Unsere Redakteure bewerten die Produkte unabhängig, Netzsieger verdient aber gegebenenfalls Geld, wenn Sie unsere Links anklicken. Erfahren Sie mehr.

Matratzen

Die besten Matratzen im Vergleich

Anne Röttgerkamp
Platz Produkt Bewertung Preis
1 bett1.de Bodyguard 4,76 199,00 €
2 Smood Matratze 4,75 799,99 €
3 Emma Matratze 4,65 379,00 €
4 Bruno-Matratze 4,55
5 Badenia irisette VitaFlex 4,34 397,58 €
6 Badenia irisette Lotus TKF 4,30 338,50 €
7 TEMPUR Cloud 21 4,26 999,00 €
8 diamona Perfect Fit PLUS 4,09 385,00 €
9 Schlaraffia Viva Plus Aqua 3,83 234,95 €
10 Ikea MYRBACKA 3,76 418,00 €

Produktmerkmale

Liegekomfort

Gesundheit und Umwelt

Kosten und Versand

Für einen erholsamen Schlaf

    Das Wichtigste in Kürze
  • Es gibt 4 Matratzenarten: Kaltschaummatratze, Federkernmatratze, Latexmatratze und Visco-Matratze.
  • Auf Federkernmatratzen schlafen die Deutschen am liebsten.
  • Je höher das Raumgewicht der Liegefläche, desto qualitativ hochwertiger ist meist das Modell.
  • Matratzen besitzen Härtegrade - von besonders weich (H1) bis besonders fest (H5).
  • Bei den Härtegraden unterschiedlicher Hersteller handelt es sich um keine genormten Angaben.

1. Besser schlafen mit der richtigen Matratze

Da der Mensch ein Drittel seines Lebens mit Schlafen verbringt, sollte die Entscheidung für eine passende Matratze gut durchdacht sein. Denn für eine erholsame Nacht spielt die Wahl der geeigneten Liegefläche eine zentrale Rolle. Häufig sind Verspannungen und Rückenschmerzen auf eine ungeeignete Unterlage zurückzuführen. Liegt der Schläfer auf einem unpassenden Modell, können sich die Muskeln nicht entspannen und die Knochen werden nicht ausreichend gestützt.

Doch bei der Entscheidung für eine Matratze gibt es kein generelles Richtig oder Falsch. Abhängig von Faktoren wie dem individuellen Schlaftyp sowie der eigenen Gewichtsklasse ist auch das Material von enormer Bedeutung. Je nachdem, ob das Produkt für einen Warm- oder Kaltschläfer gedacht ist, sollten Käufer auch den Werkstoff wählen, denn nicht jedes Modell ist für jede Person gleichermaßen geeignet. Im Matratzen-Vergleich wurden die verschiedenen Matratzentypen miteinander verglichen. Zudem wird erläutert, welches Material zu welchem Schläfer am besten passt. Zu den besten Modellen zählen unter anderem die Smood-, die Bodyguard- und die Emma-Matratze.

Aufbau einer Matratze
Eine gute Matratze beugt Verspannungen und Schmerzen der Muskulatur vor.

2. Die verschiedenen Matratzenarten

Mittlerweile führt der Einzelhandel unzählige Matratzenmodelle, die wiederum aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt werden und in verschiedenen Größen zur Verfügung stehen. Es ist nicht so einfach, da den Überblick zu bewahren – geschweige denn die individuell passende Matratze für sich ausfindig zu machen. Deshalb ist etwas Hintergrundwissen über Matratzen von großem Vorteil.

Die Matratzenarten heben sich hauptsächlich hinsichtlich ihres Kerns voneinander ab. Je nach Matratzenkern verfügt die Liegefläche über andere Merkmale. Zu den verbreitetsten Matratzenarten zählen Federkernmatratze, Kaltschaummatratze, Latexmatratze und Visco-Matratze. Jede Matratzenart passt zu einem anderen Schlaftypen und besitzt ihre je eigenen Vor- und Nachteile.

