Boxspringbett

Die 7 besten Boxspringbetten im Vergleich

Maße
Maße Liegefläche
Liegehöhe
Höhe Kopfteil
Matratzentyp
Toppertyp
Härtegrad
Gewicht

Boxspringbett-Ratgeber: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in K√ľrze
  • Anstatt eines Lattenrostes bildet bei einem Boxspringbett ein Untergestell mit Federkern die Basis. Darauf folgen zwei weitere Schichten, bestehend aus Matratze und Topper.
  • Dank des besonderen Bettsystems mit dicken Polsterungen und einem federnden Schlafgef√ľhl sorgen Boxspringbetten f√ľr ein ergonomisch korrektes Liegen.
  • Man unterscheidet zwischen der amerikanischen Variante mit Topper und der skandinavischen Variante, die anstelle des Toppers auf eine dickere Obermatratze setzt.
  • Der H√§rtegrad der Matratze ist in Abh√§ngigkeit zum K√∂rpergewicht und der bevorzugten Schlafposition zu w√§hlen.
  • Manche Boxspringbetten verf√ľgen √ľber Extras wie einen integrierten Motor, einen Bettkasten oder eine LED-Beleuchtung.
  • Hand in Hand mit dem hohen Schlafkomfort geht auch die luxuri√∂se Optik dieser Schlafst√§tten.

Trend Boxspringbett - Schlafen wie auf Wolken

Nahezu ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett. Da ein erholsamer Schlaf eine Grundvoraussetzung f√ľr die Leistungsf√§higkeit im Alltag ist, sollte das Bett alle Bedingungen f√ľr ein gutes Liegegef√ľhl sowie einen hohen Schlafkomfort bieten. Wer sich heute auf die Suche nach einer geeigneten Schlafst√§tte macht, kommt kaum am Boxspringbett vorbei. Die moderne Variante des Himmelbetts, die Personen sprichw√∂rtlich auf Wolken schlafen l√§sst, liegt im Trend. Hierbei handelt es sich um ein hochwertiges Schlafsystem, das f√ľr gew√∂hnlich einem guten Hotelstandard entspricht und Ruhenden ein Gef√ľhl von Behaglichkeit verspricht.

Dieser Betttyp unterscheidet sich in seinem Aufbau ma√ügeblich von den hierzulande klassischen Arten, die in der Regel aus einem Bettrahmen und einer Kombination aus Lattenrost (zur Unterfederung) und Matratze (als eigentliche Liegefl√§che) zusammengesetzt sind. Er verzichtet auf einen Lattenrost und greift stattdessen auf ein gefedertes Untergestell zur√ľck. Auf diesem Unterbau befindet sich der sogenannte Boxspring sowie ‚Äď je nach Variante ‚Äď ein Topper. Durch ihren speziellen Aufbau aus mehreren Polsterschichten bieten Boxspringbetten einen besonders hohen Liegekomfort.

Die Tradition der Luxuspolster

In Deutschland gelten sie noch als Neuheit, doch Boxspringbetten gibt es in den USA bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Ihre Entwickler hatten es sich zum Ziel gemacht, eine Unterkonstruktion f√ľr Matratzen zu entwerfen, die nicht direkt auf dem Boden aufliegt, um die Schlafunterlage vor etwaigen Verschmutzungen zu sch√ľtzen. Unter anderem war schon die Titanic mit den Luxusbetten ausgestattet. Auch im skandinavischen Raum sind die stattlichen Betten seit Langem in vielen Schlafzimmern vertreten. Anfangs noch als Luxusbetten produziert f√ľhrte der allm√§hlich sinkende Anschaffungspreis zu ihrer wachsenden Verbreitung. Waren sie vor einigen Jahren noch vorwiegend in Hotels zu finden, so erfreuen sie sich inzwischen auch in privaten Schlafzimmern einer immer gr√∂√üeren Popularit√§t.

Da dieser Betttyp vor allem im amerikanischen sowie im skandinavischen Raum vertreten ist, haben sich zwei Varianten entwickelt, die sich im Grunde genommen nur durch den Topper beziehungsweise die Matratzenh√∂he unterscheiden. W√§hrend die skandinavischen Boxspringbetten mit einer relativ d√ľnnen Auflage (6 bis 10 Zentimeter) ausgestattet sind, verzichten amerikanische Boxspringbetten, auch als Continentalbetten bezeichnet, auf diesen Topper. Stattdessen nutzen sie eine etwas dickere Obermatratze (bis zu 30 Zentimeter hoch) und ein vergleichsweise hohes Kopfteil. In Bezug auf ihren Liege- und Schlafkomfort unterscheiden sich die beiden Varianten jedoch nicht.

Schwergewichte in doppelter Hinsicht

Boxspringbetten sind nicht nur im w√∂rtlichen, sondern auch im preislichen Sinne wahre Schwergewichte. Im Vergleich zu konventionellen Schlafst√§tten sind sie n√§mlich ausgesprochen teuer. Allerdings m√ľssen Verbraucher nicht unbedingt mehrere Tausend Euro ausgeben, um ein qualitativ hochwertiges Boxspringbett zu erwerben. Beim Discounter finden sich die Betten mit einer Gr√∂√üe von 180 x 200 Zentimetern bereits f√ľr unter 600 Euro. In diesem Preissegment d√ľrfen Verbraucher jedoch keinen Luxus erwarten. Stattdessen handelt es sich f√ľr gew√∂hnlich um schlichte Bauarten mit einer minderwertigeren Matratze, die einen m√§√üigen Liegekomfort bieten und sehr schnell durchgelegen sind. F√ľr den doppelten Betrag erhalten Interessierte Boxspringbetten von mittlerer Qualit√§t; Matratze und Topper sind in ihrem Fall wertig. Bei Boxspringbetten im Preisspektrum zwischen 2.000 und 3.000 Euro k√∂nnen Verbraucher eine rundum gute Verarbeitung, sprich saubere Nahtf√ľhrungen und √§u√üerst stabile Komponenten, erwarten. Wer 3.000 bis 4.000 Euro zahlt, erh√§lt sogar eine individuelle Gestaltung mit hochklassigen Materialien. Zwar gibt es auch Luxusvarianten f√ľr mehr als 4.000 Euro, diese Ausgaben sind aber nicht n√∂tig, da solch hohe Preise vor allem auf dem Markennamen und einer umfangreicheren Ausstattung beruhen. Wir empfehlen jedoch, mindestens 1.000 Euro auszugeben.

