Unsere Redakteure bewerten die Produkte unabhängig, Netzsieger verdient aber gegebenenfalls Geld, wenn Sie unsere Links anklicken. Erfahren Sie mehr.

Soundbars

Die besten Soundbars im Vergleich

Bettina Kempf
Platz Produkt Bewertung Preis
1 Philips HTL3140B/12 4,85 265,48 €
2 Panasonic SC-HTB690EGK 4,78 272,18 €
3 Teufel Cinebar 11 4,74 399,99 €
4 Bose Solo 5 TV Sound System 4,73 224,00 €
5 Samsung HW-J450 4,60 219,95 €
6 LG LAC555H 4,59 179,99 €
7 Samsung HW-J355 4,53 98,95 €
8 Exelway STG 1000 BSW 4,52 451,95 €
9 Sony HT-XT1 Soundbase 4,50 349,00 €
10 Razer Leviathan 4,45 193,99 €

Geräteeigenschaften

Anschlüsse

Klangqualität

Bedienung

Eine auditive Ergänzung für das Heimkino

    Das Wichtigste in Kürze
  • Soundbars machen nicht nur als Ergänzung zum Fernsehgerät im Wohnzimmer eine gute Figur: Auch für den Musikgenuss mit lebendigem Raumklang und satten Bässen sind die schlanken Lautsprecher bestens geeignet.
  • Über Bluetooth oder über NFC regeln Nutzer bequem Lautstärke, Bass- und Höheneinstellungen.
  • Für den Genuss von Filmen und Serien ist der beste Platz für die Soundbar mittig unter dem Fernseher. So entfaltet sich die volle Akustik.

1. Was sind Soundbars eigentlich?

Bei Soundbars handelt es sich um Lautsprecher, die eine rechteckige, längliche Form aufweisen. Damit imitieren sie die klassische Anordnung von Lautsprecherboxen, die jeweils einen rechten und linken Kanal besitzen. Zusätzlich befindet sich in der Mitte ein zentraler Lautsprecher. Ein aktiver oder passiver Subwoofer ergänzt das Klangerlebnis. Der Bassverstärker ist dabei entweder in die Soundbar integriert oder steht separat. Dank dieser Anordnung ergibt sich ein räumlicher Klangeffekt, der dem Surround-Sound nahekommt.

Anwender bedienen die Lautsprecher meist über eine Fernbedienung, allerdings sind die neuesten Modelle auch mithilfe von Bluetooth oder über eine WLAN-Verbindung steuerbar. So stellen Anwender die Lautstärke oder den Bass bequem mit ihrem Smartphone oder Tablet ein.

Soundbars sind jedoch nicht mit Soundbases bzw. Sounddecks zu verwechseln. Zwar handelt es sich bei den Sounddecks auch um Fernseher-Lautsprecher, allerdings besitzen sie ein robusteres Gehäuse als Soundbars. Sounddecks dienen daher oft problemlos als Abstellfläche für Fernseher. Soundbars sind in der Regel nicht als Standfläche geeignet, da ihr Gehäuse empfindlicher ist. Sie werden vor oder unter dem Fernsehgerät platziert. Hersteller verwenden aber oft beide Bezeichnungen für ihre Geräte!

UnterschiedSoundbarSounddeck
Formrechteckiges, längliches Gerätrobustes Gerät
Platzierungvor dem Fernseher / an der WandUnterstand für den Fernseher
Bassdurch externe Subwooferim Sounddeck integriert
Besonders geeignet fürFlachbildfernseher mit WandhalterungFlachbildfernseher mit Standfuß
Unterschied zwischen Soundbar und Sounddeck

Unkompliziert Surround-Sound erzeugen

Moderne Fernseher zeichnen sich durch eine besonders flache Bauweise aus. Allerdings tritt dabei gelegentlich die Akustik in den Hintergrund, denn leistungsstarke Lautsprecher finden kaum Platz in den flachen Screens. Dies äußert sich in einem dumpfen, blechernen Klang, ungünstig reguliertem Bass und schlecht differenzierbarer Rede. Der Genuss von Serien und Filmen leidet darunter erheblich. Ein zusätzliches Audio-System schafft hier Abhilfe. Wer den Sound seines TV-Gerätes signifikant verbessern möchte oder ein hochwertiges Soundsystem zum Abspielen von Musik sucht, profitiert vom virtuellen Surround-Sound einer Soundbar. So kommen satte Filmeffekte, differenzierte Klänge und klare Gespräche wieder voll zur Geltung.

