SocialHub

Jenny Gebel
Bereich:
Pro
  • Hoher Funktionsumfang
  • Gute Bedienbarkeit per Maus
  • Praktisch keine Systemanforderungen
  • Eine Lizenz für alle Geräte
Kontra
  • Keine automatischen Backups
  • Stabile Internetverbindung erforderlich
Fazit Wer sich beruflich mit Social Media beschäftigt, kann mit dem SocialHub seine Zeit wesentlich effizienter nutzen und auch die Arbeit im Team klappt dank der gut durchdachten Funktionen hervorragend.

SocialHub Test

Funktionen

4,85 Pkt

Wie ein E-Mail-Programm fasst SocialHub alle wichtigen Postings der einzelnen Social-Media-Kanäle in einer übersichtlichen Inbox zusammen. Unterstützt werden Facebook, Twitter, Instagram sowie YouTube. Leider nicht dabei sind Pinterest und Snapchat. Da oftmals nicht nur die direkt an den Nutzer gerichteten Nachrichten wichtig sind, ist die Software in der Lage, das komplette Netzwerk nach Keywords zu durchsuchen. Dieser Vorgang kann auch automatisiert werden, sodass auch solche Postings in der Inbox landen. Das eingebaute Ticket-System vereinfacht das Lesen und Bearbeiten der Anfragen, die wie eine To-Do-Liste von oben nach unten abgearbeitet werden können.

SocialHub Tickets
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SocialHub holt alle Kommentare aus den sozialen Netzwerken übersichtlich in einen Posteingang.

SocialHub vereinfacht die Arbeit in der Online-Redaktion

Nicht immer soll etwas sofort gepostet werden oder es ist wichtig, dass etwas zeitgleich auf allen Kanälen veröffentlicht wird. Für diesen Fall gibt es den Redaktionsplan und den Redaktionskalender, die zeitgleich auch die Arbeit im Team stark vereinfachen, denn es wird auf einen Blick ersichtlich, wer sich wie lange mit einem Projekt auseinandersetzt. Die ebenfalls implementierten Analyse-Tools geben Aufschluss über die Beliebtheit der Postings und die Anzahl der Follower, können aber auch zur Prozess-Optimierung eingesetzt werden, um beispielsweise die Antwort- und Reaktionszeiten zu verbessern.

Bezahlt wird SocialHub über ein Abo-Modell, wobei für alle genutzten Geräte nur eine Lizenz erforderlich ist. Die Software ist vollständig cloudbasiert und kann mit Hilfe des Browsers über eine bestimmte Internetseite aufgerufen werden (Software as a Service). Dies hat einige Vorteile. Zunächst gibt es keine großen Downloads und es muss nichts lokal auf der Festplatte installiert werden und zukünftige Software-Updates und Bugfixes können vom Hersteller problemlos und ohne Patchvorgang aufgespielt werden. Man benötigt allerdings eine stabile Internetverbindung, die immer aktiv ist.

Usability

4,95 Pkt

Das intelligent aufgebaute Interface ist einer der Hauptgründe, warum die Software so gut funktioniert. Es gibt eine globale Menüleiste, hinter der sich alle Hauptfunktionen verstecken. Auf der linken Seite können weitere Unterfunktionen und Einstellungen aufgerufen werden, während der Hauptbildschirm für die eigentliche Arbeit oder das Anzeigen von Statistiken genutzt wird. Schade allerdings: Die Bedienung ist nicht für Touchscreen-Bildschirme optimiert. Ohne Maus können einige Funktionen des Social Media Tools nur schwer aufgerufen werden.

SocialHub Monitoring
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Mit dem Keyword-Monitoring kann der Benutzer verfolgen, welche Gespräche in den sozialen Netzwerken zu bestimmten Themen stattfinden.

Ansonsten zeigt sich der Bedienkomfort allerdings von seiner besten Seite. Und zwar unabhängig davon, ob man alleine oder in ganzen Teams arbeitet, denn es gibt keine Beschränkung bei der Anzahl der Nutzerprofile. Da sich die Software hauptsächlich an Unternehmen richtet, sind Backups und Datensicherungen wichtige Stichwörter. Zwar bietet der Hersteller selbst keine eigene Backup-Funktion, aber immerhin können alle wichtigen Daten mit einem Klick exportiert und auf lokalen Festplatten gespeichert werden.

Performance

4,95 Pkt

SocialHub ist ein cloudbasierter Dienst, der mit allen gängigen Browsern kompatibel. Prinzipiell lässt sich sagen, dass die Software kaum mehr Ressourcen benötigt als eine normale Webseite, was sich auch in den Systemanforderungen wiederspiegelt. Eine Voraussetzung für die Funktion ist aber eine gute und stabile Internetverbindung. Ist diese nicht vorhanden, versagt das Programm den Dienst. Wer trotz der niedrigen Systemanforderungen Zweifel hat, ob die Software ordentlich läuft, kann sich die kostenlose Testversion ansehen, bei der die wichtigsten Funktionen demonstriert werden.

Zusammenfassung

4,86 Pkt

Die maloon GmbH, der Entwickler von SocialHub, lässt seine Kunden bei Problemen nicht allein, weswegen das Support-Angebot breit aufgestellt ist und keine Wünsche offenlässt. Wer sich selbst helfen möchte, kann die ausführliche Online-Wissensdatenbank besuchen, die den Nutzer schon beim Einstieg begleiten kann. Häufig aufkommende Fragen werden wie gewohnt in einer FAQ zusammengefasst. Eine persönliche Hilfe bekommt man per E-Mail oder Telefon und im Forum können Nutzer sich gegenseitig helfen oder einfach über Gott und die Welt diskutieren.

SocialHub Support
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Für die Anliegen seiner Kunden haben die Mitarbeiter des Softwareherstellers maloon GmbH immer ein offenes Ohr.

Zusammenfassung

4,86 Pkt

Community-Manager oder Social-Media-Manager haben wahrlich keinen einfachen Job, können ihn aber mit Hilfe von SocialHub etwas einfacher gestalten. Das Hauptfeature der Software, nämlich das Zusammenfassen von Postings aus verschiedenen Social-Media-Netzwerken in einer einfachen Inbox mit Ticketsystem ist gut umgesetzt und erfordert eigentlich kaum Einarbeitungszeit. Das wird mit durchdachten Funktionen erweitert, wirkt insgesamt aber keinesfalls überladen. Da der Dienst vollständig in der Cloud ausgeführt wird, benötigt man nur einen halbwegs modernen Browser. Dies ist auch der Grund, warum sich die Nutzung auf Tablets oder anderen mobilen Endgeräten eigentlich anbieten würde, allerdings ist das ansonsten gelungene Interface leider nicht für Touchscreens optimiert. Verzichten muss man auch auf eine automatische Backup-Funktion. Der Datei-Export hilft allerdings über dieses Manko hinwegzusehen.

Zu den bekanntesten Kunden von SocialHub zählen unter anderem der Antivirus-Software-Hersteller Kaspersky, das Energieunternehmen e.on sowie die Deutsche Bahn.