Untergestell, Matratze, Topper ‚Äď und fertig ist das Schlafsystem

Das Boxspringbett hat seinen Namen von seinem gefederten Untergestell, dem Boxspring. Was sich hinter der Bedeutung verbirgt, l√§sst sich bereits aus den Wortbestandteilen, also ‚ÄěBox‚Äú, das englische Wort f√ľr Kasten, und ‚Äěspring‚Äú, was so viel wie Federn oder Federung bedeutet, herleiten. Das Geheimnis dieses Betttyps steckt in seinem speziellen Aufbau, genauer gesagt in der gefederten Box als wichtigstem Bestandteil des Systems, die den sonst √ľblichen Lattenrost ersetzt.

Insgesamt setzt sich ein Boxspringbett aus mehreren √ľbereinandergestapelten Polsterschichten zusammen, n√§mlich der Federkern-Box, der Matratze und dem Topper. Je nach Modell verf√ľgt das Bett auch √ľber F√ľ√üe und ein Kopfteil. W√§hrend das Untergestell f√ľr die Druckverteilung verantwortlich ist und die Obermatratze der D√§mpfung dient, erm√∂glicht der Topper das Einsinken. Je nachdem, wie Verbraucher diese Elemente kombinieren, erhalten sie unterschiedliche H√§rte- und Flexibilit√§tsgrade. F√ľr einen optimalen Schlafkomfort sollten die Matratzenlagen aber komplett aufeinander abgestimmt sein.

F√ľr einen stabilen Stand: Die F√ľ√üe

Damit die Betten nicht direkt auf dem Boden aufliegen, befinden sich unter dem Bettgestell Beine. Diese sind in der Regel zwischen 5 und 20 Zentimeter hoch und an die Optik des Bettes angepasst, ob rund oder eckig, h√∂lzern oder metallisch, sodass ein stimmiges Gesamtbild entsteht. Indem sie fest mit dem Rahmen des Boxsprings verbunden sind, sorgen sie f√ľr ausreichend Stabilit√§t. Immerhin m√ľssen sie nicht nur das gesamte Gewicht des Bettes, sondern auch das K√∂rpergewicht des Schlafenden tragen k√∂nnen. Durch den Freiraum zwischen Fu√üboden und Box gew√§hrleisten die F√ľ√üe eine durchg√§ngige Luftzirkulation der dar√ľber liegenden BoxSchimmelbildung verhindert.

F√ľr einen gefederten Unterbau: Der Boxspring

Das wichtigste Element des Bettes ist das Boxspring-Untergestell, auch als Unterbett oder Federrahmen bezeichnet. Es besteht aus einem massiven, 20 bis 30 Zentimeter hohen Holz- oder Metallrahmen, in den ein Federkernsystem eingearbeitet ist. Diese Box tr√§gt die Matratze und √ľbernimmt somit die Aufgabe eines Lattenrostes. Gleichzeitig fungiert sie als erste Polsterschicht, durch die Boxspringbetten h√∂her und robuster wirken als klassische Betten. Die federnde Konstruktion erm√∂glicht ein angenehmes Einsinken und verhindert dank der Luftzirkulation im unteren Teil des Boxsprings au√üerdem die Entstehung von Feuchtigkeit. Da die Matratze fest in die Box eingearbeitet ist, k√∂nnen Verbraucher sie allerdings ‚Äď im Gegensatz zur Obermatratze und Topper ‚Äď nicht austauschen.

F√ľr eine zweite Schicht: Die obere Matratze

Auf das Untergestell wird als zweite Polsterschicht die eigentliche Matratze aufgelegt. Verbraucher w√§hlen hier zwischen verschiedenen Ausf√ľhrungen, die von ihren pers√∂nlichen Pr√§ferenzen abh√§ngig sind. Meistens kommt jedoch eine Tonnentaschenfederkernmatratze zum Einsatz, da sie dem K√∂rper eine optimale Unterst√ľtzung bietet. Genau wie das Material sind auch die Liegeeigenschaften und der H√§rtegrad individuell w√§hlbar.

F√ľr einen kr√∂nenden Abschluss: Der Topper

Um das Schlaferlebnis nochmals aufzuwerten, kommt (zumindest bei der skandinavischen Variante) auf die Obermatratze der sogenannte Topper, der in Anh√§ngigkeit vom jeweiligen Bettsystem in verschiedenen Varianten passend zum bevorzugten Liegegef√ľhl w√§hlbar ist. Dieses flache (nur f√ľnf bis zehn Zentimeter dick), weiche Polster, in der Regel aus Kalt- oder Viscoschaum, sorgt nicht nur f√ľr zus√§tzlichen Schlafkomfort, sondern schont auch die darunterliegende Matratze. Dar√ľber hinaus verdeckt es im Falle von zwei Einzelmatratzen die sogenannte Besucherritze, also den Spalt zwischen den Matratzen.

F√ľr eine markante St√ľtze: Das Kopfteil

Das optionale Kopfteil geh√∂rt zwar nicht zu den Liegeelementen des Bettsystems, rundet aber die moderne Optik eines Boxspringbetts ab. Die meisten Kopfteile bestehen aus hochwertigem Massivholz, das wattiert und textilbezogen ist. Gr√∂√üe und Form unterscheiden sich aber je nach Modell. Die Designs reichen vom schlichten, geradlinigen Kopfteil mit moderner Ausstrahlung bis zur verspielten Ausf√ľhrung mit romantischem Flair. Wer das Kopfteil zum Hingucker machen m√∂chte, w√§hlt eine gro√üz√ľgig dimensionierte Variante, die den gesamten Look pr√§gt. Neben seinem dekorativen Zwecke dient das Kopfteil auch als gepolsterte R√ľckenlehne ‚Äď etwa beim abendlichen Lesen oder beim morgendlichen Fr√ľhst√ľck im Bett.

Das richtige Modell finden - Boxspringbetten f√ľr jedermann?

Boxspringbetten gibt es in den verschiedensten Ausf√ľhrungen. Da jeder Verbraucher eine andere K√∂rperform, andere Schlafgewohnheiten und andere Vorlieben hat, ist es wichtig, das Bett individuell zusammenzustellen. Immerhin ist das Schlafen eine pers√∂nliche Angelegenheit: W√§hrend der eine lieber hart liegt, bevorzugt der andere eine weiche Unterlage.

