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CFD-Broker

Das beste CFD-Trading im Vergleich

Handelsplattform und -konditionen

Funktionen

Sicherheit

Kontoführung & Gebühren

Support

Mit CFDs handeln

1. Kurzüberblick

Das Wichtigste in Kürze
  • Bei dem Handel mit Differenzkontrakten erwirbt der Anleger keinen physischen Wert von Basiswerten, sondern spekuliert auf die Wertänderung.
  • Differenzkontrakte sind gehebelte Produkte, weshalb Gewinne und Verluste prozentual ansteigen.

2. Die bunte Broker-Welt

Update Dezember 2016: Steht ein Verbot von CFD-Brokern an?

Aktuell gehen wir nicht davon aus, dass CFD-Broker allgemein verboten werden! In Großbritannien wurde kürzlich ein Maximal-Hebel für Brokerkunden eingeführt. Die deutsche Aufsicht (BaFin) plant aktuell ein Verbot der Nachschusspflicht für Privatkunden. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat lediglich die Nachschusspflicht im Visier! Von einem völligen Verbot für CFD-Broker kann nicht gesprochen werden. Das Risiko für Privatanleger sollte somit zukünftig geringer werden, wer Interesse am CFD-Handel hat, sollte sich daher nicht von den falschen Meldungen eines kompletten Verbotes abschrecken lassen. Bis zum 20. Januar 2017 haben die auf dem deutschen Markt tätigen CFD-Broker Zeit dazu Stellung zu nehmen. Es kann aktuell davon ausgegangen werden, dass Angebot und AGB zügig zugunsten der Verbraucher geändert werden, um die BaFin zu besänftigen. 

In den vergangenen 15 Jahren hat der CFD-Handel stark an Bedeutung gewonnen. Innerhalb der letzten vier Jahre hat sich die Zahl der deutschen Nutzer sogar von 32.000 auf 43.000 erhöht, wie das Marktforschungsinstitut Investment Trends kürzlich mitteilte.
Immer mehr Klein- und Privatanleger sind an dem Handel mit den Differenzkontrakten interessiert. Gerade das Spekulieren mit vergleichsweise wenig Geld stellt einen großen Anreiz dar. Die Zugangshürden sind meist niedriger als in nahezu jedem anderen Segment des Finanzmarktes, da sich viele Live-Konten bereits ohne eine Mindesteinzahlung eröffnen lassen. Außerdem wurden CFDs von Anfang an auf das Interesse von Kleinanlegern zugeschnitten, was sich wiederum in den Kostenmodellen bemerkbar macht. Durch die Senkung der Finanzierungs- und Transaktionskosten vieler Broker ist der Handel deutlich attraktiver geworden. Häufig wird der CFD-Handel für Spekulationsgeschäfte betrieben, einige Anleger nutzen CFDs jedoch auch zu Absicherungszwecken, da sich innerhalb kurzer Zeit hohe Erträge erzielen lassen.

BGB § 762 Spiel, Wette
(1) Durch Spiel oder durch Wette wird eine Verbindlichkeit nicht begründet. Das auf Grund des Spieles oder der Wette Geleistete kann nicht deshalb zurückgefordert werden, weil eine Verbindlichkeit nicht bestanden hat.
(2) Diese Vorschriften gelten auch für eine Vereinbarung, durch die der verlierende Teil zum Zwecke der Erfüllung einer Spiel- oder einer Wettschuld dem gewinnenden Teil gegenüber eine Verbindlichkeit eingeht, insbesondere für ein Schuldanerkenntnis.

CFD-Broker – Was ist das überhaupt?

Die Abkürzung CFD stammt aus dem Englischen und steht für contract for difference, zu Deutsch also Differenzkontrakte. Bevor jedoch die eigentlichen Differenzkontrakte in den Fokus der Betrachtung rücken, gilt es, zunächst die zugrundeliegenden Differenzgeschäfte zu definieren.
Der Kern eines Differenzgeschäftes behandelt die Lieferung unterschiedlicher Finanzinstrumente, wobei bereits bei Vertragsabschluss beiden Parteien klar ist, dass lediglich die Differenz zwischen dem vereinbarten und dem am Erfüllungstag aktuellen Preis an den gewinnenden Teil gezahlt werden muss. Weiterhin können Differenzgeschäfte in offene und verdeckte Geschäfte unterschieden werden:

Offene Differenzgeschäfte:

Hier ist die effektive Lieferung vertraglich ausgeschlossen, da es einen bewussten, objektiven und für jedermann erkennbaren Verzicht auf den gegenseitigen effektiven Leistungsaustausch enthält. (§ 762 BGB)

Verdeckte Differenzgeschäfte:

Ist es dagegen unüblich, die tatsächliche Absicht der Vertragspartner vertraglich festzuhalten, handelt es sich um ein verdecktes Differenzgeschäft.
Laut Bundesgerichtshof (BGH) liegt ein verdecktes Differenzgeschäft immer dann vor, wenn die Vertragsparteien zunächst nur ein die Spekulation eröffnendes Geschäft abschließen, die tatsächliche Erfüllung des Geschäfts jedoch nicht erfolgen soll. Zu einem späteren Zeitpunkt soll vielmehr ein Gegengeschäft auf denselben Termin abgeschlossen und im Ergebnis nur die Differenz der Preise aus beiden Geschäften ausgleichen.
Die Voraussetzungen sind immer dann erfüllt, wenn der Käufer keine unbeschränkte Verfügungsbefugnis über die Waren oder Wertpapiere anstrebt und zu ihrer Bezahlung weder eigenes Kapital noch vor Abschluss des Geschäfts vertraglich fest vereinbarte Kreditmittel aufwendet, sondern den Erlös aus einem von vornherein beabsichtigten Gegengeschäft einsetzen will. Wird ein Gegengeschäft mit dem Vertragspartner des Erstgeschäfts geschlossen und stimmt dieses mit dem Erstgeschäft im Wesentlichen überein, handelt es sich laut BGH um ein verdecktes Differenzgeschäft. Anhaltspunkte für ein verdecktes Differenzgeschäft:

  • Markantes Missverhältnis zwischen Vermögen des Bankkunden und dem Umfang des abgeschlossenen Geschäfts
  • Überlassung eines Betrages, der allenfalls einen Verlust in Höhe der Differenz zwischen Erst- und Gegengeschäft abdeckt
  • Fehlen einer Beziehung der erworbenen Waren oder Wertpapiere zum Geschäfts- oder Berufskreis des Käufers
  • Typische Spekulationsobjekte
  • Häufiger An- und Verkauf derselben Spekulationsobjekte bei fortgesetzter Unterlassung effektiver Erfüllung
Steuern und Differenzkontrakte
Seit 2009 fallen in der Bundesrepublik Deutschland sämtliche Gewinne unter die Abgeltungssteuer. Da viele Anleger jedoch auf internationale CFD-Broker vertrauen, liegt die rechtliche Kontoführung außerhalb Deutschlands:
  • Trader müssen Gewinne eigenverantwortlich in der Steuererklärung angeben
  • Oft können hierbei Gewinne und Verluste miteinander verrechnet werden, so dass ausschließlich die reinen Gewinne versteuert werden müssen

Der Differenzkontrakt

Ein Differenzkontrakt ist eine Form des Total Return Swaps, in dessen Zuge zwei Parteien den Austausch von Wertentwicklungen und Erträgen eines Basiswertes gegen Zinszahlungen während einer bestimmten Laufzeit verhandeln. Eine besondere Eigenheit dieser derivativen Finanzprodukte ist ihr zugrundeliegender hochspekulativer Charakter, welcher unter Umständen sogar im Totalverlust des ursprünglich eingesetzten Kapitals und, darüber hinaus, in der sogenannten Nachschusspflicht enden kann.

Der Ursprung des Handels mit Differenzkontrakten

Ursprünglich gehen Differenzkontrakte aus dem Bereich des Investmentbankings hervor und wurden in den 1980er Jahren bei der Union Bank of Switzerland (kurz: UBS) in London entwickelt. Anlass war die Umgehung einer staatlichen Abgabepflicht, welche für jede Aktientransaktion an der London Stock Exchange 0,5 Prozent vorsah. Die Einführung der Differenzkontrakte ermöglichte nun den außerbörslichen Handel unmittelbar mit dem Anbieter, wodurch die Steuern umgangen werden konnten.

Allgemeine Kosten beim CFD-Handel

Transaktionskosten:

Handelsgebühren, Geld-Brief-Spanne Kontoführungsgebühren 


Finanzierungskosten:

Für den Fall, dass Long-Position über Nacht gehalten wird

Was ist ein Differenzkontrakt?

Bei dem Handel mit Differenzkontrakten setzen Anleger sowohl auf steigende als auch fallende Kurse eines Basiswertes, beispielsweise von Rohstoffen, Währungen oder Aktien. Der Trader erhält dementsprechend keinen Basiswert, also ein physisches Objekt, sondern spekuliert ausschließlich auf dessen Preis- und Kursänderung. Differenzkontrakte haben keine normierte Laufzeit oder gar eine Kontraktgröße, vielmehr können diese von den unterschiedlichen Kontrahenten frei verhandelt werden.

Die große Verlockung des CFD-Handels besteht in der Kombination aus einem einfach strukturierten Finanzprodukt und einer Hebelwirkung, mit der die prozentualen Gewinne abhängig vom Handelswert erzielt werden können. Somit lassen sich beispielsweise mit nur 1.000 Euro Einsatz 100.000 Euro auf dem Markt bewegen. Schon die kleinsten Kursänderungen können hohe Gewinne, aber auch Verluste bewirken. Denn selbst mit einem relativ geringen Kapitaleinsatz kann die sogenannte Nachschusspflicht dazu führen, dass der Händler weitaus mehr Geld nachlegen muss, als zu Beginn angesetzt wurde. Im Umkehrschluss lassen sich allerdings auch schneller höhere Gewinne erzielen, als es bei anderen Finanzprodukten der Fall wäre.

