Eisenpfanne

Die 7 besten Eisenpfannen im Vergleich

Allgemeine Merkmale
Maße
Gewicht
Material
Geeignete Kochfeld-Arten
Besonderheiten
Feuerfest
Backofengeeignet
Sch√ľttrand
Sp√ľlmaschinengeeignet
Made in Germany
Vorteile

Eisenpfanne-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Eisenpfannen eignen sich sowohl f√ľr punktgenaues Anbraten als auch f√ľr schonendes Garen.
  • Durch das Einbrennen erhalten die Pfannen eine Patina, die Speisen ein R√∂staroma verleiht.
  • Aufgrund des Materials sind diese Pfannen besonders stabil und langlebig.
  • Eisenpfannen sind nicht sp√ľlmaschinenfest und m√ľssen per Hand gereinigt werden.

Die Eisenpfanne ‚Äď robust und vielseitig einsetzbar

Eisenpfannen sind ein altbew√§hrtes K√ľchenutensil. Sie zeichnen sich zun√§chst durch ihre Robustheit aus: Gute Eisenpfannen halten¬†l√§nger als¬†ein ganzes Leben. Hinzu kommt, dass ihre Qualit√§t bei richtiger Verwendung mit dem Alter nicht abnimmt. Vielmehr bildet sich eine Patina, die wie eine Antihaftschicht wirkt.

Die Pfannen lassen sich besonders hoch erhitzen. Profik√∂che schw√∂ren auf sie, denn mit ihnen gelingt es, Speisen auf den Punkt¬†genau anzubraten. Au√üerdem eignen sich Eisenpfannen hervorragend f√ľr Gerichte, die einen gleichm√§√üigen Garprozess erfordern. Aufgrund der dicken Pfannenw√§nde halten sie W√§rme sehr lange, weshalb Fleisch in Eisenpfannen gut nachziehen kann.

Ein weiterer Vorteil ist die¬†vielf√§ltige Anwendbarkeit¬†von Eisenpfannen. Sie sind auf allen Herdarten einsetzbar, egal ob Elektro-, Gas- oder Induktionsherd. Wer es rustikal mag, kann Eisenpfannen sogar √ľber offenem Feuer erhitzen. Pfannen, die komplett aus Eisen bestehen, sind auch im Ofen verwendbar.

Allerdings erzielen K√∂che mit Eisenpfannen nicht sofort die besten Ergebnisse. Erst nach einigen Malen Verwendung erhalten Speisen den typischen Bratgeschmack. Das liegt daran, dass Eisenpfannen zun√§chst keine Beschichtung haben. Diese entsteht beim Gebrauch durch das sogenannte¬†Einbrennen. Sind die Pfannen einmal eingebrannt, lassen sie sich leicht reinigen. Es gen√ľgt oft, sie auszuwischen. Bei der Reinigung sollte sparsam mit Wasser umgegangen werden, da Eisenpfannen rostanf√§llig sind. Ein Nachteil von Eisenpfannen ist ihr Gewicht: die meisten Modelle wiegen rund 1,5 Kilogramm.

Wärmeeigenschaften einer Eisenpfanne

Im Vergleich zu Kupfer und Aluminium leitet Eisen W√§rme schlecht, weshalb Eisenpfannen sich nur langsam erhitzen. Je nach Art des Herdes kommt es zu gro√üen Temperaturunterschieden zwischen Pfannenmitte und -rand. Das trifft vor allem bei Gasherden zu, da sich die Gasflamme auf einen bestimmten Bereich konzentriert. Bei Elektro- und Induktionsherden fallen die Temperaturunterschiede weit weniger deutlich aus. F√ľr diese Kochfl√§chen sind Eisenpfannen also besonders gut geeignet. Aufgrund der hohen Dichte des Materials erw√§rmt sich eine Eisenpfanne zwar relativ langsam,¬†speichert die Hitze¬†aber l√§nger als andere Pfannen. Das kann bei bestimmten Kochvorhaben ein Vorteil sein.

Zwei Arten von Eisenpfanne

Eisenpfannen werden in gusseiserne und schmiedeeiserne Pfannen unterschieden. Die beiden Varianten unterscheiden sich etwas in ihren Brateigenschaften und der Handhabung.

