Flirtsignale Frau - Körpersprache deuten

Viele Menschen, die über Singlebörsen nach der Frau fürs Leben suchen, werden nach einigem Suchen fündig. Nach einem Austausch via E-Mail oder Online-Chat kommt irgendwann der Moment, in dem sich beide außerhalb des Chats im realen Leben kennenlernen möchten. Was online noch wunderbar funktioniert, muss bei einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht nicht automatisch harmonieren. Doch wie findet man(n) eigentlich heraus, ob die Dame seiner Wahl tatsächlich Interesse an ihm hat oder ob sie ihm nur aus Höflichkeit Aufmerksamkeit schenkt? Um das herauszufinden, muss er sie nur aufmerksam beobachten und auf einige Signale achten. Aber Achtung: Nonverbale Signale müssen immer im Kontext „gelesen“ werden. Sie lassen sich nicht Punkt für Punkt auf einer Checkliste abhaken. Ansonsten könnte es passieren, dass er eine Reihe nonverbaler Signale bei ihr zu erkennen glaubt, sie aber trotzdem keinerlei Interesse an ihm hat. Damit beim nächsten Real-Life-Flirt nichts verkehrt läuft, gibt es hier ein paar Tipps.

Einige markante Flirtsignale von Frauen, die man(n) kennen sollte

  1. Den Sitz der Haare überprüfen
  2. Blickkontakt oder alternativ Blick abwenden
  3. Lächeln
  4. Leichte Berührungen
  5. Achseln zeigen
  6. Über Witze des Mannes lachen (selbst über schlechte)

Zeichen von Unsicherheit sind unter anderem folgende:

  1. häufiges Blinzeln
  2. angespannte Haltung, etwa verschränkte Arme
  3. mehrmaliges Räuspern
  4. Kratzen im Nacken.

Sich immer wieder wie zufällig in die Haare greifen oder an ihnen herumspielen, den Mann intensiv anschauen oder im Gegenteil immer wieder nach kurzem Blickkontakt etwas verschämt zur Seite blicken. Ein echtes Lächeln, bei dem die Augen mitlachen, leichte, wie zufällig scheinende Berührungen oder die Arme hinter den Kopf legen, so dass die Achseln frei zu sehen sind. Und nicht zuletzt über die Witze des Mannes lachen, seien sie noch so sparsam, es gibt unzählige Arten, wie Frauen eindeutige Flirtsignale aussenden. Allerdings ist es nicht so einfach wie man(n) jetzt denken könnte.

Die Checklisten-Methode kann nur schiefgehen

Hält er immer nur nach einzelnen Signalen Ausschau, die er sich aus diversen Flirt-Ratgebern eingeprägt hat, und achtet er akribisch darauf, ob er eines der gängigen nonverbalen Signale wahrnimmt, kann er damit fürchterlich auf die Nase fallen. Frauen funktionieren nicht nach dem Modell Checkliste. Er kann nicht nonverbale Signale, oder was immer er für ein solches hält, auf seiner inneren Liste abhaken und denken, er habe die Dame nun durchschaut. Am Ende war ihr Lächeln aufgesetzt, um nicht unhöflich zu erscheinen. In die Haare griff sie sich vielleicht nur, weil ihr an ihrem Bad-Hair-Day permanent eine lästige Strähne ins Gesicht fiel, die sie verzweifelt zu bändigen versuchte und eine Berührung gab es zwar auch aber nur notgedrungen, weil er ihr zu sehr auf die Pelle rückte und sie nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte.

Pärchen schwarz-weiß
Echtes Interesse oder nur Höflichkeit?

Nonverbale Flirtsignale immer im Kontext betrachten

Es ist wichtig, die Situation immer im Kontext einzuschätzen. Lächelt sie? Wenn ja, in welcher Situation? Ist das Greifen in die Haare wirklich spielerisch und zufällig oder stört da nicht doch eine Haarsträhne? Wenn sie zur Seite blickt, kokettierte sie zuvor mit ihren Augen, um dann in die schüchterne Rolle zu verfallen oder ist sie einfach nicht sonderlich an ihm interessiert? Berührungen, geschehen sie unvorhergesehen zufällig oder gibt es einen rationalen Grund dafür? Ein sehr wichtiges Indiz ist immer die Körperhaltung: Alles Lächeln ist für ihn wertlos, wenn ihre Füße oder ihr Oberkörper von ihm abgewandt sind. Ist sie ihm hingegen vollkommen zugewandt, dann lassen sich auch andere Signale positiv einordnen. Am besten ist es jedoch immer, auf seine innere Stimme zu hören. Sagt das Bauchgefühl „Ja“ zur Gesprächspartnerin, dürfte es auch mit dem Flirten klappen.