Die Margin

Möchte ein Anleger einen Differenzkontrakt abschließen, muss er hierfür eine als Margin bezeichnete Sicherheitsleistung hinterlegen. Diese ergibt sich aus der Gefahr für den Anbieter, welcher dem Bonitätsrisiko des Anlegers schutzlos ausgeliefert ist.
Dementsprechend zeichnen sich Börsentermingeschäfte dadurch aus, dass keinesfalls die volle Wertsumme des entsprechenden Marktgegenstandes als Sicherheit zu hinterlegen ist. Vielmehr können Anleger bereits mit einem geringen Kapitaleinsatz von der vollständigen Wertentwicklung profitieren. Bei einer Margin von 1:10 liegt die Sicherheitsleistung eines Basiswertes von 60 Euro bei lediglich sechs Euro.

Der Handel mit Differenzkontrakten verspricht das schnelle Geld, doch sollten niemals die Gefahren außer Acht gelassen werden! Während zunächst noch großartige Gewinne anwachsen, können im nächsten Moment unerwartete Kursschwankungen herbe finanzielle Einbußen bedeuten.

Diese Gefahr birgt der CFD-Handel

Differenzkontrakte sind als gehebelte Geschäfte strukturiert – hierin liegt, neben rasanten Gewinnmöglichkeiten, auch das große Gefahrenpotential begründet. Während Hebel von bis zu 1:400 großartige Gewinne versprechen, besteht andererseits natürlich auch ein Risiko über den Totalverlust des ursprünglichen Einsatzes hinaus.
Im Regelfall wird eine offene Position immer dann geschlossen, wenn das Konto des Anlegers nicht mehr über ausreichend Kapital verfügt, um die Sicherheitsleistungen vollständig zu erbringen. Unerwartete Kurssprünge können jedoch dazu führen, dass eine Position zu einem Kurs jenseits der Sicherheitsleistung geschlossen wird. In einem solchen Fall müsste der Trader zusätzlich zu dem bereits hinterlegten Kapital weiteres Geld einzahlen – in der Finanzwelt wird hierbei von der Nachschusspflicht gesprochen.
Daher ist es sinnvoll, sich bereits im Vorfeld über die Höhe der finanziellen Verluste zu informieren. Auch wenn sich an dieser Stelle keine exakten Beträge nennen lassen, sichern einige CFD-Broker ihre Anleger finanziell besser ab als andere. Indem sie beispielsweise auf eine sogenannte Nachschusspflicht verzichten oder verschiedene Risiko-Management-Tools anbieten, lässt sich die Gefahr minimieren.
Ist sich der Händler aller Risiken bewusst und hat zudem bereits Erfahrung an Finanzmärkten, steht dem CFD-Trading nichts mehr im Wege. Da jedes Unternehmen verschiedene Schwerpunkte setzt und nicht für alle Kunden gleichermaßen geeignet ist, sollten die individuellen Anliegen und Ziele vor dem CFD-Handel genau durchdacht werden.

Nachschusspflicht

Die Verpflichtung eines Anlegers, zusätzliches Kapital einzuzahlen, wenn der Depotwert unter die Inanspruchnahme des Kredites fällt 
Die Nachschusspflicht wird in zwei Kategorien unterteilt: 

Beschränkt (bis zur Haftungssumme) 
Hierbei wird ein nachzuzahlender Höchstbetrag ermittelt, welcher sich jedoch nicht nach der Höhe der Geschäftsanteile richtet.

Unbeschränkt 
Der Gesellschafter kann sich aufgrund des Abandonrechts entziehen.

Schnelles Reagieren dank Alarm-Indikatoren

Im Vergleich zu anderen Finanzgeschäften findet der Handel mit Differenzkontrakten nicht an der Börse statt, sondern ausschließlich über CFD-Broker, welche auch die CFD-Kurse festlegen. Der Handel erfolgt meist sehr kurzfristig, da eine eröffnete Position oft innerhalb weniger Stunden wieder geschlossen wird. Gute CFD-Broker bieten hierfür Alarm-Indikatoren an, durch die der Händler automatisch informiert wird, wenn eine bestimmte Position eintritt.
Im außerbörslichen Handel mit Differenzkontrakten können gestellte Kurse von denen der Referenzbörse abweichen, was wiederum das Potential birgt, Aufträge zu einem wesentlich günstigeren Kurs auszulösen, um dadurch mit einer erhöhten Gewinnspanne ein Gegengeschäft einzugehen.

Abgrenzung zu anderen Finanzinstrumenten

CFDs Optionsscheine, Futures und Hebelzertifikate
Wert hängt nicht von der Restlaufzeit und der Votalität ab – Kursänderungen des Basiswertes beeinflussen den Wert des Differenzkontraktes

 

Unregulierte Derivate werden nur über sogenannte Black Pools oder OTC gehandelt, nicht an Börsen – die Gegenpartei bestimmt die Kurse für den Kunden, nicht Angebot und Nachfrage
Restlaufzeit und Votalität des Basiswertes bestimmen den Wert

 

Hebelzertifikate: Anstatt eine Margin zu hinterlegen, muss vom Anleger der aktuelle Wertpapierpreis bezahlt werden. Sie sichern sich durch ein Knock-out-Level ab, bei dem das Zertifikat wertlos wird – eine Nachschusspflicht besteht dagegen nicht

3. So vergleichen wir

Die fünf Bewertungskriterien

Aufgrund der steigenden Anzahl an CFD-Brokern ist es enorm wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen und frühzeitig abzuklären, inwiefern sich die jeweiligen Unternehmen und deren Handelsplattformen voneinander unterscheiden. Bevor sich der potentielle Kunde daher auf einen Anbieter festlegt, ist es in jedem Falle sinnvoll, sich die einzelnen Angebote anzuschauen und daraufhin individuell zu entscheiden. Speziell Anfänger, die keine oder nur wenig Erfahrung im CFD-Handel haben, sollten einige Kriterien bei der Auswahl des passenden Brokers beachten. Die Beantwortung folgender Fragen kann bei der Auswahl des CFD-Brokers hilfreich sein:

  • Wie hoch ist die Mindesteinlage?
  • Stehen genügend Basiswerte zur Verfügung?
  • Besteht eine sogenannte Nachschusspflicht?
  • Wie hoch ist der Maximal-Hebel?
  • Fallen Kommissionsgebühren an?

Bevor die Netzsieger-Testredakteure die verschiedenen Handelsplattformen unter die digitale Lupe genommen haben, legten sie zunächst fünf relevante Bewertungs- und Vergleichskriterien fest.  Anhand dieser Angaben untersuchten die Testexperten jeden einzelnen CFD-Anbieter. Die fünf Prüfpunkte lauten: Handelskonditionen, Funktionen, Sicherheit, Kontoführung & Gebühren sowie Support.
Jede Handelsplattform durchläuft nun in den Testberichten der Netzsieger-Redaktion die einzelnen Testkriterien. Pro Bewertungseinheit können maximal 5,00 Punkte erreicht werden – je näher das Endergebnis an der Obergrenze liegt, desto höher ist auch die jeweilige Qualität zu bewerten. Sämtliche Benotungspunkte sind gleich stark gewichtet, was auch Endverbrauchern mit unterschiedlichen Interessenschwerpunkten einen übersichtlichen und neutralen Vergleich ermöglicht. Am Ende eines jeden Testberichtes stellt ein kurzes und knappes Fazit die Kernthesen der vier Prüfpunkte zusammen und hebt die wichtigsten positiven wie auch negativen Aspekte eines jeden CFD-Brokers hervor. Zu den besten CFD-Brokern zählen unter anderem der Broker von ayondo, das Angebot von Comdirect sowie der S Broker der Sparkassen-Finanzgruppe .

Handelskonditionen

Einer der zentralen Aspekte im Handel mit CFD-Brokern ist die entsprechende Regulierung durch die Finanzaufsichtsbehörden. Die in Deutschland ansässigen Broker sind meist durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) reguliert. Derartige Behörden überwachen die Geschäfte der Broker und sorgen dafür, dass illegale Transaktionen keine Chance haben.
Eine große Rolle bezüglich der Handelskonditionen spielt auch die Höhe der Mindesteinzahlung. Viele Broker ermöglichen den Handel, ohne dass eine bestimmte Summe vorab eingezahlt werden muss. Wiederum andere Unternehmen koppeln im Gegenzug eine Depoteröffnung an die Hinterlegung mehrerer Tausend Euro. Der Handel mit Differenzkontrakten kann mit unterschiedlichen Basiswerten betrieben werden. Oftmals kann der Kunde zwischen Aktien, Rohstoffen, Devisen und verschiedenen Währungen wählen. Hier interessiert die Frage, ob den Kunden noch weitere Optionen zur Verfügung stehen oder sie sich gar mit einer stark eingegrenzten Auswahl begnügen müssen.
Auch die Hebel-Funktion spielt eine wesentliche Rolle, da diese im Idealfall über den prozentualen Gewinn entscheidet. Je nach Handelsplattform und Anbieter liegt der Hebel meist zwischen 50:1 und 400:1 – im Idealfall kann der Kunde sogar selbstständig über die Höhe des Hebels entscheiden.
Damit ein Händler die Kursverläufe nicht rund um die Uhr überwachen muss, sollten ihm verschiedene Order-Anweisungen zur Verfügung stehen. Jene Order-Anweisungen treffen nach vorgegebenen Parametern automatische Handelsentscheidungen und erleichtern somit den Handel ungemein. Folgende Order-Zusätze sollten das Grundrepertoire eines CFD-Brokers bilden:

  • Limit Order
  • Stop Loss Order
  • Take Profit Order
  • If Done Order
  • One Cancels Other

Funktionen

Unter dem Prüfpunkt „Funktionen“ wird gesondertes Augenmerk auf die Browser-Kompatibilität sowie die technischen Hintergründe der Handelsplattform gelegt.
Welche Handelsplattformen bieten die jeweiligen CFD-Broker ihren Kunden an? Muss hierfür zunächst eine Software heruntergeladen und installiert werden oder können Kunden jederzeit und von jedem Ort mithilfe einer browserbasierten Anwendung auf ihr Depot zugreifen?
Wie verhält es sich mit einer Umsetzung für mobile Endgeräte – ermöglicht eine Applikation auch den Zugriff von Smartphones und Tablets oder muss unterwegs auf den Handel mit Differenzkontrakten verzichtet werden?
Welche Funktionen bieten die Handelsplattformen? Können Kunden auch auf Real-Time-Kurse oder Real-Time-Nachrichten vertrauen oder müssen sie sich diese essenziellen Informationen auf einem anderen Wege besorgen? Dieser und vielen weiteren Fragestellungen widmet sich die Kategorie „Funktionen“.

