Bratpfanne

Die 7 besten Bratpfannen im Vergleich

Allgemeine Merkmale
Durchmesser
L├Ąnge Stiel
Gewicht
Material
Geeignete Kochfeld-Arten
Besonderheiten
Emaillierung
Beschichtung
Feuerfest
Backofengeeignet
Hitzebest├Ąndig bis
Sandwichboden
Sch├╝ttrand
Sp├╝lmaschinengeeignet
Made in Germany

Bratpfannen-Ratgeber: So w├Ąhlen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K├╝rze
  • Bratpfannen gibt es aus Aluminium, Eisen, Edelstahl und Kupfer. Am weitesten verbreitet sind die Aluminium- und Edelstahl-Modelle.
  • Die meisten Bratpfannen verf├╝gen heutzutage ├╝ber eine Beschichtung. Eine Beschichtung verhindert, dass die Lebensmittel in der Pfanne anbrennen.
  • Bei Eisenpfannen ohne Beschichtung ist ein Einbrennen n├Âtig.
  • F├╝r die Zubereitung bestimmter Speisen gibt es spezielle Pfannenarten, beispielsweise Wokpfannen, Fischpfannen, Grillpfannen und Schmorpfannen.

Eine Pfanne ist nicht genug

Bratpfannen geh├Âren neben T├Âpfen, Besteck und Essgeschirr zur Grundausstattung einer jeden K├╝che. Bei einer Pfanne beziehungsweise Bratpfanne handelt es sich um ein metallenes Kopfger├Ąt, das zum Braten und Schmoren von Lebensmitteln verwendet wird. W├Ąhrend in der Studentenbude eine einzige, g├╝nstige Bratpfanne ausreicht, um einfache Gerichte wie Bratkartoffeln mit Spiegelei zuzubereiten, steigen mit dem Einkommen oft auch die Anspr├╝che an die K├╝chenausstattung. Ein gutes Bratpfannenset, mit dem auch anspruchsvolle Speisen gelingen, ist eine Investition, die sich lohnt. Schlie├člich leistet Ihnen eine hochwertige Pfanne viele Jahre lang treue Dienste in der K├╝che.

Es gibt verschiedene Gerichte, die bei der Zubereitung in einer speziellen Pfanne besser gelingen. Fisch braten Sie zum Beispiel bevorzugt in einer ovalen Bratpfanne, die an die K├Ârperform von Fischen angepasst ist. In der Regel haben diese Modelle eine einen weniger hohen Rand. Dadurch ist es unwahrscheinlich, dass der Fisch beim Wenden auseinanderf├Ąllt. Grillpfannen haben hingegen einen gewellten Innenboden. ├ťbersch├╝ssiges Fett flie├čt in die Rillen und das Grillgut erh├Ąlt durch die Erhebungen die typischen Grillrost-Muster. Wenn Sie regelm├Ą├čig zu Hause kochen, kann es also sinnvoll sein, mehrere Pfannen f├╝r unterschiedliche Verwendungszwecke zu besitzen.

Fr├╝her war die Auswahl an Bratpfannen stark begrenzt. Sie bestanden nur aus einem Material, und zwar Eisen. Durch neue Verarbeitungsm├Âglichkeiten kamen schlie├člich Pfannen und T├Âpfe unterschiedlicher Materialien auf den Markt.

Pfannen-Material

Einige Gerichte gelingen besser und einfacher, wenn Sie sie in einer Pfanne aus einem bestimmten Material zubereiten. So ist ein Wiener Schnitzel in einer Guss- oder Schmiedeeisenpfanne, die W├Ąrme aufgrund ihres Gewichtes und des Materials ideal ├╝bertr├Ągt, am erfolgversprechendsten.

Leere Pfannen nicht l├Ąnger als drei Minuten erhitzen

Bei einer ├ťberhitzung der Aluminiumpfannen besteht nicht nur die Gefahr, dass sich giftige D├Ąmpfe entwickeln, sondern auch, dass sich die Beschichtung l├Âst. Daher empfiehlt das Bundesinstitut f├╝r Risikobewertung (BfR), leere Pfannen niemals l├Ąnger als drei Minuten zu erhitzen, weil sonst die kritische Grenze von 360 Grad Celsius schnell erreicht ist.

Warum eine Verformung des Bodens problematisch ist

Abgesehen von den Gasherden, bei denen eine offene Flamme auf den Pfannenboden trifft, liegt eine verformte Pfanne nicht mehr gerade auf Herdplatten, Ceran-Kochfeldern und Induktionsherden auf. Ohne sicheren Stand wird die W├Ąrme nicht effizient ├╝bertragen. Beim Braten geht dadurch nicht nur eine Menge Energie verloren, die Essenszubereitung dauert in der Regel auch l├Ąnger. Bei zu starker Verformung wird potenziell nicht mehr genug Hitze ├╝bertragen und das Gericht somit nicht mehr gar. Sp├Ątestens dann wird es Zeit f├╝r eine neue Pfanne.

Wir stellen die verschiedenen Materialien, Aluminium, Eisen, Edelstahl und Kupfer, im Folgenden vor und kl├Ąren ├╝ber Vor- und Nachteile der jeweiligen Varianten auf.

