Things

Timm Hendrich
Pro
  • Schlichtes, aber schönes Design
  • Zuverlässige Funktionen
  • Bequemes Arbeiten.
Kontra
  • Hoher Preis
  • Nur für Apple geeignet
  • Fehlende Teamwork-Funktion
Fazit Things ist ein schlichtes und funktionales Programm für die Organisation alltäglicher Aufgaben mit zuverlässigen Werkzeugen und praktischen Anwendungsmöglichkeiten.
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Things Details

Funktionen

Things ist eine benutzerfreundliche To-Do-App für Apple-Geräte. Drei Versionen sind verfügbar: Eine für die Apple Watch und das iPhone, eine für das iPad und eine für den Mac. Things orientiert sich ganz an der Designphilosophie von Apple und schafft eine nahtlose Synthese aus Design und Funktion.

Es ist zwar bedingt möglich, mit Things Projekte zu managen, aber eine Projektmanagementsoftware im eigentlichen Sinn ist es nicht; dazu fehlt die Mehrbenutzerfähigkeit. Seine Stärke ist es, Struktur in das Arbeits- und Privatleben des einzelnen Anwenders zu bringen.

Sofort aufschreiben und ab in die Inbox

Eines der einflussreichsten Bücher im Bereich Selbstmanagement ist „Getting Things Done“ von David Allen. Sein System zur Aufgabenverwaltung nennen Fans auch gerne abgekürzt GTD. Things orientiert sich ganz offensichtlich daran, auch wenn es sich nicht ausschließlich an GTD-Anwender richtet. Das wird beispielsweise bei der Inbox spürbar. Die Idee der Inbox erinnert sehr an die Prinzipien von Allen.

Die Inbox ist ein Ablageort, der alle neuen Aufgaben erst einmal unsortiert aufnimmt. Das ermöglicht dem Nutzer, Ideen schnell niederzuschreiben, ohne sich Gedanken machen zu müssen, welcher Liste oder welchem Projekt er sie zuordnen soll.

Tagsüber und auch heute Abend

Eine schöne, kleine Innovation von Things ist die Trennung der täglich anfallenden Aufgaben in „Today“ und „This Evening“. So trägt die Software der Tatsache Rechnung, dass Anwender tagsüber, in ihrer Arbeitszeit, üblicherweise nicht dieselben Aufgaben erledigen können wie abends, in ihrer Freizeit. Schließlich sieht es kein Arbeitgeber gerne, wenn Arbeitnehmer im Büro ihre private Checkliste abarbeiten.

Arbeitnehmer sind allerdings gar nicht die Zielgruppe von Things, auch das wird durch diese Trennung deutlich. Wer als Mitarbeiter in einem Büro tätig ist, verwendet nämlich üblicherweise die Organisationstools, die sein Arbeitgeber zur Verfügung stellt. Für seine privaten Listen nutzt er andere, selbstgewählte Tools. Eine Aufgabenverwaltung mit Trennung zwischen „Today“ und „This Evening“ ist vor allem für Selbständige sinnvoll, die sich ihre gesamte Zeit selbst einteilen, aber gerne zwischen Arbeit und Abend- beziehungsweise Freizeitaktivitäten unterscheiden möchten.

Übersichtlich sortiert und sauber archiviert

Besonders praktisch ist die Sortierfunktion, die die einzelnen Aufgaben entsprechenden Kategorien zuordnet. Durch das Archiv ist der Anwender in der Lage, seine Daten schnell wiederzufinden. Auch Veränderungen oder Ergänzungen der Aufgaben sind über die Eingabefunktion mühelos durchführbar. Mit seiner umfangreichen Aufgabenorganisation unterstützt Things Projekte und macht Tags im Kontext verwendbar. Mit der eigenen Plattform zur Cloud-Synchronisierung ist ein Aufgabenvergleich zwischen allen vom User benutzten Geräten möglich.

Bedienkomfort

Things macht das Leben durch die Organisation der täglich anfallenden Aufgaben in Job und Freizeit spürbar einfacher. Die Handhabung von Things ist für den Nutzer einfach und intuitiv. Alle Funktionen werden zuverlässig ausgeführt. Durch den Einsatz der Cloud sind alle Geräte eines Anwenders immer auf dem neuesten Stand, da die Synchronisation automatisiert erfolgt.

Performance

Die Produktivitätssoftware kann ohne Probleme mit dem Mac-Kalender iCal gekoppelt werden. Bei der Aufgabeneinstellung gibt es keine Begrenzung für die Eingabe von Informationen. Es ist genügend Speicher für jede Informationsmenge vorhanden. Anfangs- und Enddaten grenzen die Aufgabe zeitlich ein.

Durch die integrierte Handoff-Technik erlaubt Things sogar die Weiterbearbeitung eines Projektes auf einem anderen Gerät. So ist der fliegende Wechsel von iPhone zum Mac kein Problem. Das in der Mitteilungszentrale von Things eingebundene Widget kann über eine Erweiterung auch aus anderen Quellen (Apps) mit neuen Aufgaben gefüllt werden. Für die Aufgabenverwaltung wird mindestens Mac OS X 10.7 bzw. iOS 6 vorausgesetzt, Handoff-Technik und Widget machen OS X 10.10 und iOS 8 erforderlich.

Hilfe & Support

Things ist ausgesprochen benutzerfreundlich, sodass der Anwender eigentlich sofort loslegen kann, ohne sich die Bedienung der Software vorher lange in einem Handbuch erklären lassen zu müssen. Für einen schnellen Einstieg und um das volle Funktionsspektrum kennenzulernen, ist jedoch das Schmökern im Support-Bereich der Website ratsam.

In übersichtlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen wird die Bedienung der Software erklärt – allerdings auf Englisch. Das ist durchaus sinnvoll, schließlich wurde auch die Benutzeroberfläche nicht auf Deutsch übersetzt. Für Anwender, welche die englische Sprache lieber vermeiden möchten, kommt Things also ohnehin nicht infrage. Der Support-Bereich gliedert sich in fünf Abschnitte: „First Steps“ behandelt Themen rund um Kauf, Installation und Datenimport. „Tips & Tricks“ gibt nützliche Hinweise zur Verwendung. In „Integrating with other Apps“ erfährt der Leser, wie er Things mit iCal und Apple Mail verbindet und To-Dos, Projekte und Listen mittels der Teilen-Funktion von iOS und macOS an andere sendet. „Things Cloud“ führt durch die cloudbasierte Synchronisationsfunktion und unter „Troubelshooting“ findet der Anwender Lösungen für mögliche Probleme.

Falls die Dokumente im Support-Bereich nicht ausreichend weiterhelfen, hat der Anwender die Möglichkeit, per Web-Formular Kontakt zu den Mitarbeitern herzustellen. Mit dem Setzen eines Häkchens teilt er mit, dass seine Anfrage zeitkritisch ist – dann wird sie bevorzugt behandelt.

Zusammenfassung

4,00 Pkt

Things ist eine Selbstmanagement-Software, die durch ausgezeichnete Integration in die Apple-Umgebung glänzt. Dank Cloud-Synchronisation kann die App auf dem Mac, dem iPad und dem iPhone nebeneinander genutzt werden. Anleihen an David Allens GTD-System machen Things zu einer geeigneten App für Fans dieser Organisationstechnik, aber auch alle anderen Nutzer profitieren von der effizienten und strukturierten Arbeitsweise, die das Tool ermöglicht.