Glaskeramik-Kochfelder

Die 7 besten Glaskeramik-Kochfelder im Test & Vergleich

Produktinformation
Hersteller
Maße
Typ Kochzonen
Anzahl Kochzonen
Anzahl Leistungsstufen
Timer-Funktion
Abschaltautomatik
Restwärmeanzeige
Warmhaltefunktion
Kindersicherung
Gewicht

Glaskeramik-Kochfeld-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Ein Glaskeramik-Kochfeld ist pflegeleicht, stromsparend und sehr hitzebest√§ndig.
  • Neben der herdgebundenen Variante im Herd-Set ist ein Glaskeramik-Kochfeld auch als autarkes Modell verf√ľgbar.
  • F√ľr die Kaufentscheidung sind insbesondere die Ma√üe, die Anzahl der Kochplatten und die Bedienung relevant.

Glaskeramik-Kochfelder: Zuverlässig und pflegeleicht

Deftige Eint√∂pfe, raffinierte Men√ľs oder delikate Desserts ‚Äď der Herd ist in jeder K√ľche die Zentrale f√ľr die vielf√§ltige Nahrungszubereitung. Seit einigen Jahren ist das robuste, vielseitige und pflegeleichte Glaskeramik-Kochfeld als Standardmodell sehr beliebt und hat die nostalgischen Kochplatten l√§ngst aus der K√ľche verbannt.

Ceran-Kochfeld oder Glaskeramik-Kochfeld?

Ceran ist ein Markenname des Herstellers Schott AG. Die Begriffe Ceranfeld oder Ceran-Kochfeld d√ľrfen somit eigentlich nur f√ľr die Produkte dieses Unternehmens Verwendung finden, haben sich im allgemeinen Sprachgebrauch jedoch als Synonyme f√ľr das Glaskeramik-Kochfeld durchgesetzt.

Glasklare Vorteile

Charakteristisch f√ľr moderne Glaskeramik-Kochfelder ist die ebenm√§√üige Fl√§che aus Spezialglas. Bei der Schmelze wird es im Gegensatz zu herk√∂mmlichem Glas mittels gesteuerter Kristallisation und anschlie√üender Temperaturbehandlung in einen keramischen Zustand versetzt. Meist wird eine Mischung aus Lithiumoxid, Aluminiumoxid und Siliciumdioxid zur Glaskeramik-Herstellung verwendet. Glaskeramik ist ein sehr temperaturbest√§ndiges Material und h√§lt selbst Temperaturschocks problemlos aus.

Das Glaskeramik-Kochfeld erm√∂glicht effiziente Kocheins√§tze, da es schnell aufheizt und die W√§rme per Infrarotstrahlung unmittelbar an den Topfboden geleitet wird. So bleibt die Umgebung der Kochzonen k√ľhl und es kann nicht so leicht zu Verbrennungen kommen. Insbesondere f√ľr Familien mit Kindern ist das ein wichtiger Aspekt. Im Vergleich zu den √§lteren Elektroherden garen Nahrungsmittel deutlich schneller. Zudem geht bei einem Glaskeramik-Kochfeld nur wenig W√§rme verloren, weshalb diese Ger√§te sehr energieeffizient arbeiten.

Die hitze- und formbest√§ndige Glaskeramik-Oberfl√§che ist angenehm pflegeleicht. Mit Sp√ľlmittel oder speziellen Glaskeramik-Reinigern l√§sst sie sich im Handumdrehen reinigen.

Vorteile
  • Widerstandsf√§hige Oberfl√§che
  • Sehr hitzebest√§ndig
  • Extrem pflegeleicht
  • Niedriger Stromverbrauch
  • Schickes Design
  • Anders als bei Induktion kein spezielles Kochgeschirr notwendig
  • Kein Gasanschluss erforderlich
Nachteile
  • Anf√§llig f√ľr Kratzer
  • Besch√§digungen durch Sto√üeinwirkung m√∂glich
  • Verbrennungsgefahr durch hei√üe Kochfelder

Kochfelder im Vergleich

Ebenso wie das Glaskeramik-Kochfeld ist auch das Induktions-Kochfeld eine Variante aus der Sparte der Elektroherde. Die Induktionsmodelle sind ebenfalls mit einer Glaskeramikplatte ausgestattet, verwenden jedoch keine Strahlungsheizkörper. Hier kommen Induktionsspulen zum Einsatz, die magnetische Wechselfelder erzeugen. Eine Beheizung erfolgt erst dann, wenn die induktive Topferkennung registriert, dass ein Topf auf dem Feld steht. Bei dieser Variante sind Kochfelder mit Vollflächeninduktion der neueste Trend: Hier können Nutzer den Topf frei auf jede beliebige Stelle des Kochfeldes stellen.

