Teleskop

Die 7 besten Teleskope im Vergleich

Allgemeine Merkmale
Maße
Gewicht
Objektiv-Linsendurchmesser
Vergrößerung
Brennweite
Eigenschaften
Indoor
Ausstattung
Stativ
Mondfilter
Barlowlinse
Vorteile

Teleskop-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Teleskope vergr√∂√üern Objekte am Nachthimmel.
  • Die zwei klassischen Typen sind das Linsen- und das Spiegelteleskop.
  • Linsenteleskope eignen sich zur Beobachtung ‚Äěnaher‚Äú Einzelobjekte wie des Mondes.
  • Spiegelteleskope empfehlen sich f√ľr die Beobachtung von Objekten jenseits des Sonnensystems.

Ein Blick zu den Sternen

Sterne und andere Himmelsobjekte √ľben eine¬†gro√üe Faszination¬†auf uns aus. Schon seit pr√§historischen Zeiten versuchen wir, die unerreichbaren Lichter am Himmel zu ergr√ľnden. Die Deutung der Himmelsk√∂rper war in vielen Kulturen eine Angelegenheit der h√∂chsten religi√∂sen W√ľrdentr√§ger. Nach der Erfindung des Teleskops war die Erforschung des Firmaments zun√§chst einer wissenschaftlichen Elite vorbehalten, denn die Herstellung der Linsen war kompliziert und teuer. Heutzutage steht die Astronomie jedem offen. K√ľnftige Freizeit-Astronomen m√ľssen sich lediglich zwischen einem Linsen- und einem Spiegelteleskop entscheiden.

Wer genau das Teleskop erfand, ist umstritten. Oft wird die Erfindung dem Niederl√§nder Hans Lipperhey zugeschrieben. Die Idee aber, das Teleskop f√ľr die Sternenbeobachtung zu verwenden, hatte der ber√ľhmte Galileo Galilei (1546‚Äď1642), der das Instrument zu diesem Zweck weiterentwickelte. Mit diesem Fernglas entdeckte er unter anderem die vier gr√∂√üten Jupitermonde, die Mondkrater und die Venusphasen. Zur gleichen Zeit t√ľftelte ein weiterer bekannter Wissenschaftler an Teleskopen: Johannes Kepler (1571‚Äď1630). Wie alle fr√ľhen Teleskope war auch das Kepler-Fernrohr mit nur einer Linse ausgestattet. Da zu dieser Zeit die Herstellung von gro√üen Linsen noch nicht m√∂glich war, konnten die Forscher lichtschwache Objekte kaum erkennen. Daf√ľr wurden Spiegelteleskope eingesetzt, deren schwere, gekippte Spiegel oft Abbildungsfehler erzeugten.

Sir Isaac Newton baute im Jahr 1668 das erste Spiegelteleskop mit einem konkaven Hauptspiegel aus Metall. Josef Fraunhofer entwickelte um 1825¬†bessere Glassorten sowie Gussmethoden¬†und legte somit den Grundstein f√ľr die moderne Astronomie. Dank des technologischen Fortschritts stehen heute auch Hobby-Beobachtern M√∂glichkeiten zur Verf√ľgung, von denen Galilei nur tr√§umen konnte.

Linsen und Spiegel ‚Äď so funktioniert ein Teleskop

Teleskope¬†sammeln und b√ľndeln Licht. Dadurch vergr√∂√üern sie weit entfernte Objekte. Sie bestehen aus einer R√∂hre, dem ‚ÄěTubus‚Äú, in dem lichtsammelnde Elemente eingebaut sind. Hierbei handelt es sich um gekr√ľmmte Spiegel und konvexe Linsen. Das Licht des Sternenhimmels f√§llt in die √Ėffnung des Teleskops. Je gr√∂√üer diese √Ėffnung ist, desto mehr Licht wird gesammelt und umso besser ist das Bild. Das Licht trifft am Ende des Tubus auf ein Okular, durch das der Beobachter schaut.

