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Managed-Server

Die besten Managed-Server im Vergleich

Timm Hendrich
Platz Produkt Bewertung
1 STRATO Server 4,83
2 1blu 4,57
3 WebGo 4,56
4 DomainFactory 4,42
5 Hetzner 4,40
6 goneo 4,30
7 Netcup 4,28
8 Dogado 4,19
9 Mittwald 4,18
10 ALL-INKL.COM 4,00
11 Profihost 3,90

Performance

Produktumfang

Sicherheit

Handling

Hilfe & Support

Managed-Server für Webshops und Homepages

Das Wichtigste in Kürze:
  • Managed Server werden von zahlreichen Webhostern zur Verfügung gestellt.
  • Aufgaben wie Administration und Verwaltung übernimmt bei Managed Servern der Hoster.
  • Durch einen Managed Server lassen sich viel Zeit und Nerven sparen.

1. Wofür benötige ich einen Managed Server?

Mittlerweile kann man Server im Internet schon für wirklich wenig Geld mieten. Allerdings sind für den Betrieb dieser einiges an Fachwissen sowie viel Zeit für die Wartung und Verwaltung erforderlich. Vielen – vor allem kleineren – Unternehmen oder auch Privatpersonen, welche etwa zur Realisierung einer komplexen Website mit hohem Besucheraufkommen auf einen eigenen Server angewiesen sind, fehlt jedoch oftmals beides. Genau hier kommen die sogenannten Managed Server ins Spiel.

Diese werden von zahlreichen Webhostern zu den unterschiedlichsten Bedingungen zur Verfügung gestellt. Um den Überblick über die vielen verschiedenen Angebote zu erleichtern, hat Netzsieger einige der bekanntesten und beliebtesten Anbieter von Managed Servern genauer unter die Lupe genommen. 

Mit der Anmietung eines Managed Servers kann sich der Nutzer aufwändige Arbeiten sparen. Denn diese Server werden – wie es der Name schon vermuten lässt – „gemanaged“, also betreut. Dementsprechend gehört etwa die Administration von Server und Betriebssystem zu den Aufgaben des jeweiligen Hosters, bei dem der Managed Server angemietet wird.

2. Managed Server: Worauf man achten muss

Serverraum Nacht
Leistungsstarke Server im Serverraum.

Bei der Wahl des richtigen Angebots sollte der Nutzer sich darüber bewusst sein, dass es sich bei Managed Servern um ein sehr vielschichtiges Produkt handelt. Das wird schon bei einem Blick auf die Preise deutlich. So gibt es etwa Anbieter, die ihren Kunden schon für zehn Euro monatlich einen Managed Server zur Verfügung stellen, während man bei anderen Hostern eine monatliche Miete von 100 Euro oder mehr bezahlen muss.

Diese drastischen Preisdifferenzen lassen sich damit erklären, dass es sich bei den angebotenen Produkten um grundsätzlich verschiedene Server-Typen handeln kann. Aktuell findet man auf dem deutschen Hosting-Markt folgende drei Arten von Servern, die unter dem Namen „Managed Server“ zur Verfügung gestellt werden:

klassische virtuelle Server

klassische virtuelle Server mit einem Windows- oder Linux-basierten Betriebssystem: um solche handelt es sich meist bei den preisgünstigsten Angeboten. Das Management der Server bleibt hierbei auf ein Minimum beschränkt. Meist werden lediglich einzelne Management-Leistungen, wie etwa das Einspielen von Betriebssystem-Updates vom Hosting-Provider übernommen.

Business-Server

Individuell konfigurierbare dedizierte Business-Server werden auch als „Managed Hosting“ oder „individuelle Hosting-Lösungen“ bezeichnet. Mit einer Gebühr ab 100 Euro pro Monat stehen sie am anderen Ende der Preisklasse. Dafür enthalten sie aber auch eine ganze Reihe an Serviceleistungen und der Nutzer ist soweit wie möglich von der Systempflege entbunden.

Webserver

Webserver werden als leistungsstärkere Alternative zum Webhosting-Paket in zwei verschiedenen Leistungsklassen angeboten: entweder auf einem virtuellen Server basierend oder High-End-Produkte mit der Leistung eines dedizierten Servers. In beiden Fällen ist das Betriebssystem bereits vorinstalliert, womit der Server sofort einsatzbereit ist. Außerdem werden Updates, Patsches sowie das Beseitigen von Störungen der Hard- und Software vom Anbieter übernommen. Die übrigen Funktionen – etwa enthaltene Webanwendungen oder Content-Management-Systeme – ähneln meist denen eines klassischen Webhosting-Pakets.

3. So vergleichen wir

Bei der Wahl des richtigen Produkts spielen nicht nur die Art des angebotenen Servers und der Preis wichtige eine Rolle. Deshalb hat die Redaktion die wichtigsten Kriterien, die außerdem beachtet werden sollten, im Folgenden einmal zusammengefasst.

Austattung

Die Ausstattung eines Managed Servers hängt natürlich auch mit der Art des Servers sowie dem Preis zusammen. So bringen günstige Produkte, bei denen es sich meist um klassische vServer handelt, deutlich weniger Funktionen und Serviceleistungen mit als etwa eine individuelle Hosting-Lösung.

