Virenscanner Mac 2015

Titel Übersicht Sicherheit Leistung Bedienung Hilfe & Support
Norton Security - Mac Antivirus 4,75 4.90 4.75 4.50 4.85
Bitdefender Antivirus for Mac 4,68 4.70 4.75 4.75 4.50
F-Secure ANTI-VIRUS for Mac 4,53 4.50 4.90 4.00 4.70
Intego Mac Premium Bundle 4,51 4.25 4.90 4.90 4.00
Kromtech Mackeeper - Mac Antivirus 3,98 3.50 4.90 4.50 3.00
Kaspersky Internet Security Mac 3,85 3.90 3.75 3.85 3.90
Norton Security - Mac Antivirus Bitdefender Antivirus for Mac F-Secure ANTI-VIRUS for Mac Intego Mac Premium Bundle Kromtech Mackeeper - Mac Antivirus Kaspersky Internet Security Mac
Sicherheit
Anti Malware
Anti Phishing
Anti Tracking
Anti Spyware
Anti Wurm
Anti Trojaner
Scant komprimierte Datein
Spamschutz
Cloud Scanner
Script Schutz
Netzwerk Schutz
P2P Schutz
IM Schutz
Email Schutz
Leistung
Betriebssystem ab Mac OS X 10.7 ab Mac OS X 10.7 ab Mac OS X 10.6 ab Mac OS X 10.6 ab Mac OS X 10.5 ab Mac Os X 10.6
Echtzeitscan
autom. USB Scan
autom. Schädlingsentfernung
Browserschutz
Quarantäne Ordner
Downloadgröße 300 MB 140 MB 55 MB 81 MB 165 MB 190 MB
Bedienung
Sprachen Deutsch + weitere Deutsch + 4 weitere Deutsch + 25 weitere Deutsch + 4 weitere Deutsch + weitere Deutsch + 11 weitere
Statistiken
Spielmodus
Kinderschutz
keine Werbung
keine Pop Ups
feste Zeiteinstellungen
temporär deaktivierbar
Hilfe & Support
Email Support
Telefon Support
Chat Support
Hilfe Funktionen
  •  
  • Seite 1 / 2

Die besten Mac Virenscanner 2015 im Test

Mac-Nutzer stehen Antiviren-Programmen grundsätzlich skeptisch gegenüber, denn all die Jahre lang wurde immer wieder – vor allem auch von Apple selbst – propagiert, dass Benutzer von Mac-Computern gar keine zusätzlichen Schutzprogramme nötig hätten. Die auf OS X bereits vorinstallierten Softwarelösungen Gatekeeper und Sandbox seien völlig ausreichend, um den Rechner vor Malware zu schützen. Tatsächlich waren Viren auf Mac-Systemen bis vor kurzem eher eine Rarität, was allerdings vor allem daran lag, dass der Großteil bekannter Malware speziell für Windows-Systeme entwickelt wurde. Ein Umstand, der sich in den letzten Jahren und auch in Zukunft stark verändern wird. Mit der weiterhin steigenden Popularität von Mac wächst auch unaufhaltsam die Anzahl der Viren, die es auf das Betriebssystem abgesehen haben. Deshalb wird es immer wichtiger, auch Mac-Systeme mit einer starken Antiviren-Lösung von kompetenten Drittanbietern auszustatten, um schwerwiegende Schäden wie etwa den Flashback-Trojaner aus dem Jahre 2012, der über 700.000 Macs befiel, zu verhindern. In unserem Netzsieger-Test nehmen wir die vielversprechendsten Antivirenscanner für Mac-Systeme genau unter die Lupe.

Virenscanner Mac Vergleich

 

Sicherheit

Unter der Rubrik Sicherheit schauen wir uns die jeweiligen Schutzmodule und Sicherheitsfeatures der Programme an. Dabei stehen vor allem die Erkennung von Malware sowie die effiziente und vollständige Entfernung ebendieser im Mittelpunkt. Zusätzlich werden wir überprüfen, welche Bonus-Features die jeweiligen Programme in die Waagschale werfen können, um die Sicherheit des Rechners auf ein noch höheres Level zu setzen. Hierbei achten wir unter anderem auf:

  • Phishing-Schutz
  • Passwort-Manager
  • Kindersicherungen

Performance

Eine Antivirus-Software sollte nicht nur dazu in der Lage sein, Malware effektiv zu erkennen und zu entfernen, sondern dies auch schnell erledigen ohne die Rechenkapazität zu sehr zu belasten. Unter der Rubrik Performance schauen wir uns deshalb an, inwiefern die Programme die Ladezeiten des Computers verlangsamen und wie viel Zeit ein durchschnittlicher Scanvorgang in Anspruch nimmt.

