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Bewertung
9,2
Pro
  • Umfangreiches Funktionsangebot zur Erstellung von Screenshots
  • Auswahl aus einer Vielzahl von Dateiformaten
  • Zahlreiche Bildbearbeitungsoptionen
  • Videos in Echtzeit editieren
  • Flexibilität bezüglich der Speicheroptionen
  • Moderne, intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche
Kontra
  • Kostenpflichtiger Premium-Support
  • Keine Mac-Version
FAZIT

Ob beruflich oder für den privaten Gebrauch – mit Ashampoo Snap können Nutzer Videos, Bilder und Audio-Spuren aufnehmen und nicht nur im Nachhinein, sondern bereits während der Aufzeichnung mithilfe vielfältiger Werkzeuge bearbeiten.

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Bewertungskriterien
Systemvoraussetzungen
Funktionen
Bild-& Videobearbeitung
Dateiformate
Lizenz & Bedienung
Hilfe & Support

Ashampoo Snap Test

Systemvoraussetzungen8,00

Ashampoo Snap überzeugt mit vielfältigen zuverlässigen und kreativen Optionen zur Erstellung und Bearbeitung von Bildschirm-Aufnahmen. Mit rund 390 Megabyte gehört die Software zu den größeren Dateien unter den getesteten Screenshot-Programmen. Das verwundert nicht, denn die Datenmenge beinhaltet jede Menge Funktionen. Die Software läuft auf den Windows-Betriebssystemen 10 und 11, und auf allen Geräten, die diese unterstützen; für Mac-Geräte gibt es allerdings keine Version. Es wird laut Herstellerangaben ein Betriebssystem mit mindestens 64 Bit benötigt.

Funktionen9,60

Neben den obligatorischen Funktionen, sprich der Bild-, Video- und Audioerfassung, sind weitere Elemente enthalten, welche die Bildschirmaufnahme effektiv gestalten. Darunter fallen beispielweise

  • das Bildschirmscannen,
  • die Einstellungen,
  • das Öffnen des Editors,
  • die Bildschirmaufzeichnung und
  • die Freihandauswahl.

Da die Software auch Spiele im Vollbild aufnehmen kann, kommen selbst Gamer auf ihre Kosten.

Der Bild-Modus

Für den Screenshot eines einzelnen Fensters aktiviert der/die AnwenderIn mit der linken Maustaste die Aufnahme durch einen Klick auf das Foto-Symbol des Magischen Auges. Daraufhin entscheidet er sich für einen Schnappschuss des aktuellen Bildschirms oder eines ausgewählten Teils davon. Durch einen Klick auf die rechte Maustaste wird der Vorgang abgebrochen.

Zusätzlich dazu können NutzerInnen bei der Aufzeichnung eines rechteckigen Bereichs mit einem Fadenkreuz oder bei der Aufnahme eines freien Segments mithilfe der gedrückten linken Maustaste selbst den Rahmen ziehen. Die Ausführung erfolgt komfortabel, ist selbst für Laien leicht auszuführen und kann problemlos nachgebessert werden, sollte es beim ersten Versuch nicht wie gewünscht gelingen.

Ebenfalls möglich ist eine Aufnahme eines scrollenden Fensters, das über die Ränder des angezeigten Bildschirms hinausgeht. Wird diese Möglichkeit vom Programm erkannt, erscheinen nach dem Klick auf das Foto-Symbol Pfeil-Buttons an den Rändern, in die das Fenster erweitert wird. Klicken Sie auf einen dieser Pfeile und warten Sie einen Moment, bis das Programm die Seite automatisch durchscrollt, scannt und fotografiert.

Die Screenshots – ob Vollbild, gescrolltes Fenster oder Teilausschnitt – werden nach der Aufnahme in einem Editor geöffnet. Dort können sie bearbeitet, zugeschnitten oder an verschiedenen Zielorten gespeichert werden.

