Carsharing - Autofahren ohne eigenes Fahrzeug

Freunde auf Road Trip

Um von A nach B zu kommen, gibt es heutzutage viele Varianten: Rad, öffentliche Verkehrsmittel, zu Fuß, per Flugzeug oder mit dem Auto. Letzteres ist wohl das bequemste und komfortabelste Fortbewegungsmittel. Doch ist das Halten eines eigenen Autos nicht gerade günstig und zusätzlich mit großem Aufwand verbunden: Das Auto braucht einen Parkplatz, was sich vor allem in Großstädten oft als Problem erweist. Es muss regelmäßig betankt, gewartet und manchmal auch repariert werden. Zudem kostet ein Auto Steuern und Versicherungen und um die zweijährige TÜV-Untersuchung müssen sich Fahrzeughalter ebenfalls kümmern

Verkehr, Tilt n Shift
In vielen Großstädten sind Autos heute noch das bequemste Fortbewegungsmittel.

Immer weniger junge Menschen wollen sich daher ein Auto leisten: Galt es früher noch als selbstverständlich, mit 18 endlich selbst zu fahren und unbedingt ein eigenes Auto zu besitzen, sind Autos für junge Leute nicht mehr so wichtig – oder einfach unbezahlbar. Die Werte und Ansichten erleben eine Veränderung, die weggeht vom Besitz eines eigenen Wagens. Das ändert aber nichts daran, dass es hin und wieder notwendig oder auch einfach praktisch ist, auf ein Auto zurückgreifen zu können. Was liegt da näher, als die Idee, sich ein Auto mit anderen zu teilen?

Die Idee ist nicht neu

Die erste dokumentierte Carsharing-Organisation gab es bereits im Jahr 1948: Die Selbstfahrergenossenschaft aus Zürich. Auch in den folgenden Jahrzehnten fehlte es weder an Ideen noch an Konzepten. So entstand in den 70er-Jahren ein ambitioniertes Projekt namens Witkar in Amsterdam, das seiner Zeit weit voraus war. Dabei handelte es sich um kleine Elektrofahrzeuge, die an vielen Standorten in der Stadt bereitstanden; elektronische Bedienelemente dienten zur Reservierung und Rückgabe der Fahrzeuge. Mitte der 80er-Jahre wurde das Projekt jedoch aufgegeben – die Zeit war wohl noch nicht reif.

Ein neuer Versuch

Doch die Grundidee des Autoteilens wurde nicht verworfen, im Gegenteil: Das Prinzip des Carsharings sowie die daran interessierten Nutzer gab es immer, doch galt Carsharing lange als Randerscheinung. Seit einigen Jahren wendet sich dies: Das Prinzip des Autoteilens ist hip geworden. Vor allem die großen, kommerziellen Anbieter haben den Weg für die Masse geebnet und so auch vielen anderen Carsharing-Dienstleistern zum Erfolg verholfen. Beim Thema Carsharing geben mittlerweile 46 Prozent der Deutschen an, interessiert bis sehr interessiert zu sein. An 21 Prozent hingegen geht der Trend des Autoteilens gänzlich vorbei.

Gründe

Die Ursachen des großen Interesses am Carsharing liegen auf der Hand. Einer der größten Vorteile ist selbstverständlich die enorme finanzielle Entlastung: Keine Kredit- oder Leasingraten und auch keine größeren Summen, die gezahlt werden müssen. Weiterhin entfallen Pflege und Instandhaltung: Der Wagen braucht nicht beim TÜV vorgeführt werden und auch die regelmäßigen Steuerabgaben, Inspektionen und Werkstattbesuche erübrigen sich. Die meisten Carsharing-Unternehmen sorgen auch für eine konstante Sauberkeit der Fahrzeuge.

Auto-Besitzer müssen manchmal auch hohe Kosten für eventuelle Reparaturen bezahlen.

Ein weiterer und für viele sehr bedeutender Aspekt ist die Nachhaltigkeit, die das Teilen von Fahrzeugen mit sich bringt. Dadurch, dass sich viele Personen ein Auto teilen, reduziert sich das Fahrzeugaufkommen – vor allem in den Städten – enorm: Zum Wohle der Natur und zur Entlastung des Verkehrs. Einige Carsharing-Dienste setzen ganz oder auch nur zum Teil auf Elektroautos: Für den Stadtverkehr sind diese Fahrzeuge optimal, weil meist nur kurze Distanzen zurückgelegt werden und die gesundheitsschädlichen Abgase bleiben ganz aus.

