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Kinderseiten

Test und Vergleich

Die besten Kinderseiten 2016 im Test

Der Computer ist aus unserer heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Ständig sind wir online und nutzen das Internet für die unterschiedlichsten Zwecke. Dabei wollen auch die Kleinsten unserer Gesellschaft an dieser medialen Welt teilhaben. Eltern haben oft eine zwiegespaltene Meinung zu dem Medienkonsum ihrer Kinder am Computer. Verbringt das Kind zu viel Zeit vor dem PC? Ist das Kind mit den vielen Informationen, die auf es einströmen, überfordert? Wie sieht es aus mit dem Einfluss der Werbung? Welche Gefahren lauern im Netz? Anstatt Kinder allerdings gänzlich von dem Netz abzuschirmen, gilt es dabei den Kindern verantwortungsvolles und maßvolles Arbeiten am Computer spielerisch beizubringen. Dabei können Kinder das Internet nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Entdecken und Lernen effektiv nutzen. Für die Kleinen gibt es im Web dabei eine Vielzahl unterschiedlichster Kinderportale, die als universelle Plattformen für Kinder zum Lernen, zur Kommunikation, zum Spielen und zur Information dienen können. Diese Angebote reduzieren so gesehen den Umfang der Nutzung des gesamten Webs auf ein Portal. Dies ermöglicht eine einfachere Nutzung, mehr Übersichtlichkeit und Überprüfbarkeit für die Eltern. Darüber hinaus wird eine hohe Qualität garantiert und Empfehlungen für die jeweiligen Altersstufen gegeben. Letztendlich soll auch ein sichereres Surfen für das Kind gewährleistet sein. Doch können alle Anbieter von Kinderportalen diesem hohen Standard gerecht werden?

Worauf muss ich bei Kinderportalen achten?

Eltern sollten bei der Wahl des passenden Kinderportals für ihren Nachwuchs besonders sensibel sein. Eine hohe Qualität, die ein kinder- und altersgerechtes Niveau für den Nachwuchs zu bieten hat, sollte immer oberste Priorität haben. Daneben spielt natürlich auch der Preis des Portals eine entscheidende Rolle. Das Portal sollte für die Kinder vielfältig nutzbar sein und auch eine Benutzung ohne die ständige Aufsicht der Eltern ermöglichen. Weiterhin wichtig sind die Sicherheit des Portals und die Möglichkeit sich bei Fragen und Anregungen bei einem Service melden zu können. 

Nutzungsmöglichkeit: Kommunikation

Um den Wünschen der meisten Kinder gerecht zu werden, sollte das Portal möglichst die Bereiche Kommunikation, Lernen und Spiel abdecken. In der Sparte Kommunikation gibt es häufig kinderfreundliche Chatrooms. Diese sollten von einem seriösen Moderator geleitet werden, der bei einem Verdacht schnell und zuverlässig eingreifen kann. Zudem sollte nur eine begrenzte und übersichtliche Anzahl an Teilnehmern gleichzeitig in einem Room aktiv sein können. Die Chatrooms sollten unbedingt in Altersgruppen unterteilt werden und nur für registrierte User zugänglich sein. Klare Verhaltensregeln, die bei Verstoß abgemahnt werden, müssen dazu gehören. Besteht die Möglichkeit private Nachrichten zu schicken, sollten auch diese durch spezielle Funktionen gescannt werden und bei Verdacht von einem Moderator eingesehen werden können.

