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Mobile Security

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Die beste Mobile Security 2016 im Test

Ein großer Teil der mobilen Geräte, die in Deutschland genutzt werden, funktioniert mit einem Android-System. Mit der zunehmenden Verbreitung von Tablet und Co. wird dieses Betriebssystem ein neues Ziel für Hacker und Cyberkriminelle. Etwa vier Millionen bösartige Apps soll es bereits geben. Diese Angaben machen deutlich, dass Virenschutz und Internet Sicherheit nicht nur auf einem PC notwendig sind. 

Secure Payment-Symbol auf Handy
Mit der zunehmenden Verbreitung von Tablet und Co. wird mobile Sicherheit immer wichtiger.

Mittlerweile sollten auch Smartphones und Tablets mit einem mobilen Virenschutz ausgestattet sein. Immerhin befinden sich auf mobilen Geräten mitunter mehr persönliche Daten – etwa Kontakte, Bilder, Login-und App-Zugänge – als auf manchem Desktop-PC. 

Viren machen mobil

Mobile Malware kann den Akku leersaugen, infizierte Nachrichten an alle vorhandenen Kontakte senden oder Funktionen blockieren. Aber auch das unerlaubte Versenden von Daten ist ein typisches Verhalten von Schadsoftware. Möglich wird dies durch Flatrates für das mobile Internet.

Auch bei Diebstahl die Kontrolle behalten

Viele Smartphones haben bereits kleine Sicherheitsfunktionen integriert. So kann der Benutzer den Zugang mit einem PIN-Code schützen. Dieser Schutz mag ausreichen, um den Bruder oder die Schwester davon abzuhalten, ungefragt private Nachrichten zu lesen. 

Ein wirklicher Diebstahlschutz ist das bei Weitem nicht. Ein mobiler Diebstahlschutz muss mindestens eine Fernsteuerung enthalten, so dass der Betroffene damit das Gerät von der Ferne aus sperren und seine persönlichen Daten sicherheitshalber löschen kann.

Worauf sollten Sie bei einer mobilen Sicherheitssoftware achten?

Sicherheit

Ein wichtiges Kriterium für eine Sicherheitssoftware ist die Erkennungsrate. In dieser Bewertungskategorie geht es daher um die Schutzwirkung des jeweiligen Programms. Hilfreiche Infos liefern dafür die Ergebnisse der Tests von unabhängigen Untersuchungslabors wie AV-Test oder AV-Comparatives. Zudem nehmen wir die gebotenen Sicherheitsfunktionen der verschiedenen Programme unter die Lupe und prüfen unter anderem, vor welchen Arten von Malware die Software schützt und, ob ein umfangreicher Diebstahlschutz vorhanden ist.

Leistung

Virenscanner sind Programme, die ständig aktiv sind und alle Prozesse überwachen. Auch viele Smartphone-Besitzer halten mobile Sicherheits-Apps für "Systembremser", die zu viel Speicherplatz belegen. Ein gutes mobiles Sicherheitsprogramm läuft unauffällig im Hintergrund und hält den Betrieb nicht auf.

In diesem Abschnitt wird auf die technischen Anforderungen der Software geschaut. Da die meisten Bedrohungen aus dem Netz auf das Android-System abzielen, sind viele Anwendungen für dieses Betriebssystem konzipiert. Doch man darf den Diebstahl und den Verlust nicht vergessen. Davon sind auch die beliebten iPhones betroffen. Deshalb kann eine Anwendung hier Punkte sammeln, wenn sie mit mehreren Systemen kompatibel ist.

Usability

Screenshot Google Play Store Sicherheits-Apps
Im Bereich "Usability" punkten die mobilen Sicherheitsprogramme mit einer nutzerfreundlichen Oberfläche und einer intuitiven navigation.

Mobile Geräte verfügen meist über begrenzten Speicherplatz. Zudem ist der Bildschirm von Smartphones relativ klein. Ein empfehlenswertes Sicherheitsprogramm sollte leicht bedienbar sein mit einer selbsterklärenden, intuitiven Navigation. 

Immerhin geht es auch um die Sicherheit persönlicher Daten. Schließlich schauen unsere Redakteure an dieser Stelle auch auf die Extras der Applikation, wie Anruf- und SMS-Blocker, Kindersicherung oder Backup-Funktion. Mit diesem Feature wird die Benutzung viel komfortabler.