Doch gibt es noch einen weiteren Vorteil, den das Carsharing mit sich bringt. Wer ein Auto kaufen will, muss sich gut überlegen, für welche Zwecke er das Auto nutzen möchte: Einen sportlicher Zweisitzer? Eine komfortable Limousine? Einen Kleinwagen für die engen Parkplätze in der Stadt oder doch der Kombi für die Familie? Durch Carsharing ist es möglich, jeden Tag ein anderes Auto zu fahren, ohne sich in irgendeiner Form längerfristig auf ein Modell festlegen zu müssen.

Welches Carsharing-Modell eignet sich?

Die vorhanden Carsharing-Varianten sind vielfältig und unterscheiden sich stark voneinander. Zuerst einmal wird zwischen kommerziellem und privatem Carsharing unterschieden. Das bedeutet, dass eine Privatperson sowohl von einem Carsharing-Dienst als auch von einer anderen Privatperson leihen kann; bei letzterem besteht die Arbeit des Carsharing-Dienstes eher aus der Vermittlung als aus einer Vermietung von Autos. 

Im kommerziellen Carsharing-Sektor gibt es wiederum unterschiedliche Modelle: Stationsbasiertes und stationsunabhängiges Carsharing. Bei der ersten Variante müssen Nutzer Sammelpunkte ansteuern, um an ein Auto zu gelangen, während die Fahrzeuge bei dem zweiten Modell keinem festen Standort zugewiesen sind und im gesamten Geschäftsgebiet verstreut abgestellt und angemietet werden können – die sogenannte Freefloating-Variante. Diese ist bislang nur in Großstädten mit über 500.000 Einwohnern verfügbar und wird von derzeit 600.000 Kunden genutzt. Hier kommen momentan 103 Personen auf ein Carsharing-Auto.

rotes Auto
Gute Carsharing-Services stellen ihren Kunden verschiedene Automodelle zur Auswahl.

Beim stationsbasierten Carsharing müssen sich hingegen nur 42 Leute ein Auto teilen, das sie von 4.600 Stationen deutschlandweit beziehen können. Dieses Modell des Carsharings nutzen zurzeit 380.000 Personen, denen 15.400 Fahrzeuge in ganz Deutschland zur Verfügung stehen.

Eine weitere Unterscheidung wird in der Abrechnung getroffen. So kann der Kunde bei dem einen Anbieter für die Zeit zahlen, die er den Wagen benutzt, bei einem anderen Anbieter werden hingegen die gefahrenen Kilometer berechnet. Je nach persönlicher Fahrweise oder Einsatzort ergeben sich auch hier Vor- und Nachteile. Ein gemütlicher Fahrer wird beispielsweise eher zur Abrechnung nach Kilometer greifen und sich Zeit lassen, ebenso derjenige, der durch dichten Stadtverkehr mit vielen Ampeln und Staus muss.

Die beste Variante kann nicht pauschal bestimmt werden. Jede hat ihre Vor- und Nachteile, über die sich der Kunde bewusst sein muss, damit er das für ihn richtige Angebot wählen kann.

Vergleichen lohnt sich

So verschieden die Modelle der Carsharing-Dienste, so unterschiedlich sind auch die gebotenen Leistungen, die vorhandenen Autos und Webauftritte. Im folgenden Abschnitt stellen wir einige Anbieter mit ihren individuellen Besonderheiten kurz vor.

DriveNow

Seit 2011 existiert dieses Gemeinschaftsprojekt zweier großer Spieler der Automobilbranche: Der Fahrzeughersteller BMW und das Mietwagenunternehmen Sixt haben sich zusammengetan und den Car-Sharing Anbieter DriveNow gegründet. Die Erfolgsgeschichte nahm ihren Anfang in der Heimatstadt der Bayerischen Motoren Werke – in München.

Mit 300 Fahrzeugen startete das ehrgeizige Joint Venture beider Konzerne – seitdem wächst die Fahrzeugflotte beständig: In Deutschland ist DriveNow mittlerweile in Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf und München verfügbar. Die Einsatzgebiete der DriveNow-Flotten erstrecken sich hauptsächlich auf den urbanen Raum – die Stadtgebiete. Auf der Website können Kunden nachprüfen, ob das Angebot auch in ihrer Nähe verfügbar ist.