Das Linsenteleskop

Ein Linsenteleskop, auch Refraktor genannt, besteht √§u√üerlich aus einer l√§nglichen H√ľlle, dem sogenannten Tubus. Alle Bauteile sind mit diesem Tubus verbunden, weshalb keine Nachjustierungen erforderlich sind. Ein einfacher Refraktor besteht aus einem¬†Objektiv und einem Okular. Das Objektiv setzt sich in der Regel aus zwei Linsen zusammen, die nur durch einen Luftspalt getrennt sind. Es sammelt das Licht des anvisierten Objektes und b√ľndelt es im Brennpunkt, wo ein kleines auf dem Kopf stehendes Bild erzeugt wird. Der Abstand zwischen Brennpunkt und Objektivlinse wird als Brennweite bezeichnet. Eine lange Brennweite eignet sich f√ľr die Beobachtung von Einzelobjekten, eine kurze Brennweite empfiehlt sich f√ľr gro√üfl√§chige Objekte. Das Okular im Brennpunkt ist eine Lupe, die das vom Objektiv erzeugte Bild vergr√∂√üert.

Anders als beim Spiegelteleskop sitzt im Strahlengang eines Refraktors kein Fangspiegel, der den Lichtweg verschatten k√∂nnte. Da diese Art von Bildfehler nicht auftreten kann, erzielt ein Linsenteleskop¬†hohe Sch√§rfen und Kontraste. Das ist bei der Beobachtung des Mondes und der Planeten von Vorteil. Einfache Linsenteleskope sind allerdings anf√§llig f√ľr Farbfehler. Linsen b√ľndeln farbiges Licht nicht in einem einzigen Brennpunkt, da jede Farbe einen eigenen solchen Punkt hat. Ein Nebeneffekt davon ist, dass st√∂rende farbige Ringe um ein Objekt entstehen. Im Fachjargon wird das als chromatische Aberration bezeichnet. Um die Farbs√§ume zu reduzieren, werden bei h√∂herpreisigen Modellen verschiedene Linsen miteinander verbunden. Linsenteleskope, die keine Farbr√§nder darstellen, werden Apochromate genannt.

Vorteile
  • Ideal f√ľr die Beobachtung von Mond und Planeten
  • Hohe Sch√§rfen und Kontraste
  • Fest verbautes optisches System
  • Keine Justierung erforderlich
  • Transportabel
Nachteile
  • Farbfehler durch chromatische Aberration
  • Teuer bei gro√üen √Ėffnungen

Das Spiegelteleskop

Die verbreitetste Bauart eines Spiegelteleskops wird nach ihrem Erfinder, Sir Isaac Newton, oft auch Newtonteleskop genannt. Ein weiterer g√§ngiger Begriff ist Reflektor. In diesem Teleskop befinden sich keine Linsen, sondern¬†Spiegel als lichtsammelnde Elemente. Das Licht f√§llt durch die √Ėffnung zun√§chst auf einen parabolischen, also sch√ľsself√∂rmigen Hauptspiegel. Von hier wird es zu einem kleineren, ebenen Fangspiegel reflektiert, der das Licht seitlich aus dem Teleskop heraus zum Okular lenkt. Beim Spiegelteleskop bezeichnet die Brennweite ebenfalls den Abstand des Brennpunkts vom lichtsammelnden Element, in diesem Fall vom Hauptspiegel.

Aus der Konstruktionsweise des Spiegelteleskops ergeben sich Vor- und Nachteile. Ein Reflektor verf√ľgt √ľber eine gr√∂√üere Licht√∂ffnung als ein Refraktor und ist noch dazu meist g√ľnstiger zu haben. Aufgrund der gro√üen √Ėffnung eignet sich das Spiegelteleskop besser zur¬†Beobachtung von lichtschwachen und weit entfernten Objekten¬†wie Galaxien, Nebeln und Sternhaufen. Die Abbildungen eines Reflektors enthalten keine Farbfehler, die teilweise Blockierung des Strahlenganges bedingt jedoch eine geringere Abbildungssch√§rfe. Haupt- und Fangspiegel des Teleskops m√ľssen, gerade nach dem Transport, oft nachjustiert werden, was Anf√§nger-Astronomen √ľberfordern mag.

Vorteile
  • Gro√üe lichtsammelnde Fl√§che
  • Gutes Preis-Leistungs-Verh√§ltnis
  • Starke Vergr√∂√üerung m√∂glich
  • Transportabel
Nachteile
  • Eventuelle Bildfehler
  • Geringere Abbildungssch√§rfe
  • Gelegentliches Nachjustieren notwendig

Worauf Sie beim Kauf eines Teleskops achten sollten

Bevor Sie ein Teleskop kaufen, sollten Sie √ľberlegen, wo Ihre Beobachtungsinteressen liegen. Wollen Sie helle Sterne und die Planeten des Sonnensystems ausfindig machen oder Galaxien betrachten, die Millionen Lichtjahre entfernt sind? Sie haben die Wahl zwischen einem Reflektor und einem Refraktor.

