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Ernährungssoftware

Test und Vergleich

Die beste Ernährungssoftware 2016 im Test

Ernährungssoftware - Helfer für eine gesunde Ernährung

Ausgwogene ErnährungNie war es einfacher, sich gesund zu ernähren, als heute. Umfangreiche und gründlich recherchierte Informationen über Lebensmittel, Nährstoffe, Vitamine und Lebensmittel, welche ein gesundheitsbewusster Mensch vermeiden sollten, lassen sich schnell im Internet suchen und finden. Dort gibt es viele Ratgeber und Hinweise, mit denen die gesunde Ernährung zum Kinderspiel wird.

Die größte Herausforderung liegt sowohl bei Frauen als auch bei Männern allerdings darin, zu planen, zu kontrollieren und einzuhalten, was sie tagtäglich zu sich nehmen. Eine Ernährungssoftware hilft dabei, den Überblick nicht zu verlieren. Ein gutes Programm unterstützt den Anwender bei der Planung des idealen Speiseplanes und kontrolliert die Umsetzung.

So können selbst ambitionierte Diätpläne spielend leicht durchgehalten werden. Mittlerweile gibt es viele – mehr oder weniger funktionsreiche – Computerprogramme, mit denen sich nicht nur die eigene Ernährung kontrollieren lässt. Längst können auch Mensen, Kantinen und Schulküchen auf eine passende Software zurückgreifen, wenn es darum geht, einen ausgewogenen Speiseplan zu erstellen.

Die bessere Rezeptdatenbank

Rezeptideen aufschreibenEinfache Programme helfen dabei, die Nährwerte und Kalorien von Rezepten zu berechnen. Damit sind diese Softwares auch Rezeptdatenbanken, die Auskunft darüber geben, wie gesund oder ungesund das Lieblingsgericht ist.

Einige stützen sich dabei auf mehr oder weniger umfangreiche Datenbanken, in denen die Nährwerte von tausenden Lebensmitteln und bis zu 100 Inhaltsstoffen gespeichert sind. Sollte ein exotisches Lebensmittel in diesen Datenbanken fehlen, ist es für den Anwender natürlich jederzeit möglich, die Sammlung mit eigenen Einträgen zu ergänzen.

Mit Einkaufslisten haben manche Programme ein überaus nützliches Feature mit an Bord, das dabei hilft, keines der Lebensmittel zu vergessen, die für das gewünschte Rezept benötigt werden und damit das Einkaufen erleichtert. Außerdem lässt sich damit der Einkauf für die Woche im Voraus planen.

Besonders gut punkten hier Programme, die zusätzlich eine App mitbringen. So kann der Nutzer am PC seinen individuellen Speiseplan zusammenstellen, der zu seinen Ernährungszielen passt und hat mit der App im Supermarkt seinen Einkaufszettel schnell zur Hand.

Informationen zum Essen

Viele Ernährungsprogramme nutzen die enthaltenen Datenbanken auch, um die Suche nach Informationen über Nahrungsmittel zu vereinfachen. Zwar bietet das Internet eine Fülle von Fakten und Daten, doch die aufwendige Suche ist nicht jedermanns Sache. Zudem sind natürlich auch nicht alle Angaben, welcher der Anwender im Internet finden kann, automatisch immer richtig.

Daher fassen viele Programme diese Informationen übersichtlich zusammen, andere gewähren auch Einblick in Fachveröffentlichungen und ergänzen regelmäßig neue Forschungsergebnisse, sodass der Nutzer stets auf dem neusten Stand der Wissenschaft ist.

Ernährungsprotokoll

Tablet beim EssenRichtig sinnvoll funktioniert eine Ernährungssoftware erst dann, wenn mit ihr die Nahrungsaufnahme geplant und protokolliert werden kann. Viele Programme verfügen daher über eine mehr oder weniger raffiniert gestaltete Oberfläche, auf der mit wenigen Klicks die aufgenommene Nahrung protokolliert werden kann.

Das Programm speichert diese Daten, wertet sie aus und präsentiert dem Benutzer schließlich einen Überblick über die Nahrungsaufnahme im jeweiligen Zeitraum. Zusammen mit dem Gewicht und den Daten eines Aktivitäten-Messgerätes entsteht so ein aufschlussreiches Bild darüber, wie gesund der Nutzer lebt und sich ernährt. Entscheidend ist dabei die Bedienungsoberfläche.