DriveNow Mini
Drivenow hat nur Premiumfahrzeuge von BMW und MINI im Angebot.
Beschreiten neuer Wege

Obwohl es auch günstigere Möglichkeiten als DriveNow gibt, finden wir keine wesentlichen Punkte, die gegen den Car-Sharing-Dienst sprechen würden.

Eine hochwertige Fahrzeugflotte, die transparente Tarifpolitik sowie ein bewährtes und durchdachtes Buchungssystem machen DriveNow zum empfehlenswertesten Anbieter unter den Carsharing-Dienstleistern. Zudem kostet die Mitgliedschaft außer der Anmeldegebühr nichts, lediglich für jede Fahrt fallen Gebühren an.

Car2Go

Car2Go ist ein Joint Venture zwischen Europcar und der Daimler AG. Bereits 2008 startete Car2Go sein erstes Pilotprojekt in Ulm, um dem Carsharing-Markt anzutesten. Im Frühjahr 2011 startete der Car-Sharing Anbieter in Hamburg mit einer Flotte von 300 Fahrzeugen durch – heute sind es bereits 700 Smarts, die durch die Hansestadt heizen.

Car2Go hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, über eine Million Kunden weltweit zu generieren, die täglich etwa 12.500 Fahrzeuge nutzen; 1.200 Autos davon sind batterieelektrisch angetriebene Fahrzeuge. Die Car2Go-Flotte besteht aus den dreitürigen Smarts  fortwo, die aufgrund der zwei vorhandenen Sitzplätze als Kleinstwagen gelten. Sinn und Zweck ist das schnelle Vorankommen in der Stadt mit maximal einem Beifahrer: Größere Einkäufe, Transporte oder ein Familienausflug sind mit Car2Go derzeit also nicht möglich.

Kosten Car2Go
Die Kosten bei Car2Go

Um sich im urbanen Raum schnell fortbewegen zu können, ist Car2Go ideal. Klein, wendig und flink präsentieren sich Car2Go-Smarts. Mehr ist mit den zweisitzigen Kleinstwagen aber auch nicht drin: Ein Ausflug zu dritt ist schon zu viel für die kleinen Flitzer Die Preise von Car2Go sind im Vergleich zu anderen Anbietern günstig. Bei diesem Carsharing-Dienst können Kunden sich nämlich nicht nur schnell anmelden, sondern auch problemlos innerhalb kürzester Zeit ihren Vertrag kündigen. Bezahlt wird dabei nur, was auch genutzt wird – keine versteckten, regelmäßigen Kosten: Sehr schön!

Tamyca

Tamyca (sprich: tameika) steht als Kurzform für die englische Redewendung „take my car“. Der Car-Sharing Dienst wurde von einer Gruppe von Studenten aus Aachen gegründet und ist seit 2010 auf dem Markt. Mit einer Auswahl von etwa 5000 verfügbaren Autos in 650 deutschen Postleitzahlen und über 55.000 Nutzern ist tamyca die größte Plattform für privates Carsharing in Deutschland.

Wie der Name schon vermuten lässt, bieten bei dieser Form des Carsharings Privatleute ihren Wagen zur Vermietung an. Wer also ein Auto besitzt und es wenig nutzt, der kann das Fahrzeug mit Foto und ein paar kurzen Infos dazu (Modell, Marke, etc.) auf der Plattform zur Vermietung einstellen. Leute, die kein Auto haben aber für kurze Zeit eines brauchen, melden sich als Mieter auf der Plattform an. Sie profitieren von günstigen Mietpreisen und von einer großen Auswahl an Fahrzeugen. Außerdem können sie gezielt Angebote in unmittelbarer Nachbarschaft finden. Damit sind sie innerhalb kürzester Zeit mobil.

Tamyca
tamyca die größte Plattform für privates Carsharing in Deutschland.
Offen für Neues sein

Wer privates Carsharing nutzen möchte, sollte bedenken, dass er viel individuell absprechen muss. Es gibt keine standardisierten Fahrzeuge und keine speziellen Stellplätze. Eine gewisse Offenheit verschiedenen Persönlichkeiten gegenüber ist gefragt. Nicht umsonst erwähnen die Gründer von tamyca auch den Gewinn für das Nachbarschaftsgefühl, welches durch privates Autoteilen gestärkt wird.