Die Federkernmatratze

Die Federkernmatratze gehört zu den beliebtesten Liegeflächen der Deutschen, da sie als sehr stabil, atmungsaktiv und langlebig gilt. Zudem verfügt sie über eine ausgezeichnete Stützkraft. Die Federkernmatratze besteht wie andere Matratzen auch aus einem Matratzenkern und einem Matratzenmantel. Ergänzt wird dieses Konstruktion jedoch durch eine Federpolsterung. Der Federkern besteht aus mehreren metallischen Stahlfedern. Gepolstert werden die Federn durch eine Schaumstoffschicht. Diese wird von einer Schutzschicht (aus Vlies oder Filz) verstärkt.

Federkern
Stofftaschen umhüllen die einzelnen Federn der Federkernmatratze und sorgen so für eine gute Polsterung.
Taschenfederkernmatratze

Neben der einfachen Federkernmatratze zählt speziell die hochwertigere Taschenfederkernmatratze zu den gängigsten Modellen. Hierbei werden die Metallfedern jedoch noch von Stofftaschen ergänzt, die um die Federn herum angebracht werden. Hunderte Federn, die in Taschen eingenäht und miteinander verbunden sind, sorgen daher für eine besonders hohe Punktelastizität. Das heißt, eine Taschenfederkernmatratze gibt nur an den Stellen nach, an denen sie belastet wird, und passt sich somit ideal an.

Neben der Taschenfederkernmatratze gibt es noch weitere Federkern-Arten:

Tonnentaschenfederkernmatratze

Der Unterschied zur Taschenfederkernmatratze liegt in der Bauart der Federn. Durch tonnenförmige Stahlfedern, die einen größeren Durchmesser als normale Federn besitzen, ist die Anpassungsfähigkeit noch höher als bei der Taschenfederkernmatratze. Außerdem ist aufgrund der Bauart die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Federn nicht in Kontakt mit benachbarten Federn kommen. Dies führt zu einer geringen Beanspruchung der einzelnen Stofftaschen.

Bonell-Federkernmatratze

Dieses Modell verfügt über eine geringere Anzahl von Federn, wodurch die Liegefläche weicher und etwas weniger stützkräftig ist.

Vorteile von Federkernmatratzen

Federkernmatratzen bieten viele Vorteile. Zum einem fördern sie die richtige Körperhaltung, da die Stahlfedern den Körper stützen und so eine gesunde Körperhaltung begünstigen. Zum anderen sind Federkernmatratzen äußerst stabil und behalten über Jahre ihre Ursprungsform. Überdies sorgen sie dank ihrer atmungsaktiven Beschaffenheit für ein perfektes Schlafklima. Insbesondere Menschen, die beim Schlafen leicht schwitzen, profitieren von dem Material der Federkernmatratzen, da die einzelnen Federn für eine perfekte Durchlüftung der Liegefläche sorgen. Feuchtigkeit wird gut transportiert und staut sich nicht im Inneren der Matratze an. Zwischen den einzelnen Taschen kann die Luft sehr gut zirkulieren, wodurch das Modell optimal und vor allem ständig durchlüftet wird.

Federkernmatratzen sind geeignet für:

  • Menschen mit Übergewicht
  • Menschen, die stark schwitzen
  • Rückenschläfer
  • Bauchschläfer

Personen, die schnell frieren, sollten allerdings auf Werkstoffe wie Latex zurückgreifen, da diese eine bessere Wärmeisolierung mit sich bringen.

Die Latexmatratze

Der größte Teil der im Handel erhältlichen Latexmatratzen besteht aus synthetischem Latex. Nur wenige enthalten Anteile aus dem natürlichen Gummi des Kautschukbaums. Je mehr natürlicher Kautschuk jedoch in dem Produkt enthalten ist, desto hochwertiger ist das Modell. Handelsübliche Materialmischungen mischen ungefähr 40 Prozent Naturkautschuk mit 60 Prozent Latex, der aus Erdöl hergestellt wird. Ausschließlich Matratzen, die aus 100 Prozent Naturpolymeren bestehen, dürfen als Naturlatex-Matratzen verkauft werden.

Lattenrost
Latexmatratzen lassen sich mit fast allen gängigen Untergestellen kombinieren.