Anf√§nger, die sich f√ľr einen Teleskop-Typ entschieden haben, sollten den Gro√üteil ihres Budgets in die Optik des Fernrohrs investieren. So erhalten Sie beim Blick durch das Teleskop die eindrucksvollsten Bilder. Eine aufwendige Montierung ist zu Anfang weniger wichtig, dennoch muss ein Teleskop schwingungsfrei stehen.

Die Gr√∂√üe der √Ėffnung

Der wichtigste Aspekt bei der Auswahl eines Teleskops ist die Gr√∂√üe der √Ėffnung. Unter √Ėffnung wird der¬†Durchmesser der Linse beziehungsweise des Hauptspiegels¬†verstanden. Ein Teleskop mit einer gro√üen √Ėffnung sammelt mehr Licht, sodass auch lichtschwache Objekte abgebildet werden. Dar√ľber hinaus vergr√∂√üert ein hohes Lichtsammelverm√∂gen auch die Aufl√∂sung des Fernrohrs, also die F√§higkeit, zwei nahe beieinander liegende Punkte getrennt abzubilden. Eine Vergr√∂√üerung der √Ėffnung wirkt sich exponentiell auf die lichtsammelnden Eigenschaften des Teleskops aus. Folglich sammelt ein Teleskop mit einer √Ėffnung von 200 Millimetern viermal so viel Licht wie eines mit einer √Ėffnung von 100 Millimetern.

Die Brennweite

Die Brennweite bezeichnet den Abstand der Linse oder des Hauptspiegels zum Brennpunkt. Ob die Brennweite eines Teleskops kurz oder lang ist, ist also leicht an der Länge des Tubus zu erkennen.

Im Gebrauch zeigt sich, dass zwei unterschiedlich lange Teleskope, die denselben Durchmesser haben, verschiedene Ausschnitte des Himmels zeigen. Ein langes Teleskop mit einer großen Brennweite zeigt ein detailliertes Bild eines kleinen Himmelsbereichs. Wer vergleichsweise nahe Einzelobjekte beobachten möchte, braucht also eine lange Brennweite. Ein kurzes Fernrohr mit einer geringen Brennweite hingegen zeigt ein großes, aber undeutlicheres Bild des Nachthimmels. Geringe Brennweiten eignen sich demnach gut zum Auffinden von entfernten, flächigen Himmelskörpern wie Nebeln.

Eine Barlowlinse kann die Brennweite eines Teleskops erhöhen. Sie wird vor das Okular eingesetzt. Übliche Barlowlinsen verdoppeln oder verdreifachen die Brennweite. Auf diese Weise werden mit einem einzigen Okular verschiedene Vergrößerungen erzielt.

Das Vergrößerungsvermögen

Der Vergrößerungsfaktor eines Teleskops ergibt sich aus den Brennweiten des Objektivs und des Okulars. Durch das Okular wird das eingefangene Licht abgebildet. Der Vergrößerungswert eines Teleskops wird berechnet, indem die Brennweite des Objektivs durch die Brennweite des Okulars geteilt wird, zum Beispiel:

700 Millimeter (Objektiv) : 12,5 Millimeter (Okular) = 56-fache Vergrößerung.

Je kleiner die Vergrößerung, desto größer der sichtbare Bereich, auch Gesichtsfeld genannt. Umgekehrt wird bei starker Vergrößerung das Gesichtsfeld kleiner, während die Helligkeit der Abbildung abnimmt.

Abh√§ngig von der Bauart gibt es eine maximal sinnvolle Vergr√∂√üerung. Hierf√ľr gilt die Faustregel, dass sie nicht mehr als das Doppelte des Objektivdurchmessers betragen sollte. Bei einem Durchmesser von 700 Millimetern w√§re das folglich eine 140-fache Vergr√∂√üerung. Dar√ľber hinaus wird das Bild immer dunkler und unsch√§rfer.

Klein anfangen bei der Wahl des Okulars

Verwenden Sie zunächst immer das Okular mit der niedrigsten Vergrößerung. Sobald Sie das Objekt zentriert haben, können Sie die Vergrößerung langsam steigern.