Schmiedeeiserne Pfannen

Schmiedeeiserne Pfannen werden aus einem Blech in ihre Form geschmiedet. Im Vergleich zu gusseisernen Pfannen sind sie d√ľnner und somit leichter. Das vereinfacht die Handhabung beim Kochen, da sich die Pfannen gut schwenken lassen.

Der Boden einer schmiedeeisernen Pfanne kann aufgrund des Herstellungsprozesses gewisse Unebenheiten aufweisen. Hierdurch verteilt sich die Hitze ungleichmäßig. Oft ist die Pfanne in der Mitte deutlich heißer als am Rand. Bei falscher Handhabung kann eine schmiedeeiserne Pfanne deshalb dauerhaft verziehen, zum Beispiel wenn sie direkt auf eine heiße Herdplatte gestellt wird. Nutzer sollten die Pfanne immer mittig auf die Herdplatte und nie auf einer Kochzone platzieren, die kleiner als die Pfanne selbst ist.

Genauso wie gusseiserne Pfannen sind schmiedeeiserne Modelle absolut kratz- sowie schnittfest und nehmen nach einigen Kochvorgängen die charakteristische Patina an.

Vorteile
  • Lange Haltbarkeit
  • Geringes Gewicht
  • Scharfes Anbraten m√∂glich
Nachteile
  • Ungleichm√§√üige Temperaturverteilung
  • Mitunter Verziehen des Bodens

Gusseiserne Pfannen

Gusseiserne Pfannen werden gegossen und anschlie√üend mechanisch bearbeitet. Sie sind dickwandig und schwer, daf√ľr aber besonders robust. Da sie deutlich schwerer sind als gew√∂hnliche Pfannen, verlangt die Handhabung etwas Eingew√∂hnung. Sie sind jedoch absolut¬†kratzfest und hitzebest√§ndig. Im Gegensatz zu schmiedeeisernen Pfannen verformen sie sich auch bei gro√üer Hitze nicht.

Der dicke Boden von gusseisernen Pfannen sorgt f√ľr eine gleichm√§√üige Hitzeverteilung, sodass Speisen in jedem Bereich der Pfannen gleichm√§√üig gegart werden. Hinzu kommt die f√ľr Eisenpfannen typische Patina, eine nat√ľrliche Antihaftschicht, die sich nach einigen Anwendungen bildet und die Speisen ein besonderes Brataroma gibt.

Vorteile
  • Sehr lange haltbar
  • Stabiles Material
  • Gleichm√§√üige Temperaturverteilung
  • Scharfes Anbraten m√∂glich
Nachteile
  • Hohes Gewicht

Darauf ist beim Kauf einer Eisenpfanne zu achten

F√ľr die Kauf√ľberlegungen spielt der Anwendungsbereich der Pfanne eine wichtige Rolle. Die Gr√∂√üe der Pfanne orientiert sich an der Gr√∂√üe Ihres Haushalts. Eine gro√üe Pfanne ist allerdings entsprechend schwerer. In jedem Fall muss die Eisenpfanne mit einem stabilen Griff ausgestattet sein.

Gewicht

Eine Eisenpfanne ist deutlich schwerer als andere Pfannen. Wer eine möglichst leichte Eisenpfanne kaufen möchte, sollte zur schmiedeeisernen Variante greifen. Diese ist in jedem Fall leichter als eine gusseiserne Pfanne. Eine geschmiedete Pfanne wiegt meist zwischen 1,5 und 2,0 Kilogramm. Gusseiserne Pfannen bringen hingegen oft bis zu 4,0 Kilogramm auf die Waage. Das Kochen mit einer gusseisernen Pfanne ist daher recht kraftaufwändig und mit einer Hand kaum möglich. Andererseits hat eine schwere Pfanne den Vorteil, dass sie stabiler auf dem Herd steht als andere Modelle.

Durchmesser

Der Durchmesser ist gerade bei Eisenpfannen ein besonders wichtiges Kriterium. Wenn die Pfanne nicht auf Ihr Kochfeld passt, verschlechtert das die W√§rmeleitung und kann zu dauerhaften Verformungen der Pfanne f√ľhren. Achten Sie darauf, dass die Eisenpfanne nicht zu gro√ü ist und maximal zwei Zentimeter √ľber die Herdplatte ragt. Bei runden Pfannen bezieht sich der angegebene Durchmesser √ľblicherweise auf den¬†Abstand von einer Oberkante der Pfanne zur anderen. Beachten Sie dabei, dass der Durchmesser des oberen Pfannenrands in den meisten F√§llen gr√∂√üer ist als der Durchmesser des Bodens. Zur optimalen W√§rmeverteilung sollte die W√§rmequelle einen √§hnlichen Durchmesser wie der Pfannenboden haben.