Die Liegefläche aus Latex zeichnet sich vor allem durch ihre weiche und anpassungsfähige Eigenschaft aus. Dank der hohen Punktelastizität geben Latexmatratzen nur an den Stellen nach, an denen sie belastet werden. Zudem passt sich die Matratze nicht nur gut dem Körper an, sondern ist auch für fast alle gängigen (verstellbaren) Lattenroste geeignet. Ein hochwertiges Modell in Kombination mit einem guten Lattenros garantiert somit eine fast waagerechte Schlafposition, die den Rücken und die Wirbelsäule schont. Die ausgezeichnete Wärmedämmung macht Latexmatratzen besonders für schnell frierende Schläfer attraktiv.

Latexmatratzen sind geeignet für:

  • Menschen, die schnell frieren
  • Menschen mit Rückenschmerzen
  • Rückenschläfer
  • Bauchschläfer

Da der Feuchtigkeitstransport nicht mit dem von Modellen aus Federkern vergleichbar ist, sollten stark schwitzende Personen lieber auf ein Modell aus Latex verzichten. Das hohe Eigengewicht erschwert das Transportieren und Wenden. Speziell für Personen mit Rückenleiden ist es daher ratsam, darauf zu achten, dass Tragegriffe vorhanden sind. Alternativ weichen sie auf Schaumstoff- oder Federkernmatratzen aus. Die sind deutlich leichter und somit einfacher zu wenden.

Angst vor Latexallergie oft unbegründet

Die weitverbreitete Angst vor Latexallergien ist häufig unbegründet, da hochwertige Latexmatratzen nach der Produktion gewaschen werden, was eventuelle allergene Bestandteile von der Oberfläche entfernt. Ein kurzzeitiger Eigengeruch, der anfangs vorhanden sein kann, sollte Kunden ebenfalls nicht abschrecken. Durch die leicht antibakterielle Wirkung sowie die einfache Reinigung von Latex finden sich auch weitaus seltener Milben und Bakterien auf der Liegefläche. Bei guter Pflege gelten Latexmatratzen zudem als besonders robust und langlebig.

Die Kaltschaummatratze

Der Kern einer Kaltschaummatratze besteht aus aufgeschäumten Polyurethan, einem Kunststoff, der bei niedrigen Temperaturen ausgehärtet wird. Ganz ohne Federn weist die Liegefläche ein optimales Federungsverhalten auf. Modelle aus Kaltschaum werden entweder aus einem einheitlichen Block geschnitten oder aus verschiedenen Schaumstoffen zusammengefügt. Stücke unterschiedlicher Dicke und Dichte stützen im Idealfall perfekt den Körper. Verschiedene Luftkammern sorgen zusätzlich für ein gutes Schlafklima. Es können jedoch Liegekuhlen, die sich durch Feuchte und Wärme bilden, entstehen. Zudem verursacht die Matratze keine unangenehmen Geräusche, wenn sich der Schläfer bewegt. Durch das vergleichsweise geringe Eigengewicht der Kaltschaummatratze ist diese leicht zu transportieren und zu wenden. Liegeflächen aus Kaltschaum eignen sich speziell für Personen, die leicht frieren und es lieber etwas wärmer haben.

Kaltschaummatratzen sind geeignet für:

  • Menschen, die schnell frieren
  • Menschen mit Rückenschmerzen
  • Allergiker
  • ältere Menschen
  • Kinder
Frau in Bett
Kaltschaummatratzen stützen den Körper optimal.

Die Visco-Matratze

Eine besondere Version der Kaltschaummatratze sind Liegeflächen aus Viscoschaum. Hierbei handelt es sich um Kaltschaum, den eine zusätzliche Schicht aus Viscoschaum ergänzt. Das Material, welches ursprünglich für die Weltraumforschung entwickelt wurde, passt sich dem Körper individuell an und stützt ihn an den richtigen Stellen. Im Vergleich zu herkömmlichen Kaltschaummatratzen merken sich viscoelastische Matratzen die Körperform („Formgedächtnis-Schaum“). So entsteht ein schwebendes Schlafgefühl.

