Lunchit

Lena Groeben
Bereich:
Pro
  • Freie Essensauswahl dank Unabhängigkeit von Akzeptanzpartnern oder Partnerrestaurants
  • Für Android, iOS und als Web-Applikation erhältlich
  • Sehr einfache Bedienung
  • Komfortables, schnelles Einreichen von Essensbelegen
  • Flexible Gestaltung der Mittagspause möglich
  • Zwei Monate kostenlos testbar
  • Viele Support- und Kontaktoptionen
Kontra Zur aktiven Nutzung Registrierung notwendig
Fazit Lunchit ist eine moderne Alternative zum herkömmlichen Essensgutschein. Mit der nutzerfreundlichen App erstatten Unternehmen ihren Mitarbeitern unkompliziert, schnell und ohne Verwaltungsaufwand das Mittagessen ihrer Wahl.
Lunchit Zum Anbieter

Lunchit Test

Funktionen & Leistung

4,70 Pkt

Die SPENDIT AG aus München, die sich im Jahr 2014 gründete, verfolgt das Ziel, Lösungen zur Mitarbeiter-Motivation zu revolutionieren und zu digitalisieren. Mit der App Lunchit bietet das Unternehmen nun eine moderne Alternative zu den üblichen Essensmarken für Mitarbeiter an – die erste digitale Essensmarke auf dem Markt.  Damit erstatten Arbeitgeber ihren Angestellten täglich bis zu 6,27 Euro steuerfrei, und das ganz ohne Verwaltungsaufwand.

Warum genau 6,27 Euro?

Der Höchstbetrag, der für Essensmarken zugelassen ist, liegt seit Januar 2017 bei 6,27 Euro. Er ergibt sich aus dem maximalen Zuschuss des Arbeitgebers (3,17 Euro) und dem amtlichen Sachbezugswert (3,10 Euro).

Um von dieser Neuerung zu profitieren, registriert sich der Arbeitgeber bei Lunchit und lädt seine Mitarbeiter zur Nutzung ein. Aktuell können Unternehmen Lunchit zwei Monate lang kostenfrei testen. Im Anschluss nutzen kleinere Unternehmen mit bis zu 20 Angestellten Lunchit bereits für 12,90 Euro monatlich pro Mitarbeiter. Größere Unternehmen erfahren den Preis auf Anfrage. Der Preis inkludiert die einfache Implementierung der Abrechnungsdatei (im CSV-Format) in beliebige Lohnbuchhaltungssysteme, was den Personalabteilungen jeglichen Aufwand bei der Gehaltsabrechnung erspart.

Flexibel und praktisch

Mit der Lunchit-App fotografieren die Arbeitnehmer künftig ihre Belege aus der Mittagspause und reichen diese komfortabel beim Arbeitgeber ein. Wo sie ihr Mittagessen einnehmen beziehungsweise einkaufen, ist dabei irrelevant. Wichtig ist nur, dass sie einen Rechnungsbeleg erhalten und dieser nur Lebensmittel für die eigene Mittagsmahlzeit umfasst. Praktisch: Nach dem erfolgreichen Abfotografieren und Einreichen mit der App können Nutzer ihre Belege getrost entsorgen. Auch mehrere Belege an einem Tag (etwa Brötchen vom Bäcker und passender Belag und Nachtisch aus dem Supermarkt um die Ecke) einzureichen, ist mit Lunchit kein Problem. Für das Abfotografieren der Belege verlangt Lunchit natürlich Zugriff auf die Kamera.

Mit Lunchit reichen Arbeitnehmer bequem ihre Rechnungsbelege ein.

Damit sind die Zugriffswünsche der App allerdings auch bereits abgesteckt - zu jeglichen anderen Bereichen des Smartphones verlangt sie erfreulicherweise keinen Zutritt. Wer sich dennoch daran stört, dem bleibt die Option, auf die Web-Version der App zurückzugreifen, mit welcher er Fotos seiner Belege einfach hochladen kann.