Der Handel mit Differenzkontrakten verlangt von den Anlegern Fingerspitzengefühl und tiefgehende Marktkenntnisse ab.

Sicherheit

Das Thema Sicherheit darf beim CFD-Handel keinesfalls außer Acht gelassen werden. Gerade für Einsteiger empfehlen sich Broker, die über eine optionale Risikobegrenzung verfügen. Enorm vorteilhaft ist zudem die Möglichkeit, auf die Nachschusspflicht zu verzichten. Das heißt, dass über den Betrag der Stammeinlage hinaus kein Nachschuss geleistet werden muss. Gegebenenfalls kann diese nämlich ein sehr hohes finanzielles Risiko bedeuten. Viele CFD-Broker verfügen zudem über eine gute Einlagensicherung, bei der Kundendepots als segregierte Konten geführt werden. Je nach Unternehmen kann die Höhe der Einlagensicherung allerdings stark variieren. Während bei manchen Banken Kundengelder nur bis zu einem Vermögen von 50.000 Euro geschützt sind, sichern andere Anbieter ihren Kunden wiederum einen Schutz bis 100.000 Euro zu.

Kontoführung & Gebühren

Eine Grundvoraussetzung für den Handel mit Differenzkontrakten ist zunächst die Eröffnung eines Kontos und eines Depots bei einem der Anbieter. Können diese Konten online eröffnet oder muss hierfür eine Außenstelle des Anbieters aufgesucht werden? Können sich unentschlossene und unerfahrene Nutzer zunächst an einem kostenlosen Demokonto ausprobieren oder muss sofort echtes Geld in die Hand genommen werden?
An dieser Stelle sollte zudem auf eine transparente Preisbildung geachtet werden. Werden etwaige Kommissions- und Inaktivitätsgebühren offen und übersichtlich kommuniziert oder gibt es eventuell sogar einen Einzahlungsbonus? Auch die Verzinsung der Einlage spielt eine wichtige Rolle und sollte vor Kontoeröffnung berücksichtigt werden.

Der Bulle und der Bär

Markenzeichen der Deutschen Börsen 
Der Bulle (franz. Hausse) oder der Bullenmarkt steht für anhaltend steigende Kurse. 
Der Bär (franz. Baisse) oder der Bärenmarkt steht für anhaltend sinkende Kurse.

Support

Da der CFD-Handel einige finanzielle Risiken birgt, ist es ratsam auf eine umfassende Betreuung zu achten. Die meisten Anbieter sind per Telefon, E-Mail und teilweise sogar per Live-Chat erreichbar. Wie verhält es sich mit der Sprache des Kundendienstes? Können deutsche Anwender ihre Anliegen in ihrer Muttersprache kommunizieren oder müssen sie auf das Englische ausweichen?
Sind die Service-Kanäle rund um die Uhr besetzt, oder muss sich der Fragensteller an strikte Öffnungszeiten halten? Außerdem stehen dem Kunden oft kostenlose Web-Seminare zur Verfügung, die themenspezifisch Schwerpunkte des Handels mit CFD-Brokern analysieren. Zusätzlich geben regelmäßige Video-Tutorials einen Einblick in das aktuelle Börsengeschehen und informieren über Kursverläufe.

badgeFazit der Redaktion

Alle getesteten CFD-Broker durchlaufen jede dieser fünf Bewertungskategorien. Die ermittelten Einzelnoten werden am Ende in einer Gesamtnote zusammengefasst, aus der sich wiederum die Rangliste ergibt. Auf diese Weise wird versucht, nicht nur die signifikanten Vor- und Nachteile des jeweiligen CFD-Brokers zu erläutern, sondern auch potentiellen Kunden bei ihrer individuellen Entscheidung zur Seite zu stehen.

4. Von Börsen, Finanzgeschäften und Co.

Zahlreiche Sprichwörter und Floskeln widmen sich dem Geld und beschreiben dessen Auswirkungen auf die Menschheit. Fakt ist, dass das Geld aus den modernen Konsumgesellschaften schlicht nicht wegzudenken ist – nicht nur des reinen Lebensunterhalts wegen, sondern vor allem auch zum Erwerb und Erhalt von Luxus.
Eine schnelle und vermeintlich einfache Möglichkeit, das eigene Kapital schnell zu vermehren, ist der spekulative Handel an den Börsenplätzen dieser Welt. Doch was sind Börsen überhaupt?

Handelbare Güter
Wertpapiere (Aktien, Anleihen, …)
Devisen
Bestimmte Waren
Hiervon abgeleitete Rechte

Was ist eine Börse?

Allgemein wird unter einer Börse jeder organisierte Markt zusammengefasst, an dem vertretbare Sachen nach bestimmten Regeln gehandelt werden dürfen. Häufig wird der Handel mit Aktien mit einer Börse gleichgesetzt, wobei hier neben Aktien auch noch viele weitere Güter feilgeboten werden können.
Eine Börse dient somit vielmehr der zeitlichen und örtlichen Zusammenführung des Handels unterschiedlichster Güter unter einer streng beaufsichtigten Preisbildung. Das Wechselspiel aus Angebot und Nachfrage bestimmt schließlich auch die letztendlichen Kurse und den Preis der gehandelten Objekte. Während zunächst der traditionelle Parketthandel dominierte, also der unmittelbare Austausch zwischen zwei anwesenden Parteien, gewinnt die computerbasierte Komponente immer mehr an Zulauf.

Die unterschiedlichen Arten von Börsen
Bezeichnung Definition
Warenbörse Zunächst der Handel von Waren sowie importierter und heimischer landwirtschaftlicher Produkte – später auch speziellere Waren wie Edelmetalle oder Kaffee
Terminbörse Handel von Warentermingeschäften
Wertpapierbörse Handel mit Aktien und festverzinslichen Wertpapieren
Devisenbörse Handel von Fremdwährungen

In der Bundesrepublik Deutschland genießt die Frankfurter Börse das höchste Ansehen. Die Wertpapier-Terminbörse vereint zudem die elektronischen Handelsplattformen Xetra und Eurex auf sich. Darüber hinaus existieren jedoch auch noch sieben weitere Börsenplätze – darunter eine Devisenbörse, eine Wertpapierbörse sowie eine Warenterminbörse. Die sieben weiteren Regionalbörsen tragen folgende Bezeichnungen:

  • Börse Berlin
  • Börse Düsseldorf
  • Hamburger Börse
  • Börse Hannover
  • Börse München
  • Börse Stuttgart
  • Tradegate Exchange Berlin
  • European Energy Exchange Leipzig

Der außerbörsliche Handel

Der außerbörsliche Handel umfasst sämtliche Finanztransaktionen, die nicht über eine Börse abgewickelt werden. Oftmals wird dies auch unter den Bezeichnungen Freiverkehrs-, Direkt- oder OTC-Handel geführt, wobei die Abkürzung OTC für over the counter (dt. über den Tresen) steht. Die Finanzwelt untergliedert den außerbörslichen Handel in drei grundlegende Formen:

  • Außerbörslicher Handel mit börsennotierten Wertpapieren – hierauf wird vor allem dann zurückgegriffen, wenn die Geschäftspartner den Handel nicht publik machen möchten
  • Außerbörslicher Handel mit Finanzderivaten ohne standardisierte Spezifikationen
  • Außerbörslicher Handel mit Wertpapieren, die zum offiziellen Börsenhandel nicht zugelassen sind

Da Börsen ausschließlich standardisierte Produkte anbieten, die jedoch nicht immer den Absicherungswünschen der Anleger entsprechen, nimmt der außerbörsliche Handel eine immer zentralere Rolle ein. Mittlerweile ist auch der OTC-Handel für einige Produkte wichtiger geworden als der traditionelle Handel an einer Börse. Broker bieten Anlegern daher die Möglichkeit, Geschäfte direkt mit einem Makler durchzuführen – folgender Ablauf hat sich hierbei etabliert:

  • Anfrage über Preis – meist via Internet
  • Makler nennt den verbindlichen Kauf- und Verkaufspreis für die angegebene Menge
  • Anleger muss binnen weniger Sekunden entscheiden, ob er das Geschäft abschließen will
Vor- und Nachteile des außerbörslichen Handels
  • Einsparen von Börsengebühren
  • Möglichkeit, das gehandelte Produkt mit individuellen Modifikationen auszustatten
  • Direkter, schneller Handel zwischen zwei Handelspartnern
  • Geld-Brief-Spanne bietet attraktive Margen
  • Hohe Flexibilität begünstigt schnelle Produktinnovation
  • Geringere Kontrolle und Aufsicht
  • Theoretisch fehlende Referenzmärkte
  • Kontrahentenrisiko
  • Nur teilweise Angabemöglichkeiten von Limit-Orders
  • Keine Möglichkeit auf Einsichtnahme in ein Orderbuch, daher wohl auch geringere Markttransparenz
 

Die staatliche Überwachung von Börsen

Anders als bei dem OTC-Handel wird börslicher Handel börsenaufsichtsrechtlich durch staatliche Aufsichtsämter wie beispielsweise die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie durch interne Handelsüberwachungsstellen kontrolliert – die Gründe hierfür sind:

  • Markttransparenz für Wertpapiere
  • Steigerung der Effizienz und Marktliquidität
  • Verringerung der Transaktionskosten
  • Schutz vor Manipulation
 
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin

Die BaFin ist eine rechtsfähige Bundesanstalt, die ihren Sitz in Frankfurt am Main und in Bonn hat. Sie untersteht der Rechts- und Fachaufsicht des Bundesministeriums für Finanzen. Weiterhin beaufsichtigt und kontrolliert die BaFin als Finanzmarktaufsichtsbehörde im Rahmen der Finanzaufsicht alle Bereiche des Finanzwesens in der Bundesrepublik Deutschland.

