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Betriebshaftpflichtversicherungen

Die beste BHV im Vergleich

Viviane Zoufahl

Geeigneten Schutz gegen berufliche Risiken finden

1. Was ist eine Betriebshaftpflichtversicherung?

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Police richtet sich vor allem an Unternehmen, Selbstständige sowie Freiberufler und greift ein, wenn ein Dritter Schadensansprüche stellt. Zudem schützt sie die Versicherungsnehmer auch bei Gerichtsverhandlungen.
  • Im Ausland behält die Betriebshaftpflichtversicherung bei nur sehr wenigen Anbietern ihre Wirksamkeit.
  • Der Versicherungsnehmer kann die Kosten für die Betriebshaftpflichtversicherung von den Steuern absetzen.
  • Die Deckungssumme beträgt im Allgemeinen zwei Millionen Euro bei Personenschäden, eine Million Euro bei Sachschäden und circa 100.000 Euro bei Vermögensschäden.
  • Versicherungsnehmer sollten beachten, dass die Betriebshaftpflichtversicherung keine Eigenschäden übernimmt.
Schadensinspektion
Ein Mitarbeiter schätzt den Umfang des Schadens ein.

Jedes Unternehmen sollte im Idealfall über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügen, da diese im Schadensfall vor finanziellen Ersatzforderungen schützt. Nach vollständiger Prüfung des Schadenfalls greift die Versicherung ein und zahlt die verlangten Leistungen an den Geschädigten aus.
Eine Betriebshaftpflichtversicherung ist in der Regel für jedes Unternehmen, jeden Handwerksbetrieb und sogar für Freiberufler beziehungsweise Selbstständige von Vorteil. Ohne diese Versicherung können Zahlungen an Dritte schnell den finanziellen Ruin für das Unternehmen bedeuten. Kommt es zum Beispiel bei Bauarbeiten zu einem Personenschaden, muss der Verursacher die Kosten tragen. Stationäre Behandlungen, Reha bis hin zu Berufsunfähigkeitsrente sind hier mögliche Kosten.

Wer ist mit der Betriebshaftpflichtversicherung versichert?
  • Der Versicherungsnehmer
  • Der Stellvertreter des Versicherungsnehmers
  • Die Ehepartner sowie Familienangehörige, die auch im Unternehmen tätig sind
  • Alle Personen, die das Unternehmen mit beaufsichtigen
  • Unternehmensangehörige in Ausübung ihrer Tätigkeit
  • Alle Fahrzeuge des Unternehmens

Leistungen

Versicherungsverträge vergleichen
Versicherungen miteinander vergleichen

Die Betriebshaftpflichtversicherung tritt in Kraft, wenn ein Dritter Schadensansprüche an ein Unternehmen, einen Selbstständigen sowie Freiberufler stellt. Zuallererst wird geprüft, ob die Ansprüche überhaupt rechtens sind. Im Falle eines Gerichtsverfahrens übernimmt die Versicherung sogar sämtliche Kosten, um den Schadensfall klären zu können. Sollte sich hierbei herausstellen, dass die Forderungen des vermeintlich geschädigten Dritten nichtig sind, erhält dieser auch keine Ansprüche auf Leistungen. Bei Schadensersatzantritt wiederum zahlt die Versicherung diese an den Geschädigten aus. Hierbei gelten die vereinbarten Deckungssummen als Höchstgrenze, wenn die Summe jedoch höher ausfallen sollte, muss der Verursacher die restlichen Kosten selbst tragen. Die Deckungssummen beträgt im Allgemeinen zwei Millionen Euro für Personenschäden, eine Million Eurofür Sachschäden und circa 100.000 Euro für Vermögensschäden.

Was versteht man unter…?

Allmählichkeitsschäden

beschreiben Schäden, die durch Einwirkung von Temperatur, von Gasen, Dämpfen oder Feuchtigkeit und von Niederschlägen mit der Zeit entstehen.

Deckungssumme

bezeichnet die maximale Entschädigungsleistung aus der Betriebshaftpflichtversicherung.

Passiver Rechtsschutz

kommt bei der Abwehr eines nichtigen Schadenanspruches zur Sprache. Der Schutz beinhaltet Anwalts-, Sachverständigen-, Zeugen-, Gerichts-, Reisekosten. Neben den Leistungen für den Schadenersatz und die Schadensregulierung ist bei den meisten Versicherungsgebern auch ein passiver Rechtsschutz bei den Konditionen gegeben. Er wird als „passiv“ bezeichnet, da sich die Leistung auf die Abwehr eines fremden Anspruches bezieht und nicht auf die Durchsetzung eigener Ansprüche.