Erinnerung an das rechtzeitige Einreichen

Alle eingereichten Belege sind in der App jederzeit einsehbar. Zum Ende eines Monats erinnert Lunchit seine Nutzer daran, eventuell vergessene Belege dieses Monats nachträglich einzureichen. Die Erstattungsbeträge jedes Mitarbeiters übersendet SPENDIT am Ende des Abrechnungszeitraums automatisch.

Darüber hinaus bietet Lunchit aktuell zwar keine weiteren Funktionen, diese sind für den Zweck der App aber auch gar nicht nötig. Zudem entwickelt das Unternehmen die App stets weiter und plant unter anderem die Integration von Mittagsangeboten im Umkreis.

Bedienkomfort

4,80 Pkt

Anwender erhalten die Lunchit-App kostenlos auf iTunes oder Google Play. Wer sich das Ganze erst einmal unverbindlich ansehen will, kann Lunchit ohne Registrierung testen und damit spaßeshalber ein paar Belege einscannen. Beim Arbeitgeber einreichen und sich das Geld erstatten lassen können Nutzer auf diese Weise natürlich nicht. Dazu ist dann eine Registrierung notwendig, die sich aber auf wenige Angaben beschränkt. Nutzer, die bereits registriert sind, benötigen zur Anmeldung lediglich ihre E-Mail-Adresse und ihr selbstgewähltes Passwort.

Kinderleichte Bedienung

Die Bedienung der App fällt äußerst einfach aus. Die Nutzeroberfläche ist schlicht und übersichtlich gehalten. Über die Menü-Schaltfläche links oben können Nutzer ihre eingereichten Belege einsehen und Feedback an den Anbieter senden.

Nach ungefähr zwei Minuten Download ist die App startbereit.

Außerdem gelangen sie dort zur Anleitung zum Fotografieren der Belege, dem „Hilfe & FAQ“-Bereich, den Einstellungen, den Datenschutzbestimmungen und dem Impressum. In ihren Einstellungen legen Nutzer unter anderem fest, ob sie zum Monatsende eine Erinnerung per E-Mail oder App-Benachrichtigung erhalten möchten.

Komfortabel Belege hinzufügen

Um einen neuen Beleg hinzuzufügen, tippen Anwender einfach auf das Plus-Zeichen rechts unten in der App, und schon können sie den Beleg einscannen. Was sie dabei beachten müssen, erfahren sie unter dem Punkt „Foto Hinweise“ im Menü. Grundsätzlich ist es wichtig, dass der Beleg glattgestrichen auf einem dunklen Hintergrund platziert ist und der Anwender sein Smartphone gerade darüber hält. Sobald die Ecken ausgerichtet sind, löst Lunchit automatisch das Foto aus. In der aktuellen Version der App besteht zudem die Möglichkeit, das Foto manuell auszulösen, was den Vorgang nochmals vereinfacht und auch keinen dunklen Hintergrund mehr erfordert. Hat alles funktioniert, erkennt die App aus dem Beleg, wo der Nutzer eingekauft hat, an welchem Tag und für wie viel Geld. Hat Lunchit alle Angaben richtig erkannt, muss der Arbeitnehmer nur noch auf „Einreichen“ klicken.

Auch in unserem Praxistest überzeugt Lunchit.

Zusätzlich besteht die Option, Angaben manuell einzutragen oder im Anschluss zu bearbeiten. Die Belege, die wir im Praxistest mit Lunchit fotografierten, erkannte die App einwandfrei.

Kompatibilität

4,90 Pkt

Lunchit ist als App für iOS- und Android-Geräte erhältlich sowie als Web-Applikation über den Browser anwendbar. In unserem Test konnten wir die Web-Variante mit den gängigen Browsern problemlos nutzen:

  • Google Chrome
  • Mozilla Firefox
  • Microsoft Edge
  • Internet Explorer
  • Opera

Die 45,8 Megabyte große iOS-App ist mit Betriebssystemen ab iOS 9.0 kompatibel und mit dem iPhone, dem iPad sowie dem iPod touch nutzbar. Die Version für Android-Geräte erdordert Android 4.0 oder höher und weist im Test eine Download-Größe von 33,12 Megabyte auf. Nach der Installation und dem Einreichen eines Belegs beansprucht Lunchit 64,48 Megabyte unseres Gerätespeichers. Die App selbst benötigt hiervon 63,99 Megabyte, unsere Daten die übrigen 504 Kilobyte. Damit ist sie vergleichsweise platzsparend. Beispielsweise belegt die Dropbox-App allein (ohne Daten) satte 105 Megabyte unseres Gerätespeichers.