Bedienung

Nicht jeder kann ein Computer-Profi sein und nicht jeder die Zeit dazu aufbringen, sich in komplizierte Programme einzuarbeiten. Deshalb überprüfen wir unter Bedienung, ob die Softwares auch für Laien tadellos bedienbar sind, sodass alle Funktionen eines Programms problemlos genutzt und konfiguriert werden können. Wir schauen uns zudem an, ob die Benutzeroberfläche ansprechend gestaltet ist und angenehm in den Augen liegt.

Hilfe & Support

Manchmal reicht das Programm nicht mehr aus, um dem verzweifelten User weiter zu helfen. Vielleicht besteht sogar ein Problem mit der Software an sich. In diesem Fall ist fachmännische Hilfe von Seiten der Hersteller wünschenswert. Unter Hilfe & Support überprüfen wir, welche Hilfsmittel die Unternehmen zur Verfügung stellen, um zu einer effizienten Problemlösung beizutragen. Hierbei suchen wir gezielt nach:

  • Telefon-Hotline
  • FAQs
  • Online-Forum
  • Chat-Support

Mit diesen Kriterien hoffen wir unseren Usern zu ermöglichen, das Produkt zu finden, was perfekt auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist, damit ihre Mac-Rechner in Zukunft gegen jede Art von Malware-Angriffen gewappnet sind.  

 

Was ist eigentlich ein Computervirus?

Computerviren sind sich selbst reproduzierende Programme, die in die Kategorie Malware fallen. Zum Zweck der Reproduktion schleusen sie sich in fremde Computersysteme ein und in der Folge schwere Schäden an selbigen verursachen. Einmal gestartet sind sowohl die Hardware, das Betriebssystem oder andere installierte Software in Gefahr. Der genaue Zielort und die gewünschten Schad-Funktionen werden vom Entwickler des Virus programmiert.

Vorgehensweise

Wie auch das biologische Äquivalent gebrauchen Computerviren die Ressourcen des Wirts und schaden diesem dabei in den meisten Fällen. Die Vermehrung geschieht oftmals unkontrolliert. Im Gegensatz zu Computerwürmern können Viren ihren Maschinencode nur dann ausführen, wenn ein sogenanntes Wirtsprogramm gestartet wird. In der heutigen Zeit werden kaum noch Computerviren programmiert, da Würmer in der Zeit des Internets wesentlich effektiver arbeiten, da die aktive Verbreitungsstrategie eine viel größere Ausbreitung in kürzerer Zeit verspricht.

 

Bekannte Arten von Computerviren

Bootviren

Diese Virusart zählt zu den ältesten bekannten Computerviren und war bis 1995 sehr verbreitet. Der Schädling infiziert den Bootsektor von einer Diskette, von Festplattenpartitionen oder den Master Boot Record einer Festplatte. In der Folge können Bootviren in das Betriebssystem, das im Anschluss geladen wird, eingreifen und es je nach Programmierung manipulieren oder sogar umgehen. Heutzutage besitzen BIOS und Betriebssysteme meist einen ausreichenden Schutz vor Bootviren. Da die Programmierung eines solchen Virus enormes technisches Know-how erfordert und die Verbreitung eher schleppend verläuft, werden nur noch wenige Bootviren entwickelt.

Dateiviren und Linkviren

Die am weitesten verbreiteten Virentypen zeichnen sich dadurch aus, dass sie ausführbare Dateien oder Programmbibliotheken auf einem Betriebssystem befallen. Beim Starten der Datei oder des Links wird der integrierte Virus aufgerufen.

Makroviren

Voraussetzung für Makroviren sind Anwendungen, die Dokumente mit eingebetteten Makros verarbeiten. Dabei handelt es sich beispielsweise um Microsoft-Office- oder OpenOffice.org-Dokumente, die Makros verwenden, um wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren oder zu simplifizieren. Viele dieser Programme führen schon beim Programmstart ein spezielles Makro aus, was entsprechend der erste Anlaufpunkt vieler Makroviren ist. Wie Datei- und Linkviren befallen Makroviren bevorzugt nicht infizierte Dateien.

Skriptviren

Skripte werden gerne bei der Programmierung von Webseiten zusätzlich zu normalen HTML- oder XML-Codes verwendet, um bestimmte Funktionen, wie Foren oder Gästebücher, zu verwirklichen, die sonst nur mit ausführbarer Software auf dem Server realisierbar wären. Skriptviren integrieren sich in den Skriptbereich der HTML- oder XML-Dateien oder erzeugen diesen. Die meisten Browser laden diesen Bereich anschließend.

 

Kevin Huber

Autor