Die besten Wordpress-Plugins

Uhrenmechanik Zahnräder

Die Frage, welche Wordpress-Erweiterungen man installieren sollte, hängt natürlich mit den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen an den Blog zusammen. Brauche ich Social Media Share Buttons? Möchte ich ein Kontaktformular zur Verfügung stellen? Ist meine Seite schnell genug, brauche ich eine bessere Seo-Optimierung oder will ich Artikel verkaufen?
Wordpress bietet nicht nur Anfängern die Möglichkeit, schnell und einfach eine schick designte und logisch strukturierte Seite ins Netz stellen, die Möglichkeiten sind dank der zahlreichen Erweiterungen und Tools auch bei professionellem Webhosting nahezu unbegrenzt. Bevor man jedoch beginnt, fröhlich alle möglichen Plugins zu installieren, sollte man auch die möglichen Nachteile bedenken:

Wordpress Erweiterungen genau kontrollieren

Jeder kann ein Plugin programmieren und bei Wordpress zum Download anbieten, darum haben sie sehr verschiedene Qualitätsstandards. Plugins können zu Fehlfunktionen führen, beispielweise wenn man selbst von seinem Sicherheits-Tool ausgesperrt wird. Zudem sind Plugins beliebtes Angriffsziel von Hackern. Vor der Installation sollte man die Bewertungen des Plugins ansehen und im Netz zur Funktionalität recherchieren. Im Zweifelsfall setzt man auf die großen, bekannten Plugins, wie SEO Yoast oder WP Statistics.

Nicht alle Plugins vertragen sich

Nicht jedes Theme ist für jedes Plugin optimiert, und nicht alle Plugins vertragen sich. Darum sollte man die gewünschten Plugins nur nacheinander installieren und die Performance beobachten. Ansonsten kann es passieren, dass das System stockt oder gar nicht mehr funktioniert.

Plugins können die Performance beeinträchtigen

Je mehr Plugins installiert sind, desto langsamer lädt die eigene Seite. Das ist eine ganz einfache Rechnung, die leider oft vergessen wird. Die Performance ist nicht nur Faktor beim Google-Ranking, sie dient auch der Kundenfreundlichkeit. Natürlich gibt es auch Plugins, die die Performance verbessern.

Die 10 besten Wordpress-Erweiterungen

  1. SEO YoastWordpress selbst bietet nicht einmal eine Meta description, ein SEO Tool ist also unverzichtbar. SEO Yoast ist eines der bekannten SEO-Tools, das alles liefert, was das Herz begehrt.
  2. Contact Form 7 – Ein schlichtes Tool, das die einfache Kontaktaufnahme von Besuchern ermöglicht.
  3. WP Statistics – Um den Erfolg der eigenen Seite zu beobachten, muss man nicht die Datenkrake Google Analytics bemühen. Mit diesem Tool hat man den genauen Überblick über Referrers, Suchbegriffe, die Aufrufe einzelner Beiträge und vieles mehr.
  4. WP Lightbox 2 – Lightboxen sind eine schicke Art, seine Bilder zu präsentieren. Mit diesem Tool geht das ganz einfach.
  5. WP Super Cache – Dieses Plugin verringert die Ladezeit der eigenen Wordpress-Seite, indem komprimierte, statische HTML-Seiten auf dem Server abgelegt werden.
  6. Jetpac – Man könnte es ein Supertool nennen, denn es bietet verschiedenste Möglichkeiten, die man individuell auswählen kann. Statistiken, Abonnements, Rechtschreibkorrektur, Echtzeit Back-up und vieles mehr sind hier im Angebot.
  7. WooCommerce (und WooCommerce Germanized) – Wer in seinem Blog einen Shop betreiben möchte, sollte zu diesem Tool greifen. Und mit Germanized wird das ganze sogar rechtssicher für den komplizierten, deutschen Markt.
  8. Akismet und Antispam Bee – Schutz vor Spam-Kommentaren, die besonders bei bekannten Blogs zu täglich hunderten oder gar tausenden eintreffen. Kismet ist standardmäßig in Wordpress installiert, gibt jedoch die Daten der Besucher weiter. Das kann zu Problemen mit dem deutschen Datenschutz führen. Darum ist Antispam Bee eine gute Alternative.
  9. SEO Friendly Images – Dieses Tool fügt automatisch alt- und title-Attribute in alle Bilder ein.
  10. Yet Another Related Posts Plugin – Ein einfaches Tool, das auf jeder Seite automatisch passende Beiträge verlinkt. Dies sollte mit einem Cache Tool kombiniert werden, da es eine recht große Last für die Datenbank erzeugt.