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Free2Play-Spiele sind schwer im Kommen. Immer mehr Entwickler setzten auf dieses Geschäftsmodell (auch als Freemium bekannt), mit dem sich scheinbar viel Geld verdienen lässt. Diese Games können zwar meist komplett kostenfrei genutzt werden, monetarisieren aber die mitunter langen Wartezeiten im Spiel, die sich ausschließlich gegen Geld verkürzen lassen. Auch kostenpflichtige Premiumgegenstände locken mit bestimmten Vorteilen. In der Theorie geben die User also nur Geld für solche Spielinhalte aus, die sie auch tatsächlich interessieren oder die sie schnell erreichen wollen. In der Praxis besteht jedoch die Gefahr, schnell den Überblick zu verlieren und am Ende mehr Geld auszugeben, als wenn die Nutzer das Spiel einmalig zum Vollpreis erwerben würden.

Im Internet entstehen regelmäßig hitzige Debatten darüber, ob gerade jüngere Gamer mit diesen scheinbar kostenlosen Spielen gelockt und dann abgezockt würden. Sieht man sich jedoch die genauen Zahlen an, fällt schnell auf, dass die Mehrheit der Spieler gar keine Mikrotransaktionen oder In-App-Käufe in kostenlosen Anwendungen tätigen. Außerdem verdient etwa gut die Hälfte der Entwickler für Smartphone-Apps weniger als 500 US-Dollar im Monat. Nur 1,6 Prozent der vielen Millionen Apps auf dem Markt bringen den Entwicklern über 500.000 US-Dollar im Monat ein.

Wer einmal selbst ein Free2Play-Spiel ausprobieren möchte, kann sich bei unseren großen Vergleichstests vorher eingehend über die führenden Vertreter der einzelnen Genres und ihren Umgang mit dem Freemium-Geschäftsmodell informieren. Unter anderem haben wir die besten aktuellen Strategie-Browsergames, Shooter-Browsergames und Multiplayer-Online-Games miteinander verglichen.

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