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Kochfelder

Die besten Kochfelder im Vergleich

Evgenija Zaharova
Platz Produkt Bewertung Preis
1 AEG HK634250X-B 4,89 336,47 €
2 Amica KMC 13281 C 4,83 159,89 €
3 Bomann EBK 957 4,78 219,00 €
4 Siemens EH875SN27E 4,76 1806,00 €
5 Neff T55T86X2 4,71 701,24 €
6 Beko EB 9741 4,65 239,00 €
7 Siemens EI645BV17E 4,50 802,37 €
8 Miele KM 5812 4,30 799,00 €
9 Bauknecht ETI 1740 4,10 478,90 €

Ausstattung

Leistung

Bedienung

Hilfe & Support

Kochfelder für jede Küche

Pfanne auf einem ElektroherdBis heute machen immer noch Elektroherde das Rennen, wenn es um die Präsenz in deutschen Küchen geht. Doch die Nachteile dieser Geräte liegen klar auf der Hand: Die erhöhten, nicht schwarzen und doch auch nicht grauen Kochplatten sind nicht einfach sauber zu halten – verkrustete oder rostende Stellen sind für viele Nutzer ein Grauen, auch mag nicht jeder eine gefühlte Ewigkeit warten, bis sein Spiegelei fest wird. Deshalb verwundert es kaum, dass so ein Überbleibsel aus dem letzten Jahrhundert durch ein Gerät eines neueren Typs ersetzt wird, sobald es „seinen Geist aufgibt“. Genau solcher hat sich Netzsieger angenommen und die besten heißen Platten ausfindig gemacht.

Neuer Look und Umweltfreundlichkeit kombiniert mit verlängerter Lebensdauer

Bei allen neuen Geräten ist SCHOTT CERAN das neue Stichwort. Dabei handelt es sich um die weltweit erste Glaskeramik, bei welcher komplett auf giftige Schwermetalle wie Antimon oder Arsen verzichtet wurde. Sie besteht fast ausschließlich aus natürlichem Quarzsand. Das heißt, dass diese Kochfelder nicht nur umweltfreundlicher sind, sondern auch noch hitzebeständiger und das wiederum bedeutet, dass der Koch von einer längeren Lebensdauer der Kochplatten profitieren kann. Auch die Kratz-, Stoß- und Bruchfestigkeit spricht für das neue Material. Trotzdem sollte man härtere Schläge oder auch punktgenaue Belastung vermeiden. Für viele Köche ist zudem das Aussehen und die Reinigung wichtig: Der schwarze Look passt hervorragend zum schicken Edelstahldesign moderner Küchen und Scheuermilch kann getrost mit dem ausgedienten Elektroherd entsorgt werden, denn Überkochtes brennt nicht mehr an!

Praktisch ist außerdem, dass sehr viele Kochplatten nun auch unabhängig vom Backofen verwendet werden können – sie sind autark. Besonders für Menschen, die Rückenbeschwerden haben, ist das von Vorteil, so kann der Backofen ebenfalls höher eingebaut werden und das Bücken entfällt somit.

Ein weiterer Vorteil ist die Topferkennung, dank welcher das Kochfeld nur eingeschaltet wird, wenn ein Kochtopf darauf gestellt wird und dann wird auch nur an dieser Stelle geheizt.

Neues Design, ähnliche Technik – das Ceranfeld

Neu über der Haube, bekannt darunter: Die Technik des Ceranfeldes ist nahezu die alte geblieben. Wie bei den Elektroherden verbergen sich auch hier meist vier Heizspiralen, welche die Wärme über das Ceranfeld an den Kochtopfboden weiterleiten. Mit Dekorstreifen werden die Kochzonen markiert und logischerweise auch nur die markierten Zonen beheizt.

Schneller als Induktion ist nicht einmal Gas

Ebenfalls unter einem Glaskeramik-Kochfeld versteckt sich Induktion. Diese Technik ist dagegen eine vollkommen andere. Unter der Glaskeramik fließt Strom durch die flachen Kupferspulen. Hier wird ein niederfrequentes elektromagnetisches Feld erzeugt, das vom Topfboden aufgenommen wird. Erst dann wird es zu Wärme umgewandelt.

Die Vorteile

kochen auf einem Induktionskochfeld​Sobald man den Topf von der Kochplatte entfernt, schaltet sich der Strom ab. Das bedeutet, dass keine Energie verloren geht und Strom wird gespart. Zudem verringert sich die Verbrennungsgefahr, da die Platte selbst höchstens warm, aber nie heiß wird. So braucht ein Induktionskochfeld etwa sieben Minuten, um 1,5 Liter Wasser zum Kochen zu bringen oder auch drei bis vier Minuten, wenn die Booster-Funktion, die bereits in vielen Geräten eingebaut ist, dazu geschaltet wird. Ein Ceranfeld benötigt im Schnitt etwa neun Minuten – das ist immerhin mehr als das Doppelte. Nicht zu vergessen ist zudem die wesentlich genauere Leistungsabstufung mit meist 17 Heizstufen, während Cerankochplatten wesentlich weniger Stufen vorweisen können.