Visco-Matratzen sind geeignet für:

  • Menschen, mit orthopädische Problemen
  • Menschen mit Durchblutungsstörungen
  • Allergiker

Aufgrund hoher Wärmeisolation sind Visco-Matratze nicht für Schwitzer geeignet.

Alle Matratzenarten im Überblick

EigenschaftenFederkernmatratzeLatexmatratzeKaltschaummatratzeVisco-Matratze
MaterialMetallfedern und StofftaschenSynthetischer oder natürlicher LatexSchaumstoffPolyurethan
Kaltschläfer
Warmschläfer
Hohes Eigengewicht
Feuchtigkeitstransportgutmäßigmäßigmäßig
Matratzenarten im Überblick

3. Welcher Härtegrad ist der Richtige?

Dank verschiedener Härtegrade bieten Hersteller das gleiche Modell in unterschiedlich festen Ausführungen an. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass es beim Härtegrad keine einheitlichen Normen gibt. Demzufolge sind die Härtestufen verschiedener Anbieter nicht immer vergleichbar. Kunden können keineswegs davon ausgehen, dass beispielsweise eine Matratze in dem Härtegrad H3 die gleiche Festigkeit besitzt wie ein Modell mit dem gleichen Härtegrad eines anderen Herstellers. In einigen Fällen kann es sogar sein, dass eine mit H1 (sehr weich) gekennzeichnete Liegefläche härter als ein H2-Matratze eines anderen Unternehmens ausfällt.

Ruecken
Um Schmerzen im Rückenbereich vorzubeugen, darf die Matratze weder zu hart noch zu weich sein.

Selbst im Rahmen der Produktpalette des gleichen Herstellers kommt es vor, dass es keine zuverlässigen Vergleichsmöglichkeiten gibt und sich die verschiedenen Modelle derselben Marke bezüglich ihres Härtegrades unterscheiden. Ein unverbindliches Probeliegen ist daher an dieser Stelle unabdingbar. Nichtsdestotrotz gibt es Orientierungshilfen, an die sich Kunden in der Regel halten können. Um den individuellen Ansprüchen gerecht zu werden, stehen Käufern die Härtegrade H1 bis H5 zur Verfügung. Hierbei ist anzumerken, dass kaum ein Hersteller alle Stärken im Sortiment hat. In den meisten Fällen können Kunden pro Modell häufig nur aus drei unterschiedlichen Festigkeitsstufen wählen.

Was bedeuten die Härtegrade bei Matratzen?

Die untenstehenden Angaben dienen selbstverständlich lediglich als Hilfe zur Orientierung. Eine 55 Kilogramm leichte Frau, die gerne auf einer harten Matratze schlafen möchte, kann auch einen festeren Härtegrad wie beispielsweise H4 wählen. Ebenso kann ein 90 Kilogramm schwerer Mann eine Liegefläche in Härtegrad 2 bevorzugen. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass das Modell in letzterem Fall eine geringere Lebensdauer besitzt, während die leichtere Person auf der festeren Unterlage mit einer längeren Haltbarkeit rechnen kann.

HärtegradBedeutungEmpfohlene Gewichtsklasse
H1Besonders weichBis circa 60 Kg
H2WeichBis circa 80 Kg
H3Mittelfest< 80 Kg
H4Fest< 80 Kg
H5Besonders fest< 80 Kg
Härtegrade von Martatzen

Wie entstehen die unterschiedlichen Härtegrade?

Entsprechend des verwendeten Materials sowie des Herstellungsprozesses an sich gibt es verschiedene Methoden, die eine Matratze härter beziehungsweise weicher machen:

Bei Modellen aus Federkern setzten die Hersteller beispielsweise Federn mit unterschiedlich dicken Drahtstärken ein, die dem Produkt dann seine jeweilige Festigkeit verleihen. Hierbei gilt: je dicker der Draht, desto fester die Liegefläche beziehungsweise der Härtegrad. Eine andere Option ist die Verwendung einer zusätzlichen Schicht Polstermaterial, die auf dem Federkern aufliegt. Abhängig vom jeweiligen Raumgewicht des verwendeten Stoffes fällt auch der Härtegrad aus.