Aufgaben:

  • Aufsicht über Banken, Versicherungen und den Handel mit Wertpapieren in Deutschland:
  • Sicherstellung der Funktionsfähigkeit, Integrität und Stabilität des deutschen Finanzsystems
  • Verantwortung gegenüber Anbietern und Konsumenten


Aufgaben auf der Angebotsseite:

  • Solvenz von Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistungsinstituten gewährleisten
  • Für Anleger, Bankkunden und Versicherte sichert die BaFin das Vertrauen in die Finanzmärkte und die darin agierenden Gesellschaften
 

Daytrading

Spekulationsobjekte
Aktien
Devisen
Futures
Derivate

Risiken bei der Geschäftsabwicklung innerhalb eines Tages entsprechen denjenigen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, wobei die Wertschwankungen für gewöhnlich geringer ausfallen als bei einem längeren Beobachtungszeitraum. Der kurzfristige spekulative Handel mit Wertpapieren wird auch als Daytrading bezeichnet. Hierbei werden sämtliche Positionen innerhalb des gleichen Handelstages geöffnet und auch wieder geschlossen. Ein derartiges Handelsverhalten zielt darauf ab, bereits von minimalen Kursschwankungen zu profitieren.
Die Ursprünge des Daytradings fallen auf das Jahr 1971 an der New Yorker NASDAQ-Börse und sind eng mit dem computerisierten Börsenhandel verknüpft. Ein Kleinordersystem förderte 1985 abermals die Möglichkeiten des Daytradings.
Trotz enormer Gewinnaussichten bei minimalen Kursschwankungen ist auch das Daytrading keinesfalls frei von Risiken:

  • Um die Profitabilität hochzuhalten, werden die Positionen oftmals gehebelt, wodurch auch im Umkehrschluss die Höhe eines theoretischen Verlustes zunimmt.
  • Der allesentscheidende Faktor beim kurzfristigen Handel ist die Reaktionszeit – hiervon ist sowohl die menschliche als auch die technische Reaktionszeit betroffen.
Die Handelszeiten bedeutender Börsen
An jeder Börse wird zwischen Parketthandel und Computerhandel unterschieden
Frankfurt 08:00 bis 20:00 Uhr
Stuttgart 08:00 bis 22:00 Uhr
Xetra 09:00 bis 17:30 Uhr
NASDAQ (elektronische Börse in den USA) 09:30 bis 16:00 Uhr (Ortszeit)
15:30 bis 22:00 Uhr (deutsche Zeit)
Tokioter Börse 09:00 bis 11:30 Uhr und 12:30 bis 15:00 Uhr (Ortszeit)
01:00 bis 03:30 Uhr und 04:30 bis 07:00 Uhr (deutsche Zeit)

5. Kleines Wörterbuch des Wertpapierhandels

Der Handel mit Differenzkontrakten setzt die Kenntnis wesentlicher Fachbegriffe voraus, ohne die ein sicherer Umgang mit den Brokern kaum möglich ist. Einige Anbieter verfügen daher über verschiedene Tests, mit denen ein Händler sein Wissen überprüfen kann. Bei Unsicherheit stehen den Nutzern zudem auch Finanzberater, die weiterhelfen können, zur Seite.

Die Netzsieger-Redaktion hat außerdem ein themenspezifisches Glossar zusammengestellt, welches die zentralen Begriffe des CFD-Handels erklärt:

Basiswert

Der Basiswert, auch Bezugswert genannt, ist der Vertragsgegenstand eines Termin-, Terminkontrakt- beziehungsweise Optionsgeschäfts oder eines anderen Derivats. Waren und Finanzwerte aller Art (wie beispielsweise Aktien, Rohstoffe, Währungen oder Zinsprodukte) können Basiswerte für Derivatgeschäfte sein. Sie stellen somit die Grundlage für die Erfüllung und Bewertung eines Vertrages dar.

Long und Short

In der Finanzwelt Bezeichnungen für Käufer- und Verkäuferposition, wobei „Long der Käuferposition und „Shortder Verkäuferposition entspricht.
Allgemein bezeichnet Long diejenige Position, bei welcher der Anleger von einer Wertsteigerung des Finanzinstrumentes profitiert. Besitzer einer Short-Position spekulieren dagegen auf den fallenden Wert. Das Neutralisieren einer offenen Position wird dagegen als Glattstellung bezeichnet.

Das folgende Video von Aktien mit Kopf thematisiert das Phänomen der Differenzkontrakte und geht hierbei auf die Long- und Short-Positionen ein:

Leverage-Effekt

Die Hebelwirkung beschreibt das Phänomen, wonach bereits kleine Veränderungen einer Variablen zu großen Ausschlägen führen können. Neben hohen Gewinnen besteht jedoch auch immer das Risiko, den Verschuldungsgrad enorm zu erhöhen. Im Zusammenhang mit Derivaten können hier mit geringen Mitteln verhältnismäßig große Positionen im Basiswert eingegangen werden.
Die prozentuale Veränderung der Gewinne und Verluste auf ein Derivat ist größer als die entsprechende Veränderung des jeweiligen Basiswertes.

Margin

Sicherheitsleistung, die beim jeweiligen Broker hinterlegt werden muss.

Margin Call

Aufforderung zur Aufstockung der hinterlegten Sicherheitssumme.

Nachschusspflicht

Die Pflicht, über den Betrag einer Stammeinlage hinaus noch einen Nachschuss zu leisten.

Order

Eine Wertpapierorder ist der Auftrag zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Menge von Anteilsscheinen an einer Aktiengesellschaft oder einem ähnlichen Finanzinstrument. Der Antrag zum Kauf oder Verkauf kann dem Geldinstitut oder Broker dabei persönlich, schriftlich oder fernmündlich angetragen werden.

Orderdesk

Die telefonische Annahmestelle eines Brokers von Kauf-, Verkauf- und Änderungsaufträgen. Anders als bei einer Eingabe über eine elektronische Handelsplattform muss hier der Auftrag mündlich abgegeben werden.

Slippage

Die Differenz zwischen den veranschlagten und den tatsächlichen Kosten bei dem Handel mit Wertpapieren. Häufig entsteht Slippage durch mangelhafte Effizienz bei der Orderdurchführung durch den Broker oder geringe Votalität.

Spread

Spread bezeichnet die Differenz zwischen zwei einheitsgleichen Größen. Vor allem im Wertpapierhandel und in der Volkswirtschaftslehre findet der Spread eine besondere Anwendung – unterschieden wird hier zwischen kursbezogenem Spread und zinsbezogenen Spread:

  • Kursbezogene Spreads
    Sowohl im börslichen als auch im außerbörslichen Handel beschreibt dieser Begriff die Spanne zwischen Geldkurs (die Nachfrage des Marktes) und Briefkurs (das Angebot im Markt). Eine hohe Spanne ist ein Indikator für fehlende Liquidität auf einem Markt.
  • Zinsbezogene Spreads
    Vergleich zweier Zinssätze, die nach Laufzeit oder Kreditqualität unterschieden werden. Die Differenz zwischen langfristigen und kurzfristigen Zinsen wird als Steigung der Zinsstruktur bezeichnet.

Votalität

Die Schwankung von Zeitreihen – in der Finanzmathematik beschreibt die Votalität das Maß für die Schwankung von Finanzmarktparametern wie Aktienkursen und Zinsen. Wird häufig als Risikomaß herangezogen.

Misstrade

Das fehlerhafte Geschäft mit Wertpapieren im börslichen und außerbörslichen Wertpapierhandel – häufig auch mit einem Verlustgeschäft gleichgesetzt.
Die Regeln für einen Misstrade an der Frankfurter Börse lauten:

  • Fehler im technischen System der Börse
  • Irrtum bei der Eingabe des Limits eines Auftrages, wodurch der Preis nicht marktgerecht ist
  • Bei einem offensichtlich nicht marktgerechten Preis
  • Wenn bei Nichtaufhebung des Geschäfts ein Schaden von mindestens eintausend Euro entstünde

Total Rate of Return Swap (TRS)

Ein Kreditderivat, bei dem die Erträge und Wertschwankungen des zugrundeliegenden Basiswertes gegen fest vereinbarte Zinszahlungen getauscht werden. Im Laufe eines TRS transferiert ein Vertragspartner – der Sicherungsnehmer – das gesamte Risiko des Basiswertes auf den zweiten Vertragspartner – den Sicherungsgeber. Durch einen Total Rate of Return Swap tragen beide Parteien ein gewisses Risiko: Bei einer Kurssteigerung des Basiswertes muss der Sicherungsnehmer diese dem Sicherungsgeber begleichen – andererseits erleidet der Sicherungsgeber Verluste aus dem TRS, sobald der Basiswert Kursverluste aufweist.

Market-Maker

Der Marktpfleger oder Marktmacher, der die Handelbarkeit von Wertpapieren durch beständiges Stellen von Geld- und Briefkursen sichert und zwischenzeitliche Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage in weniger liquiden Werten ausgleicht. Zur Sicherstellung der Liquidität veröffentlicht der Market-Maker verbindliche Geld- und Briefkurse börsennotierter Handelsgegenstände

Arten von Market Making

  • Bei einer permanenten Quotierung stellt der Market-Maker dauerhafte Kauf- und Verkaufsaufträge auf einen Wert in das Handelssystem ein
  • Bei der erweiterten Quotierung werden von der jeweiligen Börse vorgegebene Mindestkriterien erfüllt, um entsprechende Rückvergütungen oder Vergünstigungen zu erhalten
  • Bei der Quotierung auf Anfrage stellt der Market-Maker einen Preis auf spezielle Anfrage eines Marktteilnehmers zur Verfügung

Derivat

Der Begriff Derivat lässt sich von dem lateinischen Wort derivare herleiten und bedeutet etwa ab- oder wegleiten.
Hierunter ist ein gegenseitiger Vertrag zu sehen, der seinen wirtschaftlichen Wert vom beizulegenden Zeitwert einer marktbezogenen Referenzgröße ableitet. Derivative Finanzinstrumente können sowohl börslich als auch außerbörslich gehandelt werden. Hierbei muss der zugrundeliegende Basiswert selbst nicht erworben oder veräußert werden – allgemein dienen Derivate dazu, Risiken zu transferieren. Sie bieten dabei ein Höchstmaß an vertraglicher Gestaltungsfreiheit.