Regress

mit diesem Begriff wird in der Rechtswissenschaft ein Schadensersatz beziehungsweise eine Entschädigung beschrieben.

Selbstbeteiligung beziehungsweise Selbstbehalt

bestimmt den Anteil, welchen der Kunde im Schadensfall selbstständig bezahlt.

Wagniswegfall

tritt ein, wenn ein versichertes Wagnis beziehungsweise Risiko vollständig wegfällt. Dies hat zur Folge, dass eine vertraglich abgeschlossene Versicherung ihren Schutz verliert und dadurch nicht weiter Bestand hat.

Die versicherten Schäden

Durch eine Betriebshaftpflichtversicherung sind sowohl der Unternehmer als auch seine Mitarbeiter bei der Ausführung ihrer beruflichen Tätigkeit abgesichert. Alle Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die durch sie entstehen, werden durch die Versicherung übernommen. Jedoch gibt es auch Schäden, die von der Betriebshaftpflichtversicherung nicht abgedeckt werden. Darunter zählen unter anderem folgende Fälle:

  • Schäden, die Sie selbst erleiden
  • Schäden, die vorsätzlich herbeigeführt werden
  • Allmählichkeitsschäden
  • Schäden durch Nichteinhaltung von Fristen sowie Terminen
  • Strafen und Bußgelder

2. Worauf sollten Kunden bei der Betriebshaftpflichtversicherung achten?

Die Beitragsberechnung

Einsparungen
Auch Einsparungen von Versicherungsbeträgen sind möglich.

Der Beitrag zur Betriebshaftpflichtversicherung setzt sich aus vielen Faktoren zusammen. So richtet er sich zum Beispiel nach der Mitarbeiteranzahl und dem Aufkommen der Jahreslöhne eines jeweiligen Unternehmens. Der Kunde sollte beachten, dass das Schadensrisiko steigt, je mehr Mitarbeiter er beschäftigt. Zudem werden die Mitarbeiter in Voll-, Teilzeit und Aushilfen unterteilt sowie in Angestellte im Büro und der Produktion. Eine Beitragserhöhung kommt außerdem zustande, wenn angestellte Arbeitnehmer außerhalb des Arbeitsplatzes tätig sind. Bei landwirtschaftlichen Betrieben wird auch die Größe der Anbauflächen mit in die Berechnungen genommen. Bei sehr großen Firmen wird der Beitrag auch nach dem Jahresumsatz berechnet.

Bei der Festlegung der Deckungssumme sollte der Versicherungsnehmer keinen allzu geringen Betrag wählen, da dieser im Ernstfall hohe Schadenersatzleistungen nicht abdecken könnte. Viele Versicherungen bieten ihren Kunden eine Selbstbeteiligung an, um den jährlichen Beitrag zur Betriebshaftpflicht zu reduzieren. Es ist jedoch zu beachten, dass im Schadensfall der Kunde die Kosten bis zur vereinbarten Selbstbeteiligung für den Schadenersatz selbst tragen muss. Ist die finanzielle Grenze erreicht, begleicht die Versicherung die übrige Leistungszahlung.

Information

Bei der Kostenberechnung der Betriebshaftpflichtversicherung sind folgende Faktoren ausschlaggebend:

  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Bruttoumsatz des Vorjahres
  • Bausumme (im Bauwesen)
  • Bruttojahresmietwert (sollte ein Grundstück mitversichert sein)

Der Versicherungsbeginn

Nach Abschluss des Vertrags der Betriebshaftpflichtversicherung besteht vorerst ein formeller Schutz, welcher dann durch die erste Beitragszahlung aktiv wird. Der Beginn der Deckung ist hingegen nicht so einfach zu bestimmen. Hier gibt es drei verschiedene Bezeichnungsformen:

Der formelle Versicherungsbeginn

Der erste Schritt des Versicherungsnehmers ist der der Informationssuche. Wenn er sich ausreichend über die Vertragsbedingungen und -konditionen erkundigt hat, erfolgt üblicherweise – soweit ein Online-Vertragsabschluss nicht gegeben ist – der Gang in eine Versicherungsfiliale. Sollte er hier den vorgelegten Vertrag annehmen, wird von einem formellen Versicherungsbeginn gesprochen.