4. Qualitätsmerkmal Raumgewicht

Das Raumgewicht (RG) beschreibt, wie viele Kilogramm Rohmaterial, also beispielsweise Latex oder Schaumstoff, pro Kubikmeter Raum versäumt werden. Je mehr Material Verwendung findet, desto härter und auch langlebiger ist die Liegefläche. Gute Matratzen verfügen über ein Raumgewicht von mindestens 40 kg/m³. Interessenten und Käufer können das Raumgewicht als ein wesentliches Qualitätsmerkmal betrachten. Zudem sorgt ein hohes Raumgewicht für eine sehr gute Punktelastizität. Das heißt, dass die Liegefläche nur an den Stellen nachgibt, an denen der Körper auch direkten Druck ausübt. Folgende Angaben gelten als Orientierung zur Haltbarkeit der Matratze:

RaumgewichtUngefähre Haltbarkeit
20-25 kg/m³1-2 Jahre
30 kg/m³2-3 Jahre
35 kg/m³5-6 Jahre
40 kg/m³6-8 Jahre
50-60 kg/m³10 Jahre
75 kg/m³> 10 Jahre
Raumgewicht und Haltbarkeiten von Matratzen

5. Die richtigen Matratzen für verschiedene Schlaftypen

Verschiedene Schlafpositionen stellen unterschiedliche Anforderungen an die Liegefläche. Abhängig vom jeweiligen Typ des Schläfers eignen sich manche Modelle daher besser als andere:

Seitenschläfer

Die Seitenlage zählt zu den anspruchsvollsten Schlafpositionen für eine Liegefläche. Die Matratze muss sehr flexibel sein, sodass die Hüfte einsinken kann, während die Taille hingegen ausreichend Unterstützung benötigt. Somit sind Seitenschläfer auf ein Modell angewiesen, das sehr viel Flexibilität und Elastizität mit sich bringt.

Perfekt: Matratze mit sieben Liegezonen

Besonders eine Matratze, die in sieben Zonen unterteilt ist, eignet sich für diesen Schlaftyp. So wird die Wirbelsäule entlastet und der Schläfer kann eine anatomisch korrekte Position einnehmen. Ist die Liegefläche hingegen zu hart, kommt es zu einer Abknickung der Wirbelsäule und damit zu Rückenschmerzen. Aber auch eine zu weiche Unterlage kann bei Seitenschläfern unangenehme Folgen haben. In diesem Fall hängt die Wirbelsäule durch, was ebenfalls zu Schmerzen im Rückenbereich führt. Am besten geeignet ist daher eine Matratze mit einer hohen Punkelastizität und einem variablen Härtegrad. Die Wirbelsäule befindet sich dadurch in einer geraden und vor allem entspannten Position.

Geeignete Matratzen
  • Kaltschaummatratze
  • Latexmatratze
  • Visco-Matratze

Rückenschläfer

Bei diesem Schlaftyp muss die Liegefläche keine so hohe Punktelastizität aufweisen wie bei einem Seitenschläfer. Aber auch in diesem Fall benötigt die Wirbelsäule ausreichend Unterstützung von unten. Ist die Matratze zu hart, kann der Körper nicht optimal einsinken, doch auch ein zu weiches Modell kann unangenehm sein, da die Wirbelsäule durchhängt, was zu einer gekrümmten Haltung führt.

Geeignete Matratzen
  • Federkernmatratze
  • Kaltschaummatratze
  • Latexmatratze
  • Visco-Matratze

Bauchschläfer

Für Bauchschläfer ist es sehr empfehlenswert, wenn die Liegefläche nicht zu weich ist, da sonst das Risiko besteht, dass die Person in eine Hohlkreuzlage gerät. ähnlich wie bei Rückenschläfern muss auch hier die Punktelastizität nicht so hoch sein wie bei Personen, die eine Seitenlage bevorzugen. Besonders geeignet sind beispielsweise Kaltschaum- und Latexmatratzen, da sie über ausreichend Stabilität verfügen. Dennoch darf die Liegefläche nicht zu hart sein, da Schultern und Hüfte ausreichend einsinken müssen. Daher eignen sich für Bauchschläfer speziell Modelle in einem mittleren bis hohen Härtegrad.