Arten von Derivaten
Festgeschäft Der Verkäufer verspricht bei Vertragsabschluss, den Basiswert zum Fälligkeitszeitpunkt zu liefern oder einen Barausgleich in Höhe des dann aktuellen Marktpreises des Basiswertes zu liefern – im Gegenzug verpflichtet sich der Käufer dazu, eine fixe Zahlung zu leisten. Sollte nun während der Laufzeit der Basiswert steigen, ist das Geschäft folglich für den Käufer vorteilhaft, bei einem fallenden Marktpreis liegen die Vorteile dagegen auf der Seite des Verkäufers.
Swapgeschäft Eine Serie hintereinander geschalteter Festgeschäfte.
Optionsgeschäft Gibt einem Käufer das Recht an die Hand, zum Fälligkeitszeitpunkt oder während eines definierten Zeitraums vor der Fälligkeit eine bestimmte Menge des Basiswertes zu einem fixen Preis zu kaufen oder zu verkaufen – die Gewährleistung einer solchen Option wird dem Verkäufer bei Vertragsabschluss entsprechend vergütet.

Fachtermini des CFD-Handels

Die Ausführung einer Order setzt sich aus vielen unterschiedlichen Bestimmungen und Parametern zusammen – folgende Begrifflichkeiten begleiten eine jede Order:

  • Anzahl und Art des zu ordnenden Marktgegenstandes – Name, Symbol, Werkpapier-Kenn-Nummer (WKN) oder International Securities Identification Number (ISIN)
  • Orderaktion: Kauf oder Verkauf
  • Orderzusatz: Limit, Market oder Stopp-Limit
  • Orderlaufzeit
  • Börsenplatz

Die unterschiedlichen Ausführungsarten

  • Market Order (best price order)
    Eine solche Order wird zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt. Während im Falle einer Kauf-Order das niedrigste Verkaufsangebot von entscheidender Relevanz ist, richtet sich die Verkaufs-Order dagegen nach dem höchsten Verkaufsangebot. Da natürlich der jeweilige Ausführungskurs bei der Erteilung des Auftrages noch nicht feststeht, ist auch der letztendliche Gesamtbetrag nicht vorhersehbar.
     
  • Limit Order
    Die Order wird zu einem Kurs ausgeführt, der gleich oder günstiger als ein angegebenes Limit ist – bei einer Kauf-Order muss der Kurs auf dem Limit oder darunter notieren, bei der Verkauf-Order dagegen auf dem Limit oder darüber. Im Gegensatz zu unlimitierten Orders ist durch die Angabe eines Limits der maximale Betrag für die gesamte Order bekannt und kann auch nicht überschritten werden.
    Die Order wird also zu einem vorgegebenen Preis oder besser – aus Sicht des Anlegers – ausgeführt. Wird während der Laufzeit einer Order der angegebene Preis jedoch nicht erreicht, so wird die Order automatisch aus dem System gelöscht.
     
  • Pegged Order
    Programmierte Kaufaufträge, deren Angebotspreis sich automatisch in einem festgelegten Abstand zu dem entsprechenden Basiswert bewegt – folgende Aufträge sind zu unterscheiden:
    • Pegged to Market
      Orderpreis orientiert sich am aktuell besten Marktpreis
    • Pegged to Primary
      Orderpreis ist in einem festgelegten Abstand stets besser als der jeweils aktuelle beste Marktpreis
    • Pegged to Stock
      Orderpreis orientiert sich an dem aktuellen Marktpreis der unterliegenden Aktie

Zusätze

Weiterhin können Anleger mithilfe von Orderzusätzen eine Wertpapierorder spezifizieren oder gar bestimmte Bedingungen stellen, unter denen eine Order ausgeführt werden soll – neben limitierten und unlimitierten Aufträgen kann hiermit auch die Gültigkeitsdauer oder der Ausführungszeitpunkt definiert werden.

Stopp-Zusatz

Dieser Zusatz bewirkt, dass eine Order solange ruht, bis ein bestimmter Kurs – der Stopp-Kurserreicht wird. Im Regelfall wird die Order beim Erreichen des Stopp-Kurses in eine andere Order umgewandelt

Trailing-Zusatz

Der Ausführungskurs einer Order überschreitet zu keinem Zeitpunkt einen bestimmten Abstand zum aktuellen Kurs – der Kurs wird dementsprechend nachgezogen. Der relevante Abstand kann relativ oder absolut angegeben werden.

Neben diesen eindeutigen Begrifflichkeiten sind vor allem folgende Abkürzungen für viele Trader unverständlich – die Netzsieger-Redaktion bringt Licht ins Dunkel.

Abkürzung Begriff Bedeutung
GFD Good for day Die Order gilt nur für den jeweiligen Handelstag – spätestens zu Börsenschluss wird die Order gelöscht
GTD Good till date Die Order gilt bis zu einem bestimmten Datum in der Zukunft
GTC Good till cancelled Order gilt, bis der Auftrag widerrufen wird – die maximale Gültigkeitsdauer liegt hier jedoch bei 90 Tagen
Ultimo   Order gilt bis zum Ende des laufenden Monats
MOO Market on open Eine unlimitierte und priorisierte Order, die direkt am Anfang des Handelstages ausgeführt werden soll – muss daher auch vor Marktöffnung aufgegeben werden.
MOC Market on close Eine unlimitierte und priorisierte Order, die am Ende eines Handelstages ausgeführt werden soll – muss daher auch vor der Schließung des Marktes aufgegeben werden.
AON All or nothing Vermeidet die Teilausführungen von Aufträgen, da entweder die komplette Stückzahl oder überhaupt nichts ausgeführt wird. Hat nur eine sehr geringe Priorität.
IOC Immediate or cancel Auftrag wird umgehend vollständig oder zumindest teilweise ausgeführt
FOK Fill or kill Eine Kombination aus AON- und IOC-Auftrag – sollte die gesamte geforderte Menge zum Limit-Preis nicht sofort ausgeführt werden können, wird der Auftrag gelöscht
OCO One cancels the other Kombination aus Stopp-Loss und Verkaufslimit – wird das gesetzte Limit oder der Stopp-Kurs erreicht, wird der Auftrag ausgeführt und der jeweils andere Auftrag gelöscht
TS Trailing Stopp Order, bei der das Stopp-Limit automatisch nachgezogen wird
BOC Book or cancel Eine Order wird nur dann platziert, wenn diese nicht sofort ausgeführt werden kann – dient generell dazu, Liquidität in den Orderbüchern aufzubauen

Kombinationen

Je nach Handelsplatz können unterschiedliche Zusätze auch miteinander kombiniert werden – im Folgenden sollen die bekanntesten Kombinationen kurz vorgestellt werden.

Stopp-Loss

Eine unlimitierte Verkauf-Order, die aktiviert wird, sobald der Kurs unter eine angegebene Schwelle fällt – da es sich hierbei um eine unlimitierte Order handelt, kann der Ausführungskurs auch unter dem Stopp-Kurs liegen

Stopp-Buy-Limit

Ein Kauf-Auftrag, der zum Zeitpunkt des Überschreitens des Stopp-Kurses zu einem limitierten Kaufauftrag umgewandelt wird.

6. Die Top 10 CFD-Broker

1. ayondo

Ayondo

ayondo

Bewertung
4.84/5
Platzierung

1. in CFD-Broker

Ayondo hat sich zum Ziel gesetzt, den Kunden den CFD-Handel wesentlich zu erleichtern. Daher wurde die CFD-Handelstplattform bedienerfreundlich und selbsterklärend gestaltet. Nach den Wünschen des Kunden ist die Plattform individualisierbar. Die Ausführung der Trades wird genau und schnell durchgeführt. Die Handelsplattform von Ayondo wurde auch für Smartphones und Tablets optimiert, sodass mobiles Trading problemlos möglich ist.

Merkmale der CFD-Handelsplattform

Die Plattform von Ayondo, die mit HTML5 Technologie programmiert, besitzt SVG basierte Charts und Javascript. Bei Ayondo Markets bestimmen die Kunden den Hebel. Zusätzlich können diese auch die Margin selbstständig festlegen, die für einen bestimmten Trade benutzt werden soll. Nach der Höhe des Hebels und der Margin werden die Finanzierungskosten berechnet. Die Kunden können entscheiden, ob Sie mit einem Hebel handeln möchten oder nur einen Teilbetrag von einer bestimmten Position verwenden möchten – folglich kann auch mit 100 Prozent Margin und ohne Hebel handeln werden. Auf diese Weise werden Finanzierungskosten gespart. Je nach individueller Risikobereitschaft und finanziellen Zielen bestimmen die Kunden die bevorzugten Hebel. Mit einem kleinen Schieberegler besteht die Möglichkeit, den Hebel im Orderticket einzustellen.

Trades als Nominalbetrag

Die Ayondo Plattform bietet die Option, die verschiedenen Trades als Nominalbetrag anzugeben. Gemeinsam mit der Stückanzahl kann der Betrag angeben werden, der im Basiswert bewegt werden soll. Traden mit Nominalbetrag gestaltet den Überblick über die Gesamtexposure einfacher. So wird man vor risikoreichen Positionen geschützt. Traden mit Nominalbetrag erlaubt zudem ein einfaches Adjustieren der verschiedenen Positionen. Durch vereinfachtes Umrechnen behalten Kunden somit die Kontrolle über das Handelskonto.

