McAfee Internet Security

Andreas Kiener
Pro
  • Verfügt über alle wichtigen Features
  • Guter Kinderschutz
  • Sehr durchdachte Bedienung
Kontra
  • Relativ langsamer Virenscanner
  • Nur mittelmäßige Malware-Erkennung
  • Passwortmanager funktioniert nur mit Microsoft Edge richtig gut
Fazit Wer eine Internet-Security-Suite sucht, findet bei McAfee alles, was er braucht. Die Ausstattung des Softwarepakets ist rund und die Benutzeroberfläche wirkt ausgereift. Allein die Scangeschwindigkeit und die Erkennungsrate könnten eine Spur besser sein.
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McAfee Internet Security Test

Ausstattung

4,50 Pkt

McAfee Internet Security ist ein sehr ausgeglichenes Internet-Security-Paket, das durch eine gute Benutzerführung und einen sehr kompletten Funktionsumfang positiv auffällt. Daran ändern auch kleine Schwächen des Virenscanners nichts. Wirklich Negatives konnten wir beim Test der Internet-Security-Software nicht feststellen.

Eine runde Sache

Eine Internet-Security-Suite ist ein Software-Paket, das sich aus diversen Komponenten zusammensetzt. Es sollte einen Malware-Schutz beinhalten, eine Firewall, eine Kindersicherung, einen Passwort-Manager, einen Spamfilter, einen Online-Banking-Schutz, und auch noch vor betrügerischen Websites warnen. Das wären die Grundzutaten, die die Hersteller nach ihren eigenen Vorstellungen einer Internet-Security mit diversen anderen Funktionen ergänzen können.

Doch beim Testen von Internet-Security-Suites wird schnell klar: Es gibt nur wenige Produkte, die wirklich alle diese Grundzutaten enthaltenMcAfee Internet Security ist eines der wenigen Produkte, das unsere Erwartungen im Bereich Funktionsumfang und Ausstattung voll erfüllt. Lediglich eine Anti-Tracking-Erweiterung für den Internet-Browser fehlt der McAfee Internet Security  – das ist allerdings verschmerzbar, da es in dem Bereich gute und kostenlose Alternativen von Drittherstellern gibt.

McAfee Internet Security beinhaltet folgende Funktionen:

  • Virenscanner mit Echtzeitscan
  • Firewall
  • Spam-Schutz
  • Kindersicherung
  • True Key (optionaler Passwortmanager)
  • WebsitePrüfung WebAdvisor
  • Cookie-Entfernung
  • Datenshredder
  • Anwendungsaktualisierung (SchwachstellenScanner)
  • NetzwerksicherheitsTool

Der Virenscanner bietet nicht nur einen vollständigen Scan an, sondern auch einen Schnellscan. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen benutzerdefinierten Scan zu starten. Damit lassen sich die Parameter genau anpassen: Nur einzelne Dateien und Verzeichnisse auswählen, Elemente definieren, die nicht gescannt werden sollen, und die Entscheidung, welche Dateitypen gescannt werden und nach welchen Bedrohungen McAfee suchen soll.

Darüber hinaus können User Scans planen, die dann in regelmäßigen Abständen zu definierten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Wie üblich gibt es natürlich auch einen Echtzeit-Scan, der ständig im Hintergrund mitläuft und die Dateien überprüft, die aktuell verwendet werden. Auch hier haben User relativ umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten. Sie können zum Beispiel den Ressourcenbedarf des Echtzeit-Scans festlegen und bestimmen, ob Wechseldatenträger beim Anschließen automatisch geprüft werden sollen.

So schützen Sie Kinder vor ungeeigneten Inhalten

Die Kindersicherung von McAfee Internet Security überrascht schon beim ersten Aufruf positiv: Sie verlangt die Vergabe eines Kennworts, um sicherzustellen, dass Kinder nicht selbst die Einstellungen ändern. So ein Hinweis sollte selbstverständlich sein, fehlt jedoch in den meisten anderen Internet-Security-Produkten.

