Der große Freibad-Index

Das kostet der Eintritt in Deutschlands Freibädern

Die Freibadsaison 2017 beginnt in den meisten deutschen Städten Anfang oder Mitte Mai. Die Öffnungszeiten hängen dabei jedoch stark vom Wetter und die gute Laune der Besucher des Öfteren von den Eintrittspreisen ab. In welchen Städten Sie einen Tag im Freibad am kostengünstigsten verbringen, zeigt der große Netzsieger-Freibad-Vergleich. Zur Vorbereitung auf den anstehenden Sommer und viele sonnige Tage hat sich die Redaktion von Netzsieger die Freibäder der 20 einwohnerstärksten Städte Deutschlands angeschaut und deren Preise für die Tageskarten miteinander verglichen.*

FAMILIEN- KURZZEIT- ODER MEHRFACHKARTE?

DIESE ERMÄßIGUNGEN GIBT ES IN DEN FREIBÄDERN

In Berlin und Köln zahlen Besucher mit 5,50 Euro am meisten für ein normales Tagesticket, in Hannover mit 2,50 Euro am wenigsten. Bei den Familienkarten ergeben sich noch größere Preisunterschiede: So müssen zwei Erwachsene und ein Kind in Bochum stolze 13,00 Euro für einen Tag im Freibad zahlen, die Hamburger sparen im Vergleich 5,20 Euro und zahlen bei gleicher Personenzahl nur 7,80 Euro.

Kinder kommen bis zu einem gewissen Alter oder einer bestimmten Größe vorwiegend kostenlos beziehungsweise deutlich günstiger in die deutschen Freibäder. Die meisten Städte gewähren Kindern bis zu einem Alter von sechs Jahren freien Eintritt. In Köln zahlen Kinder unter sechs Jahren 0,50 Euro, in Hamburg profitieren Kinder bis 16 Jahre mit 1,60 Euro von einem ermäßigten Eintritt. Lediglich in Dresden und Frankfurt hängen preisliche Vorteile für Kinder von ihrer Größe ab. Kinder bis zu einem Meter Körpergröße haben in Dresden freien Eintritt und zahlen in Frankfurt einen ermäßigten Preis von 1,30 Euro.

Siehe auch: Der große Hallenbad-Index

* Als Recherchegrundlage dienten die städtischen Freibäder der 20 einwohnerstärksten Städte Deutschlands. Teilweise haben die städtischen Freibäder keine Einheitspreise, weshalb der günstigste Tarif genommen wurde. Die Eintrittspreise beziehen sich auf den Zeitraum von Montag bis Freitag, an Wochenenden können die Eintrittspreise teilweise höher sein. Die Öffnungszeiten der Freibäder können variieren. Das heißt, dass die Tageskarte nicht zwingend acht Stunden Badezeit beinhaltet. Außerdem kann der Definitionsbereich von "ermäßigt" abweichen. Naturfreibäder sowie Wald- und Strandbäder wurden nicht berücksichtigt. Beim Kurzzeittarif wurde stets der Eintrittspreis für Erwachsene genommen.