Die Bettgröße

Bei der Suche nach einem passenden Modell ist unter anderem die Größe ein wichtiges Kriterium. Hier unterscheidet man zwischen der Liegefläche und der Liegehöhe.

Die Liegefläche: Von Single- bis King-Size

Die Wahl der Liegefl√§che ist unter anderem abh√§ngig von der Anzahl der Personen, die im Bett schlafen, aber auch vom verf√ľgbaren Platz in den eigenen vier W√§nden. Wer auf der Suche nach einem Einzelbett ist, greift zu einem Boxspringbett mit Ma√üen von 80 x 200, 90 x 200, 100 x 200 oder 120 x 200 Zentimeter. Vor allem Singles bevorzugen diese schmaleren Varianten. Wenn es auch ein gro√üz√ľgigeres Boxspringbett sein darf, etwa f√ľr Paare, kommen eher die Gr√∂√üen 140 x 200, 160 x 200, 180 x 200 oder gar 200 x 200 Zentimeter infrage. Betten mit einer L√§nge oder Breite von mehr als 200 Zentimetern gelten als Sondergr√∂√üen (auch ‚ÄěKing Size‚Äú oder ‚ÄěXXL‚Äú).

Das sind die gängigen Größen im Überblick:

  • 90 x 200 Zentimeter: Diese sehr kleine Matratzengr√∂√üe findet in einem Bett allein kaum Verwendung, sondern wird vor allem von Paaren genutzt, bei denen die Partner jeweils andere Bed√ľrfnisse haben.
  • 120 x 200 Zentimeter: Diese Single-Gr√∂√üe ist breit genug, damit sich der Nutzer im Schlaf hin und her drehen beziehungsweise die Liegeposition wechseln kann.
  • 140 x 200 Zentimeter: Dieser Allrounder ist sowohl f√ľr Singles als auch f√ľr Paare gedacht, wird aber vorwiegend von Alleinstehenden genutzt, da zwei Personen relativ nah beieinander schlafen m√ľssten.
  • 160 x 200 Zentimeter: Diese Standardgr√∂√üe f√ľr Paare oder f√ľr Singles mit Platzbedarf geh√∂rt zu den meistverkauften Varianten in Deutschland.
  • 180 x 200 Zentimeter: Diese gr√∂√üere Variante eignet sich perfekt als Ehebett und sorgt au√üerdem daf√ľr, dass sich beide Partner nicht in die Quere kommen.
  • 200 x 200 Zentimeter: Dieses Kingsize-Format bietet selbst Eltern mit Kind ausreichend viel Platz.

Bei größeren Betten  mit einer Breite von mehr als 140 Zentimetern können sich Verbraucher entscheiden, ob sie lieber eine durchgehende oder zwei einzelne Matratzen nutzen. Der Vorteil von zwei getrennten Matratzen besteht darin, dass sich beide Partner jeweils eine Matratze nach ihren persönlichen Vorstellungen kaufen können, sodass niemand einen Kompromiss eingehen muss. Sind sich die Partner im Hinblick auf den Härtegrad und die Wärme- beziehungsweise Kälteeigenschaften uneinig oder unterscheiden sie sich stark hinsichtlich ihres Körpergewichts, empfiehlt sich in jedem Fall die Anschaffung von zwei separaten Matratzen.

Die Liegeh√∂he: Ein geradezu k√∂nigliches Gef√ľhl

Durch ihren schichtweisen Aufbau sind Boxspringbetten deutlich h√∂her als herk√∂mmliche Betten. Die Einstiegsh√∂he liegt f√ľr gew√∂hnlich zwischen 50 und 70 Zentimetern (bei herk√∂mmlichen Betten dagegen zwischen 45 und 60 Zentimetern), womit sie einen bequemen Einstieg ins und Ausstieg aus dem Bett beziehungsweise ein komfortables Sitzen auf dem Bett erlaubt. Bei der Auswahl des passenden Bettes sollten Verbraucher auf die H√∂he achten ‚Äď ein zu hohes Bett bringt n√§mlich den Schlafenden auch keine Vorteile.

Welche Gr√∂√üe die richtige ist, h√§ngt insbesondere von der eigenen K√∂rpergr√∂√üe ab. W√§hrend sich f√ľr kleinere Personen eher eine niedrige H√∂he empfiehlt, sollten gr√∂√üere Personen zu einer hohen Matratze greifen. Personen, die zwischen 1,50 und 1,60 Meter gro√ü sind, sind beispielsweise gut mit einer Liegeh√∂he von etwa 60 Zentimeter beraten. Wer gr√∂√üer als 1,90 Meter ist, kann dagegen auch ein Modell mit einer H√∂he von 70 Zentimetern w√§hlen. Eine H√∂he zwischen 60 und 65 Zentimetern ist besonders beliebt, da sie sowohl f√ľr kleine als auch gr√∂√üere Personen infrage kommt. Bei Doppelbetten ist die H√∂he nach der gr√∂√üeren Person zu w√§hlen. Die folgende Auflistung fasst alle g√§ngigen Liegeh√∂hen zusammen:

  • > 1,50 Meter: mindestens 50 Zentimeter
  • > 1,60 Meter: mindestens 55 Zentimeter
  • > 1,70 Meter: mindestens 60 Zentimeter
  • > 1,80 Meter: mindestens 65 Zentimeter
  • > 1,90 Meter: mindestens 70 Zentimeter

F√ľr die optimale H√∂he sollten die F√ľ√üe auf den Boden kommen und nicht in der Luft h√§ngen, wenn die Person seitlich auf dem Bett sitzt. Besonders Senioren oder Menschen mit Gelenk- und R√ľckenproblemen sollten auf eine ideal passende Gr√∂√üe achten, um bequem ein- und aussteigen zu k√∂nnen, ohne sich unn√∂tig zu verbiegen. Generell sind Boxspringbetten f√ľr √§ltere Menschen von Vorteil, da in ihrem Fall das Ein- und Aussteigen deutlich leichter ist als bei den meisten anderen Betttypen. F√ľr Kinder ist die H√∂he eines Boxspringbetts jedoch weniger ratsam, da sie w√§hrend des Schlafs leicht aus dem Bett fallen und zudem das Ein- und Aussteigen f√ľr sie schwierig sein k√∂nnte. Die Nutzung eines Boxspringbetts ist erst ab einem Alter von 13 Jahren empfehlenswert.