Vorteilhaft bei den Induktions-Kochfeldern sind in erster Linie die kurze Anheizphase, die präzise Wärmeregulation und der geringe Stromverbrauch. Einer der wichtigsten Vorteile ist jedoch die fehlende Verbrennungsgefahr, da keine direkte Aufheizung der Kochfelder erfolgt. Auf der negativen Seite steht der deutlich höhere Anschaffungspreis. Zudem ist ein spezielles, ferromagnetisches Kochgeschirr notwendig.

In Profik√ľchen sind Gaskochfelder die erste Wahl. Viele Privatpersonen schrecken vor dieser Variante allerdings aufgrund des erh√∂hten Sicherheitsrisikos der offenen Flammen zur√ľck und scheuen zudem die sp√ľrbar aufwendigere Reinigung nach jedem Kochvorgang. Ein weiterer Aspekt ist der erforderliche Gasanschluss. Alternativ lassen sich viele Gaskochfelder mit Gasflaschen betreiben, was von vielen Verbrauchern jedoch als Negativaspekt angesehen wird. Vorteile dieser Variante sind insbesondere die schnelle Reaktionszeit, die geringen Betriebskosten und die stilvolle Optik.

Die verschiedenen Varianten

Die Oberseite eines Glaskeramik-Kochfeldes besteht aus einer Glaskeramikfl√§che, die in der Regel vier Millimeter stark und durchl√§ssig f√ľr W√§rmestrahlen ist. Unterhalb der auf der Fl√§che markierten Heizzonen befinden sich jeweils Heizspiralen. Diese Strahlungsheizk√∂rper mit Infrarotlicht geben die entstehende Hitze direkt nach oben ab, die Kochzonen leuchten rot auf und erhitzen sich. Per direkter W√§rme√ľbertragung wird das Kochgeschirr auf der Platte ohne gr√∂√üere W√§rmeverluste erw√§rmt.

Im Vergleich zum Induktions- und Gaskochfeld bietet das Glaskeramik-Kochfeld bestimmte Vor- und Nachteile, die vor der Kaufentscheidung zu beachten sind. Je nach individuellem Wunsch und Planung der K√ľche kann Verbraucher zwischen einem autarken und herdgebundenen Glaskeramik-Kochfeld w√§hlen. Nachstehend erl√§utern wir, welche Vor- und Nachteile die beiden Varianten bieten und f√ľr welche Anforderungen das jeweilige Modell empfehlenswert ist.

Herdgebundenes Glaskeramik-Kochfeld: Der Klassiker

Die Kombination aus Glaskeramik-Kochfeld und Backofen ist weit verbreitet. Das Kochfeld wird meist in der Standardgr√∂√üe von 60 Zentimetern angeboten; vereinzelt sind auch andere Gr√∂√üen erh√§ltlich. Bei dieser Variante besitzt das Glaskeramik-Kochfeld keinen eigenen Anschluss und wird somit immer zusammen mit dem Backofen in die K√ľche integriert. Von Vorteil sind die deutlich g√ľnstigeren Anschaffungskosten, denn f√ľr den separaten Kauf von Backofen und autarkem Glaskeramik-Kochfeld m√ľssen Verbraucher meist deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Vorteile
  • G√ľnstiger als der separate Kauf von Glaskeramik-Kochfeld und Backofen
  • Unabh√§ngig vom Backofen
  • In unterschiedlichen Gr√∂√üen erh√§ltlich
Nachteile
  • Eingeschr√§nkte Planungsfreiheit
  • Kein eigener Netzanschluss

Autarkes Glaskeramik-Kochfeld: Flexibel einsetzbar

Ein autarkes Glaskeramik-Kochfeld besitzt eine eigene Steuerung sowie einen separaten Netzanschluss und ist unabh√§ngig von einem Backofen platzierbar. Das bietet den Vorteil, dass die Platzierung beider Ger√§te jeweils optimal an die W√ľnsche und Bed√ľrfnisse der Nutzer angepasst werden kann. So ist es beispielsweise m√∂glich, dass sie den Backofen komfortabel in angenehmer Arbeitsh√∂he einbauen und das Kochfeld in eine K√ľcheninsel integrieren. Ein weiterer Vorteil ist die Gr√∂√üenvielfalt der autarken Glaskeramik-Kochfeld. Die Auswahl reicht von 30 Zentimeter schmalen Varianten bis zu 90 Zentimeter gro√üen Kochfeldern.