Vorteile einer Soundbar
  • Flexible Bauform ohne Kabelsalat
  • Einfache Einrichtung
  • Einfache Bedienung
  • Kostengünstig

2. Wie funktionieren Soundbars?

Der typische Surround-Sound im Kinosaal vermittelt Zuschauern mitten im Geschehen zu sein, um sie somit in die Handlung des Filmes zu ziehen. Um auch zu Hause ein imposantes Klangerlebnis zu erreichen, müssen Verbraucher nicht unbedingt auf ein teures Surround-Sound-System setzen. TV-Soundbars verfügen über eine Reihe an Breitbandlautsprechern, die den Klang so streuen, dass ein räumlicher Klangeindruck entsteht. Die Lautsprecheranordnung macht sich psychoakustische Effekte zunutze, die dem Gehirn vorgaukeln, die Ohren würden eine Klangquelle wahrnehmen, wo gar keine ist. Dieses Phänomen nennt sich Virtual Surround-Sound. Je nach Platzierung der Soundleiste verändert sich die Qualität des Raumklanges.

Lebendigen Raumklang erzeugen

Um einen räumlichen Klang zu erzeugen, kommen mindestens zwei Lautsprecher zum Einsatz. Dabei spricht man von Stereosound. Beim Kauf von Lautsprechern oder -systemen tauchen oft Ziffernbezeichnungen wie 2.1, 3.1 oder 5.1 auf. Dabei steht die erste Ziffer für die Anzahl der Lautsprecher, während die Ziffer hinter dem Punkt für den Subwoofer steht. Die meisten Soundbars sind mit dem Code 2.1 ausgezeichnet und verfügen demnach über zwei Lautsprecher und einen Bassverstärker. Eine 5.1-Surround-Sound-Anlage – oder auch Heimkino Soundsystem genannt – besteht dagegen aus fünf Speakern und einem Subwoofer. Wieder andere Systeme sind mit weiteren Boxen ausgestattet, allerdings sind fünf Speaker für einen optimalen Klang meist ausreichend.

5.1 Surround Sound
Grafik des Raumklangs 5.1-Surround-Sound-Anlage
Surround Sound
Grafik des virtuellen Raumklangs einer Soundbar

3. Soundbar oder Surround-Sound-System?

Wer den Sound seines Fernsehers verbessern möchte oder Lausprecherboxen für differenzierten Musikgenuss sucht, hat die Wahl zwischen einer Soundbar und einem Surround-Sound-System. Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile der jeweiligen Varianten aufgezeigt.

Soundbars

Der große Vorteil von Soundbars ist natürlich, dass sie im Vergleich zu HiFi-Anlagen preisgünstiger sind und dennoch eine zufriedenstellende Klangqualität für den Hausgebrauch liefern. Sie imitieren die Wirkung des Surround-Sounds lediglich, wodurch sie sich eher für kleinere bis mittlere Räume eignen. Dafür benötigen die Lautsprecher keine große Standfläche und sind leicht unter dem Fernseher unterzubringen. Besitzer von Soundbars schätzen zudem, dass sie die Lautsprecher einfach und mit wenigen Kabeln an den Fernseher oder die Musikanlage anschließen können. Der lästige Kabelsalat entfällt also.

Surround-Sound-System

Eine Anlage mit fünf Lautsprechern, die aufeinander abgestimmt im Raum verteilt sind, liefert natürlich ein ideales Klangerlebnis – Hörer fühlen sich so fast wie im Kino. Allerdings hat solch eine erstklassige Ausstattung auch einen stolzen Preis. Zudem kommt die volle Wirkung der Lautsprecher nur zum Tragen, wenn diese optimal im Raum ausgerichtet sind. Nicht jeder hat so viel Platz zur Verfügung. Vom Receiver zu den einzelnen Lautsprechern müssen zudem einige Kabel gelegt werden, die stören können. Wer sich jedoch ein eigenes Soundsystem mit fünf Boxen zusammenstellt, erlebt echten Surround-Klang.

Fazit: Soundbar oder Surround-Sound-Anlage?