Der Video-Modus

Um den Aufnahmevorgang für Videos zu starten, ist zunächst ein Klick auf das rote Symbol im Magischen Auge nötig. Dann öffnet sich ein Dialogfenster mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten. So können NutzerInnen zwischen verschiedenen Aufnahmetypen wählen – genauer gesagt zwischen der Aufzeichnung

  • eines einzelnen Fensters,
  • des ganzen Bildschirms,
  • des Hauptbildschirms,
  • eines rechteckigen Ausschnitts oder
  • eines Bereichs mit fixer Größe.

Danach kann die Aufnahme gestartet sowie jederzeit gestoppt oder pausiert werden. Über den obersten Reiter können AnwenderInnen die ausgegebene Videoqualität wählen. Sofern es die Soundkarte unterstützt, kann die Aufnahme zudem nicht nur über ein Mikrofon kommentiert, sondern mitsamt der Soundausgabe erstellt werden.

Dementsprechend ist der Videomodus ebenso einfach und intuitiv zu bedienen wie der Bildmodus. Alle nützlichen Funktionen sind selbsterklärend und bereits auf den ersten Blick zu finden. Über das danach erscheinende Werkzeug-Fenster kann der Nutzer nicht nur die Aufnahme starten, stoppen oder abbrechen, sondern auch entscheiden, ob der Mauszeiger sowie die Tastenschläge im Video schlicht angezeigt oder mit einem Zeiger-, Links-Klick- oder Zoom-Effekt animiert werden sollen. Zusätzlich aktiviert er bestimmte Effekte, sodass das Video in Sepia, Schwarz-Weiß, als Bleistiftzeichnung oder mit Verpixelung erscheint. Genau wie bei der Bildbearbeitung können Sie die Videos im direkten Anschluss an die Aufnahme im Editor bearbeiten.

Wasserzeichen, Markierungen, Pfeile und Textelemente können AnwenderInnen sogar während der Aufzeichnung hinzufügen und Farbe, Schriftgröße, Linienstärke sowie Position vorab auswählen. Abgesehen von einer Änderung an der Hintergrund- und Schattenfarbe nehmen sie anhand der Farbpipette diverse Farbeinstellungen vor. Soll das Video im beschleunigten Modus dargestellt werden, greifen NutzerInnen auf den Zeitraffer zurück. Die Tools sind durchweg einfach zu handhaben und sehr praktisch für die Erstellung von Tutorials oder auch zur Hervorhebung bestimmter Elemente.

Bild- und Videobearbeitung9,80

Nach der Erstellung des Screenshots öffnet sich automatisch der Editor in dem für die AnwenderInnen interessante Möglichkeiten existieren, den Schnappschuss zu bearbeiten – unter anderem mithilfe

  • des Scroll-Werkzeugs,
  • des Ausschneide-Tools,
  • der Verpixelung,
  • des Radiergummis,
  • des Markier-Stiftes oder
  • des Verwisch-Instruments.

Außerdem können NutzerInnen

  • einen ganzen Bereich markieren oder mit Farbe füllen,
  • Formen wie Rechtecke, Ellipsen und verschiedene Linien hinzufügen,
  • mit einem Stift zeichnen,
  • Pfeile einsetzen,
  • Textelemente, Hinweise und Notizen anheften,
  • eine Grafik oder eine Nummerierung einfügen sowie
  • einen Abschnitt ins Rampenlicht stellen.

Um die Bearbeitung zu vereinfachen, bietet die rechte Menüleiste weitere nützliche Funktionen, mit denen AnwenderInnen nicht nur die Aktionen wieder rückgängig oder die Größe des Schnappschusses verändern, sondern diesen auch drehen und spiegeln können. Weiterhin können sie eine Vielzahl an weiteren Modifikationen am Bild vornehmen. Zu diesen gehören:

  • den Schlagschatten ändern,
  • den Bildrand bearbeiten,
  • die Überblendung modifizieren,
  • ein Wasserzeichen hinzufügen,
  • die aktuelle Zeit und das Datum sowie eine Website einpflegen,
  • die Leinwandfarbe ändern und
  • die bereits genannten Bildeffekte im Nachhinein einsetzen.