Das Untergestell

Das Untergestell besteht aus einem nach unten hin offenen Rahmen, in den ein Federkernsystem eingearbeitet ist, und dient als Unterlage f√ľr die Matratze. Hier haben Verbraucher nur wenig Spielraum in ihrer Entscheidung, da bereits festgelegt ist, dass es sich bei der Konstruktion um einen Federrahmen handeln muss. Allerdings stehen ihnen hiervon verschiedene Ausf√ľhrungen zur Wahl.

Der Federkern: Tailliert, tonnenförmig oder bauchig?

Im Hinblick auf ihre Atmungsaktivit√§t k√∂nnen Boxspringbetten auf ganzer Linie √ľberzeugen, da sich im Inneren der Matratze eine Luftzirkulation entwickelt, durch welche die Feuchtigkeit entweicht. Das liegt vor allem am Federkern. Bei der Art des Federkerns haben Verbraucher die Wahl zwischen einem Bonellfederkern, einem Taschenfederkern und einem Tonnentaschenfederkern:

Bonellfederkern: Die niedrigste Qualität

Die einfachsten Federkernsysteme bestehen aus Bonellfederkernmatratzen. Diese besitzen ideale fl√§chenelastische Eigenschaften f√ľr alle, die gern weich liegen. Das hei√üt, die Federung gibt st√§rker in der gesamten Fl√§che nach und bei Druckaus√ľbung sinkt der K√∂rper gelichm√§√üig ein. Bonellfederkernmatratzen verf√ľgen √ľber mehrere Taillenfedern, die mithilfe von Spiralfederz√ľgen jeweils am oberen und unteren Ring miteinander verbunden sind. Durch dieses ‚ÄěEndlosfedersystem‚Äú reagieren die Federn bei Belastung gemeinsam und es entsteht ein schwingendes, weiches Liegegef√ľhl. Die Kehrseite der Medaille: Die fehlende punktelastische Reaktion sorgt f√ľr eine insgesamt schlechtere Anpassung an den K√∂rper. Folglich kommt dieser Federkern nur f√ľr Personen mit einem geringen K√∂rpergewicht (bis etwa 90 Kilogramm) infrage, da dieses Manko in diesem Fall nicht so stark ins Gewicht f√§llt.

Im Vergleich zu anderen Federkernmatratzen besitzen Bonellfederkernmatratzen eine geringe Anzahl an Federn. Zudem ist der Kopfdurchmesser bei Taillenfedern etwas gr√∂√üer, wodurch gr√∂√üere Zwischenr√§ume zwischen den einzelnen Federn entstehen. Um diese Zwischenr√§ume auszuf√ľllen beziehungsweise die Anzahl der Ber√ľhrungspunkte zu verringern, kommen feste Polstertr√§ger zum Einsatz. Der Pluspunkt: Bei einer Belastung verhalten sie sich im Gegensatz zu anderen Federkernen f√ľr gew√∂hnlich ger√§uschlos. Bonellfdederkerne sind au√üerdem besonders stabil und tragf√§hig sowie klimaregulierend, da die Luft frei zirkulieren und Feuchtigkeit abgeleitet werden kann.

Vorsicht bei R√ľckenproblemen!

Aufgrund der mangelhaften St√ľtzkraft beziehungsweise Anpassung an den K√∂rper eignen sich Bonellfederkernmatratzen weniger f√ľr Menschen mit R√ľckenleiden oder einer Fehlstellung der Wirbels√§ule. Da auch der Brustbereich im Liegen nachgibt und Verbraucher dadurch tiefer in die Matratze einsinken, verschlimmern sich die R√ľckenschmerzen auf Dauer.

Taschenfederkern: Die etwas Besseren

Im Gegensatz zu Bonellfederkernmatratzen sind Taschenfederkernmatratzen nicht fl√§chen-, sondern punktelastisch. Das hei√üt, die Federn geben nur punktuell nach und verhindern auf diese Weise das Einsinken. Hier sind die einzelnen Federn von textilen Taschen umschlossen. Der Vorteil: Da die einzelnen Taschen voneinander getrennt sind, k√∂nnen die Liegefl√§chen mit unterschiedlichen Federungen, genauer gesagt Drahtst√§rken, best√ľckt werden, wodurch sogenannte Liegezonen entstehen. Damit passen sich die Matratzen besonders gut an den K√∂rper an, was wiederum ein stabiles Liegegef√ľhl gew√§hrleistet. So kann beispielsweise das Becken, auf das grunds√§tzlich mehr Druck ausge√ľbt wird, st√§rker unterst√ľtzt werden als der empfindlichere und leichtere Nacken. Die Anpassung ¬†an den liegenden K√∂rper entlastet die Wirbels√§ule. Dar√ľber hinaus eignet sich diese Art von Federkernmatratzen f√ľr alle Gewichtsklassen. Besonders empfehlenswert sind Taschenfederkerne aber f√ľr all diejenigen die eine festere Liegefl√§che bevorzugen oder an Bandscheiben- beziehungsweise R√ľckenproblemen leiden.

Die Qualit√§t der Taschenfederkernmatratze h√§ngt ma√ügeblich von der Anzahl und Zonierung der verwendeten Federn ab. Hinsichtlich ihrer Form erinnern die Federn an kleine Tonnen, da sie in der Mitte ein wenig breiter sind als im oberen beziehungsweise unteren Bereich. Diesbez√ľglich unterscheiden sie sich stark von den taillierten Bonellfedern. Genau wie die Bonellfederkernmatratze besitzt aber auch dieser Typ sehr gute Atmungseigenschaften.

Tonnentaschenfederkern: Die Besten

Tonnentaschenfederkerne, die Weiterentwicklung von Taschenfederkernen, gelten bei Boxspringbetten gemeinhin als das Nonplusultra und sind demnach eher dem h√∂heren Preissegment zuzuordnen. Dank der h√∂heren Anzahl an Federn ist neben einer besseren Unterst√ľtzung auch eine bessere Punktelastizit√§t gegeben. Da sie sich pr√§ziser zonieren lassen, k√∂nnen sie unter anderem Schultern und H√ľfte gesondert unterst√ľtzen. Der Kern gibt nur an den Stellen nach, bei denen es tats√§chlich zu einer Belastung kommt, wodurch eine hohe Festigkeit erzielt wird. Somit empfiehlt sich eine Tonnentaschenfederkernmatratze vor allem f√ľr Menschen mit R√ľckenleiden oder anderweitigen orthop√§dischen Beschwerden.