Ob nun eine Soundbar oder eine Surround-Sound-Anlage besser ist, kann im Vergleich nicht pauschal beantwortet werden. Hier entscheidet jeder für sich, auf welche Eigenschaften man nicht verzichten möchte. Soundbars sind eine gute Wahl für Menschen, die eine gute Soundanlage für den Fernseher oder einen guten Lautsprecher zum Musikhören suchen. Der Aufbau gestaltet sich unkompliziert und der berüchtigte Kabelsalat hält sich deutlich in Grenzen. Auch sind sie für Personen, denen nicht allzu viel Standfläche in ihrem Wohnraum zur Verfügung steht, vorteilhafter. Audiophile Menschen, die sich ein optimales Klangerlebnis wie im Kino wünschen, sind mit einem Surround-Sound-System sicher besser beraten. Auch Mitschnitte von Live-Konzerten entfalten ihre volle Klangwirkung erst mit einem hochwertigen 5.1-System. In diesem Fall müssen Käufer allerdings einen höheren Preis und eine aufwendige Installation in Kauf nehmen.

Soundbars
  • Günstiger Kaufpreis
  • Mittlere bis hohe Klangqualität
  • Mit fast allen Audiogeräten kompatibel
  • Einfache Installation
  • Benötigt wenig Platz
  • Kein Kabelsalat
Surround-Sound-Systeme
  • Vollwertiger Surround-Sound
  • Klangerlebnis wie im Kino
  • Maximale Basswirkung
  • Optimale Klangverteilung im Raum

4. Was muss ich beim Kauf einer Soundbar beachten?

Moderne Lautsprecherleisten sind nicht nur Ergänzungen zum Fernseher im Wohnzimmer, sondern können auch an HiFi-Anlagen und PCs angeschlossen werden. Unabhängig davon, wo die nützlichen Lautsprecher letztendlich zum Einsatz kommen, Verbraucher sollten sich darüber informieren, über welche Features und Anschlüsse eine gute Soundbar verfügt.

Anschlüsse

Soundbars sind meist mit mehreren Audioeingängen ausgestattet, um das TV-Gerät oder die Stereoanlage mit der Lautsprecherleiste zu verbinden. Die folgenden Anschlüsse sind die gängigsten.

Analoger Kabelanschluss

Der klassische Audioeingang ist die koaxiale Verbindung, die aus zwei so genannten Cinch-Steckverbindern, jeweils für den rechten und den linken Stereokanal, besteht. Anwender erkennen den analogen Anschluss an der weißen und roten Steckverbindung. Mit dem koaxialen Anschluss werden die Lautsprecherboxen mit allen möglichen Geräten verbunden, die nicht über Eingänge wie HDMI oder TOSLINK verfügen. Dazu gehören neben älteren TV-Geräten auch Smartphones, MP3-Player oder Tablets. Die analoge Schnittstelle bei neuen Geräten ist auch dann praktisch, wenn die NFC- oder Bluetooth-Verbindung einmal ausfällt.

Mittlerweile existiert zusätzlich zum analogen koaxialen Kabelanschluss die digitale Variante. Sie ist am orangefarbenen Stecker erkennbar. Auch unter dem Namen S/PDIF findet sich diese Verbindung. Insbesondere amerikanische Modelle sind mit einem digitalen Cinch-Kabel verbunden.

Analoger Kabelanschluss
Analoger Kabelanschluss

Auch ältere Geräte wie etwa Plattenspieler oder betagte Stereoanlagen können mit der Soundbar kombiniert werden. Die Übertragungsqualität gilt zwar als ausreichend hoch, allerdings ist die analoge Verbindung vergleichsweise anfällig für Störungen, was sich etwa in Rauschen oder Brummen äußert. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass jeder Kanal einen eigenen Anschluss benötigt. Für Übertragungen etwa in Dolby Digital ist die Verbindung nicht mehr zeitgemäß.