Geeignete Matratzen
  • Federkernmatratze
  • Kaltschaummatratze
  • Latexmatratze
  • Visco-Matratze

6. Was sollte eine Matratze kosten?

Der Matratzen-Vergleich zeigt, dass der Preis nicht ausschlaggebend für die Qualität ist. So muss eine Liegefläche für 1000 Euro nicht zwingend besser sein als ein Modell für 300 Euro. Auch auf falsche Werbeverspechen oder vermeintliche Sonderangebote sollten Verbraucher nicht hereinfallen. Häufig werden Produkte für mehrere hundert Euro vergünstigt angeboten – dass die Matratze jedoch oft nur einen einzigen Tag so teuer war wie der angegebene Ursprungspreis ist vielen nicht bewusst.

Generell handelt es sich bei der Preisfrage um eine schwer durchschaubare Angelegenheit, da die Angebote unterschiedlicher Hersteller nicht immer optimal vergleichbar sind. Ein Anhaltspunkt – zumindest bei Kaltschaum- oder Schaumstoffmatratzen – ist das Raumgewicht. Dieser Faktor ist häufig entscheidender als der Preis: Je höher das Raumgewicht, desto hochwertiger ist oft auch das Produkt. Entscheidender als die Frage nach dem Preis ist allerdings das Thema Liegekomfort. Hier sollten Verbraucher neben der Berücksichtigung des jeweiligen Schlaftyps sowie des empfohlenen Härtegrades auch auf ihre Intuition hören. Ein Probeliegen über mehrere Tage beziehungsweise Wochen sollte daher jeder Interessent, sofern irgend möglich, in Anspruch nehmen.

7. Die richtige Pflege – So hält die Matratze viele Jahre

Für eine Optimierung der Lebensdauer sollten Verbraucher einige Hinweise zu Pflege und Reinigung unbedingt beachten. Mit diesen sechs wichtigsten Pflegehinweisen hält eine Matratze wesentlich länger:

1. Reinigung

Pro Nacht werden ungefähr ein Liter Flüssigkeit sowie Unmengen an Hautschuppen an die Liegefläche abgegeben. Diese Kombination bildet die ideale Grundlage für Milben, Bakterien und auch Schimmel. Um dem vorzubeugen, sollte der Bezug alle zwei Monate gewaschen werden, es sei denn – es handelt sich um einen speziellen Überzug, der antibakterielle Eigenschaften besitzt.

2. Belüftung

Die tägliche Belüftung zählt zu den zentralen Pflegeaspekten, welche die Langlebigkeit des Produkts erhöhen. Nach dem Schlafen sollten sowohl die Matratze als auch Bettdecke und Kissen für zwei bis drei Stunden bei geöffnetem Fenster durchlüftet werden. So kann die Feuchtigkeit entweichen und das gesamte Bettklima sich regulieren. Eine Tagesdecke sowie viele Kissen sind da kontraproduktiv, da diese zwar hübsch aussehen, die Feuchtigkeit jedoch nicht entweichen lassen. Einmal pro Jahr sollten Verbraucher der Matratze einen ganzen Tag an der frischen Luft gönnen. Ein gemäßigter Sonnentag – ohne direkte Bestrahlung – ist hierfür der beste Zeitpunkt.

Tipp:

Eine tägliche Belüftung der Matratze sorgt für ein angenehmes Schlafklima und verlängert die Haltbarkeit der Liegefläche.

3. Drehen

Sofern das Modell gedreht und gewendet werden darf, sollten Schläfer dies alle 14 Tage beziehungsweise einfach beim Wechseln der Bettwäsche berücksichtigen. So entstehen keine oder zumindest weniger Liegekuhlen und die Oberfläche nutzt sich nicht nur einseitig ab.