Die bauchigen Federn sind oben und unten etwas schmaler, was eine sehr gute Federwirkung erlaubt. Auch hier sind die Federn genau wie bei der Taschenfederkern-Variante jeweils einzeln in Stofftaschen eingenäht. Die Stofftaschen gewährleisten, dass die Kraft der Federn etwas gedämpft wird, wodurch sie nicht so stark schwingen wie etwa die Bonellfederkerne.

Ist die Anzahl der Federn ausschlaggebend?

Je mehr Federn in die Matratze verbaut sind, desto besser ist ihre punktuelle Unterst√ľtzung beziehungsweise Entlastung der Wirbels√§ule und damit auch der Schlafkomfort. Ebenso gilt: Je mehr Federn, desto h√§rter die Matratze. Je nach K√∂rpergewicht k√∂nnten Matratzen mit einer sehr hohen Federanzahl also als zu hart empfunden werden. Ist die Anzahl zu gering, bilden sich dagegen schneller Liegekuhlen. Boxspringbetten sollten mit mindestens 200 Federn pro Quadratmeter ausgestattet sein. Hochwertige Varianten besitzen bis zu 300 Federn pro Quadratmeter. Eine h√∂here Anzahl ist jedoch nicht empfehlenswert.

Die Box: Spannplatte, Schichtholz oder Massivholz?

Neben der Art des Federkerns spielt auch das verwendete Holz f√ľr den Rahmen eine wichtige Rolle. Hier gilt: Je h√∂her die Qualit√§t, desto stabiler beziehungsweise langlebiger das Material und desto h√∂her die maximale Belastbarkeit. Bei g√ľnstigen Betten sparen Hersteller besonders gern am Holz, da der Rahmen gut unter dem Bezug versteckt und somit f√ľr Verbraucher auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. W√§hrend einfache Modelle aus Spanplatten bestehen, kommen bei h√∂herwertigen Boxspringbetten Leim- und Massivh√∂lzer zum Einsatz:

  • Spanplatte: Die g√ľnstigen Spanplatten bestehen aus groben Holzsp√§nen (einem Abfallprodukt), die neu verklebt werden, und sind nicht sehr robust, sondern eher leicht und instabil. Spanplatten aus Massivholz sind zwar etwas hochwertiger, k√∂nnen aber keineswegs mit purem Massivholz mithalten.
  • Sperr- oder Schichtholz: Sperr- beziehungsweise Schichtholz besteht aus mehreren d√ľnnen Holzplatten, die zusammengeklebt werden und insgesamt mindestens 1,2 Zentimeter dick sind. Es ist deutlich robuster, aber auch schwerer (zum Teil √ľber 100 Kilogramm).
  • Massivholz: Massivholz ist als stabilste und langlebigste (aber auch schwerste) Variante der eindeutige Qualit√§tssieger. Wer √ľber ein ausreichendes Budget verf√ľgt, sollte also zu dieser Holzart greifen. Bettrahmen aus Massivholz sind f√ľr gew√∂hnlich so robust, dass sich Verbraucher nie wieder ein neues Modell anschaffen m√ľssen.

Nur bei Verwendung von Massiv- oder Vollholz kann gew√§hrleistet werden, dass Verbraucher auch √ľber einen l√§ngeren Zeitraum keine Probleme mit ihrem Boxspringbetten haben. Hier werden die Bettteile n√§mlich direkt aus dem Holzstamm zugeschnitten und anschlie√üend luftgetrocknet, um eine sehr hohe Stabilit√§t sicherzustellen.

Die Matratze

Neben dem gepolsterten Unterbau wirkt sich auch die Qualität der Obermatratze auf den Schlafkomfort aus. Hier kommen entweder Federkern- oder Kaltschaummatratzen zum Einsatz. Welches Material am besten passt, hängt unter anderem vom Körpergewicht und der Wärmeempfindlichkeit ab.

Die Kombination aus Bonellfederkern-Unterbau und Taschenfederkern-Obermatratze sorgt f√ľr ein leicht federndes Liegegef√ľhl und wird bei Boxspringbetten besonders gern genutzt. Weniger Sinn macht dagegen zum Beispiel eine Kombination aus zwei Bonellfederkernmatratzen, da beide Elemente fl√§chenelastisch sind, sodass sie sich nicht sinnvoll erg√§nzen. W√§hrend Bonellfederkernmatratzen eine Federung besitzen, die sehr gut nachgibt, haben Tonnentaschenfederkernmatratzen eine bessere Punktelastizit√§t. Mitunter finden aber auch Kaltschaummatratzen Verwendung, die ebenfalls mit einer hohen Punktelastizit√§t auftrumpfen. Hier ist ein hohes Raumgewicht (mindestens RG 40, besser RG 45) von Vorteil, da eine hohe Schaumdichte die Stabilit√§t der Matratze verst√§rkt. Der Nachteil einer Kaltschaummatratze besteht jedoch darin, dass durch das deutlich geringere Federungsverm√∂gen das f√ľr Boxspringbetten charakteristische leichte Liegegef√ľhl nicht vorhanden ist. Diese Matratzenart eignet sich f√ľr jeden, der keinen Wert auf das federnde Verhalten legt und dennoch einen ergonomischen Schlafkomfort w√ľnscht. Kaltschaummatratzen empfehlen sich au√üerdem f√ľr Personen, denen nachts schnell kalt wird, da sie gute W√§rmespeicher sind. Gleichzeitig werden Feuchtigkeit und K√∂rperw√§rme gut abtransportiert.

Das Raumgewicht

Das Raumgewicht (Einheit: RG) bezieht sich vor allem auf Schaummatratzen und sagt etwas Grundlegendes √ľber deren Qualit√§t beziehungsweise Langlebigkeit aus. Die Kennzahl gibt an, wie viel Kilogramm Rohmasse eines Kunststoffs in einem Kubikmeter Schaumstoff enthalten ist. Matratzen mit einem Raumgewicht unter RG 40 besitzen zwar dank der vielen Lufteinschl√ľsse und Poren eine gute Atmungsaktivit√§t, jedoch auch eine geringere R√ľckstellkraft, da das Material nur langsam in seine urspr√ľngliche Form zur√ľckfindet. Matratzen mit einem Raumgewicht √ľber RG 40 sind dagegen formstabiler. Hochwertige Kaltschaummatratzen weisen mindestens RG 30, Viscoschaummatratzen sogar RG 45 oder 50 auf.