Stadtmobil

Stadtmobil hat es sich zum Ziel gesetzt, die Mobilität seiner Nutzer kostengünstig und umweltschonend voranzutreiben, so wird bspw. auch viel Wert darauf gelegt, dass der ÖPNV eine tragende Rolle im stadtmobil-Netz spielt: Die stadtmobil-Nutzer sollen nicht nur Autos mieten, sondern die Möglichkeit haben, das Carsharing-Angebot mit dem ÖPNV zu verbinden. Da hinter diesem Carsharing-Dienst kein großer Autokonzern steht, geht es gerade nicht darum, eine gewisse Menge an Autos für diese Zwecke zu produzieren und damit Gewinn zu machen, wichtiger ist dem Unternehmen die Vision, Fahrzeuge besser auszulasten, potentiellen Autokäufern Alternativen aufzuzeigen und die Verbindung von ÖPNV und Auto voranzutreiben – all diese Aspekte schonen nicht nur den Geldbeutel der User, sondern auch die Natur.

Der Dienstleister besteht heute aus einem Zusammenschluss mehrerer Anbieter, die früher getrennt voneinander in verschiedenen Städten agierten. Aus diesem Grund sind nur gewisse Geschäftsstrukturen zentralisiert – vieles wird auch weiterhin regional abgewickelt. So gibt es für die einzelnen Geschäftsgebiete unterschiedliche Websites und auch die Fahrzeugkategorien tragen verschiedene Namen. Dieser Aspekt spricht jedoch nur dafür, dass stadtmobil auf den einzelnen Märkten besser auf die regionalen Bedürfnisse reagieren kann – auch im Support-Bereich. Leider sind die Preisstrukturen sehr kompliziert aufgebaut und schwer überschaubar und auch die Tatsache, dass stadtmobil regelmäßige sowie nutzungsunabhängige Kosten erhebt, fällt negativ ins Gewicht.

stadtmobil Logo
stadtmobil versucht Carsharing und ÖPNV zu verbinden.

Cambio

cambio ist im Jahr 2000 aus einem Zusammenschluss der drei Carsharing-Anbieter StadtteilAuto Aachen, StadtAuto Bremen und StattAuto Köln hervorgegangen. Als Holding stellt die cambio Mobilitätsservice GmbH & Co. KG zusammen mit dem Tochterunternehmen CarSharing Service GmbH in einem franchise-ähnlichen Angebot lokalen Anbietern alle zentralen Dienstleistungen für das Betreiben eines erfolgreichen Carsharing-Geschäftes zur Verfügung. Das eigentliche Geschäft betreiben die eigenständigen Unternehmen vor Ort. So liegen auch die Kundenbeziehungen und der gesamte Fuhrpark in der Verantwortung der lokalen Anbieter. Kunden und Mitarbeiter sind mehrheitliche Eigentümer der cambio-Gruppe.

Cambio
Cambio stellt franchise-ähnlichen Angebote für lokale Anbieter zur Verfügung.

Das stationsbasierte Carsharing-Modell von cambio ist in vielen Städten Deutschlands und Belgiens verfügbar. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen mit verschiedenen Anbietern zusammen, über die Kunden die Möglichkeit bekommen, auch in weiteren Städten cambio-Carsharing zu nutzen. Die Website des Unternehmens ist sehr übersichtlich aufgebaut und bietet sowohl potentiellen Neukunden als auch bereits registrierten Usern gute Hilfestellungen und relevante Informationen. Wenn der Benutzer seine Stadt ausgewählt hat, erhält er detaillierte Informationen zu den verfügbaren Fahrzeugen und den lokalen Tarifen. Die Preise sind äußerst transparent aufgelistet, der tatsächliche Endbetrag setzt sich jedoch aus so vielen Einzelkosten zusammen, dass der Nutzer schnell den Überblick verlieren kann, welche Summe letztlich auf ihn zukommen wird. Auch wenn hinter cambio ein großes Unternehmen steht, bleiben Kundenbetreuung, Tarif- und Fahrzeug-Angebot lokal organisiert. Lobenswert sind sowohl das hilfreiche und gut ausgestattete Support-Angebot des Dienstes als auch die transparente Tarif- und Kostenaufschlüsselung. Falls Kunden die Dienste von cambio nicht mehr nutzen möchten, können sie schnell und flexibel jeweils zwei Wochen zum Monatsende kündigen – top!