Der Speicherplatzbedarf von Lunchit in unserem Test.

Hilfe und Support

5,00 Pkt

Auf der übersichtlichen, ansprechenden Homepage des Anbieters erhalten Arbeitnehmer und Arbeitgeber die wichtigsten Informationen zur digitalen Essensmarke Lunchit. Außerdem besteht hier die Option, per Angabe einiger persönlicher Daten (Name, E-Mail-Adresse, Position im Unternehmen und Telefonnummer) zusätzliches Infomaterial zu Lunchit anzufordern.

Viele Hilfs- und Kontaktmöglichkeiten

Lunchit-Nutzer, die bei der Anwendung auf Fragen oder Probleme stoßen, finden im Menü der App den Bereich „Hilfe & FAQ“.  Dort erhalten sie Antworten auf allgemeinere Fragen wie „Was wird erstattet?“ und „Wer hat Anspruch auf die Erstattung seines Mittagessens?“ sowie speziellere Fragen wie „Dürfen Belege mehrere Mahlzeiten enthalten?“ oder „Kann ich Lunchit nutzen, wenn ich im Home-Office bin?“. Anwender, die hier keine Lösung für ihr Problem finden, haben mehrere Möglichkeiten, persönlichen Kontakt aufzunehmen. Telefonisch ist der Lunchit-Anbieter SPENDIT montags bis freitags zwischen 8:30 und 18:00 Uhr erreichbar. Darüber hinaus nehmen Interessenten oder Hilfesuchende per E-Mail oder über ein Anfrageformular auf der Anbieter-Homepage persönlichen Kontakt auf. Zudem ist SPENDIT auch in den sozialen Medien aktiv. Neben Facebook und Twitter ist das Unternehmen auch auf XING, LinkedIN und Google+ vertreten

Im App-Menü finden Anwender den Bereich „Hilfe & FAQ“.

Wer keine Neuigkeiten von Lunchit oder anderen SPENDIT-Produkten verpassen möchte, kann sich mit seiner E-Mail-Adresse beim Newsletter des Unternehmens anmelden. Im Rahmen unseres Tests kontaktierten wir den Lunchit-Support mit einer allgemeinen Frage zum Funktionsumfang der Demo-Version. Innerhalb von einer Stunde erhielten wir eine ausführliche, freundliche und zufriedenstellende Antwort, die unseren positiven Gesamteindruck bestätigt.

Zusammenfassung

4,85 Pkt

Lunchit ist eine gelungene digitale Alternative zur herkömmlichen Essensmarke und eignet sich hervorragend für Unternehmen, die ihren Mitarbeitern unkompliziert und ohne Verwaltungsaufwand ein flexibles Mittagessen ermöglichen und erstatten möchten. Arbeitnehmer fotografieren damit komfortabel ihre Rechnungsbelege aus der Mittagspause, reichen diese direkt beim Arbeitgeber ein und bekommen pro Arbeitstag bis zu 6,27 Euro erstattet. Darüber hinaus punktet die innovative App in unserem Test mit einem hohen Bedienkomfort sowie einem großen Informations- und Support-Angebot. Stören könnten sich besonders kritische Anwender lediglich daran, dass sich der Funktionsumfang der App auf das Fotografieren und Einreichen von Belegen beschränkt und die Nutzung eine Registrierung erfordert. Ansonsten finden wir an Lunchit nichts auszusetzen. Zudem arbeitet SPENDIT kontinuierlich an der Weiterentwicklung der App und plant auch die Aufnahme zusätzlicher Funktionen.