Readiris

Timm Hendrich
Pro
  • Funktionsumfang der OCR-Software
  • Verbesserte Benutzeroberfläche
Kontra
  • Eingeschränkter Support
  • Keine durchgängige Hilfe auf Deutsch
Fazit Mit Readiris 16 erhalten Anwender eine umfassende Software, mit der sie verschiedene Dateiformate in bearbeitbare Textdateien konvertieren. Die Zusatzfunktionen zur weiteren Dateiverarbeitung und die auch für unerfahrene Nutzer geeignete Benutzeroberfläche runden den guten Eindruck ab.
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Readiris Test

Zusammenfassung

3,88 Pkt

Funktionen

Konvertierung verschiedener Dateiformate

Bei Readiris 16 handelt es sich um eine OCR-Software. Das englische Kürzel OCR steht für optische Zeichenerkennung. Mit der Software wandeln Nutzer unterschiedliche Dateiformate in bearbeitbare Textdokumente um. Dabei bleibt das Layout der Originaldatei erhalten. Mit Readiris 16 konvertiert der Anwender PDF-Dateien, Bilder, MS-Office-Dateien oder Formate direkt vom Scanner. Die Software erzeugt auf Wunsch verschiedene Ausgabeformate. Dazu gehören:

  • PDF
  • DOCX
  • XLSX
  • ODT
  • ePub
  • Audio
  • RTF
  • HTML
  • TXT
  • TIFF
  • JPEG
  • PNG

Anwender wählen beim Kauf der Software zwischen zwei Versionen, der Readiris Pro 16 und der Readiris Corporate 16. Letztere verfügt über Zusatzfunktionen.

Bearbeiten von PDF und anderen Dateien

Readiris 16 hält in der Corporate-Version verschiedene Werkzeug für PDF-Dateien bereit. Beispielsweise lassen sich mit ihnen PDFs komprimieren oder mittels Kennwort schützen. Auch für andere Dateiformate stehen – bei beiden Softwareversionen – zusätzliche Funktionen bereit. Bilder und Dokumente lassen sich zum Beispiel hinsichtlich ihrer Qualität verbessern. Letztere können Nutzer auch in der Cloud speichern oder in Audio-Dateien konvertieren. Auch wer eigene eBooks (ePub) erstellen möchte, hat mit Readiris 16 das passende Tool. Die OCR-Software unterstützt über 130 Sprachen, darunter Chinesisch, Arabisch und Russisch.

Kompatibel mit allen Scannern

Um mit allen TWAIN-Scannern kompatibel zu sein, besitzt Readiris 16 ein eigenes Scanmodul. Daher erfordert die Anwendung keine externe Software. Dokumente lassen sich also unkompliziert importieren.

Usability und Bedienkomfort

Verbesserte Bedienung

Readiris 16 verfügt über eine vereinfachte Benutzeroberfläche. Diese konzentriert sich auf die vier Kernfunktionen der OCR-Software: Konvertieren, Importieren, Organisieren und Anpassen/Bearbeiten. Entsprechende Felder auf der Benutzeroberfläche leiten zu den jeweiligen Funktionen weiter. Bilder von Tools erleichtern die Nutzung, und die einzelnen Funktionsschritte erfordern nur wenige Klick. Das Konvertieren von Dokumenten erledigen Anwender beispielsweise mit einem simplen Rechtsklick über die Maus. Readiris 16 punktet also mit einem verbesserten Bedienkomfort.

Für Readiris 16 gewährt der Hersteller eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie.

Leistung

Versionen und Softwarevarianten

Readiris 16 ist sowohl für Windows als auch für Mac erhältlich. Es gelten jeweils folgende Systemanforderungen.

Windows 7, 8, 10:
  • 1 Gigahertz Prozessor
  • Mindestens 1 Gigabyte RAM Arbeitsspeicher
  • Mindestens 400 MB freier Speicherplatz auf der Festplatte
  • Standard Video-Karte
  • Aktive Internetverbindung für Download und Aktivierung der Software
Mac OSX 10.9, 10.10, 10.11 und 10.12 (Sierra):
  • Intel-Prozessor
  • Mindestens 300 MB freier Speicherplatz auf der Festplatte

Hilfe und Support

Unterstützung via Formular

Readiris 16 läuft selbsterklärend und erfordert keine besonderen Supportleistungen. Falls Anwender dennoch Unterstützung benötigen, gibt es die Möglichkeit, den technischen Support zu kontaktieren. Hinter Readiris 16 steckt der Hersteller IRIS. Auf dessen Webseite gelangen Anwender über die Rubrik „Support“ zu dem sogenannten Helpdesk und zum technischen Support. Für diesen steht ein Kontaktformular zur Verfügung. Das Gleiche gilt auch für die im Helpdesk angelegten Bereiche Sales, Kundendienst und Rückgabeanfrage.

Wer sich auf der Webseite von IRIS durch die deutschen FAQ klickt, stößt auf einen Mix aus deutschen und englischen Abschnitten. Das macht das Ganze etwas unübersichtlich. Die FAQ zu Readiris 16 lassen sich auf der Seite des Herstellers zwar leicht finden, sind aber nicht kategorisiert. Wer demnach Antwort auf eine bestimmte Frage sucht, muss sich erst mühsam durch die Seiten der FAQ klicken. Auch die auf der Seite integrierte Suchfunktion hilft hierbei nicht viel. Die Suchergebnisse fallen zu umfangreich aus.

Zusammenfassung

Gute OCR-Software für Einsteiger

Readiris 16 leistet als OCR-Software nicht nur gute Dienste beim Konvertieren, sondern besticht auch durch attraktive Zusatzfunktionen. Die OCR-Software erkennt Tabellen und unterstützt bei OCR mehrere Sprachen – hierzu zählen unter anderem:

  • europäische Sprachen
  • sowie Russisch,
  • Chinesisch und
  • Arabisch.

Man bekommt für sein Geld eine Menge Funktionen, um sein Dokument in eine digitale Version zu verwandeln und dadurch archivieren zu können. Ein besonderes Extra ist zudem die Erkennung von Fremdsprachen. Readiris hat alle Grundfunktionen im Gepäck, die man braucht, wenn man Papierdokumente in PDFs oder in andere digitale Formate umwandeln möchte. Weiterhin existiert die Option, PDFs in komprimierter Form zu speichern oder die Dateien gleich per E-Mail zu versenden. Weitere Vorteile dieses Programms sind Editier-Features wie Fleckenentfernung und Nachbelichtung, denn häufig kommt es vor, dass eingescannte Objekte schlecht erkennbar sind.

Die verbesserte Bedienung dieser Softwareversion erfolgt intuitiv. Damit eignet sich das Produkt auch und besonders für Anfänger. Diese können mithilfe der Anwendung Dateien unkompliziert digitalisieren, konvertieren und verwalten. Einzig ein etwas übersichtlicherer Support wäre wünschenswert. Dazu gehören beispielsweise mehr Möglichkeiten der Kontaktaufnahme oder ein besser gestalteter FAQ-Bereich.

Insgesamt bietet Readiris 16 in beiden Versionen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Funktionsumfang und Benutzerfreundlichkeit wissen ebenfalls zu überzeugen.