Die Möglichkeit, ein Wasserzeichen sowie das aktuelle Datum hinzuzufügen, bietet sich insbesondere für die anschließende Einpflegung des Screenshots in eine Website an.

Dateiformate9,00

Ashampoo Snap bietet neben den herkömmlichen Formaten PNG, JPG oder GIF für die Bilddateien sowie WMA oder WAV für die Videodateien noch einige weitere Optionen, nämlich JXR zur Bildkompression, das Photoshop-Format PSD, das plattformunabhängige PDF sowie das Grafikformat WEBP.

Lizenz und Bedienung10,00

Die 30-tätige Probeversion ist völlig kostenlos. Da VerbraucherInnen zu diesem Zeitpunkt noch keine Kontodaten eingeben müssen, können sie sicher sein, dass es sich hierbei nicht um eine Abofalle handelt. Entscheiden sich NutzerInnen anschließend für den Kauf des Programms, erhalten sie entweder für 24,99 Euro eine unbefristete Lizenz für bis zu drei Geräte oder für weitere 9,99 Euro fünf zusätzliche Lizenzen für die ganze Familie.

Mit einer Auswahl aus 30 Sprachversionen bewegt sich die Software im oberen Bereich der weltweiten Zugänglichkeit.

Bei der Einstellung des zeitgesteuerten Fotografierens wählen NutzerInnen aus einem Einzel-Shot oder einem spezifischen Zeitintervall, bei dem sie zusätzlich einen Zeitraffer aktivieren. Mit Hilfe der Texterkennung, die in insgesamt sieben Sprachen funktioniert, wird das Bild nach Text beziehungsweise Buchstaben durchsucht, die NutzerInnen wiederum als Elemente ins Bild einfügen können.

Nach der Erstellung und Bearbeitung entscheiden die AnwenderInnen, was mit dem Screenshot passiert. Bei Ashampoo Snap können sie diesen

  • speichern,
  • löschen,
  • per E-Mail oder Web-Mail versenden,
  • eine Kopie in der Cloud ablegen,
  • bei Ashampoo Web hochladen,
  • auf Facebook oder Twitter teilen,
  • exportieren,
  • zu Adobe Photoshop schicken,
  • in die Zwischenablage kopieren,
  • an eine App senden,
  • behalten und anschließend im Ausgabeverzeichnis öffnen oder

Die Bilder und Videos werden automatisch in einem Unterordner Ihres Bilderordners gespeichert, können aber zusätzlich – auch mit neuem Namen und in anderem Format – an einen anderen Zielort exportiert werden.

Hilfe und Support8,70

Ashampoo verfügt über einen E-Mail-Support und ein Kontaktformular. Unsere Testfrage wurde innerhalb von 24 Stunden äußerst umfangreich und zufriedenstellend beantwortet, sodass der fehlende Telefon-Service kein größeres Problem darstellt. Für regelmäßige NutzerInnen, die im Problemfall auf besonders schnelle Hilfe angewiesen wären, empfiehlt sich zudem der Kauf des sogenannten Premium-Supports, der für einen Zeitraum von zwei Jahren 4,95 Euro kostet. Ist dieser aktiviert, werden die Anfragen vorgereiht und dementsprechend schneller beantwortet. Zudem steht noch die Möglichkeit eines Online-Handbuchs als Hilfe zur Verfügung.

Zusammenfassung9,20

Ashampoo Snap bietet für breite Nutzerschichten sinnvolle Tools der Screenshot-Erstellung. Die Bedienung ist intuitiv, die Benutzeroberfläche modern und das Funktionsangebot umfangreich, sodass sich auch NeueinsteigerInnen mühelos in der Software zurechtfinden. Als Testsieger besticht die Software insbesondere durch ihre zahlreichen Aufnahmemodi über einen Browser bis hin zu einem frei ausgewählten Bereich. Die Bearbeitungsoptionen im Zuge sowie nach der Erstellung eines Screenshots gewähren ein breites Spektrum für jeglichen Verwendungszweck, sodass wir Ashampoo Snap schließlich uneingeschränkt für NeueinsteigerInnen ebenso wie bereits Erprobte weiterempfehlen können.