Optisch digitaler Kabelanschluss

Ein weiterer digitaler Kabelanschluss funktioniert mithilfe einer optischen Übertragung, auch TOSLINK genannt. Mithilfe von Lichtwellen überträgt eine Leuchtdiode am Ende des Kabels Tonsignale an die Soundbar. Verbraucher erkennen diesen Audioeingang an dem roten LED-Licht, welches bei Fernsehgeräten und HiFi-Anlagen meist von einer Klappe geschützt ist. Die optische Verbindung ist gegenüber magnetischen Störungen unempfindlich, sodass der Klanggenuss beim Fernsehen kaum durch Rauschen unterbrochen wird. Auch gibt es keine nennenswerten Einschränkungen bei der Tonqualität. Allerdings überträgt TOSLINK Daten nur in eine Richtung. Bei der Installation der Soundbar kann das wenig biegsame optische Kabel etwas stören.

Optisch digitaler Kabelanschluss
Optisch digitaler Kabelanschluss
HDMI-Anschluss

Für die Verbindung zwischen Fernseher und Soundbar ist der HDMI-Anschluss (High Definition Multimedia Interface) am besten geeignet. Da dieser nicht nur Audiosignale, sondern auch Bildinformationen sendet, entfallen Verzögerungen zwischen Bild und Ton. Die Datenübertragung funktioniert in beide Richtungen. Auf diese Weise überträgt der Fernseher nicht nur den Klang auf die Lautsprecher, sondern erhält wiederum deren Signale.

Besonders vorteilhaft bei HDMI ist die hohe akustische Qualität im Vergleich zu den analogen Audioanschlüssen. Zudem ermöglicht die Verbindung als einzige den Datenverkehr in beide Richtungen, was den Bedienkomfort verbessert. Bei der Nutzung des HDMI-Anschlusses sollten Anwender allerdings beachten, welches HDMI-Format die Soundbar unterstützt. Beispielsweise benötigen Fernseher mit Ultra-HD- und HDR-Feature einen HDMI-2.0-Anschluss.

HDMI-Anschluss
HDMI-Anschluss
Bluetooth

Die kabellose Verbindung funktioniert über ein Funk-Signal, welches mittlerweile vor allem in Smartphones zum Einsatz kommt. Selbstverständlich müssen sowohl Soundbar als auch Endgerät Bluetooth-kompatibel sein. Zudem sollte man beachten, dass unterschiedliche Bluetooth-Standards existieren. Möchten Benutzer zwei unterschiedliche Bluetooth-Versionen miteinander koppeln, gilt es zu beachten, dass stets die niedrigere Version das verfügbare Leistungsspektrum vorgibt.

Der Vorteil von Bluetooth ist nicht nur, dass keine Kabel nötig sind, sondern dass die Soundbar auch über das Smartphone oder Tablet steuerbar ist. Nachteilig wirken sich der höhere Stromverbrauch im Stand-by-Modus und die möglicherweise etwas schlechtere Klangqualität aus. Bei der Bluetooth-Verbindung kann es zudem zu Aussetzern kommen, wenn ähnliche Frequenzen wie WLAN stören.

NFC-Anschluss

Eine Alternative zu Bluetooth bietet die Übertragung per NFC (Near Field Communication). Die Technologie ermöglicht den kontaktlosen Austausch von Daten mittels elektromagnetischer Induktion. Für die Übertragung sind, wie bei Bluetooth, keine Kabel notwendig. Die NFC-Technik kommt vor allem im Bereich Micropayment zum Einsatz. Mittlerweile verfügen aber auch immer mehr Geräte in der Unterhaltungselektronik und Smartphones über die Funkverbindung.

Der Nachteil von NFC ist die kurze Distanz zwischen dem Sender- und Empfängergerät. Smartphones dürfen nur wenige Zentimeter, manchmal nur Millimeter weit entfernt von der Soundbar liegen, um Tonsignale zu übertragen. Eine wirkliche Alternative zur Bluetooth-Verbindung, die einen weit größeren Spielraum zulässt, stellt die Technik bis dato nicht dar.

AnschlussKeine Kabelverbindung nötigKompatibel mit neueren GerätenKompatibel mit älteren GerätenWenig StörungsanfälligGeringer Stromverbrauch
Analog
Digital
Optisch
HDMI-Anschluss
Bluetooth
NFC
Vor- und Nachteile der gängigsten Anschlüsse.