Support

Auch ein guter Support ist ein relevantes Kriterium bei der Wahl der passenden mobilen Sicherheitssoftware. Der zahlende Kunde sollte bei Fragen, Unklarheiten und Problemen schnell Hilfe finden, sei es in einem Katalog häufiger Fragen (FAQ) oder direkt per Telefon, E-Mail oder Chat. Im Idealfall ist rund um die Uhr ein kompetenter und freundlicher Mitarbeiter erreichbar. Einige Anbieter versorgen ihre Kunden zudem über einen Blog mit interessanten Neuigkeiten und nützlichen Informationen etwa über Updates oder potentielle neue Gefahren.

Fazit der Redaktion

Aus diesen vier Kriterien ergibt sich die Gesamt-Bewertung für die jeweilige Sicherheitssoftware. In jeder der vier Kategorien können je zwischen 0.00 und 5.00 Punkten erreicht werden. Aus deren Durchschnitt ergibt sich schließlich die Gesamtnote und damit auch die Platzierung des Programms. Besonders überzeugt haben in unserem Vergleich die Kaspersky Android Security und die Bitdefender Mobile Security. Wer für eine gutes Sicherheitsprogramm gerne ein paar Euro mehr ausgibt, sollte außerdem einen Blick auf die mobile Sicherheitssoftware von Norton werfen.

Virenschutz für iPhone und iPad

Benötige ich einen Virenschutz für das iPad? Das ist eine der ersten Fragen, die sich Neukunden des Tablets aus dem Hause Apple stellen werden. Die Frage ist im Prinzip einfach zu beantworten. Verwendet der Nutzer das Tablet so, wie es ausgeliefert wurde, benötigt er keinen Virenschutz.

Es gibt mehrere Gründe warum Apples Betriebssystem iOS im Moment immun gegen Viren zu sein scheint. Der erste Grund ist, dass im App Store ausschließlich Anwendungen und Programme heruntergeladen werden können, die zuvor von Apple überprüft wurden. Somit ist ausgeschlossen, dass Apps unerlaubt auf Daten zurückgreifen oder sonstigen Schaden anrichten. Der zweite Grund ist, dass Apps im iOS-Betriebssystem in einer Sandbox ablaufen, dass bedeutet der iOS-Kern ist nicht für Programme und Applikationen zugänglich.

Alle Anwendungen laufen sozusagen isoliert und ohne Zugriff auf elementare Funktionen des Betriebssystems ab. Wollen Apps untereinander interagieren, muss diese Funktion erst von Apple erlaubt werden.

Anders hingegen verhält es sich, wenn der User Veränderungen am Betriebssystem vorgenommen hat. Der sogenannte Jailbreak, öffnet das Betriebssystem. So können auch Fremdanwendungen geladen werden, die zuvor nicht von Apple überprüft worden sind. 

Handy in Schloss und Ketten
Ein i-Phone ist im Originalzustand so gut wie immun gegen Malware-Attacken.

Die Restriktivität von Apple und iOS wird häufig kritisiert, in Sachen Virenschutz ist sie jedoch der große Trumpf fürs iPad. Mit aktiviertem Jailbreak sind Cyberkriminellen theoretisch Tür und Tor geöffnet. Nutzer eines solchen Jailbreaks sollten sich daher genau überlegen, welche Programme sie laden und welche nicht.

Virenschutz für Smartphone

Genauso verhält es sich für Apples Smartphone, dem iPhone. Es basiert auf dem selben Betriebssystem iOS wie das iPad. Auch dieses ist im Originalzustand im Prinzip immun gegen Computerviren. Anders verhält es sich bei allen Android -Smartphones. Android ist im Vergleich zu iOS ein sehr offenes Betriebssystem.

Android-User werden somit zwar nicht bevormundet, allerdings gibt es dadurch mittlerweile auch Abertausende von Schadprogrammen für Android. Android-Nutzer, egal ob Smartphone oder Tablet, sollten sich daher auch unbedingt eingehend mit Antivirusprogrammen auseinandersetzten.

Schließlich ist nichts frustrierender als der Verlust der privaten Daten, Fotos und Kontaktlisten, aufgrund eines Hackerangriffs oder einer Malware, die den Zugriff auf das eigene Handy oder Tablet versperrt und der User am Ende vielleicht sogar ein komplett neues Handy oder Tablet kaufen muss.

Warum eine kostenpflichtige App die bessere Wahl ist

Die meisten Hersteller von PC-Antivirussoftware bieten auch Gratis-Versionen ihrer Security-Apps an. Diese verfügen jedoch in der Regel nur über die Basics wie zum Beispiel einen App-Scanner. Einen erweiterten Schutz gegen Phishing, eine VPN-Option sowie eine Diebstahlsicherung gibt es nur in einem kostenpflichtigen Gesamtpaket. Für PC-Besitzer, die mehrere Geräte absichern möchten, kann sich auch eine Multi-Device-Software auszahlen.