleich sieben mit „sehr gut“ ab. Bemerkenswert ist, dass die gĂŒnstigste Matratze auch dazu gehörte. Die Ergebnisse der Stiftung Warentest fielen Ă€hnlich aus: Den ersten Platz gewann die Babymatratze Jonas des Herstellers DĂ€nisches Bettenlager, welche 99 Euro kostete und somit die zweitgĂŒnstigste Matratze im Test war. Die gĂŒnstigste Matratze – IKEAs Skönast – ergatterte den zweiten Platz mit einem Preis von 70 Euro. Somit wurden die zwei gĂŒnstigsten Matratzen mit „gut“ benotet. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass beides Schaumstoffmatratzen sind. Dies bestĂ€tigt die Annahme, dass Schaumstoffmatratzen in der Regel das beste Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis vorweisen.

Interessant ist außerdem, dass die teuerste Matratze, etwa die Kindermatratze Kokos/Latex von WaschbĂ€r, neben der HĂ€lfte der getesteten Babymatratzen mit „mangelhalft“ durchfiel. Die Tests zeigen also, dass der Preis nicht zwangslĂ€ufig die QualitĂ€t der Produkte bestimmt. Auch gĂŒnstige Matratzen können die Sicherheit und den Komfort Ihres Babys gewĂ€hrleisten. Ebenso sollten teure Matratzen anhand der oben genannten Kriterien vor dem Kauf untersucht werden.