Der Härtegrad: Körpergewicht und Schlafposition als Auswahlkriterien

Matratzen sind generell in f√ľnf verschiedenen H√§rtegraden erh√§ltlich, aufgrund ihrer federnden Wirkungen werden Boxspringbetten aber h√§ufig nur in zwei bis drei H√§rtegraden angeboten:

HärtegradFestigkeitMaximale Belastbarkeit
H1 Besonders weich Bis 60 Kilogramm
H2 Weich 60 bis 80 Kilogramm
H3 Mittel 80 bis 100 Kilogramm
H4 Hart 100 bis 120 Kilogramm
H5 Sehr hart Ab 120 Kilogramm
Veranschaulichung der unterschiedlichen Härtegrade samt Festigkeit und maximal zulässigem Gewicht.

Da die H√§rtegrade jedoch keiner allgemeing√ľltigen Norm unterliegen, ist die entsprechende Zuordnung der Matratzen von Hersteller zu Hersteller anders. Die Wahl des passenden H√§rtegrades ist vor allem vom K√∂rpergewicht, aber auch von den pers√∂nlichen Vorlieben abh√§ngig. Bei einem h√∂heren Gewicht ist es aber auf jeden Fall sinnvoll, sich auch f√ľr einen h√∂heren H√§rtegrad zu entscheiden damit der K√∂rper nicht zu tief sinkt und zu stark auf die Unterlage dr√ľckt. Das belastet n√§mlich die Wirbels√§ule zu stark. Leichtere Menschen w√ľrden in eine harte Matratze kaum einsinken, womit das Bett eher zum Brett wird. Im schlimmsten Fall sind R√ľckenbeschwerden die Folge. H2 und H3 geh√∂ren als Allrounder zu den beliebtesten H√§rtegraden.

Grundsätzlich spielt nicht nur das bloße Gewicht, sondern vielmehr der Bodymaßindex (BMI: Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Quadratmeter) eine Rolle:

  • BMI < 25: weichere Matratze bis H2
  • BMI 25-30: H3
  • BMI > 30: h√§rtere Matratze ab H4

Das K√∂rpergewicht beziehungsweise die Statur ist aber nur eines von vielen Kriterien, nach denen der Grad der Widerstandsf√§higkeit zu w√§hlen ist. Genauso relevant ist auch die bevorzugte Schlafposition. Menschen, die vor allem auf der Seite liegen, sollten sich beispielsweise eher f√ľr einen weicheren H√§rtegrad entscheiden, damit Schulter und H√ľfte weit genug einsinken k√∂nnen und die Wirbels√§ule gerade bleibt. Anders sieht es bei R√ľcken- und Bauchschl√§fern aus: In diesen F√§llen bietet sich eine festere Matratze an, damit die Wirbels√§ule in ihrer nat√ľrlichen S-Form bleibt. Anatomisch gesehen unterscheidet man nicht zwischen einem H√§rtegrad f√ľr Bauch- und R√ľckenschl√§fer, da der Druck auf die Matratze bei beiden Positionen nahezu identisch ist.

Allerdings wird die präferierte Liegeposition nicht immer die ganze Nacht hindurch beibehalten. Wer sich nachts häufig dreht, sollte gegebenenfalls zu einem Modell mittleren Härtegrades greifen, damit der Körper in allen Positionen richtig liegt.

Die Liegezonen: F√ľr eine ergonomische Schlafposition

F√ľr die Wirbels√§ule ist ein ergonomisch korrektes Liegen sehr wichtig. Damit der K√∂rper genau dort Unterst√ľtzung erh√§lt, wo er sie ben√∂tigt, sind einige Boxspringbetten in sogenannte Zonen eingeteilt. Durch die Verbesserung der Punktelastizit√§t gibt die Matratze bei Druck jeweils unterschiedlich stark nach, was eine ideale, r√ľckenfreundliche Schlafposition gew√§hrleistet. Grunds√§tzlich gibt es drei verschiedene Aufteilungen:

  • 3-Zonen-Matratzen: 3-Zonen-Matratzen sind im Schulter-, Lenden- und Beckenbereich etwas weicher, um die nat√ľrliche Wirbels√§ulenform auch in der Seitenlage zu unterst√ľtzen.
  • 5-Zonen-Matratzen: Die Matratzen stabilisieren den Kopf- und Nackenbereich sowie die F√ľ√üe, w√§hrend Schultern und Becken einsinken. Da auch der Lendenbereich nachgibt, liegen selbst Bauchschl√§fer bequem.
  • 7-Zonen-Matratzen: Diese Matratzenmodelle passen sich dem K√∂rper von Kopf bis Fu√ü an und verteilen das Gewicht gleichm√§√üig. Praktischerweise lassen sie sich auch problemlos horizontal drehen, ohne die Zonen durcheinanderzubringen.

Der Topper

Komplett sind Boxspringbetten erst mit dem passenden Topper, der f√ľr eine optimale K√∂rperlagerung sorgt. Dieser kann je nach individueller Vorliebe aus Visco-, Kalt- oder Komfortschaum sowie aus Latex bestehen. Je nach Kombination liegen die Schlafenden h√§rter oder weicher. Mit dem Topper ist es also m√∂glich, das Liegegef√ľhl noch etwas komfortabler zu gestalten. Standardm√§√üig verf√ľgen Boxspringbetten √ľber einen Topper aus Kalt- oder Viscoschaum. Um die l√§stige Ritze in der Mitte des Bettes zu vermeiden, w√§hlen die meisten Paare einen einheitlichen Topper.