Vorteile
  • Individuell platzierbar
  • Unabh√§ngig vom Backofen
  • In unterschiedlichen Gr√∂√üen erh√§ltlich
Nachteile
  • In Verbindung mit separatem Backofen-Kauf teurer als Kombimodell

Darauf kommt es beim Kauf an

Die klassischen Elektro-Kochplatten fr√ľherer Jahre haben l√§ngst ausgedient. In der heutigen Zeit stehen Verbraucher bei der Suche nach einem neuen Kochfeld vor der Wahl: Gas, Glaskeramik oder Induktion? Jede Variante bietet bestimmte Vor- und Nachteile, sodass die Wahl letztendlich von den individuellen Anforderungen des K√§ufers abh√§ngt. Wenn die Wahl auf eine Glaskeramik-Variante f√§llt, ist f√ľr den Kauf ein Blick auf unterschiedliche Auswahlkriterien sinnvoll.

Das Preis-Leistungsverhältnis

Das vorhandene Budget spielt f√ľr diesen Aspekt f√ľr viele Verbraucher gr√∂√üte Rolle. Nicht immer ist das teuerste Premiummodell auch wirklich die beste Wahl ‚Äď ein genauer Blick auf Ausstattung und Funktionsumfang ist in jedem Fall unverzichtbar. Wenn eine High-End-Kochplatte jenseits des Budgets liegt, ist die Entscheidung f√ľr ein g√ľnstigeres Modell mit vergleichbarer Funktion die bessere Wahl. Wie ein Blick auf unterschiedliche Tests zeigt, ist teuer nicht immer besser: So landete im 2015 durchgef√ľhrten Kochfelder-Test der Stiftung Warentest das teuerste Ger√§t (von Gaggenau) lediglich im Mittelfeld und wurde von deutlich g√ľnstigeren Modellen geschlagen.

Anzahl und Art der Kochzonen

Die meisten Glaskeramik-Kochfelder sind mit vier Kochstellen ausger√ľstet; es gibt aber auch Modelle mit zwei, f√ľnf oder mehr Zonen. Standardkochzonen sind in unterschiedlichen Durchmessern vorhanden. Meist ist mindestens eine Kochstelle mit einer zuschaltbaren Br√§terzone ausgestattet, die f√ľr unterschiedliche Kochvorg√§nge eine bessere Flexibilit√§t bietet. Praktische Mehrkreis- oder Mehrzweckkochzonen lassen sich bei Bedarf vergr√∂√üern und entsprechend an die verwendete Topfgr√∂√üe anpassen.

Die Einbaubreite

Der vorhandene Platz am vorgesehenen Standort entscheidet die Einbaubreite des neuen Glaskeramik-Kochfeldes. Vor dem Kauf sollten Verbraucher daher eine genaue Messung vornehmen, damit es sp√§ter nicht zu Platzproblemen kommt. Bei Standard-Einbauk√ľchen besitzt der Schrank f√ľr Backofen und Herd genau die richtige Gr√∂√üe f√ľr ein Herd-Set in Standardgr√∂√üe.

Die Bedienung

Die Touch-Bedienung ist inzwischen zum Standard avanciert und hat bei vielen Modellen Knebel, Kn√∂pfe und Tasten abgel√∂st. F√ľr Verbraucher, die letztere Bedienelemente bevorzugen, finden sich im Handel dennoch einige Ger√§te mit versenkbaren Knebeln, abnehmbaren Bedienkn√∂pfe oder magnetischen Bedienknebeln. Besonders praktisch sind Modelle mit innovativer Slider-Bedienung, bei denen sich die Temperatur mittels eines Fingerwischens individuell einstellen l√§sst.

Die Sicherheit

Kindersicherung und Restw√§rmeanzeige sind Sicherheitseinrichtungen, die vor Verletzungen sch√ľtzen k√∂nnen. Die Restw√§rmeanzeige warnt davor, dass die Kochzonen auch nach dem Ausschalten noch hei√ü sind; die Kindersicherung verhindert, dass die Kleinen den Herd einschalten k√∂nnen. Gl√ľcklicherweise sind diese Einrichtungen inzwischen Standard bei Glaskeramik-Kochfeldern.