Wenn der Benutzer seine Stadt ausgewählt hat, erhält er detaillierte Informationen zu den verfügbaren Fahrzeugen und den lokalen Tarifen. Die Preise sind äußerst transparent aufgelistet, der tatsächliche Endbetrag setzt sich jedoch aus so vielen Einzelkosten zusammen, dass der Nutzer schnell den Überblick verlieren kann, welche Summe letztlich auf ihn zukommen wird. Auch wenn hinter cambio ein großes Unternehmen steht, bleiben Kundenbetreuung, Tarif- und Fahrzeug-Angebot lokal organisiert. Lobenswert sind sowohl das hilfreiche und gut ausgestattete Support-Angebot des Dienstes als auch die transparente Tarif- und Kostenaufschlüsselung. Falls Kunden die Dienste von cambio nicht mehr nutzen möchten, können sie schnell und flexibel jeweils zwei Wochen zum Monatsende kündigen – top!

Cambio Logo
Die Zusammenarbeit mit weiteren lokalen Carsharing-Anbietern hebt Cambio von der Konkurrenz ab.

Flinkster

Flinkster ist der Name des Carsharing-Angebots der Deutschen Bahn, bei dem hauptsächlich auf stationsbasierte, aber auch auf stationsunabhängige Fahrzeuge zurückgegriffen werden kann. Erkennbar ist die etwa 3.600 Fahrzeuge umfassende Flotte an der auffälligen rot-silbernen Lackierung, ähnlich der DB-Fahrradflotte. 300.000 Kunden können an über 1.000 Stationen Flinkster-Autos anmieten. Neben einer deutschlandweiten Verteilung der Stationen sind die Fahrzeuge auch in den Niederlanden, in Österreich und in der Schweiz verfügbar.

Flinkster
Flinkster ist das Carsharing-Angebot der Deutschen Bahn.

Flinkster-Fahrzeuge gibt es nicht nur in der gängigen Benzinmotor-Variante, sondern auch als Elektroautos – genannt e-Flinkster. Bei Typ und Modell ist der Carsharing-Dienst breit aufgestellt: Vom kleinen dreitürigen Smart bis hin zum Transporter Ford Transit können Kunden alle Modelle leihen, die Preise variieren dabei selbstverständlich.

Vorteile für Besitzer einer BahnCard

Das Carsharing-Angebot der Deutschen Bahn ist vor allem den Kunden, die im Besitz einer BahnCard sind, ans Herz zu legen. Im Vergleich zu Nutzern ohne BahnCard gestaltet sich die Anmeldung für sie besonders unkompliziert und sie sparen die 50€ Registrierungsgebühr. Bei den Tarifen kann zwischen einem bundesweiten oder einem lokalen Tarif gewählt werden. Die Preismodelle von Flinkster sind transparent und auch übersichtlich gestaltet – top! Auch die Möglichkeit, durch eine Gebühr von 90€ pro Jahr die Selbstbeteiligung von 1.500€ auf 300€ zu senken, ist positiv hervorzuheben. Dadurch, dass Flinkster bundesweit flächendeckend vertreten ist, haben Kunden nicht nur in wenigen Städten, sondern vielerorts Zugriff auf die Flinkster-Flotte – ein großer Vorteil im Vergleich zu manch anderem Carsharing-Dienst. Kurz und knapp: Die Anmeldung bei Flinkster kann nur empfohlen werden.

Multicity

Auch der französische Automobilhersteller Citroen ist in das Geschäftsfeld des Carsharings eingestiegen – interessanterweise ist Berlin die derzeit einzige Stadt, in der die Multicity-Flitzer unterwegs sind, weitere deutsche Städte sollen jedoch nachziehen. Momentan stehen in Berlin etwa 8.300 registrierten Nutzern 350 Multicity-Kleinwagen zur Verfügung. Dabei handelt es sich um 100% elektrische Fünftürer des Modells Citroen C-Zero, die nach dem Modell des Freefloating im gesamten Geschäftsgebiet verstreut verfügbar sind, ohne einer festen Station anzugehören.

Multicity
Multicity setzt zu 100% auf elektrische Autos.

Die kleinen Elektro-Flitzer von Multicity sind bisher lediglich in Berlin verfügbar, was bei den günstigen Mietkosten und der transparenten Preispolitik des Unternehmens wirklich schade ist. Gerade in der Stadt bieten sich Elektrofahrzeuge an; in der Regel werden keine größeren Distanzen zurückgelegt und die Umwelt bleibt von Abgasen verschont. Auch die Website, über die Nutzer schnell und einfach auf Informationen zugreifen können, überzeugt. Weitere positive Aspekte sind der gut ausgebaute Support-Bereich sowie das niedrige Mindestalter von 18 Jahren

Multi Logo
Multicity - Das Carhsharing Unternehmen des Automobilherstellers Citroen.