Nutzungsmöglichkeit: Spiel und Lernen

Kinder können Wissen besonders gut aufnehmen, wenn sie es spielerisch erlenen. Auf dieses simple aber wirkungsvolle Konzept setzen die meisten Kinderportale. Bunte und lustige Spiele sollen Spaß machen und gleichzeitig mit einem Lerneffekt verbunden sein. Die Spiele sollten dabei in unterschiedliche Kategorien für verschiedene Altersstufen eingeteilt sein. Kurze und übersichtliche Spiele sind für den Nachwuchs besonders schnell zu erlernen und verhindern Langweile. Wer zuerst seitenlang Anleitungen vor Spielbeginn durchpauken muss, verliert eher das Interesse. Hochwertige Spiele knüpfen an alle Sinnesorgane des Kindes an und verstärken somit den gewünschten Lerneffekt. Wer beispielsweise eine englische Vokabel mit einer Animation, dem geschrieben Wort und einem Ton verknüpft, lernt dieses deutlich schneller. Am Ende eines jeden Spieles ist eine Zusammenfassung über die erreichte Punktzahl sinnvoll. So erhält das Kind ein Resümee und gegebenenfalls den Ansporn dieses Spiel noch erfolgreicher beim nächsten Durchlauf zu beenden. Kleine Belohnungen für absolvierte Tests oder Level, wie zum Beispiel kleine Abzeichen oder freigeschaltete Avatare, wecken zusätzlichen Ehrgeiz bei den Kleinen. Die Spiele sollten sich stets an die erbrachten Leistungen, zum Beispiel über verschiedene Level, anpassen und somit optimal auf das jeweilige Leistungsniveau abgestimmt sein. Das Spielangebot sollte möglichst mannigfaltig sein. Hierzu gehören sowohl Rechen-, Fremdsprachen, Schreib-, Memory-, Logik- und Rätselspiele, aber auch kreative Malaufgaben sind gefragt.

Kindergerechte Handhabung

Wer lange etwas von einem Kinderportal haben möchte, sollte darauf achten, dass der Anbieter ein möglichst umfangreiches Programm aufweisen kann. Das Angebot sollte sich regelmäßig erneuern. Dies bietet Kindern den Anreiz jeden Tag eine neue Welt im Internet entdecken zu können und das Portal wird nicht so schnell langweilig. Das Portal sollte sowohl die Möglichkeit für das Kind als auch für die Eltern geben, sich über das Angebot der Seite und die Bedienung umfassend zu informieren. Damit das Kind mit dem Portal umgehen kann, sollten vor neuen Lektionen und Spielen kleine Einführungen in Form von Text und Bild oder kurzen Videos stattfinden. Die Struktur der Seite sollte stets klar und übersichtlich aufgebaut worden sein. Besonders für jüngere Kinder sind große Schaltflächen mit gut zu lesenden Druckbuchstaben von Vorteil. Für Nachwuchs im Vorschul- oder Kindergartenalter sind zusätzliche grafische Darstellungen wie ein Würfel für ein Spiel von großem Vorteil. 

Umgang mit Werbung

Leider nutzen viele Kinderportale ihre Plattformen für gezielte Werbung für Kinder aus. Die Kleinen sind besonders empfänglich für die bunten Werbebanner, die oft noch mit Ton und Spezialeffekten untermauert werden. Zwar muss ein Hinweis vorhanden sein, dass den Banner als Werbung deklariert, diese sind jedoch oft viel zu klein und unauffällig geschrieben. Außerdem ist diese Information für Kinder oft völlig irrelevant. Besonders stark fett- und zuckerhaltige Lebensmittel und Spielwaren werden beworben. Ein gutes Kinderportal sollte daher stets werbefreie Zone sein!

Hilfe & Service

Wenn Kinder Umgang mit dem World Wide Web haben, sollte stets die Sicherheit an oberster Stelle stehen. Neben den Eltern stehen auch die Betreiber der Kinderportale in der Fürsorgepflicht. Besonders gut ist eine 24 Stunden Hotline oder ein Live Chat für Eltern, der sie bei Fragen oder Notfällen schnell mit dem zuständigen Personal verbindet. Besteht nur die Möglichkeit ein Kundenformular auszufüllen oder eine E-Mail zu schreiben, ist der Service bereits zu stark im Bedarfsfall verzögert. Für Kinder sollte es während den Spielen stets die Möglichkeit geben, eine Erläuterung in Form von Text, Laut oder Bild hinzuzuschalten. Im Chatroom muss das Kind jederzeit Kontakt zu einem Moderator aufnehmen können. Hier reichen automatisierte Wortfilter in keinem Fall aus. Eltern können die Verantwortung aber nicht gänzlich auf die Kinderportale übertragen. Sie sollten das Surfverhalten ihrer Kinder stets im Auge behalten.