Ein Durchmesser von 28 Zentimetern ist die Standard-Pfannengr√∂√üe f√ľr Haushalte von drei bis f√ľnf Personen. Pfannen mit einer Gr√∂√üe von 20 oder 24 Zentimetern eignen sich bestens f√ľr Single-Haushalte. Kochgeschirr mit einem Durchmesser von mehr als 32 Zentimetern wird in der Gastronomie verwendet und ist zu gro√ü f√ľr herk√∂mmliche Kochfelder.

Pfannengriff

Der Pfannengriff bestimmt, wie gut sich eine Pfanne bewegen lässt. Ohne ihn wird die Pfanne nahezu unbrauchbar, weshalb er möglichst stabil und langlebig sein muss. Er besteht entweder aus Kunststoff, Metall oder Holz.

Kunststoffgriffe¬†kommen h√§ufig zum Einsatz, da Kunststoff W√§rme erheblich schlechter leitet als Metall und sich entsprechend kaum erhitzt. Allerdings kann sich Kunststoff durch hohe Hitze verformen oder sogar schmelzen. Daher sind Kunststoffgriffe nicht f√ľr den Backofen geeignet.

Edelstahl- und Eisengriffe haben den Vorteil, dass sie auch hohe Temperaturen im Ofen aushalten. Beim Gebrauch auf der Herdplatte wird ein Edelstahlgriff weniger heiß als ein Eisengriff, beide leiten aber Wärme recht gut. Bei Metallgriffen ist also etwas Vorsicht geboten und der Gebrauch von Topflappen oder Ofenhandschuhen empfehlenswert.

Viele hochklassige Pfannen sind mit rustikalen Holzgriffen ausgestattet. Holz hat den Vorteil, dass es wie Kunststoff kein guter Wärmeleiter ist. Aufgrund des brennbaren Materials sind Pfannen mit Holzgriff jedoch keinesfalls ofengeeignet.

Da Eisenpfannen ein hohes Gewicht haben, ist zudem die¬†Befestigungsweise¬†ein wichtiges Kriterium. Niemand m√∂chte, dass pl√∂tzlich der Griff abbricht und die herunterfallende Pfanne das Kochfeld oder den Fu√üboden besch√§digt. Besonders anf√§llig daf√ľr sind verschraubte Kunststoffgriffe, die bei Eisenpfannen allerdings selten zu finden sind. Die meisten Eisenpfannen haben einen Metallgriff, der mit der Pfanne vernietet ist. Diese Art der Verbindung ist sehr fest, kann sich bei schlechter Machart aber mit der Zeit lockern. Vor allem schmiedeeiserne Pfannen verf√ľgen √ľber angeschwei√üte Griffe. Dass diese Verbindung bricht, ist sehr unwahrscheinlich. Unter gusseisernen Pfannen gibt es viele Modelle, bei denen Pfanne und Griff aus einem Guss und somit untrennbar verbunden sind.

Randhöhe

Die Randh√∂he einer Pfanne entscheidet √ľber ihr¬†Fassungsverm√∂gen. Viele Eisenpfannen verf√ľgen √ľber einen besonders hohen Rand und bieten somit hohen Komfort beim Kochen. Sie erm√∂glichen es, besonders viel Gem√ľse oder eine gro√üe Menge Sauce zuzubereiten. Der hohe Rand bietet zudem einen gewissen Spritzschutz, sodass nach dem Kochen seltener zum Putzlappen gegriffen werden muss. Ein Sch√ľttrand erleichtert das Ausgie√üen des Inhalts. Eine Pfanne mit niedrigem Rand eignet sich gut f√ľr Speisen, die direkt auf den Teller gegeben werden. Den niedrigsten Rand haben Cr√™pepfannen, den h√∂chsten Rand haben Schmorpfannen, Fischpfannen und Sauteusen.

Tipps zum Gebrauch

Wer zum ersten Mal eine Eisenpfanne gekauft hat, wird sich Gedanken √ľber den Gebrauch machen. Das Einbrennen der Pfanne erfordert etwas Geduld und Vorbereitung. Die kulinarische Erfahrung ist dieser Aufwand aber allemal wert. In der Pflege zeichnen sich Eisenpfannen dadurch aus, dass auf den Einsatz von Chemie komplett verzichtet werden kann.