Die Montierung

Genauso wichtig wie die Optik ist eine stabile Montierung. Sie bildet die Basis jedes Teleskops und ist die Verbindung zwischen diesem und dem Stativ. Die Montierung soll einen stabilen Stand gew√§hrleisten und¬†Wackeln sowie Schwingungen verhindern. Bei einer vielfachen Vergr√∂√üerung wird jede Ersch√ľtterung deutlich verst√§rkt. Schon ein leichter Wind kann das Bild zum Zittern bringen. Es ist also kaum m√∂glich, sich mit einem Teleskop, das nicht fest montiert ist, am Nachthimmel zu orientieren. Weiterer Zweck der Montierung ist es, das Teleskop nachzuf√ľhren, also die Erddrehung zu kompensieren, sodass es auf einen bestimmten Punkt am Himmel ausgerichtet bleibt. Das erfolgt entweder von Hand oder durch einen Elektromotor.

Die sogenannte¬†azumitale Montierung¬†gilt als einsteigerfreundlich, da ihr Aufbau leicht nachzuvollziehen ist. √úber zwei Achsen kann das Teleskop nach rechts und links sowie nach oben und unten geschwenkt werden. Die azumitale Montierung ist sowohl leicht als auch preisg√ľnstig und aus diesen Gr√ľnden in vielen Einsteigermodellen verbaut.

Im Profibereich findet oft die¬†parallaktische Montierung¬†Verwendung. Sie ist gerade bei Astrofotografen beliebt. Eine Achse des Teleskops wird auf den Himmelspol ausgerichtet, der auf der Nordhalbkugel in der N√§he des Polarsterns liegt. Auf der zweiten Achse wird das Teleskop um sich selbst gedreht. So entsteht der Eindruck, dass sich das Teleskop um einen Punkt am Himmel dreht. Auf diese Weise kann √ľber Stunden ein Himmelsk√∂rper nachverfolgt werden. Das ist unerl√§sslich f√ľr die Astrofotografie, die lange Belichtungszeiten erfordert.

Hinweise f√ľr den Gebrauch

Sobald es dunkel ist, kann durch das Teleskop ein Blick auf den Sternenhimmel geworfen werden. Gut vorbereitete Sternengucker machen die besten Beobachtungen.

Beobachtungsstandort

An einem¬†m√∂glichst dunklen Ort¬†machen Sternensucher die besten Beobachtungen, denn der gr√∂√üte St√∂rfaktor bei der Himmelsbeobachtung ist k√ľnstliches Licht. Gerade in gro√üen St√§dten ist die sogenannte Lichtverschmutzung zu beobachten. Die k√ľnstlichen Lichtquellen der Stadt hellen den Nachthimmel auf und √ľberstrahlen die Himmelsk√∂rper. In St√§dten und deren direkter Umgebung sind deshalb nur wenige Sterne zu erkennen. Hobby-Astronomen sollten sich mit ihrem Teleskop also abseits von st√∂renden Lichtquellen positionieren, zum Beispiel auf dem Land oder im Gebirge.

Es ist empfehlenswert, das Teleskop noch bei Licht während der Dämmerung aufzubauen. Das erleichtert die Montage und erlaubt dem Gerät, die Umgebungstemperatur anzunehmen, was Bildfehlern vorbeugt. Verbringen Sie vor dem ersten Blick durchs Teleskop einige Zeit im Dunkeln, sodass sich die Augen an die Lichtverhältnisse gewöhnen. Verwenden Sie zur Orientierung in der Dunkelheit eine Rotlichtlampe.

Wichtiges Zubeh√∂r f√ľr Sternsucher

Wer die Möglichkeiten seines Teleskops voll ausschöpfen möchte, sollte die Anschaffung von Hilfsmitteln und Zubehör erwägen.

Es ist sinnvoll, mindestens ein weiteres, bestenfalls aber¬†mehrere Okulare¬†zu besitzen, schlie√ülich verf√ľgen Teleskope √ľber keine Zoom-Funktion. Ein interessantes Objekt kann also nur durch das Einsetzen eines anderen Okulars vergr√∂√üert werden. Im Fachhandel sind mehrteilige Okular-Sets erh√§ltlich. Besonders komfortabel sind Zoom-Okulare, die stufenlos vergr√∂√üern. Die Durchmesser von Okularen sind normiert, es ist also m√∂glich, sie ger√§te√ľbergreifend zu verwenden.