Ähnlich smart agiert die Software, wenn der Anwender den Kinderschutz für ein Windows-Benutzerkonto mit Administratorrechten einrichtet. Dann bekommen sie nämlich den Hinweis, dass ein Administrator die Internet-Security-Suite deinstallieren kann, was natürlich auch den Kinderschutz außer Gefecht setzen würde. Diese Hinweise sind ein gutes Beispiel dafür, wie ausgereift die Benutzerführung bei McAfee Internet Security ist.

Die Einrichtung des Kinderschutzes funktioniert denkbar simpel. Der erste und wichtigste Schritt ist der Inhaltsfilter. Hier legen Eltern das Alter des Kindes fest, der Assistent blockiert dann bestimmte Inhalte anhand von vordefinierten Kategorien. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit, manuell auszuwählen, welche Inhaltskategorien blockiert beziehungsweise zugelassen werden. Optional können Eltern auch Regeln für einzelne Websites definieren oder einen wöchentlichen Zeitplan für die Internetnutzung festlegen.

Diese Information sehen Kinder, die eine gesperrte Website aufrufen.

Ein Bericht informiert Eltern sehr genau über das Online-Verhalten ihrer Kinder. Hier erfahren sie nicht nur, wann sich ein Kind zuletzt am Computer angemeldet hat, sondern auch, welche verbotenen Seiten es aufrufen wollte und wann es innerhalb eines verbotenen Zeitraums versucht hat, den Computer zu nutzen. Soviel Kontrolle ist bei kleineren Kindern vielleicht angemessen, älteren Kindern allerdings wollen manche Eltern vielleicht etwas mehr Privatsphäre am PC zugestehen. Daher wäre es sinnvoll, die Berichte separat deaktivieren zu können, was jedoch nicht möglich ist.

Was auch fehlt, ist eine Pausen-Funktion, die den Computer in regelmäßigen Abständen für ein paar Minuten sperrt, sowie überhaupt die Möglichkeit, nicht nur die Internet-Nutzungszeiten, sondern Zeiten für die PC-Nutzung festzulegen. Fairerweise muss allerdings gesagt werden, dass auch andere Internet-Security-Suites diese Funktionen mehrheitlich nicht anbieten.

True Key: Ein sicherer Ort für Passwörter und sensible Daten

McAfee Internet Security richtet den Passwortmanager True Key beim ersten Aufruf der Funktion ein. In unserem Test war die True Key-Erweiterung allerdings nach der Installation nur in Microsoft Edge zu finden, Internet Explorer, Mozilla Firefox und Google Chrome gehen leer aus, obwohl sie auch als kompatible Internet-Browser gelistet werden. Zumindest für Chrome gibt es im Chrome Store eine kostenlose Erweiterung zur Installstion.

Mit Edge funktionierte der Passwort-Manager im Test jedoch wunderbar. Bei der Anmeldung auf einer Website speichert True Key die Anmeldedaten im Hintergrund, so dass sie bei der nächsten Anmeldung sofort zur Verfügung stehen. Sämtliche gespeicherte Anmeldedaten werden in True Key übersichtlich mit dem Logo des jeweiligen Anbieters dargestellt. Zusätzlich gibt es eine Funktion für sichere Notizen und der Anwender kann unter „Börse“ wichtige Daten wie beispielsweise Kreditkarten- oder Versicherungsnummern ablegen.

TrueKey verwaltet mehr als nur Passwörter.
TrueKey verwaltet mehr als nur Passwörter.

Vier Sicherheitstypen für die Firewall

Die Firewall hat vier unterschiedliche Betriebsmodi, die hier „Sicherheitstypen“ genannt werden. Wenn sie auf „Automatische Zugriffsregelung“ gestellt ist, entscheidet sie selbst, welche Programme Zugriff auf das Internet erhalten. Das ist die Standardeinstellung und wird auch im Programm sinnvollerweise als empfohlene Einstellung gekennzeichnet.

Im Modus „Zugriffsüberwachung“ fragt die Firewall nach, ob eine Anwendung Internetzugang erhalten soll oder nicht – das ist anfänglich viel Aufwand. Wenn für alle häufig verwendeten Programme Entscheidungen gespeichert wurden, muss sich der Anwender aber kaum noch um die Firewall kümmern.

Der Modus „Tarnung“ ist besonders sicher, hier werden zum Schutz alle eingehenden Verbindungen (abgesehen von notwendigen Systemdiensten) von der Firewall blockiert. Noch sicherer ist nur das „Sperren“, dann wird nämlich der gesamte Datenverkehr unterbrochen. Das ist für den Alltag natürlich nicht praktikabel und vor allem als Akutmaßnahme in Notfällen gedacht.

In den Einstellungen der Firewall ist es möglich, Zugangsregeln für Programme sowie für Ports und Systemdienste zu konfigurieren. Eine klassische Firewall-Konfiguration, in der detaillierte Regeln mit Parametern wie IP- und MAC-Adressen, ein- oder ausgehendem Traffic, Port und Programm festgelegt werden können, ist nicht möglich. Bedenkt man, dass die Internet-Security-Suite sich an Endanwender richtet und nicht an IT-Profis, ist das Weglassen dieser Funktionen ein Sicherheitsfeature: Zu groß ist die Gefahr damit das System unsicherer statt sicherer zumachen.

Dafür bietet McAfee Internet Security smarte Features wie eine Eindringlingsentdeckung, die Alarm schlägt, wenn Hacker Schwachstellen ausnutzen wollen, und den Net Guard, der vor risikoreichen Verbindungen warnt.

Sicherheit

3,67 Pkt

Mit Blick auf den guten Funktionsumfang der Internet-Security-Suite von McAfee können wir den Schutz und die Sicherheit als hoch bewerten. Der Virenschutz schützt vor Viren, Malware und Schadsoftware, die Firewall vor Angriffen aus dem Netzwerk. Die Anwendungsaktualisierung sorgt dafür, dass bekannte Sicherheitslücken in der Internet-Security-Software durch Updates geschlossen werden. Der Passwortmanager True Key hilft, eine der größten Sicherheitsgefahren – unsichere Passörter nämlich – zu vermeiden, und der WebAdvisor warnt Anwender vor betrügerischen Websites. Somit lässt McAfee Internet Security kaum Angriffsflächen offen.

Was fehlt, ist ein eigener Banking-Modus. Andere Hersteller bieten für das Online-Banking beispielsweise abgesicherte Internet-Browser oder einen eigenen Desktop mit Software-Tastaturen zum Schutz an. Notwendig ist das nicht unbedingt, es ist vor allem eine Sicherheitsmaßnahme, die dann relevant wird, wenn andere Schutz-Funktionen versagt haben und beispielsweise ein Keylogger auf den Rechner gelangen konnte. Da die Internet-Security-Suite von McAfee sonst sehr gut ausgestattet ist, fällt das Fehlen eines Banking-Modus nicht besonders stark ins Gewicht.

Wichtig zur Beurteilung der Sicherheit von Virenscannern sind die Tests der unabhängigen Antivirus-Testlabore. Eines der wichtigsten ist AV Test – die Antivirus-Experten dort prüfen in regelmäßigen Abständen fast 20 verschiedene Virenschutz-Programme auf Herz und Nieren. Laut dem aktuellen Bericht von AV Test erkennt McAfee Internet Security im Test unter Echtbedingungen 97,2 Prozent aller Bedrohungen, im Test mit dem deutlich umfangreicheren Referenz-Set sogar 100 Prozent.

Das ist zwar eine sehr hohe Erkennungsrate, allerding liegt auch die Messlatte nicht gerade niedrig. Im Durchschnitt schaffen Virenschutz-Programme nämlich eine Erkennungsquote von 99 Prozent. Eine Internet-Security-Software besteht allerdings nicht nur aus einem Virenscanner und in diesem Fall macht die gute Gesamtausstattung die nicht ganz optimale Erkennungsquote von Viren mehr als wett.

Performance

4,81 Pkt

Mit rund 170 Megabyte bei einer frischen Installation fällt die Festplattenbelegung von McAfee Internet Security ausgesprochen niedrig aus. Viele andere Internet-Security-Programme beanspruchen das Mehrfache. Diese sparsame Verwendung der Festplatte muss nichts bedeuten, kann aber auch ein Indiz dafür sein, dass die Programmierer den Ressourcenverbrauch des Programms bewusst niedrig gehalten haben, um die Performance der McAfee Internet Security zu verbessern. Jedenfalls ist es positiv, dass das Programm einen geringen Speicherplatzbedarf hat.

Die Sparsamkeit der Internet-Security-Software bestätigt sich beim Virenscan allerdings nicht – die CPU-Auslastung stieg im Test fast auf das Maximum, während  der volle Scan trotzdem mehr als 14 Minuten dauerte. Auch der schnelle Scan braucht noch eine Minute und 23 Sekunden. Einige andere Internet-Security-Produkte schaffen einen Scan des gesamten Systems auf unserem Test-PC in weniger als zehn Minuten, der Vollscan des Geschwindigkeitswunders F-Secure Safe ist mit einer Minute und 25 Sekunden nur unwesentlich langsamer als der Schnellscan von McAfee Internet Seurity.

Der Virenscan ist also nicht der Flotteste. Viel wichtiger ist allerdings, wie sich das Programm auf die allgemeine Systemgeschwindigkeit auswirkt, ob es im Alltagseinsatz störend bremst. Hier können wir grünes Licht geben. Die Installation von LibreOffice gelingt nahezu genauso schnell wie ohne McAfee Internet Security, die Bootdauer verändert sich nur um Sekundenbruchteile. Auch die Antivirus-Experten von AV Test konnten keine starken Auswirkungen auf die Performance feststellen und gaben McAfee in ihrem neuesten Bericht von Februar 2017 in diesem Bereich 5,5 von 6 Punkten.

Bedienung

5,00 Pkt

Das Programm ist verständlich und sinnvoll aufgebaut. Die Funktionen der Internet-Security sind so angeordnet, dass kein langes Suchen nach ihnen notwendig ist. Die Anzeige des Internet-Security-Programms ist in fünf Abschnitte (Startseite, PC-Sicherheit, Identität, Datenschutz und Konto) unterteilt, zwischen denen der User mit einer Leiste am oberen Rand wechselt. In jedem dieser Abschnitte kann der User mit dem Klick auf ein Glühbirnen-Icon eine kleine Tour starten, die ihm das Programm in einfachen Worten erklärt.

Gleich nach der Installation begrüßt dieser übersichtliche Startbildschirm den Anwender.

Das Glocken-Icon neben der Glühbirne führt zu einer Benachrichtigungsliste ähnlich dem Info-Center von Windows, in der McAfee Internet Security jeweils aktuelle Meldungen sammelt. In jedem der fünf Abschnitte gibt es eine Seitenleiste, dort können Anwender Funktionen wie die Firewall, geplante Virenscans oder den Kinderschutz schnell deaktivieren.

Nur wenige Kleinigkeiten störten uns im Test, so lässt sich beispielsweise der Echtzeit-Scan nicht direkt im Infobereich von Windows über das Kontextmenü deaktivieren. Auch ist es nicht ganz nachvollziehbar, warum die Kindersicherung ausgerechnet im Abschnitt „Datenschutz“ zu finden ist. Das sind allerdings tatsächlich Kleinigkeiten, die das insgesamt gute Benutzererlebnis kaum stören. Sehr positiv hingegen ist, dass die Browser-Erweiterungen in der Standardeinstellung keine Website-Wertung neben den Suchergebnissen einblenden, das muss der Benutzer explizit so einstellen. Bei vielen anderen Internet-Security-Suites ist es umgekehrt. Es kann aber von Benutzern durchaus als lästig empfunden werden, wenn diese Programme ungefragt das Erscheinungsbild der Suchergebnisse modifizieren.

Das ganze Oberflächendesign der Internet-Security-Suite erinnert an modernes Webdesign. Die Buttons und Icons sind monochrom, groß und flach; Slider mit freundlichen Illustrationen kommen zum Einsatz, um Informationen in kleinen Häppchen zu präsentieren. Die Benutzeroberfläche von McAfee Internet Security macht also einen ausgesprochen guten Eindruck, sie ist im besten Sinne schnörkellos und funktional.

Dokumentation und Support

4,50 Pkt

Zur Vereinfachung von Supportanfragen wird zusätzlich zu McAfee Internet Security der McAfee Virtual Technician installiert. Dieses Programm untersucht die Internet-Security-Suite und kann kleinere Probleme selbst reparieren. Bei größeren Problemen liefert es wichtige Daten, die dem Support-Team die Arbeit erleichtern.

Die Online-Hilfe ist aus der Internet-Security nur über die Verknüpfung im Abschnitt „Konto“ erreichbar, in anderen Bereichen steht das Glühbirnen-Icon mit den Kurzerklärungen zur Verfügung. Die Gliederung der Online-Hilfe entspricht weitgehend der der Internet-Securiy selbst. Hier zeigt sich, wie gut diese Abschnitte gewählt sind. Während bei vielen Softwareprodukten das Programm selbst technisch und die Hilfe-Datei aus Benutzersicht strukturiert ist, entfällt diese Doppelstruktur hier, da der Benutzerperspektive offenbar bereits bei der Gestaltung des Programms hohe Priorität eingeräumt wurde. Zusätzlich zum Inhaltsverzeichnis können Anwender über einen alphabetischen Index oder per Suche durch die Hilfe-Datei navigieren.

Der telefonische Support ist zu Bürozeiten erreichbar, von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 18:00 Uhr. Zusätzlich gibt es auch ein kostenpflichtiges Support-Angebot, bei dem sich Support-Mitarbeiter per Remoteverbindung um die Entfernung von Viren oder sonstiger Schadsoftware kümmern. Auch ein Forum ist vorhanden, in dem die Produkte, ihre Funktionen und eventuelle Probleme damit besprochen werden. Die Sprache im Forum ist allerdings Englisch, ein deutsches Unterforum gibt es nicht.

Gut gefallen hat uns der McAfee Virtual Technician. Abgesehen davon ist der Support allerdings ausbaufähig. Mindestens eine zusätzliche Kontaktmöglichkeit, entweder per Chat oder per E-Mail wäre wünschenswert. Auch ist es nicht optimal, dass der Support für Privatanwender nur bis 18:00 Uhr erreicht werden kann. Viele der Kunden arbeiten zu diesen Uhrzeiten selbst und können keine Anrufe beim Support tätigen.

Zusammenfassung

4,50 Pkt

McAfee Internet Security ist in puncto Bedienung und Ausstattung absolut top. Wer nach einer Internet-Security-Suite sucht, die sowohl eine Firewall als auch einen Kinderschutz und einen Passwort-Manager beinhaltet, wird feststellen, dass McAfee eines der wenigen Internet-Security-Produkte am Markt ist, auf das alle drei Merkmale zutreffen.

Auch die Benutzerfreundlichkeit der Sicherheitssoftware von McAfee ist ausgezeichnet. Die Oberfläche der Internet-Security wirkt klar und aufgeräumt, trotzdem lässt sie genug Möglichkeiten.

In den Bereichen Scangeschwindigkeit und Malware-Erkennung wird McAfee allerdings keine Preise gewinnen. Das heißt nicht, dass der Virenscanner schlecht funktioniert. Fast alle modernen Virenscanner haben eine ausgezeichnete Performance und sehr gute Erkennungsraten, so auch McAfee. Nur sind einige Internet-Security-Programme der Mitbewerber eben doch um Haaresbreite besser.

McAfee Internet Security ist damit eine sehr gut abgerundete Sicherheitslösung für Privatanwender, die in keinem Bereich wirkliche Schwächen aufweist und beim Funktionsumfang und der Bedienbarkeit zu den Besten gehört.