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Android Antivirus

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Die beste Android Antivirus Software 2016 im Test

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Smartphones bieten nahezu alle Möglichkeiten eines Desktop-PCs. Dennoch ist vielen Verbrauchern noch nicht bewusst, dass die kleinen Geräte deshalb ebenfalls sehr guten Schutz nötig haben.

Tablets und Smartphones sind in den letzten Jahren zu unseren täglichen Begleitern geworden. Mit den kleinen Geräten führen wir nicht nur Telefongespräche oder versenden Kurznachrichten. Die Mini-Computer können inzwischen noch viel mehr: Wir surfen unterwegs durch das Internet, haben Zugriff auf soziale Netzwerke wie Facebook, empfangen E-Mails, spielen und nutzen verschiedene Anwendungen. Einige User wickeln sogar über Online-Banking-Apps oder Fintech-Apps ihre Bankgeschäfte über das Smartphone ab.

Warum brauchen Smartphones und Tablets einen Virenschutz?

Das Android Betriebssystem ist zweifellos eines der beliebtesten mobilen Betriebssysteme weltweit. Auf weit mehr als der Hälfte der mobilen Geräte in Deutschland läuft der Google-Sprössling mit Linux-Wurzeln. Kein Wunder, dass das Betriebssystem mit seiner offenen Architektur durch diesen hohen Marktanteil ein beliebtes Ziel für Cyberkriminelle geworden ist.

Die Antivirus-Experten vom Sicherheitssoftwarehersteller Kaspersky stellten einen massiven Anstieg der mobilen Schadsoftware im vergangenen Jahr fest. Außerdem zeigte die Analyse, dass Ransomware und datenstehlende Banktrojaner  auf dem Vormarsch sind. Damit steht fest: Die Cyber-Ganoven wollen Geld machen und mit Schadsoftware funktioniert dies leider ziemlich gut.

Welche Bedrohungen lauern im mobilen Internet?

 

Malware / Sicherheitslücke Beschreibung
Android-Trojaner per SMS Eins der beliebtesten Einfalls-Tore in das mobile Betriebssystem ist der Kurznachrichtendienst. Im Gegensatz zu E-Mail-Spam ist dies dem Großteil der Nutzer gar nicht bewusst, und so klickt mancher User ahnungslos auf die erhaltene SMS. Ähnlich wie beim Phishing sind die Mitteilungen getarnt als Nachricht von großen, bekannten Unternehmen.
2014 wurden Android-User in Deutschland beispielsweise vor einer SMS gewarnt, die angeblich von der DHL kam. Darin versteckte sich eine Schadsoftware, die Verbindungen zu verschiedenen kostenpflichtigen Service-Rufnummern aufbaute. Am Ende erwartete die User eine hohe Telefonrechnung.
Eine Sicherheitssoftware, die auch eingehende SMS und E-Mails prüft, kann ein wirksamer Schutz gegen solche Angriffe sein, ebenso wie eine gesunde Portion Vorsicht.
Ransom-Ware Meist haben die Kriminellen es auf das Geld der Nutzer abgesehen. Ein recht neuer Trojaner für mobile Systeme ist die sogenannte Ransom-Ware. Diese Schadsoftware manipuliert das Gerät so, dass bestimmte Funktionen und Daten nicht mehr abrufbar sind. Die Öffnung dieser Sperre erfolgt erst dann, wenn der Nutzer einen Betrag als Lösegeld zahlt. Auch hier empfiehlt sich eine mobile Sicherheitssoftware, die einen Browser-Schutz enthält und zudem alle Apps scannt.
Phishing Bankgeschäfte und Online-Shopping wickeln sehr viele Verbraucher heute über Smartphone und Tablet ab. Beim Mobile-TAN-System schickt die Bank zum Beispiel für die Freigabe von Transaktionen einen Code an eine hinterlegte Handynummer. Diese sensiblen Daten schützt ein zuverlässiges Sicherheitsprogramm., indem es manipulierte Weiterleitungen blockiert und Datendiebstahl verhindert. Eine weitere Schwachstelle: Auf den kleinen Displays kann man oft die Web-Adresse nicht vollständig sehen. Viele mobile Security-Apps scannen daher auch URLs auf ihre Seriosität  und blockieren bereits für ihre Gefährlichkeit bekannte Webseiten.
Keine Updates Ältere Versionen des Android-Betriebssystems sind oft nicht für wichtige Updates vorgesehen, die nicht nur neue Funktionen mitbringen, sondern auch Sicherheitslücken schließen. So entdeckte ein Programmierer kürzlich, dass der Standardbrowser von älteren Android-Versionen ein solches Datenleck enthält.  Tipp: Nutzer sollten besser einen alternativen Browser wie Mozilla Firefox als Standard einsetzen. Es ist auch wichtig, alle installierten Apps regelmäßig zu aktualisieren.
Schnüffel-Apps Bösartige Schadsoftware ist eine Sache, aber sogar neugierige Apps sind eine Bedrohung für die Privatsphäre des Nutzers. Einige Anwendungen lesen viele private Informationen und haben Zugriff auf Kontaktdaten, den Standort und den Internetzugang. Einige mobile Sicherheitsprogramme, wie zum Beispiel Bitdefender, enthalten daher einen Berater, der die Zugriffsrechte der Apps prüft und Optimierungsvorschläge gibt.
Übersicht über Malware und Sicherheitsrisiken bei Smartphones