Leistung

Viele Käufer beurteilen die Klangleistung bei Lautsprechern gern anhand der Höhe der Wattleistung. Die Watt-Zahl gibt an, wie viel Kraft und Druck vom Subwoofer ausgehen. Die Box ist verantwortlich für starke Klänge. Beim Konsum von TV-Inhalten über eine hochwertige Soundbar mit Subwoofer genügt eine Gesamtleistung von 50 bis 100 Watt für eine zufriedenstellende Hörerfahrung. Musikliebhaber können auch zu Modellen mit mehr Leistung greifen. Nicht nur basslastigere Genres wie Hip Hop und Metal profitieren von einem leistungsstarken Subwoofer; generell verfeinert ein differenzierter, klarer Bass jedes Hörerlebnis mit der Soundbar. Wichtig ist dabei natürlich, dass der Klang nicht „matschig“ aus den Boxen dröhnt und akustische Feinheiten zunichte macht. Wer mit der Soundbar auf einer Hausparty einen etwas größeren Raum bespielen möchten, sollte deren Gesamtleistung beim Kauf auf über 200 Watt ansetzen.

Der passende Subwoofer

Für einen lebendigen, tiefen Klang sind Subwoofer bei allen Lautsprecher-Systemen unverzichtbar. Dabei handelt es sich um eine spezielle Lautsprecherbox, die nur tieffrequente Schallwellen wiedergibt. Kommen sie im Hausgebrauch zum Einsatz, finden Käufer sie auch unter dem Namen Satellitenboxen. Bei den Subwoofer-Typen wird zwischen „passiv“ und „aktiv“ unterschieden. Bei Heim-Soundsystemen kommen in der Regel aufgrund ihrer einfachen Handhabung aktive Subwoofer zum Einsatz. Der größte Unterschied ist der Verstärker, der bei einem aktiven Modell bereits integriert ist. Wer sich einen passiven Subwoofer zulegt, benötigt zusätzlich einen Verstärker. Darüber hinaus ist die Höhe der Frequenzen bei aktiven Bassboxen selbst steuerbar.

Bei den meisten Modellen ist ein externer Subwoofer im Lieferumfang enthalten. Soundbars ohne Subwoofer gibt es kaum. Bei Geräten mit integrierter Bassbox handelt es sich meist um die sogenannten Sounddecks, die als Abstellfläche für Fernseher dienen. In puncto Klangqualität gewinnen die Lautsprecher mit externem Subwoofer deutlich. Um die tiefen Töne zu erzeugen, benötigt dieser einen möglichst großen Resonanzkörper, der in einer flachen Soundbar einfach nicht gegeben ist. Eine weitere Unterscheidung betrifft den Anschluss der Subwoofer an die Soundbar. Während sich einige über Bluetooth verbinden, sind andere Modelle kabelgebunden. Die erstere Variante vermeidet Kabelsalat, ist allerdings auf ein stabiles Funksignal angewiesen. Unser Tipp für einen satten Klang ist eine Soundbar mit externem, kabellosen Subwoofer.

kabelloser Subwoofer
Viele Subwoofer kommen ganz ohne Kabel aus.

Besonderheit: Soundbars mit Blu Ray-Player

Eine besondere Variante der Soundbars besitzen einen integrierten Blu Ray-Player. Das bedeutet, dass sie sowohl Ton als auch Bild der Blu Ray an den Fernseher senden. Dabei geben sie den Klang nicht nur weiter, sondern optimieren und verstärken ihn. Diese Soundsysteme für den Fernseher sind natürlich in der Regel höherpreisiger als einfache Lautsprecherleisten.

Preis

Zuletzt stellt natürlich der Preis ein wichtiges Kaufkriterium dar. In der folgenden Tabelle demonstrieren wir beispielhaft einige Preisklassen, aus denen Verbraucher ihre Soundbar wählen können, und erläutern, welche Funktionen und Anschlüssen ihnen hier jeweils zur Verfügung stehen.

TEUFEL RAUMFELD SOUNDBAR - 1.299,99€

Neun High-End-Lautsprecher und zwei eingebaute Subwoofer sorgen für einen starken Sound auch in großen Räumen. Die Wellenfeld-Technologie gibt Filme und Serien mit optimalem Raumklang und originalgetreu wieder. Nutzer streamen Musiktitel bequem über die Raumfeld-App von Kanälen wie etwa Spotify, Napster oder Soundcloud von jedem Raum in der Wohnung aus.