Anleitung zum Einbrennen

Wer sich √ľber Eisenpfannen informiert, stolpert schnell √ľber den Begriff des ‚ÄěEinbrennens‚Äú. Eine Eisenpfanne hat zun√§chst keine Antihaftschicht, sie entsteht stattdessen beim Gebrauch. Beim Einbrennen wird durch √Ėl und Hitze ein Film ‚Äď die sogenannte Patina ‚Äď auf die Oberfl√§che der Pfanne gebracht. Diese Schicht hat zwar weniger Antihaftwirkung als Teflon oder Keramik, ist aber¬†wesentlich langlebiger¬†und kann nach Besch√§digungen einfach neu eingebrannt werden.

Die folgende Anleitung ist nur eine M√∂glichkeit, eine Eisenpfanne einzubrennen. Hierf√ľr ben√∂tigen Sie Lein√∂l, Alufolie, K√ľchent√ľcher und einen Backofen. Im Netz finden Sie noch viele weitere Vorgehensweisen.

Korrosionsschutz entfernen

Neue Pfannen erhalten oft eine Schutzschicht aus Oliven√∂l oder Bienenwachs, um sie bei der Lagerung vor Rost und Schmutz zu sch√ľtzen. Allerdings h√§lt die Patina auf dieser Schicht nicht. F√ľr das Einbrennen ist eine raue Oberfl√§che vorteilhaft. Die Schutzschicht muss also zun√§chst entfernt werden.

Das funktioniert am besten, indem Sie die Pfanne mit Sp√ľlmittel 30 bis 60 Minuten lang¬†einweichen lassen¬†und anschlie√üend gut aussp√ľlen. Alternativ k√∂nnen Sie die Pfanne mit einem rauen Schwamm per Hand gr√ľndlich s√§ubern. Wenn Sie das Gef√ľhl haben, dass noch R√ľckst√§nde vorhanden sind, hilft es, die Pfanne mit grobem Salz zu erhitzen und kr√§ftig auszureiben.

Pfanne im Ofen trocknen

Die Oberfl√§che einer Eisenpfanne ist nicht vollkommen glatt. In den Unebenheiten sammeln sich deswegen winzige Wasserreste. Wasser unter der Patina kann zur Bildung von Rost f√ľhren. Deshalb muss die Pfanne¬†absolut trocken¬†sein, bevor sie eingebrannt wird. Legen Sie die Pfanne in den Backofen und erhitzen Sie ihn bei Ober- und Unterhitze auf 100 Grad Celsius. Die Pfanne nehmen Sie mit Ofenhandschuhen aus dem Backofen, sobald dieser die erw√§hnte Temperatur erreicht hat. Sie k√∂nnen den Ofen eingeschaltet lassen, denn er wird gleich noch einmal ben√∂tigt.

Pfanne mit Leinöl einreiben

Sch√ľtteln Sie das Lein√∂l, damit etwaige Schwebstoffe am Flaschenboden sich gut mit dem Rest vermischen. Dann geben Sie einen guten Schuss davon auf ein Papiertuch. Nun reiben Sie die gesamte Innenseite der Pfanne mit √Ėl ein. Diesen Vorgang wiederholen Sie, bis die Pfanne vor √Ėl gl√§nzt. Daraufhin nehmen Sie ein trockenes Papiertuch und wischen das √Ėl wieder heraus. Seien Sie dabei so gr√ľndlich, dass die Pfanne anschlie√üend aussieht, als sei sie gar nicht mit √Ėl in Ber√ľhrung gekommen. Dieser Arbeitsschritt mag widerspr√ľchlich erscheinen, doch das Eisen hat eine por√∂se Oberfl√§che, in der auch nach dem Wischen √Ėl zur√ľckbleibt. Dieses √Ėl bildet die Grundlage f√ľr die Patina.