4. Lattenrost

Auch die richtige Unterfederung ist von großer Bedeutung. Denn selbst das beste Modell kann die Wirbelsäule nicht richtig stützen, wenn der Lattenrost die Liegefläche durchhängen lässt. Ein Abstand der einzelnen Latten von circa vier Zentimeter ist daher empfehlenswert. Mittlerweile haben sich Federholzrahmen weitgehend durchgesetzt, da sie der Belastung durch den Körper ausreichend nachgeben und eine optimale Körperanpassung gewährleisten. Die preisgünstigere Variante sind Rollroste, die gerade bei jungen Menschen sehr beliebt sind. Die Unterfederung besteht aus mehreren Holzlatten, welche an einem Gurtband angebracht sind und somit für Stabilität sorgen.

5. Fleckenentfernung

Zur Entfernung von Flecken müssen Verbraucher das Modell erst einmal auf die Seite stellen. Je nach Fleckentyp gibt es spezielle Tipps zur Beseitigung:

Urinflecken

Die betroffene Stelle sollte umgehend mit Wasser und etwas Feinwaschmittel behandelt werden. Im Anschluss ist es sinnvoll, mit kaltem Wasser und Desinfektionsmittel nachzuwaschen.

Blutflecken

Für Flecken dieser Art eignet sich besonders Salzwasser, womit die Matratze gründlich abgerieben wird. Verbraucher müssen jedoch unbedingt darauf achten, dass die Liegefläche nicht zu feucht wird, und diese erst wieder beziehen, wenn sie gänzlich getrocknet ist.

Hartnäckige Flecken jeder Art

Hierfür sollte ausschließlich ein spezielles Reinigungsmittel für Möbelbezüge verwendet werden.

6. Matratzenwechsel

Neben der Berücksichtigung aller Pflegehinweise sollten Verbraucher aus hygienischen Gründen selbst eine vermeintliche saubere Matratze alle sieben bis zehn Jahre wechseln. Nur das garantiert einen erholsamen Schlaf und vor allem eine bakterien- und schimmelfreie Liegefläche.

8. So vergleichen wir

Wichtig: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. In dieser Kategorie war es uns aus Gründen der Verfüg- und Machbarkeit nicht möglich, vollumfänglich selbst zu testen, weshalb wir unsere Bewertung sowie das Ranking auf der Grundlage einer Analyse online recherchierter Informationen, Experteneinschätzungen, Berichten von Testinstitutionen, Online-Reviews und Kundenerfahrungen erstellten.

Aufgrund der Vielzahl der verschiedenen Matratzenhersteller ist es wichtig, sich als Verbraucher einen überblick zu verschaffen und zu klären, in welcher Hinsicht sich die einzelnen Modelle unterscheiden. Bevor sich Interessenten daher auf ein Produkt festlegen, ist es sinnvoll, sich die einzelnen Bewertungskriterien anzuschauen und dann individuell zu entscheiden. Die Netzsieger-Redaktion stellt hier die vier Bewertungskriterien vor, die einen wesentlichen Einfluss auf die Wahl der passenden Unterlage haben. Neben den spezifischen Produktmerkmalen und dem Liegekomfort spielen die einzelnen Zertifikate sowie die Versandkonditionen eine zentrale Rolle.

Produktmerkmale

Das verarbeitete Material gehört mit zu den wichtigsten Aspekten, die wir unter diesem Punkt untersuchen. Neben Federkern- und Kaltschaum- zählen auch Latexmatratzen zu den gängigsten Modellen der Hersteller. Doch nicht nur der jeweilige Werkstoff der Liegefläche sollte bei der Auswahl Berücksichtigung finden. Von ebenso großer Bedeutung ist auch der entsprechende Härtegrad. Die meisten Unternehmen stellen Käufern drei Härtegrade bereit, welche die Matratze für ein breites Spektrum an Schlaftypen interessant machen. Der jeweilige Härtegrad orientiert sich hierbei nicht nur an den persönlichen Vorlieben, sondern auch am jeweiligen Körpergewicht des Schläfers. Außerdem vergleichen wir den Feuchtigkeitstransport sowie das Raumgewicht. Je mehr Rohmaterial pro Kubikmeter verwendet wird, desto höher ist im Regelfall das Modell. Die meisten Matratzen sind von einem abnehmbaren Bezug umhüllt, der bei bis zu 60 Grad waschbar ist.