Kosten

Für Intraday-Positionen gibt es keine Finanzierungskosten. Die Trading-Spreads, die Rollover-Kosten und die Finanzierungskosten für verschiedene Positionen werden sehr gering gehalten. 100 Prozent der Nettodividenden werden an die Kunden werden. Bei UK Aktien sind es 100 Prozent der Bruttodividende und 85 Prozent für US Aktien.

Mobiles Trading

Ayondo bietet auch mobiles Trading an. Zu diesem Zweck wird eine Android-App, eine iPhone-App oder eine Tablet-optimierte Version angeboten.

Pro / Wegfall der Nachschusspflicht, mehr als 1.200 Basiswerte.

Kontra / Keine Vor-Ort-Beratung, keine Angabe zu einem Indikatoren-Alarm.

Fazit / Bei ayondo überzeugt vor allem die Anzahl an Handel-Basiswerten. Leider lassen sich teilweise keine Angaben zu den einzelnen Funktionen finden.

2. comdirect Bank AG

comdirect

comdirect Bank AG

Bewertung
4.83/5
Platzierung

2. in CFD-Broker

Comdirect Bank AG bietet eine zuverlässige, innovative Handelsplattform, deren Seriosität durch den deutschen Market Maker Commerzbank garantiert wird. Neben fairer Konditionen und enger Spreads profitieren Kunden von der optimierten Transparenz des CFD-Brokers. Eine Portierung der Handelsplattform als App für Android- sowie iOS-Geräte sorgt für zusätzliche Flexibilität beim Trading.

Merkmale des CFD-Kontos bei comdirect Bank AG

Das CFD-Konto der Commerzbank kann online sowohl mit als auch ohne Risikobegrenzung eröffnet werden. Kunden der comdirect Bank nutzen eine spezielle TAN oder Pin-Codes, um ihre Daten und Transaktionen vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu verschlüsseln. Nach erfolgreicher Kontoeröffnung kann das Geld unproblematisch auf das CFD-Konto transferiert werden – über die professionelle Handelsplattform kann schließlich auf die unterschiedlichen Angebote und Funktionen der comdirect Bank AG zugegriffen werden.
Dank eines modernen Panel-Designs kann das individuelle Wunsch-Layout schnell und unkompliziert konfiguriert werden. Für eine bessere Übersicht der Basiswerte, Kursentwicklungen und dergleichen können beispielsweise Watchlisten oder Charts außerhalb der Plattform platziert werden. Die Möglichkeit der direkten Orderaufgabe aus der Watchlist heraus, erlaubt zudem effizienteres Handeln. Auch die professionelle Analyse ist mithilfe der individuellen Konfiguration von Vorlagen und Charts problemlos möglich. Ein persönliches Archiv bietet die Möglichkeit, Charts in der neuen Chartgalerie zu speichern. Die Existenz einer speziellen comdirect CFD-App erlaubt zudem die Nutzung der mobilen CFD-Handelsplattform von unterstützten Smartphones aus.

Service-Leistungen

Das CFD-Konto der comdirect Bank bietet verschiedene Service-Leistungen. Kunden profitieren unter anderem von einem 24-Stunden-Kundenservice. Weiterhin bietet das Portal zahlreiche Videos, umfangreiche Tools sowie mannigfaltige Informationen rund um das Thema CFDs.
Mit einem kostenlosen Demokonto bietet die comdirect Bank AG zudem die Option, den CFD-Handel über diese Plattform für eine Dauer von 30 Tagen unverbindlich zu testen. Der Demo-Account wird ebenfalls über die comdirect-Zugangsdaten oder eine Online-Registrierung durchgeführt. Bei verschiedenen Fragen zum CFD-Handel steht ein persönliches CFD-Betreuungsteam zur Verfügung.

Zur Nutzung der CFD-Handelsplattform ist keine Mindesteinzahlung erforderlich. Die Abwicklung der Käufe und Verkäufe sowie die Nutzung des Traders sind kostenlos. Selbst für die Bereitstellung eines Verrechnungskontos, der optionalen Einrichtung einer Risikobegrenzung sowie der Erteilung limitierter Aufträge verzichtet die comdirect Bank AG auf zusätzliche Gebühren.

Pro / Optionale Risikobegrenzung, zweistufige Einlagensicherung, viele Basiswerte, keine Mindesteinlage.

Kontra / Fehlende Angaben zu Inaktivitätsgebühren, kein 24-Stunden-Telefon-Orderdesk.

Fazit / Der CFD-Broker von Comdirect besticht durch sein vielfältiges Leistungsangebot sowie durch die große Anzahl an Funktionen. Besonders der Umfang der Basiswerte überzeugt.

3. S Broker

S Broker

S Broker

Bewertung
4.81/5
Platzierung

3. in CFD-Broker

Die Handelsplattform der Sparkasse trägt die Bezeichnung S Broker – wer also bereits ein Depot bei der Sparkasse besitzt, kann auch die CFD-Handelsplattform S Broker benutzen. Es werden also keine zusätzlichen Zugangsdaten benötigt.
Beim S Broker wird der CFD-Handel mit anderen Anlagegeschäften steuerlich verrechnet. Alle Buchungen von Börsenhandel und CFDs werden dementsprechend über den gleichen Steuertopf abgewickelt. Das CFD-Handelskonto verfügt über keine Nachschusspflicht – somit kann maximal das eingesetzte Kapital verloren gehen, eine Verschuldung ist daher nicht zu befürchten. Das Konto bietet eine Referenzpreisgarantie für EURO STOXX 50-Aktien und DAX 30-Aktien. Kunden profitieren von festen Spreads wie zum Beispiel bei EUR/USD 1,6 Pip und bei DAX (Spot) 2 Punkte. Dank einer HTML 5 Anwendung kann direkt aus dem jeweiligen Browser gehandelt werden. Als Market Marker wird Trade in Germany verwendet – für Seriosität und Zuverlässigkeit wird also garantiert.

Leistungen des CFD-Kontos von S Broker

Der Handel mit dem CFD-Konto von S Broker ist börsentäglich von 8.00 bis 22.00 Uhr möglich. Die Handelszeiten von Basiswerten richten sich nach den Handelszeiten an den maßgeblichen Referenzbörsen. Die Margins richten sich nach den Basiswerten der unterschiedlichen Differenzkontrakte. Bereits in der Instrumentenliste des S Brokers findet sich eine Übersicht aller handelbaren Rohstoff-, Index-, Währungs-, Aktien- und Zinsfuture- CFDs.
Um den CFD-Handel durchzuführen, werden keine zusätzlichen Kontogebühren verrechnet. Für die Einlagen auf dem CFD-Konto erhält der Kunde jedoch keine zusätzlichen Zinsen. Um ein Handelskonto bei dem S Broker zu eröffnen, wird sowohl ein Verrechnungskonto als auch ein Wertpapierdepot benötigt – immerhin werden beide kostenlos angeboten. Dies ist allerdings an eine Bedingung geknüpft: Mindestens eine Wertpapiertransaktion muss im Quartal verzeichnet werden oder sich ein Vermögen von 10.000 Euro auf dem Bezugskonto befinden.
Aufträge können beim S Broker ausschließlich über die web-basierte Internetplattform aufgegeben werden – falls technische Ausfälle oder andere Ursachen den Zugriff auf das CFD-Handelskonto verhindern, besteht immerhin die Option, vorhandene Positionen auch telefonisch glattzustellen.

Pro / Diverse Depottypen; umfangreiches Informationsmaterial; unterschiedliche Order-Varianten.

Kontra / 9,95 Euro für Telefon-Handel; Wertpapierdepot nur unter bestimmten Bedingungen kostenlos.

Fazit / Der S Broker verfügt über sämtliche relevanten Funktionen – spezielle Features sind dagegen Fehlanzeige.

4. CMC-Markets

CMC-Markets

Bewertung
4.80/5
Platzierung

4. in CFD-Broker

Von jahrelanger Erfahrung profitieren

CMC Markets bietet seinen Kunden bereits seit 25 Jahren Zugang zu den CFD- Märkten und hat hierfür auch schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Die innovative Next Generation Handelsplattform zeichnet sich durch ihre Transparenz und Zuverlässigkeit aus.
Der Kundenservice von CMS Market ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr per E-Mail, Hotline oder über die Live-Hilfe-Funktion der Internet-Plattform erreichbar. Die Grundlage für die Hardware und Infrastruktur zur Unterstützung der CFD-Handelsplattform bilden zahlreiche Investitionen. Die Backend-Systeme von CMS Markets können pro Sekunde mehr als eine Million Kurse verarbeiten. Auch während turbulenter Marktperioden liefert die Handelsplattform einen zuverlässigen Service. Bevor der erste Auftrag platziert wird, kann ein Überblick über die diversen Gebühren eingesehen werden. Auf der Web-Seite des Anbieters finden sich in dem Preis-Leistungsverzeichnis die Angaben zu Gebühren und Kosten.

Spreads und Haltekosten bei CMC Markets

Auf der CFD-Handelsplattform wird der Spread, der die Differenz zwischen dem aktuellen Verkaufs- und Kaufkurs darstellt, als Punktwert angezeigt. Falls Positionen nach 17.00 Uhr der Zeit in New York gehalten werden, fallen Haltekosten an. Diese Kosten berechnen sich aus dem Halten des Basiswertes. Abhängig von den Referenzzinssätzen und den Marktgegebenheiten können die Haltekosten dementsprechend negativ oder positiv ausfallen. Falls für ein Produkt in der Landeswährung keine Kurse vorhanden sind, verwendet CMC Markets einen aktuellen Währungsumrechnungskurs.