Die preisg√ľnstigste Variante sind Topper aus PU-Schaum, auch Komfortschaum genannt. Hier m√ľssen Verbraucher allerdings Abstriche in puncto Elastizit√§t, Ergonomie und Haltbarkeit machen. Kaltschaumtopper sind √§hnlich wie Taschenfederkernmatratzen punktelastisch, das hei√üt, sie passen sich unmittelbar an die Liegeposition an und nehmen nach dem Aufstehen oder Drehen schnell ihre gew√∂hnliche Form wieder an. Das offenporige, atmungsaktive Material leitet zudem die Feuchtigkeit gut ab. Dadurch bietet Kaltschaum eine angenehme Temperierung. Druckausgleichende Schaummaterialien wie Viscoschaum reagieren dank Memory-Effekt auf K√∂rperw√§rme, das hei√üt, sie werden bei K√∂rperw√§rmeeinwirkung nachgiebig und schmiegen sich an den K√∂rper an. Damit eignen sie sich besonders gut bei R√ľckenschmerzen oder f√ľr ruhige Seitenschl√§fer. Da der Schaum jedoch sehr langsam reagiert, liegen Personen, die sich viel bewegen, mitunter uneben. In diesem Fall raten wir von einem thermoelastischen Material ab. Gelschaumtopper sind eine gute Alternative f√ľr all diejenigen, die im Schlaf stark schwitzen. Das Material f√ľhrt auch Feuchtigkeit und W√§rme kontinuierlich ab. Bei einem weichen, flexiblen Latextopper sinken Verbraucher recht stark in das Material ein. Da Milben hier grunds√§tzlich keine √úberlebenschance haben, ist maximale Hygiene gew√§hrleistet, was insbesondere Allergikern zugutekommt. Allerdings nimmt Latex kaum Fl√ľssigkeit auf, sodass Personen, die viel schwitzen, zu einem anderen Material greifen sollten.

Man unterscheidet aber nicht nur zwischen verschiedenen F√ľllmaterialien, sondern auch zwischen diversen Bez√ľgen. Aus hygienischen Gr√ľnden sind die Topper zudem in der Regel mit einem abnehm- und waschbaren Bezug versehen. Dar√ľber hinaus schirmen sie die Matratzen vor Verschmutzungen ab, sodass sich diese nicht so schnell abnutzen. Durch den Bezug wird au√üerdem das Gestell vor St√∂√üen, Kratzern und anderen mechanischen Einfl√ľssen gesch√ľtzt, wodurch sich die Langlebigkeit des Betts erh√∂ht. Durchschnittlich halten Boxspringbetten circa 10 bis 15 Jahre, w√§hrend herk√∂mmliche Betten bereits nach etwa sechs bis sieben Jahren Verschlei√üerscheinungen aufweisen.

Klassisch oder modern, dezent oder farbenfroh - Das Boxspringbett als optisches Highlight

F√ľr viele Verbraucher geht es beim Boxspringbett nicht nur um den hervorragenden Schlafkomfort, sondern auch um eine optische Aufwertung des Schlafzimmers. Da das Boxspringbett ein gro√ües und massives M√∂belst√ľck darstellt, passt es nicht immer zu den anderen M√∂beln des Schlafzimmers. Doch welche Designs gibt es f√ľr Boxspringbetten? Und welches Material passt am besten zu welchem Wohnstil?

Der Bezug
Boxspringbett Bezug

Neben der Bettform gibt vor allem der Bezug den Ton an. Hinsichtlich des Bezugsmaterials k√∂nnen Verbraucher etwa zwischen robustem Webstoff, strapazierf√§higen Synthetikfasern oder hochwertigem Echtleder w√§hlen. Ein Bezug aus hellem Webstoff l√§sst sich beispielsweise gut in den Landhausstil integrieren. Viele Modelle sind in mehreren Versionen verf√ľgbar, sodass Interessierte das Bett an eine bereits vorhandene Schlafzimmereinrichtung anpassen k√∂nnen. Au√üerdem sollte der Stoff atmungsaktiv sein, um eine Querbel√ľftung der Matratze zu erlauben. Kunstleder schr√§nkt zwar die Atmungsaktivit√§t ein, eignet sich aber aufgrund seiner besonders leichten Pflegeeigenschaften gut f√ľr Allergiker. Dar√ľber hinaus gibt es beispielsweise klimaregulierende Vliese, die Feuchtigkeit aufnehmen und diese ableiten, oder Bez√ľge mit einer k√ľhlenden Sommer- und einer w√§rmenden Winterseite.

Die Farbe
Boxspringbett Farbe

Die Farbauswahl beschr√§nkt sich nicht nur auf typische Farben wie Schwarz oder Braun, sondern nimmt auch auff√§llige Trendfarben und Farbkombinationen mit auf. Besonders beliebt ist die Farbe Beige, die eine freundliche, einladende Atmosph√§re schafft. Zum Teil weisen die Bez√ľge auch aufwendige Webmuster oder Stickelemente auf, die den Charakter des Raumes neu inszenieren. Romantische Blumendesigns unterstreichen den Wohlf√ľhlcharakter, w√§hrend Silber- und Goldelemente den Luxusfaktor akzentuieren.

Der Stil
Boxspringbett Stil

Ob modern, klassisch oder im Landhaus-Stil: Boxspringbetten gibt es in verschiedenen Gr√∂√üen und Designs, sodass man f√ľr jeden Einrichtungsstil das richtige Modell findet. Liebhaber klarer, geradliniger Formen und schlichter Farben sind am besten mit einem Bett im modernen Stil beraten, also etwa einem Kunstlederbezug in Anthrazit und integrierten LED-Streifen. Der klassische Stil zeichnet sich durch ein zeitloses, elegantes Design aus. Hierzu geh√∂rt beispielsweise ein Boxspringbett mit Knopfheftung. Ein weiterer Trend ist der Landhaus-Stil, der mit Holzt√∂nen und nat√ľrlich strukturierten Stoffen einen gem√ľtlichen Charme ausstrahlt. Mit gl√§nzendem Stoff und gro√üen Kissen wirkt das Bett dagegen edel. Schlicht designt betont es wiederum den minimalistischen Stil.

Das Kopfteil
Boxspringbett Kopfteil

Ein wesentliches dekoratives Element ist auch das Kopfteil, das sowohl auff√§llig verziert als auch schlicht ausfallen kann. Mit einem hohen, gepolsterten Kopfteil wird das Bett nicht nur zur Schlafzone, sondern eignet sich auch gut als Ort zum Lesen und Fernsehen. Zwar besitzen die meisten Boxspringbetten ein geradliniges Kopfteil, dessen Kante kann aber auch elegant geschwungen oder in der Mitte unterbrochen sein. Es besteht f√ľr gew√∂hnlich aus Massivholz, Kunstleder, Echtleder, Samt oder Stoff. Edle, geradezu barock wirkende Betten sind zus√§tzlich mit Schmucksteinen oder Steppungen verziert, w√§hrend schlichte Varianten auf dezente Farben und Verzierungen setzen. Besonders praktisch sind Kopfenden mit Stauraum, der beispielsweise Platz f√ľr die Abendlekt√ľre bietet.

