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5 Alternativen zu Photoshop

Mit Photoshop hat die in Kalifornien ansässige Softwarefirma "Adobe Systems" schon fast eine Legende geschaffen, die bei professionellen und Hobby-Nutzern gleichermaßen beliebt ist. Doch es gibt auch Nachteile: So braucht man jede Menge Einarbeitungszeit, um alle Filteroptionen kennen zu lernen und insgesamt ist die Bedienung nicht gerade anfängerfreundlich. Hinzu kommt, dass Photoshop mittlerweile nur noch im Rahmen der Creative Cloud erworben werden kann, deren Zugriff monatlich bezahlt werden muss. Doch zum Glück gibt es genügend Alternativen, von denen wir fünf Stück einmal näher vorstellen wollen. PhotoShop Logo

ACDSee Pro: Bildbearbeitung leicht gemacht

Obwohl es sich bei ACDSee Pro um an professionelle Nutzer gerichtete Software handelt, ist die Bedienung deutlich besser gelungen als bei der Konkurrenz von Adobe. ACDSee Pro begann als Beigabe zu Kameras und Druckern, hat sich in puncto Umfang jedoch stark verbessert und liegt mittlerweile fast gleichauf mit Photoshop. Einziger Haken: Ganz billig ist diese Alternative zu Photoshop nicht, etwa 90 Euro muss man für aktuelle Versionen einplanen.

GIMP: Starke Freeware-Alternative

GIMP LogoDas GNU Image Manipulation Program ist beinahe genauso legendär wie Photoshop selbst, denn es ist komplett Open-Source und wird gänzlich kostenlos angeboten. Vom Umfang her braucht sich "GIMP", wie es von den Nutzern genannt wird, längst nicht mehr hinter Photoshop verstecken. Ganz im Gegenteil: Bei einigen Funktionen haben die fleißigen Entwickler den geistigen Urvater bereits überholt. Obwohl man sich viele Gedanken gemacht hat, ist die Bedienung jedoch leider nur halbwegs gelungen. Besonders Umsteiger von Photoshop brauchen eine lange Eingewöhnungszeit und auch Neueinsteiger werden sich erstmal durch ein paar Tutorials wühlen müssen.

Paintshop Pro: Der Spezialist 

Auch wenn der Name anderes vermuten lässt, steht bei PaintShop Pro keinesfalls das digitale Zeichnen im Vordergrund, sondern die Bildbearbeitung. Im Gegensatz zu Photoshop ist man hier etwas fokussierter vorgegangen und hat sich ausschließlich auf die digitale Bildbearbeitung konzentriert, weswegen es eine ganze Menge an Effekten, Filtern und Einstellungsmöglichkeiten auf mehreren Ebenen gibt. Ein echtes Highlight ist die Unterstützung von RAW-Formaten. PaintShop Pro kann die Rohdaten von Kameras direkt auslesen und später per Kompression und Interpolation in das gewünschte Bildformat bringen.

Paint.NET: Flexibel und Modular

Ursprünglich ein kleines Studentenprojekt, wird Paint.NET heute offiziell von Microsoft entwickelt und sollte eigentlich das längst ausgediente Paint ablösen. Paint.NET ist eine auf dem .Net-Framework basierende, kostenlose Bildbearbeitungssoftware, die im Grunde keinen großen Umfang bieten kann, aber immerhin einfach zu steuern ist. Ein Glück gibt es jedoch von der Community erstellte Plug-ins und ganze Funktionspakete, die dafür sorgen, das sich Paint.NET relativ gut an eigene Wünsche anpassen lässt. Ob man den Fokus lieber auf Filter und Bildeinstellungen legt, mit 3D und Texturen arbeiten möchte oder ein digitales Zeichenprogramm bevorzugt, das modulare System macht Paint.NET zum echten Alleskönner. 

Pixlr: Bildbearbeitung direkt im Browser

Ein Bildbearbeitungsprogramm, das nur Online besteht und direkt über den Browser aufgerufen werden kann? Das geht? Ja, das geht und es funktioniert gar nicht mal so schlecht. Im Kern verfügt Pixlr etwa über den gleichen Funktionsumfang wie Photoshop oder GIMP, jedoch befindet sich das Programm selbst auf einem Server und muss über den Browser gesteuert werden, woraus sich - bedingt durch das Konzept - ein paar Probleme ergeben. Hakt die Internetleitung oder ist man nicht ganz so schnell unterwegs, wird die Bearbeitung schnell zur Ruckel-Orgie und es dauert mehrere Sekunden, bis das Bild aktualisiert wird. Zudem sind die verschiedenen Funktionen auf mehrere "Apps" aufgeteilt, sodass man öfters zwischen ihnen wechseln muss. Prinzipiell ist das Konzept aber zukunftsweisend und eine echte Alternative zu Photoshop.