Worauf sollten Verbraucher bei Antivirus-Apps für Android achten?​

Was für Computer inzwischen vollkommen selbstverständlich ist, hat sich im Falle von Smartphones und Tablets noch nicht so recht herumgesprochen. Dabei liegt es auf der Hand: Jedes Gerät, dass Zugriff auf das Internet hat, kann von Viren, Malware & Co. befallen werden. Jeder Smartphone- und Tablet-Besitzer sollte sich also Gedanken darüber machen, sein mobiles Gerät vor Schadsoftware zu schützen. Damit werden zum einen die Funktionen des Smartphones vor Schaden bewahrt. Zum anderen sichert der Anwender seine persönlichen Daten vor Diebstahl durch Cyber-Ganoven.

Ganz im Gegensatz zu den Nutzern, die das mobile Internet bisher noch recht sorglos nutzen, haben die Hersteller von Sicherheitssoftware die Gefahrenquellen und die Risiken schon längst erkannt. Sie haben Sicherheitsprogramme für mobile Betriebssysteme wie Android entwickelt, die Cyberkriminalität abwehren sollen. Wie so häufig quillt der Markt über von Angeboten, sodass Interessierte schnell überfordert sind.

Die Netzsieger-Redaktion hat sich diesem Problem angenommen und in einem Vergleich die besten Antivirus Programme für Android gegenübergestellt. Ganz besonderen Wert haben die Experten dabei auf die Testkriterien SicherheitPerformanceBedienung sowie Hilfe & Support gelegt. Worauf es in dem jeweiligen Bereich ankommt, verraten wir im Folgenden.

Sicherheit

Werkzeuge
Die Zahl neuer Malware für mobile Geräte vervielfacht sich von Jahr zu Jahr.

Möchte der Nutzer ein Programm auf seinem Tablet oder Smartphone installieren, das vor Online-Bedrohungen schützt, sollte er unbedingt darauf achten, wie gut die jeweilige Software Malware überhaupt erkennt. Darüber hinaus haben viele Anbieter Funktionen in petto, die praktisch und unverzichtbar sind.

Die Programme können mobile Endgeräte vor Diebstahl und Verlust schützen, indem sie die Ortung des vermissten Geräts per GPS ermöglichen, ein Alarmsignal auslösen oder eine persönliche Nachricht an den Finder oder Dieb verfassen. Mit dem sogenannten Call-Blocker blockieren sie nicht gewünschte Anrufe, mit der so erstellten Black- und Whitelist können die Nutzer also selbst bestimmen, wer sie anrufen kann und wer nicht.