Aluminium

Pfannen aus Aluminium werden entweder im Gussverfahren oder durch das Pressen von Aluminiumplatten, dem sogenannten Tiefziehen, hergestellt. Aluminiumpfannen sind in der Regel mit einer Beschichtung aus Emaille, Keramik oder PTFE (Polytetrafluorethylen), das umgangssprachlich unter dem Handelsnamen Teflon der Firma DuPont bekannt ist, beschichtet. Eine Beschichtung sorgt daf├╝r, dass das Aluminium nicht mit den Lebensmitteln reagiert und beispielsweise ein Spiegelei nicht an der Pfanne anhaftet. Aluminiumpfannen ohne Beschichtung sind nicht mehr weit verbreitet.

Aus mehreren Gr├╝nden geh├Âren die Aluminium-Gusspfannen, auch Alugusspfannen genannt, und die Aluminium-Presspfannen zu den beliebtesten Pfannenarten: Sie zeichnen sich durch ihr geringes Gewicht aus, was ihnen einen Pluspunkt in puncto Handling einbringt. Zudem heizt Aluminium schnell auf und ├╝bertragt die W├Ąrme gut. Derartige Bratpfannen lassen sich durch die Beschichtung einfach reinigen. Auch der vergleichsweise g├╝nstige Preis ist ein klarer Vorteil der Aluminium-Varianten.

Einige Hersteller kombinieren die Vorteile verschiedener Materialien und betten eine Edelstahlschicht in das Aluminium ein oder umgekehrt: Das erm├Âglicht, die Vorteile beider Materialien miteinander zu kombinieren.

Aluminiumpfannen eignen sich besonders gut f├╝r

  • das schonende Garen und Schmoren von Speisen jeglicher Art,
  • empfindliche Speisen wie Omelett,
  • Fisch,
  • Gem├╝se oder
  • Eier.

G├╝nstige, minderwertige Aluminiumpfannen neigen dazu, sich schneller zu verziehen; der Boden ist dann nicht mehr eben. Durch die entsprechend verkleinerte Kontaktfl├Ąche zum Herd ist mehr Energie f├╝r das Garen der Lebensmittel n├Âtig.

Vorteile
  • Einfaches Handling dank geringem Gewicht
  • Schnelles Aufheizen und gute W├Ąrmeleitung
  • Preiswert
  • Leicht zu reinigen
Nachteile
  • Schnelle Verformung bei minderwertigen Modellen
  • Bei zu starker Erhitzung giftige D├Ąmpfe und
  • Abl├Âsen der Beschichtung bei zu starker Erhitzung m├Âglich

Eisen

Bei Pfannen aus Eisen sind drei Fertigungsarten zu unterscheiden: Eisenpfannen, auch Schmiedeeisenpfannen genannt, Gusseisenpfannen und Kohlenstoffstahl-Pfannen. Diese Arten sind bei richtiger Pflege beinahe unverw├╝stlich.

Eisenpfannen gibt es sowohl in beschichteter als auch in unbeschichteter Ausf├╝hrung. Unbeschichtete Pfannen m├╝ssen vor der ersten Verwendung eingebrannt werden und d├╝rfen anschlie├čend nur von Hand gesp├╝lt werden. Beschichtete Pfannen sind weniger pflegeaufwendig. Allerdings kann die Beschichtung bei zu gro├čer Hitze Schaden nehmen und giftige D├Ąmpfe freisetzen.

Ist die Beschichtung in Teilen abgel├Âst, brennen Speisen wie bei einer nicht-beschichteten Bratpfanne an. Wir beleuchten die Eigenschaften der drei Eisenpfannen-Arten im Folgenden.

Schmiedeeisenpfanne

Schmiedeeiserne Pfannen zeichnen sich durch eine hohe Haltbarkeit aus. Diese Modelle enthalten weniger Kohlenstoff als die gegossenen Varianten. Deshalb lassen sie sich einfacher in die gew├╝nschte Form bringen. Das gilt sowohl f├╝r kalt- als auch f├╝r warmgeschmiedete Modelle.

Der Boden einer geschmiedeten Pfanne ist d├╝nner als der einer Gusseisenpfanne. Das sorgt daf├╝r, dass sich die Hitze nicht gleichm├Ą├čig verteilen kann: Die Mitte des Pfannenbodens ist dann oft hei├čer als der Rand. Daf├╝r ist eine Schmiedeeisenpfanne im Vergleich zu einer Gusseisenpfanne leichter. Das ist ein Vorteil, denn sie l├Ąsst sich einfacher schwenken, etwa bei der Zubereitung von R├╝hrei oder Omeletts.

Aufgrund der vergleichsweise geringen Materialst├Ąrke neigt der Boden von Schmiedeeisenpfannen dazu, sich bei ungleichm├Ą├čigem Erhitzen dauerhaft zu verziehen. Achten Sie daher darauf, dass die Pfanne immer mittig auf dem Kochfeld steht und verwenden Sie niemals ein Kochfeld, das einen kleineren Durchmesser hat als der Pfannenboden. Das gilt ganz besonders f├╝r Induktionskochfelder. Sie erhitzen die Pfanne besonders schnell, wodurch es leichter zu gro├čen Temperaturunterschieden im Material kommt.

Vorteile
  • Lange Haltbarkeit
  • Geringeres Gewicht als Gusseisenpfannen
  • Scharfes Anbraten m├Âglich
Nachteile
  • Schlechte Temperaturverteilung
  • Anf├Ąllig f├╝r Verziehen des Bodens
  • Hoher Pflegeaufwand falls unbeschichtet
Gusseisenpfanne

Bei den gusseisernen Pfannen handelt es sich um jene nostalgisch anmutenden, schweren Kochger├Ąte, die schon zu Gro├čmutters Zeiten zum Einsatz kamen. Sie weisen im Vergleich zu den geschmiedeten Eisenpfannen ein h├Âheres Eigengewicht auf, was das Handling etwas unkomfortabler macht.

Gusseisenpfannen sind besonders haltbar und verformen sich auch unter hoher Hitze nicht. Das liegt am Herstellungsverfahren. Anders als beim Schmieden muss das Material beim Eisengie├čen nicht sehr elastisch sein. Daher bestehen Gusseisenpfannen aus formstabilen Eisen mit einem hohen Kohlenstoffanteil von zweieinhalb bis vier Prozent.

Au├čerdem sorgt der im Vergleich zu Schmiedeeisenpfannen dickere Boden f├╝r eine gleichm├Ą├čige Hitzeverteilung. So erreichen Sie in jedem Bereich der Pfanne ein identisches Garergebnis.

Vorteile
  • Oft lebenslange Haltbarkeit
  • Verformung unwahrscheinlich
  • Gleichm├Ą├čige Temperaturverteilung
  • Scharfes Anbraten und R├Âstaromen m├Âglich
Nachteile
  • Erschwertes Handling durch h├Âheres Gewicht
  • Hoher Pflegeaufwand falls unbeschichtet

Edelstahl

Bei Edelstahl handelt es sich um eine rostfreie Legierung. Sie besteht gr├Â├čtenteils aus Eisen. Zus├Ątzlich werden Chrom und Nickel zugesetzt. Das Material reagiert nicht mit Lebensmitteln, ist hart und sehr pflegeleicht. W├Ąrmeleitende Materialien wie Kupfer oder Aluminium k├Ânnen zus├Ątzlich im Pfannenkern verbaut sein. Das verbessert die thermischen Eigenschaften der Kochger├Ąte.

Die Modelle eignen sich sowohl f├╝r die Zubereitung von Fleisch als auch von Gem├╝se. Sie sind langlebig und eignen sich gut, um R├Âstaromen zur Geltung kommen zu lassen. Allerdings kleben empfindliche Speise leicht an. Eine falsche Benutzung kann der Oberfl├Ąche von Edelstahlpfannen schaden, sodass sie korrodieren. Beispielsweise sind die Pfannen empfindlich gegen├╝ber Salz. Daf├╝r k├Ânnen Sie Edelstahlpfannen in die Sp├╝lmaschine geben, sofern der Hersteller sie als sp├╝lmaschinengeeignet oder sp├╝lmaschinenfest kennzeichnet. Einbrennen ist im Gegensatz zu einer Eisenpfanne meist nicht notwendig, da Edelstahl sehr feinporig ist.

Vorteile
  • Im Vergleich zu Aluminiumpfannen l├Ąngere Haltbarkeit
  • Pflegeleicht
  • Scharfes Anbraten und Entwicklung von R├Âstaromen m├Âglich
  • H├Ąufig sp├╝lmaschinengeeignet
Nachteile
  • Empfindliche Lebensmittel kleben leicht an

Kupfer

Kupfer ist ein vergleichsweise weiches, aber dennoch langlebiges Metall, dessen Eigenschaften auch bei Bratpfannen hochgesch├Ątzt sind. F├╝r die Pfannenherstellung werden Kupferst├╝cke ausgestanzt und anschlie├čend in Form gedr├╝ckt. Kupferpfannen zeichnen eine sehr gute Temperaturleitf├Ąhigkeit, eine ├Ąu├čerst gleichm├Ą├čige W├Ąrmeverteilung und eine schnelle Aufheizung aus. Zudem erkalten sie nach Gebrauch schnell wieder, sodass Anwender sie z├╝gig reinigen k├Ânnen. Da reine Kupferpfannen leichter als andere Pfannenarten sind, erm├Âglichen sie ein einfaches Handling.

Wof├╝r eignen sich Kupferpfannen

In Kupferpfannen gelingen sowohl saftige Steaks als auch knusprige Bratkartoffeln.

Allerdings bringen Kupferpfannen auch eine Reihe von Nachteilen mit sich. Im Vergleich zu anderen Pfannentypen sind sie sehr teuer. Mit Preisen ab 300 Euro, aber auch deutlich dar├╝ber eignen sich diese Kochger├Ąte vornehmlich f├╝r die Gastronomie oder f├╝r K├Âche im Heimgebrauch, die die Vorteile schneller Temperatur├Ąnderungen sch├Ątzen und sich eine solche Kupferpfanne leisten k├Ânnen. Teils werden Kupferpfannen deutlich preiswerter angepriesen. Dabei handelt es sich in der Regel um Pfannen, die nur einen geringen Kupferanteil aufweisen oder mit Kupfer beschichtet sind.