DENON HEOS HOMECINEMA SOUNDBAR - 599,00€

Die schlanke Soundbar in schlichtem, schwarzen Design ist ebenfalls per App über WLAN oder das Heimnetzwerk steuerbar. Pro Lautsprecher sorgen ein Mittel- und ein Tieftöner für einen ausgeglichenen Bass. Ein integrierter DSP-Prozessor liefert virtuellen Surround-Sound für das Heimkinoerlebnis.

PHILIPS HTL3140B/12 - 173,99€

Mit einer Gesamtleistung von 200 Watt produziert unser Soundbar-Vergleichssieger von Philips einen druckvollen Bass. Die Leiste verfügt über fünf Lautsprecher und sorgt für guten Raumklang. Beim Genuss von Filmen überträgt die Soundbar im Mehrkanal-Audioformat Dolby Digital und erzeugt so einen besonders realistischen Raumeffekt.

5. Wo positioniere ich die Soundbar?

Vor dem Kauf einer Soundbar sollte selbstredend geprüft werden, ob sich der Raum überhaupt für den Einsatz eignet. Ein symmetrisches Stereobild mit ausgeglichenen Frequenzbereichen erzeugen Nutzer nur dann, wenn sie die Speakerbar zentral platzieren. Idealerweise findet die Soundbar ihren Platz also direkt vor oder unter dem Fernsehgerät. Wer sie an die Wand montiert, sollte sie ebenfalls mittig unter dem Fernseher anbringen. Eine Besonderheit freistehender Lautsprecher ist die etwas schwächere Wiedergabe tiefer Töne. Nutzer können dieses Problem beheben, indem sie die Equalizer-Einstellungen anpassen.

Ton- und Bildquelle sollten prinzipiell möglichst nah beieinanderliegen, da vor allem Dialoge in Filmen und Serien auf diese Weise realitätsnaher klingen. Steht die Soundbar nämlich seitlich vom Bildschirm wirkt die Wiedergabe von Tönen unnatürlich. Eine vergleichbare Situation wäre, wenn sich eine Person mit einer zweiten unterhält, aber deren Worte nicht aus der Richtung des Mundes ans Ohr dringen.

Wer die Soundbar allerdings lediglich zum Abspielen von Musik nutzt, kann sie flexibler im Raum positionieren. Hier muss jeder selbst herausfinden, an welcher Stelle die beste Akustik erreicht ist. Egal, ob die Soundbar als Lautsprecher für den Fernseher oder zum Musikhören eingesetzt wird, der Subwoofer sollte möglichst nah an der Leiste stehen. Der Platz hinter der Couch oder dem Vorhang ist für die Bassbox nicht ideal, da sich so der Schall nicht frei entfalten kann. Am besten ist ein freier Platz mit mindestens zehn Zentimetern Abstand zur Wand.

Soundbar im Wohnzimmer
Der optimale Platz für die Soundbar ist mittig unter dem Fernseher.

6. So vergleichen wir

Wichtig: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. In dieser Kategorie war es uns aus Gründen der Verfüg- und Machbarkeit nicht möglich, vollumfänglich selbst zu testen, weshalb wir unsere Bewertung sowie das Ranking auf der Grundlage einer Analyse online recherchierter Informationen, Experteneinschätzungen, Berichten von Testinstitutionen, Online-Reviews und Kundenerfahrungen erstellten.

Im Soundbar-Vergleich werden die unterschiedlichen Modelle anhand von vier Kriterien bewertet. Im Fokus stehen besonders die günstigeren Einsteigermodelle. In jeder Disziplin erhalten die einzelnen Produkte zwischen 0,00 und 5,00 Bewertungspunkte. Aus dem Mittelwert aller vier Noten ergibt sich die Gesamtpunktzahl, die über die Platzierung der Soundbar in unserer Rangliste entscheidet. Dennoch sollte jeder Leser für sich selbst entscheiden, auf welche Merkmale er am meisten Wert legt. Unser ausführliches Datenblatt soll dabei als Orientierungshilfe dienen.

Geräteeigenschaften

Diese Kategorie umfasst im Soundbar-Vergleich zunächst die grundlegenden Geräteeigenschaften wie die Größe und das Gewicht. Personen mit beschränktem Platzangebot wird von Interesse sein, wie viel Fläche die jeweiligen Modelle benötigen. Im Vergleich misst die längste Speakerleiste etwas über einen Meter. Der Verstärker ist entweder in die Soundbar integriert oder wird als externes Element mitgeliefert. Soundbars mit freistehendem Subwoofer bekommen im Vergleichsbericht Pluspunkte, da diese mit einem größeren Resonanzkörper einen satteren Klang erzeugen.