Die Nachteile

Leider hat Induktion nicht nur Vorteile. Neuere Technik hat nicht selten einen höheren Preis. Zudem können auf den Koch Folgekosten zukommen, da – damit das Magnetfeld überhaupt weitergeleitet werden kann – Pfannen und Töpfe auch magnetisch sein müssen und gegebenenfalls neues Kochgeschirr erworben werden muss. So eignen sich nur Töpfe aus Stahl, Emaille und Gusseisen, spezielle Edelstahltöpfe können ebenfalls genutzt werden.

Beim Kochen ertönen nicht selten Geräusche wie Knacken und Brummen oder auch mal ein lauteres Surren, da die Platten die Töpfe zum Schwingen bringen. Die Geräusche sind von den Kochutensilien abhängig. Allerdings ist zu beachten, dass Töne in sehr hohen Frequenzen immer erzeugt werden. Dem Menschen macht das zwar nichts aus – er nimmt sie auch selten wahr –, für Haustiere dagegen kann das schnell zu Ohrenschmerzen führen.

Sollte man die möglichen Risiken ernst nehmen?

Bis heute gibt es nach wie vor keine Studien, die deutlich belegen können, ob ein Induktionsherd ein Risiko für die Gesundheit darstellt. So sind langfristige gesundheitliche Auswirkungen nicht bekannt. Dennoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass das elektromagnetische Feld nicht vollständig von der Pfanne aufgefangen werden kann, das heißt wiederum, dass in der näheren Umgebung der Kochplatte durchaus Magnetfelder auftreten können. Diese überschreiten zudem die von der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung empfohlenen Immissionsgrenzwerte. Deshalb sollten insbesondere Schwangere die Verwendung von Induktionskochplatten reduzieren oder gänzlich unterlassen, da sich das ungeborene Kind unmittelbar in Höhe des Herdes befindet und damit von dem Magnetfeld beeinflusst werden könnte. Außerdem warnt das Bundesamt für Strahlenschutz alle Menschen mit einem Herzschrittmacher sowie anderen elektronischen Implantaten. Es könnte durchaus sein, dass die Magnetfelder die Gerätefunktion stören. Eine ausführliche Beratung bei einem Arzt ist in solchen Fällen unerlässlich. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit warnt zudem vor Metallkochlöffeln, da es mit diesen zu Ableitströmen durch den ganzen Körper führen kann.

So bewertet Netzsieger

Wichtig: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. In dieser Kategorie war es uns aus Gründen der Verfüg- und Machbarkeit nicht möglich, vollumfänglich selbst zu testen, weshalb wir unsere Bewertung sowie das Ranking auf der Grundlage einer Analyse online recherchierter Informationen, Experteneinschätzungen, Berichten von Testinstitutionen, Online-Reviews und Kundenerfahrungen erstellten.

Da die Risiken bisher nicht nachweisbar sind, können diese in die Bewertung von Netzsieger nicht einfließen. Andere Bewertungskriterien haben dagegen Hand und Fuß:

Ausstattung

Bei der Ausstattung hat die Redaktion unter anderem darauf geachtet, ob das Kochfeld einen Rahmen aufweist. Während viele Köche gerahmte Kochplatten bevorzugen, da diese stabiler sind, mögen andere sie gar nicht – letztendlich ist das wohl eine Geschmacksfrage. Wichtig war uns zudem die Anzahl der Kochstellen und welche besonderen Kochzonen, wie etwa eine Bräterzone, vorhanden sind.

Kartoffeln neben einem KochtopfLeistung

Hier ging es insbesondere um die Technik der Herdplatte. Welche Leistung kann man maximal aus der Kochplatte herausholen? Wie viel Zeit braucht man, um einen Topf zu erwärmen? Außerdem achten wir darauf, wie viele Leistungsstufen die Kochplatte mitbringt.

Bedienung

In diesem Bewertungspunkt geht es hauptsächlich um die Handhabung der Kochplatte. Fragen wie „Gestaltet sich der Einbau einfach? Ist die Kochplatte leicht zu reinigen? Gibt es auch praktischen Optionen wie einen Timer oder eine Kindersicherung?“, werden hierbei beantwortet. Zudem spielt die Länge der Garantie eine Rolle.

Hilfe & Support

Es nützt wohl auch das beste Gerät nichts, wenn Fragen zur Funktion, Bedienung oder auch Garantie offen bleiben. Deshalb hat die Netzsieger-Redaktion auch den Support-Bereich der verglichenen Anbieter genau unter die Lupe genommen. Welche Kontaktmöglichkeiten werden dem hilfesuchenden Kunden zur Verfügung gestellt? Gibt es neben einem FAQ-Bereich und einer E-Mail-Adresse auch eine Telefon-Hotline und, wenn ja, wann ist diese erreichbar? Wie schnell reagiert der Support auf Fragen, die per E-Mail oder Kontaktformular gestellt werden, und wie hilfreich ist die Antwort?

Diesen, aber auch weiteren Fragen ist Netzsieger beim großen Kochplatten-Vergleich auf den Grund gegangen, um die beste Kochplatte ausfindig zu machen.