Wem die Eingabe der täglichen Nahrungsaufnahme zu umständlich ist, der wird seine Mahlzeiten nicht regelmäßig eintragen, womit die gewonnenen Daten wertlos werden. Viele Hersteller richten ihr Augenmerk daher zunehmend auf Smartphone und Tablet, um die Eingabe der Daten zu vereinfachen. So kann schon am Mittagstisch das Essen direkt zu Protokoll gegeben werden. 

Tages- und Wochenpläne

Auf der Grundlage gesammelter Daten helfen einige Ernährungsprogramme bei der Erstellung von Tages- und Wochenplänen. Mit solchen Plänen kann Einfluss auf die Essgewohnheiten genommen werden, um zielstrebig zu einer gesunden Ernährung zu gelangen. Diese Programme bieten sich daher nicht nur für den eigenen Hausgebrauch an, sondern können auch von Ernährungsberatern eingesetzt werden, um ihre Kunden bei der Erstellung eines Speiseplanes zu unterstützen.

Selbst Krankenhäuser, Schulen, Kindertagesstätten und andere Einrichtungen mit eigenständiger Verpflegung können die Ernährungssoftware nutzen, um mit deren Hilfe einen ausgewogenen Speiseplan zu erstellen.

Darf es ein bisschen mehr sein?

GroßkücheJe größer die Kundendatei des Ernährungsberaters oder die zu verpflegende Einrichtung ist, für die ein ausgewogener Speiseplan erstellt werden muss, desto umfangreicher muss natürlich die Software sein. Viele Programme bieten daher sehr umfangreiche Adressdatenbanken für die Kundendaten und sogenannte Patientenverwaltungen an. Damit bleiben die Ernährungsgewohnheiten von vielen Menschen im Blick.

Einrichtungen mit Küchen profitieren von den ausführlichen Speiseplänen, die mit der Ernährungssoftware leicht erstellt werden können. Auch wenn täglich mehrere Gerichte angeboten werden sollen, helfen die Programme bei der Zusammenstellung eines ausgewogenen Speiseplanes. Zugleich bleiben mit den zusätzlichen Funktionen zur Preiskalkulation auch die Kosten für die Verpflegung im Blick. Optionale Schnittstellen ermöglichen zudem die Integration von Lagerverwaltungsprogrammen, so dass der Anwender auch die Lebensmittelbestände immer im Blick hat.

Probieren geht über Studieren

Bei den Ernährungsprogrammen ist es wie beim Kochen: Bevor der Nutzer etwas nicht probiert hat, weiß er nicht, ob es ihm schmeckt. Viele Ernährungsprogramme bieten kostenlose Demoversionen an, so dass er zunächst einmal in Ruhe ausprobieren kann, welches Programm am besten gefällt und ob es über die Funktionen verfügt, welcher der Anwender benötigt.

Wer nur seinen persönlichen Speiseplan kontrollieren will, um sich ein wenig gesünder zu ernähren, ist mit einfachen Programmen gut bedient. So erfährt er beispielsweise, dass das Mittagessen wieder einmal sündhaft viele Kalorien enthielt und kann sich beim Abendessen zurückhalten.

Ernährungspyramide​Wer indes zu der wachsenden Zahl der Menschen gehört, die gerne Daten über ihr Leben sammelt und auswertet, sollte zu umfangreicheren Programmen mit Protokollfunktionen greifen. So entstehen die schönsten Statistiken über den eigenen Lebenswandel, die sich mit anderen vergleichen und durch bewusste Ernährung optimieren lassen. Solche Ernährungsprotokolle sind die ideale Ergänzung zum „Life-Tracking“.

Wer durch das Kochen für Kindertagesstätten, Schulen, Mensen und Kantinen auch Verantwortung für andere Menschen trägt oder als Ernährungsberater tätig ist, braucht eine komplexe Ernährungssoftware, die sowohl die ernährungswissenschaftlichen als auch die wirtschaftlichen Belange berücksichtigt. Auch hier hilft nur eines: Probieren geht über Studieren.