F√ľr die Beobachtung der Sonne ist ein¬†Filter¬†unerl√§sslich, denn ein ungesch√ľtzter Blick auf sie hat dramatische Folgen f√ľr die Augen: Es besteht die akute Gefahr zu erblinden. Einsteiger sollten lieber davon absehen und stattdessen den Blick zum Nachthimmel richten. Da auch der Mond sehr hell ist, empfiehlt sich f√ľr seine Betrachtung ebenfalls ein Filter. Farb- und Nebelfilter reduzieren optische Einschr√§nkungen in St√§dten und stadtnahen Regionen und erleichtern die Himmelsbeobachtung.

Eine¬†drehbare Sternenkarte¬†geh√∂rt zum Grundr√ľstzeug eines jeden Hobby-Astronomen. Anhand des Datums wird die Karte so eingestellt, dass sie den aktuell sichtbaren Sternenhimmel zeigt. Da die Sternkarte einen gew√∂lbten Raum flach darstellt, ist die Abbildung zu den R√§ndern hin verzerrt, was die Handhabung gerade f√ľr Einsteiger erschwert. Ein Sternatlas kann zus√§tzliche Orientierung bieten. Hier k√∂nnen anhand der Koordinaten kleinere Himmelsausschnitte nachgeschlagen werden, die verzerrungsfrei gezeigt sind.

Wartung und Reinigung

Ein Teleskop ist¬†√§u√üerst pflegeleicht. Tats√§chlich sollte es nicht zu oft gereinigt werden, denn darunter leidet die Abbildungsqualit√§t. Staub oder andere Verschmutzungen auf dem Objektiv wirken sich √ľberhaupt nicht negativ auf das Bild aus. Nur wenn die Teleskopoptik sichtbar verschmutzt ist, sollte sie mit einem Mikrofasertuch und speziellem Reinigungsmittel ges√§ubert werden. √úblicherweise reicht es aus, das Teleskop einmal im Jahr zu reinigen. Lediglich Fingerabdr√ľcke und Bl√ľtenpollen sollten zeitnah entfernt werden, da sie die Beschichtung der Linse oder des Spiegels angreifen. Solchen Verschmutzungen wird vorgebeugt, indem das Teleskop stets mit Staubschutzdeckel aufbewahrt wird.

Beobachtungsbeispiele f√ľr Anf√§nger

Der Sternenhimmel bietet eine unendliche Zahl an Beobachtungsobjekten. Den Blick einfach durch das Universum schweifen zu lassen, ist faszinierend, genauso befriedigend ist das sichere Auffinden bestimmter Himmelsk√∂rper. Einige Objekte sind f√ľr Anf√§nger besonders gut geeignet:

Der Mond ist nicht zu √ľbersehen. Auch das unge√ľbte Auge entdeckt hier viele Details. Besonders interessant ist die¬†Beobachtung bei Halbmond. An der Grenze zwischen Hell und Dunkel wirft die Sonne lange Schatten, die Krater und Gebirge √§u√üerst plastisch erscheinen lassen. Bei Vollmond hingegen wirkt unser Trabant flach und √ľberbelichtet. Der Mond ist eines der hellsten Himmelsobjekte, bei der Betrachtung ist daher das Verwenden eines Mondfilters sinnvoll, um die Augen zu schonen.

Die Planeten unseres Sonnensystems sind weitere naheliegende Beobachtungsobjekte. Die großen Gasplaneten Jupiter und Saturn sind besonders gut zu erkennen. Mit etwas Übung können Sternsucher bereits Details wie die Wolkenbänder des Jupiters ausfindig machen. Die Planeten sind allerdings nicht zu jedem Zeitpunkt des Jahres am Himmel sichtbar. Ein Himmelskalender verrät Ihnen, wann und wo welcher Planet zu sehen ist.

Einsteigerfreundliche Himmelsobjekte außerhalb unseres Sonnensystems sind neben unserer Nachbargalaxie Andromeda der Ringnebel Messier 57, der Kugelsternhaufen Messier 13 und die Plejaden im Sternzeichen Stier.

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Teleskope nicht selbst getestet.

Bislang (Stand: April 2020) haben weder die¬†Stiftung Warentest¬†noch¬†√ĖKO-TEST¬†einen Teleskop-Test durchgef√ľhrt. Interessenten k√∂nnen sich in diesem Fall also nicht an den aussagekr√§ftigen Testresultaten dieser Verbraucherorganisationen orientieren. Bei der Recherche im Internet sind wir auf verschiedene Tests von Hobby-Portalen gesto√üen, die aber nicht auf nachvollziehbaren Testkriterien beruhen. Wer Fragen zu bestimmten Modellen und Eigenschaften von Teleskopen hat, l√§sst sich am besten im Fachhandel professionell beraten.