Der materielle Versicherungsbeginn

Der materielle Versicherungsbeginn beschreibt den Zeitpunkt ab dem die Versicherung den Versicherungsnehmer absichert. Ab hier gelten dann alle Konditionen, die in der Police aufgezählt wurden. Der Kunde ist von dem Moment an rundum geschützt.

Der technische Versicherungsbeginn

Der technische Beginn stellt den Tag dar, ab dem der Kunde zum ersten Mal Beiträge zahlen muss. In der Regel stimmt der materielle mit dem technischen Versicherungsbeginn überein.

Risiken im Vertrag angeben

Glasschaden
Ohne Versicherung kann eine zerbrochene Glasscheibe teuer werden.

Alle Risiken, die durch eine Betriebshaftpflichtversicherung abgedeckt sind, wurden vorab im Vertrag beim Versicherungsgeber festgeschrieben. Am wichtigsten ist die finanzielle Abdeckung von Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Darunter sind alle Schäden zu verstehen, die durch Personal, Betriebsmittel oder auch innerhalb von Gebäuden und Grundstücken des Unternehmens entstehen. Auch das Arbeitsumfeld spielt bei der Versicherung eine gewisse Rolle. So ist das Gefahrenrisiko bei handwerklichen Berufen deutlich höher als zum Beispiel im Handel. Zudem sollten sich der Versicherungsnehmer darüber informieren, ob die Betriebshaftpflichtversicherung auch eine Haus-, Grund- und Bauherrenhaftpflichtversicherung beinhaltet. Ist dies nicht der Fall, könnte er über den Abschluss einer zusätzlichen Police nachdenken, denn dadurch wäre ihm ein vollständiger Schutz gegeben. 

Der Vertragsabschluss

Vor dem Vertragsabschluss sollte der Versicherungsnehmer alle Risiken, die eintreffen könnten, in Betracht ziehen, um so anschließend eine möglichst passende Versicherung zu finden. Leistungen, von denen der Kunde selber weiß, dass er diese nie in Anspruch nehmen wird, brauchen selbstverständlich auch nicht versichert werden. Betriebe und Selbstständige achten in der Regel darauf, die Ausgaben auf ein Minimum zu beschränken. Deswegen sollte eine angemessen hohe Deckungssumme gewählt werden. Ist diese zu gering angesetzt, dann reicht die Versicherungsleistung im Schadensfall nicht aus. Die Folge ist, dass der Verursacher zusätzlich unnötig mehr bezahlen muss. Doch auch eine Überversicherung mit einer sehr hohen Deckungssumme bringt für den Kunden nur eins: zu hohe Beiträge für Leistungen, die er nie beanspruchen wird. Sinnvoll ist diese Versicherung nicht.

Vor dem Vertragsabschluss die Angebote vergleichen

Auf dem Versicherungsmarkt gibt es eine große Anzahl von Angeboten für Betriebshaftpflichtversicherungen. Aus diesem Grund lohnt es sich, die einzelnen Anbieter miteinander zu vergleichen. Hierbei sollten Kunden die nachfolgenden Fragen beachten:

  • Was bieten die Versicherungen für Konditionen an?
  • Welche Risiken sind durch die Police abgedeckt?
  • Welche Unterschiede gibt es bei den Beitragshöhe?
  • Wie hoch ist die maximale Deckungssumme?
  • Wie lange ist der abgeschlossene Vertrag gültig? Wie sind die Kündigung Bedingungen?
  • Zwischen welchen Beträgen kann der Kunde bei der Selbstbeteiligung wählen?

Ein guter Kundenservice ist wichtig

Beratung
Gute Beratung ist vor Vertragsabschluss ist wichtig.

Jede Versicherung sollte über einen kundenfreundlichen Hilfe- und Support-Bereich verfügen. Eine 24-Stunden-Hotlineein Live-Chat sowie deutschlandweite Filialen sind Zeichen für einen guten Service. Zusätzlich bieten viele Unternehmen auch einen informativen FAQ-Bereich, ein Kundenforum sowie themenspezifische Kontaktformulare an. Eines der wichtigsten Kriterien ist jedoch eine übersichtliche und strukturierte Auflistung aller vertraglichen Konditionen, so dass der Interessierte auf einem Blick erfassen kann, was die jeweilige Versicherung leistet.