Motor, Bettkasten und Beleuchtung - Extras f√ľr noch mehr Komfort

Manche Boxspringbetten warten mit praktischen Extras auf, etwa mit einem integrierten Bettkasten f√ľr zus√§tzlichen Stauraum, einem eingebauten Motor f√ľr zus√§tzlichen Komfort oder einer Beleuchtung f√ľr gem√ľtliche Lesestunden. Diese Luxusbetten werden selbst den h√∂chsten Anspr√ľchen gerecht. Allerdings beschneiden diese Extras immer auch den urspr√ľnglichen Vorteil eines Boxspringbetts.

Boxspringbett mit Motor: Komfortgewinn auf Knopfdruck

Motorisierte Boxspringbetten bieten die bequeme M√∂glichkeit, verschiedene H√∂hen an unterschiedlichen Positionen (Kopf- und Fu√üteil) stufenlos per Fernbedienung zu verstellen. Es l√§sst sich nicht nur der Kopf zum Fernsehen, Lesen oder einfach nur aufrechtem Sitzen in eine angenehme Position bringen, sondern auch die Beine k√∂nnen, etwa bei Venenproblemen, angehoben werden. Diese einfache Verstellm√∂glichkeit kommt vor allem Menschen mit R√ľckenproblemen und Senioren zugute. Der Nachteil an einem Bett mit Motor ist ‚Äď abgesehen vom h√∂heren Preis ‚Äď die verminderte Luftzirkulation, was die Bildung von Milben beg√ľnstigt. F√ľr Allergiker sind diese Betten also nicht geeignet.

Ein guter Motor sollte zwischen 5.000 und 7.000 Newton haben, damit gen√ľgend Power erzeugt wird, um das Bett samt K√∂rpergewicht zu bewegen. Das Kopfteil sollte sich um mindestens 45 Grad, das Fu√üteil zumindest um 30 Grad neigen k√∂nnen.

Boxspringbetten mit Bettkasten: Der praktische Stauraum

Bei Boxspringbetten mit Stauraum wird der Kasten unterhalb der Liegefl√§che als Stauraum genutzt. Die K√§sten lassen sich f√ľr gew√∂hnlich entweder am Fu√üende oder seitlich √∂ffnen. H√§ufig besitzen sie im unteren Bettrahmen integrierte Schubladen, in denen sich beispielsweise Bettdecken oder auch saisonale Kleidung verstauen l√§sst. Boxspringbetten mit Bettkasten empfehlen sich vor allem f√ľr kleine Schlafzimmer.

Doch Vorsicht: Manche Hersteller integrieren den Bettkasten direkt unter die Obermatratze und lassen die untere Boxspringmatratze einfach weg, sodass es sich letztlich nicht mehr um ein Boxspringbett handelt. Au√üerdem bei Vorhandensein eines Bettkastens keine Luftzirkulation mehr m√∂glich, was diesen Betttyp f√ľr Allergiker ungeeignet macht, da sich Milben besser ausbreiten k√∂nnen.

Boxspringbetten mit Beleuchtung: F√ľr atmosph√§rische Abendstunden

Boxspringbetten mit LED-Beleuchtung sorgen f√ľr stimmungsvolle Stunden. Die eingebauten LED-Lampen erleuchten das Bett und stellen damit eine stilvolle Alternative zu Nachttischleuchten dar. Schmale Lichtb√§nder lassen das Bett wiederum in einem modernen Licht erstrahlen.

Weiterf√ľhrende Testberichte

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. Wir haben die Boxspringbetten nicht selbst getestet.

In ihrem letzten Test aus dem Jahr 2016, der sich ausschlie√ülich mit Boxspringbetten besch√§ftigt, √ľberpr√ľfte die Stiftung Warentest, das bekannteste Testinstitut Deutschlands, die Qualit√§t von individualisierten Schlafst√§tten, also Betten, die jeweils auf den K√∂rperbau, das Gewicht und die Schlafgewohnheiten zugeschnitten sind. Da diese vergleichsweise kostenintensiv sind (im Falle von den von der Stiftung Warentest getesteten Modelle 4.600 beziehungsweise 6.700 Euro), testete das Verbraucherportal, ob es sich hierbei um Geldschneiderei handelt oder Qualit√§t tats√§chlich ihren Preis hat. Im Test befanden sich zwei Boxspringbetten der Gr√∂√üe 180 x 200 Zentimeter, die jeweils im Hinblick auf ihre Liegeeigenschaften, ihre Haltbarkeit, ihren Bezug, den Gesichtspunkt ‚ÄěGesundheit und Umwelt‚Äú, die Handhabung, Deklaration und Werbung sowie ihre Ausstattung untersucht wurden. Die beiden individuell angepassten Bettsysteme im Test, Kreamat und Ergosleep, haben gezeigt, dass es nicht n√∂tig ist, sehr viel Geld f√ľr ein Boxspringbett auszugeben, da es Boxspringbetten mit einer guten Qualit√§t bereits ab 199 Euro gibt. Das Fazit des Tests: Die Hersteller der getesteten Modelle versprechen zu viel. W√§hrend das Testbett von Kreamat jedoch zumindest im Dauertest √ľberzeugte, setzten dem Testkandidaten Ergosleep die W√§rme und der Schwei√ü deutlich zu. Als Gesamturteil erhielt Kreamat die Testnote ‚ÄěBefriedigend‚Äú, wohingegen das Testmodell Ergoslepp nur mit dem Testpr√§dikat ‚ÄěAusreichend‚Äú versehen wurde.

Im gro√üen Matratzen-Test der Stiftung Warentest finden Interessierte die Testergebnisse f√ľr insgesamt 342 Matratzen unterschiedlicher Typen, darunter auch 31 Boxspringbetten. Als Testsieger ging das Bett Musterring Evolution mit dem Testurteil ‚ÄěGut‚Äú hervor. Der Testkandidat √ľberzeugte in einer Testkategorie mit dem Pr√§dikat ‚ÄěSehr gut‚Äú, in f√ľnf Testkategorien mit ‚ÄěGut‚Äú und in einer Testkategorie erhielt er ‚ÄěBefriedigend‚Äú.