Ein weiteres Problem, das die Kupferpfannen ausmacht: Ihre Oberfl├Ąche neigt schnell dazu, zu oxidieren und zu zerkratzen. Zudem funktionieren Kupferpfannen ohne eine zus├Ątzliche Beschichtung oder einen speziellen Adapter nicht auf Induktionsherden. Dar├╝ber hinaus k├Ânnen sie Kupferbestandteile an das Essen abgeben. Um dies zu verhindern, weisen viele Kupferpfannen eine Zinn- oder Edelstahlbeschichtung auf, die die W├Ąrmeleitf├Ąhigkeit herabsenken, dabei aber die Speisen sch├╝tzen.

Vorteile
  • Sehr gute Temperaturleitf├Ąhigkeit
  • Gleichm├Ą├čige W├Ąrmeverteilung
  • Schnelles Aufheizen und Abk├╝hlen
  • Gutes Handling dank geringem Gewicht
Nachteile
  • Im Vergleich zu anderen Materialien deutlich teurer
  • Neigen zu schneller Oxidation und Kratzerbildung
  • Auf Induktionsherden spezielle Beschichtung oder Adapter n├Âtig
  • Mitunter Kupferabgabe an Nahrung

Beschichtungen mit unterschiedlichen Eigenschaften

Vor dem Kauf stellen sich viele Interessenten die Frage, ob Sie sich f├╝r ein beschichtetes oder ein unbeschichtetes Modell entscheiden sollen. Beschichtete Pfannen machen das Braten einfacher. Dank der Antihaft-Wirkung bleibt nichts kleben und auch die Reinigung ist sehr einfach. Damit ist eine beschichtete Pfanne beispielsweise die richtige Wahl, wenn Sie morgens ein perfektes Spiegelei braten m├Âchten, das nicht an am Pfannenboden anhaftet. Die Beschichtung sch├╝tzt zudem die Oberfl├Ąche vor mechanischer Besch├Ądigung und tr├Ągt so dazu bei, dass Sie lange Freude an Ihrer Pfanne haben.

Es gibt aber auch Situationen, in denen eine unbeschichtete Pfanne das K├╝chenutensil der Wahl ist. Profi- und Hobbyk├Âche nutzen sie zum Beispiel f├╝r die Fondbildung. Beim Anbraten verbleiben karamellisierte R├╝ckst├Ąnde auf dem Pfannenboden. Mit Wein, Br├╝he oder Sahne abgel├Âscht l├Âsen sich diese ab und geben dem Gericht eine besonders intensive Note. Unbeschichtete Edelstahlpfannen eignen sich hierf├╝r am besten.

Eigenschaften wie perfekte Temperaturverteilung und krosses Anbraten erreichen sie nur ohne Beschichtung. Diese Pfannen ben├Âtigen eine sogenannte Patina, sie m├╝ssen also eingebrannt werden. Mehr dazu lesen Sie im Ratgeberteil. Bei den Beschichtungen ist zwischen PTFE (Teflon), Keramik und Emaille zu unterscheiden.

Inzwischen werden aber auch Guss- und Schmiedeeisenpfannen mit Emaille-Beschichtung immer beliebter. Hierbei entf├Ąllt das Einbrennen. Au├čerdem r├╝mpfen viele Anwender bei dem Gedanken, eine Pfanne nie mit Sp├╝lmittel reinigen zu k├Ânnen, die Nase. Bei emaillierten Pfannen ist dies m├Âglich. Benutzung und Reinigung sind unkomplizierter. Daher k├Ânnte man diese Modelle auch als Eisenpfannen f├╝r die breite Masse der Bev├Âlkerung bezeichnen.

Beschichtungen sind unterschiedlich temperaturbest├Ąndig. Generell sollten Sie die Produkthinweise der Hersteller genau lesen, um herauszufinden, ob beziehungsweise bis zu welcher Temperatur Sie eine Pfanne beispielsweise in den Backofen geben k├Ânnen.

PTFE (Teflon)

Der Kunststoff Polytetrafluorethylen (PTFE) ist die bekannteste und am weitesten verbreitete Antihaft-Beschichtung. Viele kennen ihn unter dem Handelsnamen Teflon. Darunter darf nur die US-amerikanische Entwicklerfirma DuPont Produkte in Verkehr bringen. Alle anderen Hersteller bezeichnen die Beschichtung als PTFE.

Das Material zeichnet sich durch seine hervorragende Antihaft-Wirkung aus, die den Reinigungsaufwand deutlich reduziert. Allerdings ist PTFE anf├Ąllig f├╝r Kratzer, weshalb Sie niemals Messer, L├Âffel oder Gabel, sondern K├╝chenbesteck aus Holz oder Plastik zum Kochen verwenden sollten. PTFE sollte keinen allzu hohen Temperaturen ausgesetzt werden, weswegen das Erhitzen einer leeren Pfanne mit dieser Beschichtung nicht empfehlenswert ist. Deshalb ist auch die Verwendung im Backofen bei hohen Temperaturen nicht sinnvoll. Ab einer Temperatur von 360 Grad Celsius kann es zu gef├Ąhrlichen chemischen Zersetzungsprozessen kommen. Aufgrund der guten Antihaft-Wirkung k├Ânnen Sie mit besonders wenig oder sogar ohne Fett Speisen zubereiten.