Pfanne im Ofen einbrennen

Nun beginnt das eigentliche Einbrennen. Die Methode im Ofen hat den Vorteil, dass dabei kein Qualm entsteht. Stellen Sie den Backofen auf 250 Grad Celsius Ober- und Unterhitze und legen Sie die Pfanne umgedreht herein. Platzieren Sie sicherheitshalber Alufolie darunter, die etwaige √Ėltropfen auff√§ngt. Wenn der Ofen die ben√∂tigte Temperatur erreicht hat, bleibt die Pfanne¬†eine Stunde lang¬†im Ofen. Anschlie√üend schalten Sie diesen aus und lassen die Eisenpfanne mindestens 30 Minuten im geschlossenen Ofen, bis sie abgek√ľhlt ist.

Prozedur wiederholen

Wahrscheinlich ist es n√∂tig, die letzten beiden Schritte einige Male zu wiederholen, um die gew√ľnschten Brateigenschaften zu erreichen. Nach einem Mal ist die Patina noch nicht besonders stabil. Je nach Methode muss eine Eisenpfanne bis zu sechsmal eingebrannt werden, damit eine durchg√§ngige Schicht entsteht. Eine fertige Patina ist gleichm√§√üig schwarz und gl√§nzt leicht.

Reinigung einer Eisenpfanne

Auch eine unzerst√∂rbar wirkende Eisenpfanne muss regelm√§√üig gereinigt werden.¬†Zwei Fehler¬†sollten Sie dabei unbedingt vermeiden: Die Pfanne darf erstens nach dem Einbrennen nicht mehr mit Sp√ľlmittel behandelt werden, da es die Antihaftschicht besch√§digt, zweitens darf sie niemals in die Sp√ľlmaschine. Au√üerdem ist davon abzuraten, die Pfanne l√§nger als ein paar Minuten einzuweichen, da l√§ngeres W√§ssern Rost hervorruft. Achten Sie nach jeder Benutzung auf eine gr√ľndliche und schonende Reinigung:

  • Lassen Sie die Pfanne abk√ľhlen.
  • Sp√ľlen Sie die abgek√ľhlte Pfanne, wenn n√∂tig mit etwas Wasser aus.
  • Die Innenfl√§che wischen Sie mit Papier aus.
  • Benutzen Sie bei Bedarf ein Gemisch aus √Ėl und Salz zur Nachreinigung.
  • Trocknen Sie die Pfanne gut ab.
  • Reiben Sie die Pfanne wieder mit etwas √Ėl ein.

Das erneute Einreiben mit √Ėl beugt der Bildung von Rost vor. Eine Eisenpfanne, die nach jeder Benutzung korrekt gereinigt wird, wird Sie f√ľr viele Jahre begleiten.

Welche √Ėle eignen sich zum Braten?

Viele K√∂che sch√§tzen Eisenpfannen, da sie sich f√ľr das scharfe Anbraten bei hohen Temperaturen besonders gut eignen. Hierbei spielt die Wahl des √Ėls eine wichtige Rolle, denn nicht alle √Ėle und Fette sind f√ľr hohe Temperaturen √ľber 200 Grad Celsius geeignet. Zu nennen seien hier native, kaltgepresste √Ėle. Werden sie zu stark erhitzt, tritt¬†gesundheitssch√§dlicher Rauch¬†auf. Wichtig ist der sogenannte Rauchpunkt. Dabei handelt es sich um die niedrigste Temperatur, bei der eine deutlich sichtbare Rauchentwicklung √ľber einem erhitzten Speise√∂l beginnt. F√ľr das scharfe Anbraten in einer Eisenpfanne empfehlen sich raffinierte √Ėle und Fette mit einem hohen Anteil an ges√§ttigten und einfach unges√§ttigten Fetts√§uren mit einem sehr hohen Rauchpunkt (√ľber 200 Grad Celsius). Butterschmalz und Raps√∂l sind f√ľr Temperaturen bis etwa 205 Grad Celsius empfehlenswert.

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Eisenpfannen nicht selbst getestet.

Die¬†Stiftung Warentest¬†ver√∂ffentlichte bisher keinen Eisenpfannen-Test. Interessenten stehen somit keine Ergebnisse der Verbraucherorganisation zur Verf√ľgung. Allerdings nahm die¬†Stiftung Warentest¬†im Jahr 2021¬†vierzehn beschichtete Pfannen¬†unter die Lupe. Testsieger wurde eine Pfanne von¬†Gastro Sus,¬†Modelle der Marken¬†Fissler¬†und¬†Woll¬†schnitten ebenfalls gut ab. Auch bei¬†√ĖKO-TEST¬†werden Verbraucher, die einen Eisenpfannen-Test suchen, nicht f√ľndig.


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