Backbleche richtig reinigen

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Backbleche richtig reinigen

Backbleche erleiden über die Zeit einiges an Belastungen und Verschmutzungen. Zuckrige Kuchen und Plätzchen, mit Käse überbackene Aufläufe und fettspritzende Braten setzen den anfangs sauber glänzenden Blechen auf die Dauer stark zu. Nicht selten brennen sich dabei Essensreste oder Flüssigkeiten in das Blech und hinterlassen unschöne Flecken. Diese Verunreinigungen sind dann besonders schwer und unhandlich zu entfernen. Oft helfen jedoch einfache Mittelchen, die sich in fast jedem Haushalt finden. Mit den folgenden Tipps erstrahlt das Backblech schnell wieder in altem Glanz:

Diese Hausmittel reinigen den Backofen

  • Zeitungspapier: Karamellisierten Zucker erwärmen und mit dem Papier abreiben
  • Nachtluft: Das Backblech über Nacht rauslegen, um Verkrustungen aufzuweichen
  • Backpulver: Ein Tütchen mit Wasser vermischen und auf dem Blech einwirken lassen
  • Badewanne: Vereinfacht das Reinigen gegenüber dem kleinen Spülbecken
  • Natron: Mit Mineralwasser gemischt auf dem Blech erhitzen und verdampfen lassen
  • Backofenreiniger: Aufsprühen, einwirken lassen und abspülen – effektiv, aber weniger umweltfreundlich
  • Ceranfeldschaber: Nicht nur für den Herd, sondern auch Backbleche geeignet

Dank dieser vielfältigen Reinigungsmöglichkeiten für alle Arten Schmutzes müssen selbst stark verkrustete Backbleche nicht in den Müll gegeben werden. Auch wenn sich die Rückstände schon regelrecht eingebrannt haben, kann man sie noch immer ganz gut loswerden. Im Folgenden zeigen wir, wie die Mittel am besten umzusetzen sind.

Reinigung mit Zeitungspapier

Der Trick mit dem Zeitungspapier funktioniert bestens beim Reinigen von Zuckerrückständen. Beim Backen von Kuchen- oder Plätzchen fällt schnell Zucker auf das Backblech und karamellisiert dort. Nach dem Backen das Blech im Ofen auf ungefähr 50 Grad erwärmen. Der Zucker wird wieder weich und lässt sich nun einfach mit Zeitungspapier entfernen.

Das Backblech über Nacht rauslegen

Oft verkrustet das Backblech auch durch Käserückstände. Gerade beim Pizzabacken oder bei Aufläufen tropft der heiße Käse schnell auf das Backblech. Sofern der Käse sich nicht hartnäckig eingebrannt hat, kann eine Nacht unter freiem Himmel schon ausreichen. Die höhere Luftfeuchtigkeit in der Nacht weicht die Verkrustungen ein und macht es so leichter, dass Blech zu reinigen.

Mit Backpulver reinigen

Backpulver erweist sich oft als ein kleines Wundermittel beim Reinigen. Ein Päckchen davon in Wasser auflösen und das Backblech eintauchen – oder die Mischung auf dem Blech einwirken lassen. Nach einer Weile können die Verschmutzungen mit dem Schwamm entfernt werden.

Das Reinigen in der Badewanne

Backbleche sind zumeist deutlich größer als die in der Küche zur Verfügung stehenden Spülbecken. In der Spüle lassen sich die Bleche dann nicht mehr vernünftig reinigen. Haushalter sollten nun nicht davor scheuen, die heimische Badewanne zu zweckentfremden. Das Backblech in die Badewanne legen und dann heißes Wasser einfließen lassen. Das heiße Wasser hilft dabei, Fettfilme zu entfernen. Bedeckt das Wasser das Blech ausreichend, kommt Spülmittel hinzu. Nach einer kurzen Einwirkzeit sind die Rückstände mit einer Bürste zu entfernen. Für Backgitter kann hier auch gern zur Stahlwolle gegriffen werden.

Das umweltfreundliche Natron

Dieses Salz ist ein sehr beliebtes und altes Hausmittelchen. Der Anwender verteilt ungefähr 50 Gramm Natron auf das verschmutze Backblech und gießt es anschließend mit Mineralwasser auf, nur so viel, dass der Boden des Backblechs gleichmäßig bedeckt ist. Nun kommt das Blech bei 100 Grad Unterhitze in den Backofen. Nach circa 20 Minuten verdampft das Wasser allmählich. Das Blech sollte anschließend etwas abkühlen, dann kann das Natron samt Schmutz abgewischt werden. Zum Schluss noch einmal mit klarem Wasser abspülen.

Putzmittel für hartnäckige Fälle

Falls die gängigen Hausmittel nicht helfen, muss letztendlich doch die Chemie herhalten. Im Supermarkt finden sich Scheuermilch sowie allerlei Sprays für Backbleche. Hier ist besondere Obacht nötig, denn manches aggressive Reinigungsmittel greift die Beschichtung des Bleches an.

Der Ceranfeldschaber

Eigentlich für die Herdplatte gedacht, eignet sich der Ceranfeldschaber auch gut für das Reinigen von Backblechen. Gerade großflächige Verschmutzungen entfernt das kleine Helferlein bequem. Vorsichtig den Schaber an der Verkrustung ansetzen und schaben. Auch hier stets Vorsicht walten lassen, um die Beschichtung nicht zu beschädigen.

Verschmutzungen auf dem Backblech verhindern

Grundsätzlich sollten Verbraucher bei der Benutzung von Backblechen immer Backpapier unterlegen, um Verkrustungen von vornherein zu verhindern. Wer viel backt, greift am besten auf Silikonmatten zurück, da diese mehrfach verwendbar und leicht zu reinigen sind.