Vorteile
  • Hervorragende Antihaft-Eigenschaften
  • Einfache Reinigung und Pflege
  • Fettarme Zubereitung m├Âglich
Nachteile
  • Anf├Ąllig f├╝r Kratzer
  • Besch├Ądigung bei zu hohen Temperaturen m├Âglich
  • Nicht backofengeeignet

Keramik

Beschichtungen aus Keramik zeichnet eine kratzfeste, glatte Oberfl├Ąche aus, die bis 400 Grad Celsius hitzebest├Ąndig ist. Daher k├Ânnen Sie Lebensmittel scharf anbraten. Sie m├╝ssen allerdings darauf achten, dass Sie hoch erhitzbares ├ľl verwenden. Kaltgepresstes Oliven├Âl hat einen niedrigen Rauchpunkt, der bei knapp ├╝ber 100 Grad Celsius liegt. Deshalb eignet es sich generell schlecht zum Braten. Wird es zu hei├č, bilden sich krebserregende Stoffe. Dar├╝ber hinaus verharzt das ├ľl. Das kann die Beschichtung verkleben und auf diese Weise die Pfanne zerst├Âren. Ebenso sollten Sie diese Pfannen langsam erhitzen. Schnelle Temperaturschwankungen, beispielsweise auf einem Induktionsherd, k├Ânnen die Beschichtung angreifen oder zerst├Âren.

Vorteile
  • Kratzfeste Beschichtung
  • Hitzebest├Ąndig bis 400 Grad Celsius
  • Zumeist ofenfest
Nachteile
  • Verlust des Antihaft-Effekts bei ├╝berhitztem ├ľl
  • Besch├Ądigung durch starke Temperaturschwankungen m├Âglich

Emaille

Die Eigenschaften von Bratpfannen, die eine Emaille-Beschichtung aufweisen, ├Ąhneln denen der keramikbeschichteten Modelle. Sie sind allerdings weniger sto├č- sowie kratzfest und im Vergleich zu Keramik-Kochgeschirren anf├Ąlliger f├╝r extreme Temperaturschwankungen. Die Antihaft-Wirkung ist etwas geringer als bei PTFE-beschichteten Pfannen. Daf├╝r lassen sich Emaille-Pfannen auch bei h├Âheren Temperaturen im Backofen verwenden. Allerdings m├╝ssen Sie wie bei allen Pfannenarten darauf achten, dass der Griff f├╝r diese hohen Temperaturen ausgelegt ist oder sich zumindest abnehmen l├Ąsst.

Vorteile
  • Weniger kratzempfindlich als PTFE
  • Verwendung bei hohen Temperaturen m├Âglich
  • Zumeist ofenfest
Nachteile
  • Kratzanf├Ąlliger als Keramik
  • Besch├Ądigung durch starke Temperaturschwankungen m├Âglich
  • Geringere Antihaft-Wirkung als PTFE

Unterschiedliche Pfannentypen f├╝r spezielle Gerichte

Neben klassischen Rundbratpfannen gibt es noch eine Reihe weiterer Modelle, die sich f├╝r spezielle Zwecke beziehungsweise f├╝r die Zubereitung spezieller Gerichte eignen: Wir f├╝hren im Folgenden einige Spezial-Modelle auf.

Servierpfannen
servierpfanne

Servierpfannen verf├╝gen ├╝ber einen flach nach au├čen gezogenen Rand. Statt eines Stielgriffs haben sie zwei einander gegen├╝berliegende w├Ąrmeisolierte Griffe, mit denen Sie das gerade gezauberte Gericht schnell vom Herd an den Esstisch bringen. Die weite ├ľffnung erlaubt den am Tisch Versammelten, direkt einen Blick auf die Leckerei zu erhaschen.

Br├Ąter
braeter

Ein Br├Ąter, auch Br├Ąterpfanne genannt, hat einen gr├Â├čeren Durchmesser und ein h├Âheres F├╝llvolumen. Teilweise sind diese Pfannen rechteckig und erfordern ein spezielles, an die Gr├Â├če angepasstes Kochfeld. Notfalls k├Ânnen sie auch ├╝ber zwei einzelne Kochfelder genutzt werden, was allerdings weniger energieeffizient ist und bei l├Ąngerer Nutzung die Gefahr eines Verziehens birgt.

Fischpfannen
fischpfanne

Bereiten Sie h├Ąufiger Bratfisch zu, sch├Ątzen Sie vielleicht die Vorteile einer speziell darauf ausgelegten Fischpfanne. Viele Modelle sind oval ausgef├╝hrt und daher perfekt auf die Ausma├če der See- und Meeresbewohner ausgerichtet. Ein f├╝r gew├Âhnlich flacherer Pfannenrand erleichtert das Umdrehen und verhindert so, dass der Fisch zerf├Ąllt.

Schmorpfannen
schmorpfanne

Schmorpfannen mit einem erh├Âhten Rand eignen sich f├╝r die Zubereitung von Gem├╝se- und Fleischgerichten, bei denen die Zutaten langsam im Sud garen sollen. Das Fleisch bleibt bei dieser Zubereitungsweise besonders saftig, und im Gem├╝se bleiben die N├Ąhrstoffe in besonders gro├čer Zahl erhalten.