Wichtig in Bezug auf die Ausstattung ist unter anderem, ob das gewählte Produkt über eine eigene IP-Adresse verfügt. Damit sind nämlich individuelle Webadressierungen möglich, um etwa Webseiten über ein SSL-Zertifikat abzusichern.

Bedienung

Unter dem Kriterium „Bedienung“ werden unter anderem die folgenden Fragen geklärt:

  • Wie lange beträgt die Mindest-Vertragslaufzeit der einzelnen Produkte beziehungsweise kann der Kunde zwischen verschiedenen Laufzeiten wählen?
  • Welche Programmiersprachen stehen dem Nutzer zur Verfügung?
  • Muss bei Anmietung des Managed Servers eine Einrichtungsgebühr bezahlt werden?

Leistung

Die verschiedenen Angebote unterscheiden sich auch darin, welches Betriebssystem enthalten ist. In einigen Fällen steht es den Nutzern frei zwischen einem Windows- oder einem Linux-Betriebssystem zu wählen, während andere Anbieter nur Managed Server mit einem bestimmten Betriebssystem zur Verfügung stellen.

Darüber hinaus spielen bei der Leistung Prozessor, Arbeitsspeicher und Festplattentyp eine entscheidende Rolle. Dabei setzen die meisten Anbieter auf leistungsfähige Mehrkernprozessoren wie etwa AMD Opteron oder Intel Xeon. Der Arbeitsspeicher liegt in der Regel zwischen einem und 32 Gigabyte RAM.

Sicherheit

Fehlermeldung
Das Management kümmert sich auch um allerlei Fehler, die auftreten können.

Server-Management ist ein Fulltime-Job. Die professionelle Administration hat für den Kunden den Vorteil, dass das System immer nach dem höchsten Sicherheitsstandard betrieben wird. Die IT-Fachkräfte des Hosters überwachen den Server und sorgen für Updates und Sicherheits-Patches. Die Server stehen in einem Rechenzentrum, welches im Idealfall mit einem Zertifikat die höchsten Standards für Datensicherheit und Datenintegrität nachweist.

Die meisten Rechenzentren verwenden zudem Marken-Hardware von international führenden Herstellern. Aus Gründen des Datenschutzes spielt der Standort des Servers und des Unternehmens eine entscheidende Rolle. Empfehlenswert sind Deutschland oder Europa als Serverstandort, da hier besonders hohe Sicherheitsstandards sowie strenge Datenschutzrichtlinien gelten. Durch eine Anbindung an andere Rechenzentren sorgt ein Hoster für eine hohe Ausfallsicherheit

Unter das Kriterium „Sicherheit“ fällt natürlich auch die Sicherheit der Daten. Gute Anbieter erstellen vollautomatische Backups ihrer Server in regelmäßigen Abständen, sodass keine Daten verloren gehen können. Zudem stellen viele Anbieter ihren Kunden spezielle Zusatzleistungen wie etwa SSL-Zertifikate zur Verfügung, welche zum Beispiel für Online-Shops wichtig sind.

Hilfe & Support

Selbst bei noch so nutzerfreundlicher und einfacher Bedienung können Fragen oder Probleme auftreten. Deshalb sollte ein guter Anbieter seinen Kunden einen umfangreichen Support zur Verfügung stellen. Viele Fragen lassen sich häufig schon mit dem Blick in den FAQ-Bereich klären, in welchem die Kunden Antworten auf häufig gestellte Fragen – meist in verschiedene Themengebiete unterteilt – finden.

Dieser Bereich kann je nach Anbieter unterschiedlich umfangreich und übersichtlich sein. Zudem ist ein Forum, in welchem sich Nutzer untereinander austauschen und weiterhelfen können, sehr hilfreich. Einige Anbieter verfügen außerdem über einem Blog, in dem die Leser über Neuerungen oder Tipps und Tricks auf dem Laufenden gehalten werden.

Allerdings lassen sich nicht alle Probleme mithilfe des Online-Supports lösen. In bestimmten Fällen benötigt der Kunde einen persönlichen Ansprechpartner. Die meisten Anbieter stellen hierfür mindestens ein Kontaktformular oder eine E-Mail-Adresse zur Verfügung, worüber hilfesuchende Nutzer sich an einen Experten wenden können. Dabei ist entscheidend, wie lange der Kunde auf eine Antwort warten muss und wie hilfreich diese ausfällt.

Im besten Fall können die Nutzer persönlich per Telefon und Live-Chat mit einem Experten Kontakt aufnehmen. So können alle anfallenden Fragen ganz individuell und schnell beantwortet werden. Hierbei ist außerdem darauf zu achten, zu welchen Zeiten der persönliche Support erreichbar ist – idealerweise natürlich rund um die Uhr und das jeden Tag.

Zudem ist es im Fall von Managed Servern besonders wichtig, dass Ausfälle oder sonstige Systemstörungen schnellstmöglich behoben werden. Besucher einer Webseite verzeihen Ausfälle in der Regel nämlich nur schwer. Die Gewinner des Netzsieger Vergleiches sind die Angebote von Strato, Webgo und 1Blu - hier finden Kunden eine rundum gelungene Lösung für jedes Unternehmen.