Liegekomfort

Soll die Matratze einen guten Liegekomfort gewährleisten, ist die Punktelastizität von besonderer Wichtigkeit. Dies bedeutet, dass das Modell nur an den Stellen nachgibt, an denen der Körper direkten Druck ausübt. Demzufolge spricht eine hohe Punktelastizität für die Qualität eines Produkts. Neben dem individuellen Schlaftyp spielen das Köpergewicht sowie die Frage, ob es sich um einen Warm- oder Kaltschläfer handelt, eine Rolle. Auch das passende Untergestell ist von Bedeutung, denn die beste Matratze nützt nichts, wenn der Käufer sie mit einem ungeeigneten oder gar minderwertigen Lattenrost kombiniert.

Gesundheit und Umwelt

Fast alle verglichenen Produkte können Kunden jedoch mit gängigen Untergestellen verwenden – egal, ob es sich hierbei um einen Federholzrahmen oder einen Rollrost handelt. Das wesentliche Bewertungskriterium ist das Probeliegen. Da sich eine Matratze kaum in ein paar Minuten ausführlich beurteilen lässt, bieten viele Hersteller ein unverbindliches Testen an. Häufig beträgt der Zeitraum hierfür 30 Tage, vereinzelt überzeugen Anbieter auch mit einem 100-tägigen oder gar unbegrenzten Probeschlafen.

Kosten und Versandt

Hierbei geht es um die Frage, ob die Matratze ein LGA-Siegel besitzt und nach ökotex Standard 100 zertifiziert ist. Verfügt das Produkt über diese Zertifikate, kann der Kunde sichergehen, dass die Liegefläche keine gesundheitsschädlichen und chemischen Bestandteile enthält. Heute sind die meisten Matratzen für Allergiker geeignet. Aber auch falls dies nicht der Fall sein sollte, bietet ein spezieller Bezug für Allergiker Abhilfe.

Der Netzsieger-Matratzenvergleich zeigt, dass gute Modelle nicht gleich teuer sein müssen. Zudem sind der Versand sowie ein eventueller Rückversand bei Nichtgefallen bei den meisten Herstellern kostenlos. Ist ein Produkt jedoch nur über einen Händler und nicht über das Unternehmen direkt beziehbar, kann es sein, dass gegebenenfalls Transportkosten entstehen. Ein wesentlicher Aspekt neben dem Liegekomfort und den Produktmerkmalen ist die Garantielaufzeit.

Bezüglich dieses Punktes bestehen je nach Hersteller allerdings enorme Unterschiede. Während einige Anbieter eine Garantie von lediglich zwei Jahren gewährleisten, gibt es auch Unternehmen, bei denen die Laufzeit zehn bis fünfzehn Jahre beträgt. Die Lieferzeit der Matratzen beläuft sich im Durchschnitt lediglich auf ein paar Tage. Handelt es sich jedoch um Sonderwünsche, also beispielsweise Modelle in übergrößen, kann es durchaus mehrere Wochen bis Monate dauern bis das Produkt den Kunden erreicht.

Tipp:

Die meisten Hersteller bieten einen kostenlosen Transport sowie Rückversand der Matratze bei Nichtgefallen an.

Das Fazit der Redaktion

Alle verglichenen Matratzen durchlaufen jedes dieser vier Bewertungskriterien. Die ermittelten Einzelnoten werden am Ende in einer Gesamtnote verrechnet, aus der sich die Rangliste ergibt. Auf diese Weise versucht die Redaktion, nicht nur die spezifischen Vor- und Nachteile zu erläutern, sondern auch Verbrauchern bei ihrer individuellen Kaufentscheidung zur Seite zu stehen.

Keine passende Matratze gefunden? Alle Matratzen bei Netzshopping.

Matratzen-Infografik

"Neu ist immer besser!" Klingt wie ein plakativer Werbeslogan eines mittelmäßigen Matratzenvertreters. Doch es stimmt tatsächlich. Das Schlaflabor der Charité hat herausgefunden, dass ein Matratzenwechsel den Schlaf verbessern kann.

Aber nicht jede Matratze passt zu jedem Schlafbedürfnis. Hier kommt es auf den Matratzen-Vergleich an.

Matratzen-Infografik in voller Größe.