Grillpfannen
grillpfanne

Gerade, wenn es noch etwas zu kalt f├╝r einen Grillabend auf der Terrasse ist, kann eine spezielle Grillpfanne, auch Steakpfanne genannt, zur perfekten Zubereitung von Steaks und Bratw├╝rsten in den eigenen vier W├Ąnden beitragen. In den Zwischenr├Ąumen des geriffelten Bodens sammeln sich Bratensaft und Fett, was ein Verw├Ąssern verhindert. Das Fleisch br├Ąt auf den hei├čen R├Âstst├Ąben und erh├Ąlt so seine klassischen braunen Querstreifen.

Woks
wokpfanne

Woks beziehungsweise Wokpfannen stammen urspr├╝nglich aus der asiatischen K├╝che. Mit ihnen bereiten Sie schnell frische und gesunde Mahlzeiten zu. Das Alleinstellungsmerkmal liegt in der hochgezogenen Form. Die thermischen Eigenschaften erlauben die fettarme Zubereitung von knackigem Gem├╝se und saftigem Fleisch. Zudem ist gen├╝gend Platz zum Schwenken vorhanden. So gelingen unter anderem asiatische Currys perfekt.

Weitere Kaufkriterien

Neben den angef├╝hrten Materialien, Beschichtungen und Pfannentypen gibt es weitere Kriterien, die Ihre Kaufentscheidung beeinflussen k├Ânnen. Wir z├Ąhlen die wichtigsten auf.

Preis

Gute Universalpfannen m├╝ssen nicht teuer sein. Der Preis h├Ąngt wesentlich vom Material ab. Vergleichsweise g├╝nstig sind beschichtete Aluminiumpfanne. Geschmiedete Eisenpfannen sind aufgrund der handwerklichen Herstellungsweise etwas teurer. Gusseisenpfannen heben sich aufgrund des verarbeiteten Materials preislich auch leicht ab. Vergleichsweise teuer und f├╝r die meisten Privatanwender unerschwinglich sind h├Ąufig Pfannenmodelle aus Kupfer.

Gewicht

Generell haben schwerere Modelle auf dem Herd einen besseren Stand. Allerdings sollten Sie auch nicht zu schwer sein, sodass sie sich mit einer Hand anheben und auch schwenken lassen. G├Ąngige Aluminiumpfannen haben ein vergleichsweises geringes Gewicht. Zum Problem werden k├Ânnen eher Gusseisenpfannen, da das Handling unkomfortabel und mit einer Hand kaum m├Âglich ist.

Form

Die wenigsten Kochfelder der unterschiedlichen Herdarten sind mit eckigen Kochzonen ausgestattet. Damit sich die Hitze optimal verteilt, ist es daher ratsam, zu runden Pfannen-Modellen zu tendieren. Grillpfannen sind hingegen meist eckig gestaltet, sodass das Gargut nebeneinander Platz findet und die Garfl├Ąche vergr├Â├čert wird. Bei vielen Herdmodellen bedeutet das aber auch, dass nicht die ganze Pfanne Platz auf dem Kochfeld findet. Einige Bereiche bleiben dann kalt. Schlimmstenfalls kann sich der Pfannenboden verziehen.

Durchmesser

Ein wichtiges Kriterium beim Kauf einer Bratpfanne ist der Durchmesser. Das Ma├č bezieht sich jeweils auf den oberen Pfannenrand. Der Bodendurchmesser ist in der Regel deutlich kleiner. Bei einer Pfanne mit einem Durchmesser von 24 Zentimetern betr├Ągt der Bodendurchmesser 16,5 bis 20 Zentimeter. Generell empfiehlt es sich, mehrere Pfannen in verschiedenen Gr├Â├čen zu besitzen: So gelingt sowohl ein Gericht f├╝r mehrere Personen als auch das einzelne Spiegelei zum Fr├╝hst├╝ck. Der Durchmesser des Pfannenbodens sollte in jedem Fall zur Gr├Â├če der Herdplatte passen. Ist die Platte kleiner, droht eine Verformung der Pfanne.

Randh├Âhe

Die Randh├Âhe der Bratpfanne entscheidet letztlich dar├╝ber, wieviel Volumen Fl├╝ssigkeit oder Sauce Sie in der Pfanne zubereiten k├Ânnen. W├Ąhrend ein St├╝ck Fleisch, das angebraten werden soll, problemlos die H├Âhenma├če ├╝berschreiten kann, m├╝ssen Sie bei fl├╝ssigen Zutaten darauf achten, dass genug Spielraum bleibt, um die Speisen umr├╝hren zu k├Ânnen. Ein hoher Rand bietet einen gewissen Spritzschutz, wohingegen ein niedriger Rand das Rand das Hantieren mit einem Pfannenwender erleichtert. Ein optionaler Sch├╝ttrand erleichtert das Ausgie├čen, beispielsweise in eine Sch├╝ssel oder eine Sauciere.

Deckel

Ein Deckel ist vor allem beim Erw├Ąrmen oder Schmoren von Gerichten ein gro├čer Vorteil, da weniger W├Ąrme verlorengeht. Einige Pfannen werden mit Deckel verkauft. Aber auch das Dazu- oder Nachkaufen eines Universaldeckels aus Glas, Kupfer, Gusseisen, Aluminium oder Edelstahl ist m├Âglich. Die Angabe des Durchmessers bezieht sich auf den oberen Pfannenrand.