Die Deckungssumme

Die Höhe der Deckungssumme ist bei der Betriebshaftpflichtversicherung im Falle eines Schadens sehr wichtig, da Personen- und Sachschäden häufig hohe Kosten verursachen und die Existenz des Unternehmens gefährden können. Die Deckungssumme sollte immer individuell an jedes einzelne Unternehmen angepasst werden. Hierbei ist auf die Branche, die Firmengröße, die Mitarbeiteranzahl sowie die zu versichernden Produktionsteile zu achten.

Die zu erwartenden Kosten

Viele Versicherungen bieten in der Regel ihren Kunden einen jährlichen Beitrag von knapp 500 bis ungefähr 1.500 Euro an. Diese Betriebshaftpflichtversicherungen enthalten dann meist bereits einen umfangreichen Schutz. Die Kostenbeiträge variieren zudem nach der Wahl der möglichen Zusatzleistungen und der zu versicherten Schäden sowie nach der Höhe der Selbstbeteiligung. Fällt die Selbstbeteiligung entsprechend hoch aus, reduziert sich der Beitrag sogar noch, jedoch sollten sich Kunden vorher genauestens informieren, ob sie diese in Anspruch nehmen möchten.

Häufig können Kunden die Betriebshaftpflichtversicherungen auch mit anderen Haftpflichtversicherungen kombinieren. So sollte beispielsweise ein Handwerker, der mit chemischen Mitteln arbeitet, die wiederum ins Grundwasser gelangen können, eine Umwelthaftpflichtversicherung abschließen, um perfekt abgesichert zu sein.

Falsche Angaben bringen nichts

Die Versicherungsanbieter verlassen sich darauf, dass die Kunden bei den Angaben im Antrag absolut ehrlich sind, denn auf diesen Informationen erstellen die Versicherungen dann die mögliche Risikohöhe. Bei falschen Angaben ist die dann gegebene Risikosituation einen ganz andere und passt nicht zum Unternehmen beziehungsweise zu dem Selbstständigen oder dem Freiberufler. Bei einem äußerst schweren Täuschungsdelikten wird die Zahlung verweigert und es könnte sogar zu einer Anzeige kommen. Versicherungsnehmer sollten also darauf achten, dass alle Informationen korrekt sind. Wenn der Kunde einen bestimmten Sachverhalt nicht versteht, sollte er das Beratungsangebot der Versicherung in Anspruch nehmen und nachfragen – das beugt spätere Ungereimtheiten vor.

In der Steuererklärung angeben

Die Betriebshaftpflichtversicherung kann von den Steuern abgesetzt werden, da es sich um eine Betriebsausgabe handelt.  Der Unternehmer investiert schließlich Geld, um seinen Mitarbeitern und seinem Betrieb einen optimalen Schutz zu gewähren.

Rechtsschutz vorhanden

Die Berufshaftpflichtversicherung übernimmt häufig auch ungerechtfertigte Schadensersatzansprüche. Neben der Versicherung von Fahrlässigkeit beinhaltet sie meist auch einen passiven Rechtsschutz und greift, sobald unberechtigte Schadensersatzansprüche an den Kunden gestellt werden. Im Ernstfall übernimmt sie somit etwa sämtliche Kosten für einen Rechtsverteidiger.

Rechtsprechung
Die Betriebshaftpflichtversicherung hilft auch, um unberechtigte Schadensansprüche abwehren.

Betriebshaftpflichtversicherung im Ausland

Viele Mitarbeiter, Selbstständige sowie Freiberufler sind von Zeit zu Zeit auch im Ausland tätig und auch hier können Personen-, Sach- oder Vermögensschäden erfolgen. Jedoch sind die meisten Betriebshaftpflichtversicherungen außerhalb von Deutschland nicht wirksam. Wenn im Ausland also ein Schaden entstehen sollte, muss der Verursacher dafür selber aufkommen. Deshalb sollten Unternehmen, die ihre Mitarbeiter ins Ausland schicken, prüfen, ob diese über einen geeigneten Versicherungsschutz verfügen und gegebenenfalls zusätzliche Policen für die entsprechenden Bedingungen abschließen.

3. Mögliche Bausteine bei einer Betriebshaftpflichtversicherung

Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

Money
Vermögensschäden werden spät bemerkt.