Leistungen von CMC Markets

Hat sich der Kunde dazu entschieden, eine Position über CMC Markets zu eröffnen, ist ein Konto mit einem entsprechenden Geldbetrag notwendig. Diese sogenannte Margin stellt allerdings nur einen Anteil des tatsächlichen Positionswertes dar. Indem Hebel verwendet werden können weitaus höhere Werte bewegt werden im Vergleich zur hinterlegten Summe.
Auf der Plattform von CMC-Market können die verwendbaren Margins berechnet werden. Unabhängig von den verfügbaren Einlagen verlängert sich das Kursdaten-Abonnement beim Vorhandensein von Aufträgen oder Positionen. Daher ist es bei einem CFD-Konto bei CMC-Market erforderlich, dass immer ein ausreichendes Guthaben zur Deckung der Gebühren zur Verfügung steht. Bei CMC-Market ist GSLO, sogenannter garantierter Stop-Loss, für die meisten Produkte verfügbar – dies funktioniert wie ein gewöhnlicher Stopp-Loss Auftrag. Wer auf GSLO zurückgreifen möchte, muss mit einer GSLO-Prämie, einer bestimmten Prämiengebühr rechnen. Wird auf der CMS Market Plattform ein hohes Handelsvolumen erreicht, erhält der Kunde eine zusätzliche Gutschrift auf das Handelskonto als monatliche Rückvergütung.

Pro / Mobile-Trading, Realtime-Kurse, mehr als 10.000 Basiswerte.

Kontra / Keine optionale Risikobegrenzung.

Fazit / Der CFD-Broker überzeugt vor allem durch die große Anzahl der Handel-Basiswerte. Zudem lassen sich die Kurse auch von mobilen Endgeräten aus verfolgen.

5. CapTrader

Cap Trader

CapTrader

Bewertung
4.79/5
Platzierung

5. in CFD-Broker

CapTrader wurde von Heyder-Krüger & Kollegen als Vermögensberatung gegründet und ist seit 1997 aktiv. Dieser Broker, der durch BaFin reguliert wird, bietet den CFD-Handel auf unterschiedliche Weise an. Auf mehr als achtzig verschiedenen Handelsplätzen und Börsen kann mehr als eine Million Wertpapiere verhandelt werden. Neben Börsen aus Europa sind auch Börsen aus USA und Asien inkludiert. Für alle Handelsoptionen gelten verschiedene Konditionen. Daher ist ein schneller Überblick in den meisten Fällen nicht möglich. CapTrader unterstützt weiterhin verschiedene soziale Projekte wie die AiDS-Stiftung oder eine Brustkrebshilfe.

Informationen zu Kosten

Bei CapTrader ist die Kontoführung komplett kostenfrei. Auch für telefonische Orderplatzierungen werden keine zusätzlichen Gebühren verrechnet. Die verschiedenen Handelstools sowie die mobile App können ebenfalls ohne zusätzlichen Kosten genutzt werden. Die Mindesteinlage beträgt bei CapTrader 4000 Euro oder der entsprechende Gegenwert in anderen Währungen. Einzahlungen sind kostenlos. Für die erste Auszahlung in einem Monat werden auch keine Gebühren erhoben. Für alle weiteren Auszahlungen wird jeweils eine Gebühr von acht Euro erhoben. SEPA-Auszahlungen kosten dagegen einen Euro. Die anfallenden Kosten für Ordergebühren für CFDs beginnen bei 0,10 Prozent, mindestens liegen sie aber bei 4 Euro. Beim Xetra -Handel werden maximal 99 Euro verrechnet. Wird an der Frankfurter Börse gehandelt, betragen die Kosten maximal 29 Euro. Je Order muss dagegen beim Handel an den US-Börsen mit einem Cent als Gebühr gerechnet werden. Weitere Handelskonditionen befinden sich auf der Web-Seite von CapTrader.

Einlagensicherung bei CapTrader

Als Broker in Deutschland untersteht Cap Trader der BaFin-Aussicht. Von dieser Behörde besitzt er eine Genehmigung. Allerdings werden die Konten in den USA verwaltet. Für die Kundenkonten ist Interactive Brokers LLC zuständig. Bis zu einem Wert von 30 Millionen Dollar ist die Einlagensicherung gültig. Diese Sicherung gilt nicht für Single Stock Futures und Futures Optionen. Im Rahmen von SIPC Excess Policy profitieren Anleger zudem von einer weiteren Absicherung von bis zu 30 Millionen Dollar.

Konditionen

Für den Handel in Futures, Optionen, ETFs, Aktien, Optionsscheinen-Warrants, Wertpapieren und Derivaten bietet CapTrader einen direkten Zugang zu allen wichtigen Börsen und zwar weltweit. Die Webpräsenz bietet zudem einen Überblick über sämtliche Gebühren der unterschiedlichen Order-Arten inklusive der anfallenden Börsengebühren. Auf diese Weise bleiben die Trading-Kosten transparent – versteckte Kosten gibt es bei CapTrader daher nicht. Bei Fragen steht kompetenten Kundenservice zur Verfügung.

Pro / Kostenloses Wertpapierdepot und Verrechnungskonto; großer Weiterbildungsbereich mit Webinaren, Video-Archiv, Handbüchern.

Kontra / Konto und Depot ab einer Mindesteinlage von 4.000 Euro; ab der zweiten Auszahlung im Monat fallen Bearbeitungsgebühren an.

Fazit / Cap Trader bietet eine übersichtliche und intuitive Plattform, die Zugang zu zahlreichen Börsen bietet und sowohl bei Anfängern als auch bei fortgeschrittenen Tradern großen Anklang findet.

6. JFD Brokers

JFD

JFD Brokers

Bewertung
4.76/5
Platzierung

6. in CFD-Broker

JFD Brokers ist ein Online-Trader, der Privatinvestoren und Institutionen innovative Trading-Möglichkeiten, optimierte Marktreichweite sowie Liquidität bieten. Die Ausführungsgeschwindigkeiten sind sehr schnell und IT-Skalierbarkeit robust. Nach intensiver Forschung von 18 Monaten wurden von JFD Broker diverse Finanzinstitutionen ausgewählt.

Voraussetzungen bei JFD Brokers

Ab einer Mindesteinlage von 500 Euro bietet JFD Brokers den Handel von bis zu 9 Anlageklassen innerhalb einer einzigen CFD-Handelsplattform. Insgesamt stehen mehr als 800 Finanzinstrumente zur Verfügung. Kunden profitieren von einem einheitlich gestalteten institutionellen Pricing – Core Spreads sowie börsenechte Spreads – und einer einheitlich gestalteten STP/DMA Ausführungsart. JFD Brokers bietet niedrige Trading-Kosten, interbank- Core Spreads, ein 100 % DMA/STP Konto und hohe Liquidität.

Innovative Technologie

Die effiziente MT4Bridging-Technologie verbindet den MetaTrader mit dem Smart Order Routing und Aggregations-Systemen. Dank dieser innovativen Technologie besteht die Möglichkeit, bis zu 10000 Transaktionen pro Sekunde durchzuführen. In den führenden Datenzentren von New York (Equinix NY4) und von London (Equinix LD4) wird die IT-Infrastruktur von JFD Broker verwendet. Auf diese Weise werden die Server von JFD Broker mit allen wichtigen Börsen sowie Liquiditätsanbietern verbunden. Um Netzüberlastungen und Datenstaus zu vermeiden, vertraut das Unternehmen auf Glasfasern. JFD Brokers bietet seinen Kunden ein 100 % DMA/STP Agentur Modell. Das bedeutet, dass ein direkter Marktzugang mit sehr niedriger Latenz ermöglicht wird. Man kann die Serviceleistungen ohne Broker-Intervention, ohne Ausführung zu Tier1Interbank Forex-Liquidität und ohne Preismanipulation nutzen. Die Core Interbanken-Spreads sind mit 100 Prozent MiFID- konformer Post-Trade Transparenz erhältlich. Für allen Kunden ab einer Einlage von 500 Euro sind diese Funktionen ohne jegliche Art von Benachteiligung zugänglich.

Pro / Alarm-Manager, Mobile-Trading, große Anzahl an Handel-Basiswerten.

Kontra / Teilweise fehlende Angaben zu Funktionen und Kosten, kein Einzahlungsbonus.

Fazit / Bei JFD Brokers überzeugen vor allem die große Anzahl an Handel-Basiswerten sowie der Maximal-Hebel von 400:1. Leider sind manche Informationen sehr schwer auffindbar.

7. FXFlat

FXFlat

Bewertung
4.74/5
Platzierung

7. in CFD-Broker

FXFlat ist ein CFD- und Forex-Broker, der bereits zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten hat. FXFlat wurden beispielsweise vom Deutschen Kundeninstitut als beliebtester CFD-Broker ausgezeichnet. Unter anderem erreichte der Broker in der Kategorie Kundenservice und Preis-Leistungsservice den ersten Platz. Anhand verschiedener Kundenumfragen erhielt FXFlat auch sehr gute Bewertungen.

Serviceleistungen

FXFlat bietet seinen Kunden flexible Handelsoptionen und moderne Software-Lösungen. Ein kompetenter Kundenservice beantwortet alle Fragen zur Benutzung zur CFD-Handelsplattform. Für die Aus- und Weiterbildung der Kunden werden regelmäßig Seminare, Webinare und Veranstaltungen mit unterschiedlichen Referenten angeboten. Seit 1998 wird FXFlat durch die BaFin reguliert. Dank des umfangreichen CFD-Trading Angebots wird es ermöglicht, Indizes, Aktien und andere Instrumente zu handeln. Zusätzlich profitieren Kunden von einem direkten Zugang zu den führenden Kapitalmärkten. Früher war dies nur institutionellen Wertpapierhändlern, Hedgefonds und Banken vorbehalten.

FXFlat bietet eine moderne CFD-Handelsplattform, die leistungsfähige Tools beinhaltet. Für einen erfolgreichen Wertpapierhandel stehen MetaTrader 4 und FlatTrader Pro zur Verfügung. Kunden profitieren bei FXFlat von innovativen Orderarten, mobilen Zugang zum CFD-Konto und 24-Stunden-Handel.