Griff

Beim Pfannengriff sollten Sie drauf achten, dass dieser stabil ist und fest sitzt. Geschraubte Griffe sollten Sie von Zeit zu Zeit nachziehen. Bedenken Sie, dass Kunststoff- und Holzgriffe bei hohen Temperaturen nicht ofenfest sind. Besonders praktisch sind abnehmbare Griffe: So k├Ânnen Sie Ihre Pfanne auch zum ├ťberbacken von Gerichten in den Ofen schieben. Zudem spart das Verstauen ohne Griff Platz im K├╝chenschrank.

Pflegetipps: Verwenden, Reinigen und Einbrennen

Damit Sie Ihre Pfanne m├Âglichst lange und ohne Einschr├Ąnkungen nutzen k├Ânnen, sollten Sie einige Pflegetipps beachten. W├Ąhrend Sie beschichtete Pfannen nach dem Abk├╝hlen mit warmem Wasser und Sp├╝lmittel reinigen sollten, ist die Pflege von unbeschichtetem Kochgeschirr aus Eisen oder Edelstahl etwas aufw├Ąndiger.

Wie brenne ich Eisenpfannen ein?

Zun├Ąchst einmal kommt es darauf an, ob Sie eine Pfanne aus Roh-Gusseisen, also ohne Beschichtung, besitzen oder ein Modell, das eine Beschichtung aufweist. Die erstgenannten Ausf├╝hrungen m├╝ssen eingebrannt werden, damit sich durch die Zersetzung des ├ľls eine Antihaft-Beschichtung bildet, die sogenannte Patina. Sie sch├╝tzt gusseiserne Pfannen zudem vor Rost. Einige Hersteller, unter anderem Lodge, liefern Gusseisenpfannen aus ihrem Sortiment bereits voreingebrannt. Ansonsten sollten Sie hoch erhitzbares ├ľl wie Raps├Âl oder Lein├Âl so lange erhitzen, bis es zu rauchen beginnt. Verwenden Sie kein Oliven├Âl, da dieses sich nicht so hoch erhitzen l├Ąsst. Sobald das Gemisch qualmt, sollten Sie es entsorgen. Anschlie├čend reiben Sie die Pfanne mithilfe eines Tuches noch mit ein wenig ├ľl ein.

Wie reinige ich eine Eisenpfanne?

Es kommt darauf an, ob Sie eine beschichtete oder eine unbeschichtete Pfanne besitzen. Unbeschichtete, aber bereits eingebrannte Eisenpfannen sind sehr einfach zu reinigen. Nach dem Gebrauch entfernen Sie Lebensmittelreste mit etwas K├╝chenpapier. Sollte die Bratpfanne dadurch nicht vollst├Ąndig sauber werden, lassen Sie sp├╝lmittelfreies, warmes Wasser ungef├Ąhr eine halbe Stunde darin stehen. Anschlie├čend k├Ânnen Sie Verkrustungen mit einem weichen Schwamm m├╝helos entfernen. In der Sp├╝lmaschine haben die Kochger├Ąte aber nichts zu suchen. Die aggressiven Sp├╝lmittel w├╝rden sich negativ auf den Antihaft-Effekt auswirken. Nach dem Verschwinden der Patina k├Ânnen die Eisenpfannen rosten. Beschichtete Pfannen reinigen Sie mit warmem Wasser und etwas Sp├╝lmittel. In die Sp├╝lmaschine sollten Sie in der Regel auch diese Pfannen nicht geben, da die Beschichtung darunter leiden kann. Folgen Sie den Produkthinweisen der Hersteller. In jedem Fall gilt es, hei├če oder resthei├če Pfannen niemals mit kaltem Wasser in Ber├╝hrung zu bringen, um keine Besch├Ądigung zu riskieren.

Schmiedeeisenpfanne nicht auf den bereits hei├čen Herd stellen

Schmiedeeisenpfannen eignen sich sowohl f├╝r die Zubereitung sensibler Lebensmittel bei moderaten Temperaturen als auch f├╝r das Anbraten von Steaks bei gro├čer Hitze. Allerdings sollten Sie es vermeiden, die kalte Pfanne auf ein bereits voll erhitztes Kochfeld zu stellen. Erw├Ąrmen Sie die Pfanne besser stufenweise.

Darf eine gusseiserne Pfanne in die Sp├╝lmaschine?

Besser nicht: Zwar besteht nur ein geringes Risiko, dass sich Eisenpfannen verziehen. Unbeschichtete Modelle verlieren allerdings die durch Einbrennen gewonnene Patina, die Antihaft-Schicht, die Speisen vor Anhaftungen und dem Verbrennen sch├╝tzt. Es empfiehlt sich das Entfernen der Speisereste mit einem St├╝ck K├╝chenpapier. Hartn├Ąckige Verschmutzungen sollten Sie mit sp├╝lmittelfreiem Wasser einweichen und anschlie├čend mit einem weichen Schwamm entfernen. Emaillierte Gusseisenpfannen drohen, in der Sp├╝lmaschine ihren Glanz zu verlieren. Bei Handw├Ąsche k├Ânnen Sie Sp├╝lmittel verwenden. In allen F├Ąllen sollten Sie eine hei├če Pfanne niemals direkt mit kaltem Wasser in Ber├╝hrung bringen, sondern zun├Ąchst abk├╝hlen lassen, um eine Besch├Ądigung zu vermeiden.