Gerade für Eltern ist eine integrierte Kindersicherung interessant. Mit dieser können beispielsweise Inhalte bestimmt werden, auf die die Kleinen zugreifen können. In dem Bereich Sicherheit wird herausgearbeitet, inwieweit die Funktionen ausgebaut wurden und wie nützlich sie tatsächlich sind.

Performance

Ganz egal, wie gut ein Programm seine Arbeit verrichtet, es sollte die Leistung des Geräts nicht beeinflussen. Bei der Wahl der richtigen Software klärt die Netzsieger-Redaktion in dieser Rubrik darüber auf, ob die jeweiligen Sicherheitslösungen die Geräte extrem verlangsamen. Auch wird angegeben, welches Programm mit welchem Betriebssystem kompatibel ist, denn nichts ist ärgerlicher als ein gekauftes Programm, das nicht für das eigene Gerät entwickelt wurde.

Außerdem sollte der Nutzer noch darüber Bescheid wissen, wieviel Speicherplatz das Programm benötigt, um die passende App für sein Tablet oder Smartphone zu finden.

Bedienung

Laptop und Smartphone
Viele Programme sind Anwendern schon von ihren PCs bekannt. Die Bedienung fällt dann besonders einfach.

So viele Funktionen und so kleine Bildschirme – da kann die Gestaltung einer solchen Antivirus Android App schon einmal hoffnungslos überladen wirken, sodass sich kein User mehr wirklich zurechtfinden kann. Dabei ist es wichtig, dass die Sicherheitslösungen strukturiert und übersichtlich aufgebaut sind. Schließlich sollen sich auch Einsteiger in der Bedienung schnell zurechtfinden. Denn nur, wenn auch die richtigen Einstellungen vorgenommen werden, ist der Schutz vor Viren, Malware und Co. garantiert.

Neben der Übersichtlichkeit ist es ebenso wichtig, in Erfahrung zu bringen, ob die Software auch auf deutscher Sprache erhältlich ist. Denn nicht selten führen Verständnisprobleme zu falschen Einstellungen, diese begünstigen wiederum Cyberkriminalität. Also bitte darauf achten: Nur Programme installieren, deren Sprache man auch sicher beherrscht. Wie die verschiedenen Sicherheitslösungen in Sachen Bedienung abschneiden, bewerten die Experten von Netzsieger in dieser Rubrik.

Hilfe & Support

Entwickler können ihre Software noch so strukturiert aufbauen, Probleme sind niemals ausgeschlossen. In Situationen, in denen Fragen auftauchen, sollten Kunden sich jedoch nicht allein fühlen. Daher ist es umso wichtiger, dass der Hersteller ausreichende Hilfe- und Support-Maßnahmen eingerichtet hat. Doch auf welche Support-Leistungen sollten Nutzer Wert legen?

Für kleinere Probleme sind ein Forum, in dem sich die Nutzer gegenseitig austauschen können, Tipps und FAQ, in denen die häufigsten Fragen aufgelistet und beantwortet werden, hilfreich. All diese Bereiche sollten über die Homepage des Herstellers möglichst einfach erreichbar sein. Von dort aus sollten Kunden auch die Möglichkeit haben, Servicemitarbeiter persönlich zu kontaktieren. Dies kann über Email, Live-Chat oder gar eine Hotline erfolgen.

Die meisten Anbieter entwickeln für den internationalen Markt, weshalb die Programme in der Regel zumindest auf Englisch vorliegen. Damit es bei der Bedienung nicht zu Missverständnissen kommt, ist es aber wichtig, dass Software und Support auch in einer Sprache verfügbar sind, die der Nutzer sehr gut beherrscht.

Die Redaktion von Netzsieger bewertet die populärsten Android Antivirus Apps in jeder der vorgestellten Rubriken auf einer Skala von 0,00 bis 5,00 Punkten. Am Ende errechnen wir den Durchschnittswert, aus dem die Platzierung ermittelt wird. So erhalten alle Interessierten einen Überblick über die besten Android Antivirus Apps und können diese miteinander vergleichen: