Gesundheit

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Gesundheit

Auf den ersten Blick scheint es klar zu sein, was mit Gesundheit gemeint ist. Entweder, jemand ist gesund, oder eben nicht. Dann ist er krank. Bei näherem Hinsehen sind die Grenzen zwischen „gesund“ und „krank“ aber fließend. Ein Bonmot unter Medizinern besagt, es gäbe keine gesunden Menschen, nur solche, die nicht genau genug untersucht worden seien.

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) definiert Gesundheit als „Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur (als das) Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“. Die WHO betrachtet bestmögliche Gesundheit als Grundrecht des Menschen. Genau betrachtet handelt es sich bei Gesundheit also nicht um einen Zustand, der entweder vorhanden ist oder nicht, sondern um etwas, das sich entlang einer Skala bewegt.

Der körperliche, psychische und soziale Aspekt von Gesundheit sind jeweils eigene Bereiche, die aber durch vielfältige Wechselwirkungen eng miteinander verknüpft sind. Ein Mensch kann beispielsweise körperlich völlig gesund sein, aber psychische Probleme wie Depression haben oder im sozialen Bereich unter Einsamkeit leiden. Häufig führen jedoch Probleme in einem Bereich zu Beeinträchtigungen der anderen Bereiche. Körperliche Einschränkungen und Schmerzen wirken sich negativ auf die Stimmung aus und verhindern möglicherweise, dass Betroffene so am sozialen Leben teilnehmen können, wie sie es gerne möchten. Umgekehrt können Schwierigkeiten im sozialen Bereich, beispielsweise ein Mangel an bedeutungsvollen Beziehungen zu anderen Menschen oder Probleme in der Partnerschaft, zu psychischen Erkrankungen und zu körperlichen Leiden führen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sie langfristig fortbestehen.

Menschen haben im Normalfall nicht alle Aspekte ihrer Gesundheit selbst in der Hand. Niemand kann sich aussuchen, mit welcher genetischen Grundausstattung er durch die Welt geht. Auch auf viele Umweltfaktoren haben Menschen keinen unmittelbaren Einfluss. Aber innerhalb dieser vorgegebenen Grundkonstanten, die sich nicht oder nur sehr schwer ändern lassen, kann jeder Mensch durch seinen Lebensstil viel für den langfristigen Erhalt seiner Gesundheit tun. Die Basics, für die jeder einfach selbst sorgen kann, sind Schlaf, Bewegung und Ernährung. Diese drei Punkte sind die absoluten Grundlagen, die jeder Mensch beachten sollte.

Die meisten Menschen benötigen mindestens sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht, um sich am nächsten Tag fit und ausgeruht zu fühlen. Schlafmangel beeinträchtigt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit nicht nur am nächsten Tag, sondern erhöht langfristig das Risiko für eine ganze Reihe von körperlichen und psychischen Krankheiten. Zu wenig Schlaf kann zu Übergewicht führen, Schlafmangel erhöht das Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Depressionen.

Neben der ausreichenden Schlafdauer ist die Regelmäßigkeit der wichtigste Aspekt beim Thema Schlaf, denn der Körper gewöhnt sich an gewisse Tagesrhythmen. Ideal ist es, jeden Tag zur selben Zeit zu Bett zu gehen und zur selben Zeit aufzustehen. Vor allem der Zeitpunkt des Erwachens sollte möglichst wenig variieren, da er der wichtigste Signalgeber für die tageszeitgesteuerten biologischen Prozesse im menschlichen Körper ist.

In unserer modernen Zeit bewegen sich die meisten Menschen zu wenig und das macht langfristig krank. Nahezu jeder, der sein Leben als Couchkartoffel und in verkrümmter Haltung hinter dem Bildschirm am Arbeitsplatz verbringt, ist gut damit beraten, sich mehr zu bewegen. Dabei ist jede Art von Bewegung grundsätzlich besser als gar keine.

Wer sich mehr bewegen möchte, sollte eine Sportart wählen, die ihm Spaß macht und die sich gut in seinen Tagesablauf integrieren lässt. Dann hat er gute Chancen, auch langfristig dabei zu bleiben. Ein optimaler Trainingsplan integriert sowohl Kraft- als auch Ausdauertraining. Auch die Beweglichkeit sollte dabei nicht vergessen werden. Sie kann durch die Integration von Stretching geübt werden. Ebenso erhöht das regelmäßige Üben von Yoga die Beweglichkeit, kräftigt die Muskeln und fördert bei stärkerer Intensität die Ausdauer. Idealerweise sollte jeder Mensch mindestens einmal am Tag ins Schwitzen geraten.

Eine gesunde Ernährung führt dem Körper alle wichtigen Makro- und Mikronährstoffe in ausreichender Menge und in einem ausgewogenen Verhältnis zu. Wichtig ist dabei auch, auf individuelle Bedürfnisse wie Allergien und Unverträglichkeiten Rücksicht zu nehmen. Über diese Grundprinzipien sind sich so gut wie alle einig. Wenn es aber darum geht, was eine gesunde Ernährung im Detail ausmacht, scheiden sich die Geister.

In der heutigen Zeit ist Ernährung stark individualisiert. Unterschiedliche, einander widersprechende Ernährungstrends stehen nebeneinander. Die einen setzen auf ketogene Ernährung und essen nur Fett und Proteine, andere fühlen sich zum Veganismus berufen und machen aus ethischen und gesundheitlichen Gründen einen großen Bogen um alle Nahrungsmittel tierischen Ursprungs, während wieder andere glauben, in Gluten den Ursprung alles Übels entdeckt zu haben. An solche starren Konzepte muss sich aber niemand halten. Die meisten Menschen sind gut damit beraten, wenn sie sich einfach abwechslungsreich ernähren, nicht zu viel essen und industriell gefertigte Nahrungsmittel weitgehend vermeiden.