Gusseisenpfannen auf Ceranfeldern nicht schieben

Gusseiserne Pfannen sollten Sie auf Keramikkochfeldern, auch Glaskeramik-Kochfelder oder dem Markennamen nach oft Ceranfelder genannt, nicht schieben. Die Kochger├Ąte weisen ein hohes Eigengewicht auf. Zudem ist die Unterseite ein wenig rau. Beim Verschieben k├Ânnen sie daher Kratzer hinterlassen. Wenn Sie die Pfannen vorsichtig hochheben, vermeiden Sie ein Verkratzen oder Springen des Kochfeldes.

Ist eine Gusseisenpfanne f├╝r Induktion geeignet?

Robuste Pfannenmodelle aus Gusseisen eignen sich hervorragend, um R├Âstaromen zu Geltung zu bringen, und sind f├╝r alle Herdarten geeignet. Nichtbeschichtete Modelle ohne Holzgriff k├Ânnen Sie sogar in den Backofen schieben. Zudem sind sie auf Gasherden, Elektroherden, Induktionsherden und sogar ├╝ber offenem Feuer verwendbar. Emaillierte Modelle sollten Sie hingegen keinen Temperaturen ├╝ber 260 Grad Celsius oder offenen Flammen an den Seitenw├Ąnden aussetzen.

Bei welchen Temperaturen verwende ich eine gusseiserne Pfanne am besten?

Gusseisen ist ein exzellenter W├Ąrmeleiter und speichert die Hitze dar├╝ber hinaus sehr gut. Am effektivsten verwenden Sie eine solche Bratpfanne bei mittlerer Temperatur. Je nach Herdart sollten Sie die Kochplatte f├╝r zwei bis f├╝nf Minuten vollst├Ąndig erhitzen. Anschlie├čend stellen Sie auf die Mittelstufe um, um schmackhafte Gerichte zu zaubern. Auf der h├Âchsten Stufe sollten Sie mit einer Gusseisenpfanne nicht dauerhaft kochen. Die darunterliegenden Temperaturstufen reichen aufgrund der guten W├Ąrme├╝bertragung vollkommen aus.

Wie reinige ich eine Kupferpfanne?

Kupfer ist ein sehr weiches Material, das bei der Reinigung in der Sp├╝lmaschine Schaden nehmen kann. Deshalb empfiehlt sich die Reinigung per Handw├Ąsche mit einem nicht-scheuernden Mittel. Optional k├Ânnen Sie eine geeignete Polierpaste verwenden, um den Glanz zu erhalten.

Weiterf├╝hrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich von Bratpfannen. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.

Suchen Interessenten nach weiteren Testberichten, sehen sie sich oft zuerst auf der Homepage der Stiftung Warentest um. Hier werden sie auch f├╝ndig. In einem Test aus dem Jahr 2015 nahm das Pr├╝finstitut zehn Pfannen verschiedener Materialien mit Kunststoff-Beschichtung (PTFE) unter die Lupe.

Dabei wurde folgende Gewichtung vorgenommen: Beschichtung (35 Prozent), Braten (35 Prozent), Handhabung (25 Prozent) sowie Grifftemperatur und Griffgestaltung (5 Prozent). Vier Modelle schnitten gut ab. Drei davon ergatterten mit der Note 2,3 punktgleich dem ersten Platz: Die Fissler Protect Alux Premium, die Gastroloux Biotan Plus und die Tefal Gourmet Series. Interessanterweise landete das teuerste Modell im Test, die WMF Profi Resist, mit der Testnote 3,2 auf dem letzten Platz. Ausschlaggebend f├╝r die schlechte Bewertung waren hier die Testkriterien W├Ąrmeverteilung und Stabilit├Ąt des Pfannenbodens.

Ein weiterer Bericht der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2019 fasst eine Testreihe des Schweizer Magazins Saldo zusammen. F├╝nf der acht als gut getesteten Modelle sind auch f├╝r deutsche Interessenten erh├Ąltlich: das keramikbeschichtete Modell Colori Cucina Ceramic Induction sowie das Modell Swiss Multiply mit Titan-Hartgrund, beide von der Firma Kuhn Rikon. Auch ├╝berzeugen konnten die Modelle Tefal Hero mit Titanium-Beschichtung, die kunststoffbeschichtete WMF Speed Profi sowie die Silit-Universalpfanne Silargan.

In einem Test der Zeitschrift Haus & Garten aus dem Jahr 2016 landete die bereits einmal beim Test von Saldo genannte Bratpfanne Kuhn Rikon Ceramic Induction auf dem ersten Platz.

In einem Vergleichstest des ETM Testmagazins aus dem Jahr 2018 ├╝berzeugten vier Modelle mit dem Urteil ÔÇ×sehr gutÔÇť. Es handelt sich um die Modelle Woll Diamond Titan (mit abnehmbarem Griff), R├Âsle Silence, Schulte-Ufer Romana i sowie WMF Speed Profi.