Vorteile von FXFlat       

Margins sind ab 0,5 Prozent, Spreads ab 0,3 Punkten sowie DE30 und US30 ab 1 Punkt erhältlich. Der Handel ist kommissionsfrei. Auf Indizes gibt es garantierte Stops. Bei FXFlat sind Indizes aus mehr als 24 Ländern erhältlich. Kunden profitieren von einem hohen Einlagenschutz. Die Weiterbildungsangebote sind kostenlos.

Pro / Zahlreiche Handel-Basiswerte, Alarm-Indikatoren, Mobile-Trading.

Kontra / Geringer Maximal-Hebel, Nachschusspflicht, vergleichsweise wenige Ordertypen.

Fazit / Der CFD-Broker von FXFlat überzeugt vor allem durch seine Vielzahl an Handel-Basiswerten. Der Maximal-Hebel fällt mit maximal 200:1 vergleichsweise gering aus.

8. IG Market

IG Market

IG Market

Bewertung
4.73/5
Platzierung

8. in CFD-Broker

Ein Handelskonto kann bei IG Market bereits in wenigen Schritten eröffnet werden. Innerhalb der ersten zwei Wochen profitieren Neulinge zudem von dem Handel mit reduzierten Mindesthandelsgrößen. Die CFD-Handelsplattform bietet kostenlose Research Tools, um vor Handelsentscheidungen die passenden Informationen zu treffen. IG Market bietet Handelschancen bei über 10000 Märkten wie Devisen, Aktien, Indizes, Rohstoffe und viele weitere Bereiche. Mithilfe der Auswahl an Limits, Alarmen und Stops behält der Kunde stets die Kontrolle bei dem Handel Differenzkontrakten. Dank einer mobilen Trading App werden auch von unterwegs keine günstige Handelschance verpasst. Die CFD- Handelsplattformen werden bei IG Market speziell auf die jeweiligen Anforderungen der unterschiedlichen Endgeräte zugeschnitten. Dem individuellen Stil und den persönlichen Bedürfnissen entsprechend kann die Handelsplattform problemlos angepasst werden. Um auf der CFD-Handelsplattform von IG Market zu handeln, wird lediglich eine Internetverbindung benötigt – ein Download ist nicht erforderlich, da es sich bei der Plattform um eine Web-Anwendung handelt.

Kosten für den CFD-Handel

Die Kosten hängen von den unterschiedlichen Märkten ab. Handelt es sich um Aktien CFDs, wird eine geringe Provision fällig. Für die anderen Märkte wird als Gebühr der Spread, also die Differenz zwischen Verkaufs- und Kaufpreis, berechnet. Falls Trader eine Position über Nacht halten möchten, wird hierfür eine geringe Finanzierungsgebühr berechnet. Im Falle von garantierten Stops muss dagegen eine Prämie entrichtet werden.

Merkmale der Handelsplattform von IG Market

Für den Desktop-Gebrauch ist der Zugriff auf die CFD-Handelsplattform von IG Market browserbasiert. Ein zusätzlicher Download wird somit nicht benötigt. Für mobiles Trading ist die Plattform auch für die meisten Smartphones, iPads und Windows Tablets optimiert. Zu diesem Zweck ist jedoch ein Download erforderlich. Die Verwendung der Plattform von IG Market ist kostenlos.
Zur Beobachtung der Märkte stehen den Kunden verschiedene Tools zur Verfügung wie Preisalarme, Orders, Watchlisten. Als Charts werden IG Market Charts und ProRealTime verwendet. Das Handeln aus den Charts wird bei Desktop-Version ermöglicht. Man profitiert von Direct Market Access und unterschiedlichen Orderarten wie Trailing Stops, Stops, Limits, garantierte Stops sowie Market Orders. Falls man das CFD-Trading ausprobieren möchte, bietet IG Market ein Demo-Konto.

Pro / Geringe Orderkosten; umfassendes Informationsangebot mit Webinaren, Seminaren und Schulungsvideos.

Kontra / Nach zwei Jahren Inaktivität wird eine monatliche Gebühr von 14 Euro fällig.

Fazit / IG Market bietet ein stabiles Handelssystem sowie flexible Handelsplattformen – egal ob unerfahrener Trader oder alter Hase.

9. Admiral Markets

Admiral Markets

Bewertung
4.70/5
Platzierung

9. in CFD-Broker

Admiral Markets hat sich auf den Handel mit diversen CFDs und mit Forex spezialisiert. Trading ist beim Broker bereits ab einer Einzahlung von 200 Euro möglich. Als Handelsinstrumente stehen im Einsteiger-Konto etwa 80 unterschiedliche Angebote zur Verfügung. Kunden handeln diese über die beliebte Plattform MetaTrader 4, sie sowohl über den Web-Browser als auch als Installations-Software verwendet werden kann. Durch das MT4 Tuning lassen sich viele verschiedene Add-ons beliebig hinzufügen und auf die eigenen Bedürfnisse, Kenntnisse und Fähigkeiten beim Traden anpassen.

Kostenfreies Demo-Konto

Um den Einstieg in die Welt der CFD Broker so einfach wie möglich zu gestalten, gibt es auch bei Admiral Markets einen Demo-Zugang, der alle Funktionen des MetaTraders beinhaltet. So kann vorab der komplizierte Handel mit CFDs und Forex gelernt werden.

Je nach Größe des angestrebten Handelsvolumens und der Handelstätigkeit, stellt Admiral Markets seinen Kunden unterschiedliche Konto-Modelle zur Verfügung. Einer der größten Unterschiede in den Konten besteht in der Verfügbarkeit der Spreads. Während diese in der Grundversion erst bei 0.8 beginnen, gibt es sie bei Admiral.Prime ab 0 und bei Admiral.MT5 ab 0.2. Dafür erhebt der CFD Broker bei diesen beiden Modellen Kommissionen beim Forex-Geschäft. Diese liegt beim Prime-Konto bei 3 Euro pro 1 Lot und beim MT5-Konto bei 0,003 Prozent des Handelsvolumens.

Diversität im Angebot

Das Angebot an Handelsinstrumenten mag bei Admiral Markets nicht so groß sein wie bei konkurrierenden Brokern, dafür macht das Unternehmen aus den Vereinigten Königreichen bei der Trading-Software und beim Angebot der unterschiedlichen Konten einen guten Eindruck. Vor allem für professionelle Trader ist das Angebot von Admiral.Prime einen Blick Wert, da die Spreads hier extrem niedrig ausfallen können.

 

Pro / Angebot verschiedener Konto-Modelle für Einsteiger und Profis.

Kontra / Relativ geringes Angebot von Handelsinstrumenten.

Fazit / Admiral Markets ist eine gute Wahl für alle Daytrader, die wissen was sie genau wollen.

10. ETX Capital

ETX Capital

Bewertung
4.70/5
Platzierung

10. in CFD-Broker

ETX Capital bietet seinen Kunden verschiedene Arten von Trading-Plattformen, die auf unterschiedliche Anforderungen und die Risikobereitschaft eines Händlers abgestimmt sind. Auf diese Weise ist das CFD-Trading nach individuellen Vorstellungen möglich.

Die unterschiedlichen Trading-Plattformen von ETX Capital im Überblick

Mit der Version ETX Trader kann der bevorzugte Markt unkompliziert gefunden und umgehend mit dem Handel begonnen werden. Diese Plattform bietet niedrige, feste Spreads und das Risiko für die verschiedenen Trades ist begrenzt. Diese CFD-Plattform richtet sich an Kunden, die nicht mehr als den Verlust eines bestimmten Kontosaldo in Kauf nehmen möchten. Daher ist diese Version vor allem für Einsteiger sehr gut geeignet.

ETX TraderPro richtet sich aber auch an Händler, die von zahlreichen Indikatoren, Tools und globalen Märkten profitieren möchten. Bei dieser Version besteht die Option, sich für den kleinstmöglichen Spread zu entscheiden. Anpassbare Charts bieten unterschiedlichste Darstellungsarten. Diese Trader-Version bieten uneingeschränkten Zugriff auf unterschiedliche Tools wie beispielsweise garantierte Stops, Trailing-Stops und komplexe Ordertypen. ETXMT4 ist eine Handelsplattform, die zunächst heruntergeladen und installiert werden muss. Diese Version wird von Händlern bevorzugt, die technische Analyse und Automatisierung schätzen. Bei dieser Plattform profitieren Kunden von erweiterten Chart-Funktionen, dem Einsatz von Trading Eas und dem Handel mit Automatisierungsfunktionen.

Apps für mobiles Trading

Für die Verwendung der CFD-Handelsplattformen auf Smartphones und Tablets bietet ETX Capital verschiedene Apps, die auf der Web-Seite gefunden werden können.

Verschiedene Spreads bei ETX Capital

Mithilfe einer genauen Beobachtung der verschiedenen Märkte kann ETX Capital konkurrenzfähige und knapp kalkulierbare Spreads in zwei Profilen anbieten. Für Händler, die Preissicherheit bevorzugen, bietet ETX Capital feste Spreads. Für diejenigen, die nach den kleinsten Spreads suchen, sind variable Spreads empfehlenswert. Um die Spreads anzusehen, muss ein Passwort und einen Benutzernamen erstellen sowie eine E-Mail Adresse angeben werden. So können die Spreads auf der Live-Plattform von ETX Capital angesehen werden.

Sicherheit und Schulungen

ETX Capital wird von London aus verwaltet. Das Unternehmen wird von der FCA beaufsichtigt und reglementiert. Die Privatkundengelder werden auf getrennten Bankkonten aufbewahrt. Alle Kunden profitieren bei ETX Capital von einem umfassenden, kostenlosen Schulungsprogramm.

 

Pro / Keine Mindesteinlage, viele Orderarten, Mobile-Trading.

Kontra / Teilweise fehlende Angaben zu Funktionen und zur Risikobegrenzung.

Fazit / Der CFD-Broker von ETX Capital überzeugt durch die große Anzahl der Basiswerte und die verschiedenen Ordertypen. Leider sind manche Informationen schwer auffindbar.