Einbau, Reinigung und Pflege

Den Einbau von autarken oder herdgebundenen Glaskeramik-Kochfeldern sollten grunds√§tzlich nur Personen mit fundiertem Fachwissen vornehmen. Eine Ausnahme sind kleine Kochfelder mit ein oder zwei Kochzonen: Da sie f√ľr den mobilen Einsatz vorgesehen sind, verf√ľgen sie √ľber einen klassischen Netzstecker, den Nutzer einfach in die Steckdose stecken. Der Anschluss herk√∂mmlicher Glaskeramik-Kochfelder ist etwas komplexer, weshalb sich Laien diesbez√ľglich an einen erfahrenen Elektriker wenden sollten.

Eine saubere Sache: Das Glaskeramik-Kochfeld reinigen

Das Glaskeramik-Kochfeld sollte grunds√§tzlich erst ges√§ubert werden, wenn es vollst√§ndig abgek√ľhlt ist. Zwar sind f√ľr die Reinigung des Glaskeramik-Kochfeldes im Handel spezielle Reiniger erh√§ltlich, in der Regel ist herk√∂mmliches Sp√ľlmittel jedoch vollkommen ausreichend. Ebenfalls gute Reinigungsergebnisse erzielen bew√§hrte Hausmittel wie Zitronensaft oder Backpulver.

Mit folgenden Tipps gelingt eine gr√ľndliche und zugleich schonende Reinigung des Glaskeramik-Kochfeldes:

  1. Fettspritzer, Nahrungsmittelreste und andere Verunreinigungen sind bereits während des Kochvorgangs zu entfernen.
  2. Bei geringen Verschmutzungen gen√ľgt eine Reinigung mit einem feuchten Mikrofasertuch und etwas Sp√ľlmittel. Anschlie√üend wischen Nutzer das Kochfeld trocken ab. Auch Glasreiniger sind f√ľr die leichte Reinigung geeignet.
  3. Eingebrannte Verkrustungen lassen sich mit einem speziellen Glasschaber beseitigen.
  4. Zitronensaft kann Verkrustungen aufweichen; meist gen√ľgen ein paar Tropfen. Nach kurzer Einwirkzeit wischen Nutzer einfach mit einem feuchten Tuch nach. Alternativ ist auch der Einsatz von Backpulver sinnvoll. Mit etwas Wasser zu einer Paste vermischt wird es auf die entsprechenden Verschmutzungen aufgetragen. Nach rund 30 Minuten wischen Nutzer mit einem feuchten Mikrofasertuch nach.
  5. Viele Verbraucher schw√∂ren auf die Spezialreiniger aus dem Fachhandel, die in unterschiedlichen Varianten erh√§ltlich sind. Neben dem fl√ľssigen Reiniger in der Flasche und der Paste aus der Tube gibt es mit dem Putzstein eine dritte Variante. Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um einen Stein: In einer Dose ist ein Reinigungskonzentrat enthalten. Mit einem Schwamm wird das Konzentrat auf der Fl√§che verteilt und anschlie√üend abgewischt.
  6. Alternativ kann im Kampf gegen hartn√§ckige Verschmutzungen neben Spezialreinigern oder Hausmitteln auch ein herk√∂mmlicher Sp√ľlmaschinentab zum Einsatz kommen. Er wird in etwas Wasser aufgeweicht und als Paste auf das Kochfeld gegeben. Nach kurzer Einwirkzeit reinigen Nutzer das Kochfeld mit einem feuchten Mikrofasertuch.

Kratzer, Risse und sonstige Defekte: Ist eine Reparatur möglich?

Besch√§digungen wie Risse, Kratzer oder Funktionsausfall sind √§rgerlich, allerdings ist nicht in jedem Fall eine Neuanschaffung erforderlich. Bei leichten und eher oberfl√§chlichen Kratzern gen√ľgt in der Regel die Verwendung eines speziellen Reinigungs- und Pflegemittels ‚Äď ein Riss ist jedoch eine etwas ernstere Angelegenheit. Hier sollte keinesfalls eine unsachgem√§√üe Abdichtung mit Silikon erfolgen, da dies den Schaden noch vergr√∂√üern kann.

F√ľr gew√∂hnlich ist ein Austausch der Glasplatte m√∂glich, hier sollte jedoch unbedingt ein versierter Fachmann beauftragt werden. In vielen Hausratversicherung l√§sst sich eine spezielle Glasversicherung f√ľr Glaskeramik-Kochfl√§chen einschlie√üen. Bei bestehendem Versicherungsschutz zahlt die Versicherung die Reparaturkosten. Hier gilt es jedoch, genau differenzieren, denn nicht immer beinhaltet eine bestehende Glasversicherung automatisch den Versicherungsschutz f√ľr das Glaskeramik-Kochfeld. Im Zweifelsfall lohnt sich daher eine Nachfrage bei der zust√§ndigen Versicherung.