Anschlüsse

Je mehr Anschlüsse eine Soundbar besitzt, desto vielfältiger und komfortabler gestaltet sich die Bedienung. Personen stellen die Verbindung der Lautsprecher mit mobilen Geräten so etwa bequem über die Funkverbindungen Bluetooth oder NFC her. Wer die Konnektivität über Funksignale nicht nutzen kann oder will, dem sollten verschiedene Kabelanschlüsse zur Verfügung stehen. Für den Einsatz der Soundbar als Ergänzung zum Fernseher ist der HDMI-Anschluss aufgrund seiner breiten Datenübertragung in beide Richtungen bestens geeignet. Ein optisches TOSLINK-Kabel überträgt Ton-Signale ebenfalls in höchster Qualität, aber nur ein eine Richtung. Für ältere Geräte bietet sich entweder ein digitaler oder analoger Koaxial-Anschluss an. Die meisten Soundbars verfügen zudem über einen USB-Ausgang. Dieser ermöglicht das Abspielen von Musiktiteln von mobilen Datenträgern wie etwa externen Festplatten oder USB-Sticks.

Klangqualität

Bei den meisten Soundsystemen für Fernseher handelt es sich um ein 2.1-System aus zwei Lautsprechern und einem Subwoofer. Die Wattleistung dient als Orientierung, wie druckvoll die Bassausgabe erfolgt. Die Geräte in unserem Vergleich bewegen sich im Wattbereich zwischen 120 und 350 Watt, was für den heimischen Film- und Musikgenuss völlig ausreicht. Ein kinoreifes Klangerlebnis verspricht Dolby Digital, ein digitales Mehrkanal-Audioformat, welches dem natürlichen Wahrnehmungsvermögen des menschlichen Gehörs nachempfunden ist. Für ein optimales Sounderlebnis ist es unabdingbar, dass Bass und Höhen individuell einstellbar sind. So passen sie den Klang an die Raumgegebenheit und die gewünschte Wiedergabe an.

Bedienung

Fast alle verglichenen Soundbars sind mit einer Fernbedienung ausgestattet. Erfreulich ist es natürlich, wenn im Lieferumfang zusätzliche Batterien für die Fernbedienung enthalten sind. Um die Soundbar mit dem Fernseher oder der Musikanlage zu verbinden, nutzen Besitzer entweder eine kabellose Verbindung über Bluetooth oder NFC. Ist dies nicht möglich, kommen die Kabelanschlüsse zum Einsatz. Deshalb sind mitgelieferte optische oder koaxiale Audiokabel von großem Vorteil. Eine übersichtliche Bedienungsanleitung gibt Nutzern bei technischen Problemen oder Fragen erste Hilfestellungen. Wer dort keine Lösung findet, sollte einen ebenso freundlichen wie kompetenten Kundenservice in Anspruch nehmen können. Fast alle Hersteller bieten ihren Kunden eine Telefon-Hotline und einen deutschsprachigen E-Mail-Support an.

Fazit der Redaktion

Wie der Soundbar-Vergleich zeigt, muss nicht unbedingt das teuerste Produkt automatisch das beste sein. Das Modell HTL3140B/12 von Philips ist zu einem vergleichsweise günstigen Kaufpreis erhältlich und verfügt über Dolby Digital, was das Kinoerlebnis direkt nach Hause ins Wohnzimmer bringt. Zudem regulieren Besitzer hier Bass und Höhen je nach persönlichem Geschmack. Für Smartphone-User ist das Modell Panasonic SC-HTB690EGK eine gute Wahl, denn die Soundbar ist bequem über Bluetooth oder NFC bedienbar. Die Cinebar 11 von Teufel überzeugt durch ihr schlankes, edles Design. Aber nicht nur die Optik besticht: Acht Lautsprecher und ein Subwoofer produzieren einen lebendigen Raumklang, sodass die Cinebar zurecht auf Platz drei unserer Vergleichsliste landet.

Oft gesuchte Marken sind:

Samsung | Philips | Yamaha | Bose | LG | Sony | Atmos | Panasonic