Besch√§digungen sollten keinesfalls ignoriert werden, da auch ein einfacher Riss zu schwerwiegenden technischen Defekten f√ľhren kann. Wenn das Glaskeramik-Kochfeld nicht mehr richtig heizt, kann dies unterschiedliche Gr√ľnde haben. M√∂gliche Ursachen sind eine defekte Reglerplatine, Sch√§den an der Heiztechnik oder ein Kurzschluss. Die unsachgem√§√üe Fehlersuche und ein laienhafter Reparaturversuch sind keinesfalls empfehlenswert. Grunds√§tzlich sollten diese Arbeiten einem versierten Fachmann √ľberlassen werden.

Vorsicht!

Grundsätzlich ist das Glaskeramik-Kochfeld relativ robust, dennoch können durch spitze oder schwere Gegenstände Kratzer oder sogar Risse entstehen. Ein Glasschaber sollte möglichst scharf sein und nur vorsichtig mit geringem Druck zum Einsatz kommen. Scheuermilch und Metallschwämme sind tabu, da sie Kratzer verursachen können.

Tests von Glaskeramik-Kochfeldern

Achtung: Da es uns nicht möglich war, die Produkte selbst zu testen, handelt es sich hierbei um einen Vergleich von Glaskeramik-Kochfeldern.

Die Stiftung Warentest f√ľhrt bereits seit den 1960er Jahren Tests zu unterschiedlichen Produktgruppen durch. Im Laufe der Jahre hat sich die Stiftung einen hervorragenden Ruf als seri√∂se und unabh√§ngige Testinstitution erworben. Daher erregt die Ver√∂ffentlichung neuer Testergebnisse regelm√§√üig die Aufmerksamkeit von Presse und Verbrauchern. Wenn die Testexperten einen Test durchf√ľhren, kaufen sie die jeweiligen Produkte grunds√§tzlich anonym im Handel ein. Das ist wichtig, damit den Verbrauchern eine m√∂glichst gute Vergleichbarkeit erm√∂glicht wird.

Den letzten Test in der Kategorie Kochfelder ver√∂ffentlichten die Testexperten im Jahr 2015. Dabei wurden insgesamt 22 Kochfelder begutachtet und neben neun Glaskeramik-Kochfeldern auch zehn Induktions- und drei Gasvarianten getestet. Testsieger bei den Glaskeramik-Kochfeldern wurde das Testmodell KM 5812 von Miele. Das Ger√§t erhielt das Testpr√§dikat gut und die Testnote 2,4. Nur knapp dahinter landete das Glaskeramik-Kochfeld ET645HN17 von Siemens. Das Testmodell erhielt ebenfalls das Testurteil ‚ÄěGut‚Äú (Testnote 2,4), erzielte in den Bereichen Kochen und Stromverbrauch jedoch lediglich befriedigende Wertungen. Der Testsieger schnitt hier jeweils mit ‚ÄěGut‚Äú ab.

Auch interessant: Spezialreiniger im Test

Immer wieder testen die Testexperten der Stiftung Warentest auch unterschiedliche Reinigungsmittel. Daher lohnt sich in diesem Zusammenhang ein Blick auf den Glaskeramikreiniger-Test aus dem Jahr 2018. Getestet wurden 16 unterschiedliche Glaskeramikreiniger und neben Fl√ľssigreiniger, Paste und Putzstein auch eine klassische Scheuermilch, die laut Hersteller f√ľr Glaskeramik geeignet ist.

Den Testsieg konnte der Clean Kochfeldreiniger erringen, der je nach Deklaration von Gaggenau, Bosch, Siemens oder Neff erh√§ltlich ist. Er √ľberzeugte auf ganzer Linie und konnte in allen Testkategorien die Wertung ‚ÄěSehr gut‚Äú verzeichnen. Entsprechend lautete auch die Endnote ‚ÄěSehr gut‚Äú (1,4). Mit ‚ÄěSehr gut‚Äú wurden zudem zwei weitere Produkte bewertet. Gelobt wurde, dass bei allen getesteten Mitteln eine sehr gute Materialschonung gew√§hrleistet ist. Kritik gab es jedoch bei einigen Produkten f√ľr die Verwendung von Mikroplastik.