Diese Versicherung ist vor allem wichtig für Selbstständige aus dem Dienstleistungsbereich, die aus beruflichen Gründen mit fremden Vermögen arbeiten wie beispielsweise Steuerberater. Versichert sind hier dann echte Vermögensschäden. Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung regelt zudem begründete Haftpflichtansprüche und wehrt nichtige Haftpflichtansprüche ab. Die Police ist besonders für Berufsfelder mit vermögensbezogenen Sorgfaltspflichten wie Rechtsanwälte oder Wirtschaftsprüfer eine gute zusätzliche Alternative neben der Betriebshaftpflichtversicherung. Bei der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung wird auch kein Schadensfall untersucht, sondern das sogenannte Verstoß-Prinzip. Diese begriffliche Unterscheidung resultiert daraus, dass Vermögensschäden nicht sofort sichtbar sind. Die negativen Ausmaße werden erst viel später für den Unternehmer deutlich. Deswegen ist der Versicherungsfall nicht der Beginn des Vermögensschadens, sondern der Verstoß – das berufliche Versehen – der später dann Haftpflichtansprüche nach sich ziehen kann.

Produkthaftpflichtversicherung

Ein Deckungsschutz für die Haftpflicht des Herstellers, Zulieferers, Händlers bei Schäden, die durch fehlerhafte Produkte verursacht werden, wie zum Beispiel eine unzureichende Gebrauchsanweisung, ist äußerst wichtig, da diese sonst alle entstehenden Kosten selber begleichen müssten. Es empfiehlt sich hier eine Produkthaftpflichtversicherung in die Betriebshaftpflichtversicherung zu integrieren. Mit der Produkthaftpflichtversicherung werden Lücken der Betriebshaftpflichtversicherung zur Risikoabdeckung geschlossen – darunter zählen beispielsweise Schäden durch Insekten, die mögliche Holzprodukte zerstören könnten. Deswegen ist diese Police besonders für Hersteller beziehungsweise Händler von Roh- oder Zwischenprodukten empfehlenswert. Keinen Versicherungsschutz erhalten die Unternehmen hingegen für Schäden am eigenen Produkt oder für eine Nachlieferung eines mangelfreien Produktes.

Umwelthaftpflichtversicherung

Abgase
Auch Abgase können Schäden verursachen

Anlässlich der Einführung des Umwelthaftungsgesetzes wurde vom damaligen HUK-Verband die Umwelthaftpflichtversicherung entwickelt. Diese Versicherung deckt Schäden ab, die durch Umwelteinwirkungen wie Abgase entstanden sind. Vor allem in der Landwirtschaft ist aufgrund von Arbeitsgeräten wie Traktoren die Abgasdichte sehr hoch. Landwirte sollten durch eine Umwelthaftpflichtversicherung in der Betriebshaftpflichtversicherung mögliche Kostenerstattungen unterbinden. Die Umwelthaftpflichtversicherung gliedert sich zudem in zwei Varianten:

  • In der Umwelthaftpflicht-Basisversicherung sind Schäden durch Umwelteinwirkungen wie Wasserbehandlungs- oder Filteranlagen beziehungsweise von Tätigkeiten, die an solchen Anlagen ausgehen, versichert.
  • In der Umwelthaftpflicht-Regress-Versicherung wird das so genannte Regressrisiko abgedeckt werden. Darunter sind Schäden zu verstehen, die durch Umwelteinwirkungen entstehen, die wiederum aus der Herstellung, Lagerung, Lieferung, Planung oder Montage resultieren.

Laut dem deutschen Umweltgesetz werden Schäden als Umweltschäden definiert, die durch Umwelteinwirkungen wie beispielsweise Stoffe, Druck oder Geräusche verursacht werden und sich im Wasser, Boden sowie in der Luft ausgebreitet könnten. In der Umwelthaftpflichtversicherung sind jedoch auch einige Schäden nicht mitversichert. Darunter zählen zum Beispiel vorsätzliche Verstöße gegen Schutzgesetze oder Schäden aus dem nachträglichen Erwerb von Grundstücken mit schon kontaminierten Böden.

Transporthaftpflichtversicherung

Die transportierten Produkte können bei der Fahrt oder bei der Einlagerung beschädigt werden oder verloren gehen. Damit der Händler diesbezüglich nicht auf den Schadensersatzkosten sitzen bleibt, sollte er eine Transporthaftpflichtversicherung in seine Betriebshaftpflichtversicherung integrieren. Die Police eignet sich vor allem für Frachtführer, Logistikunternehmen, Paketdienste sowie Speditionsunternehmen und weitere Betriebe. Diese Zielgruppe üben einen entgeltlichen Transport aus und müssen sich daher speziell absichern. Betriebe, die in diesen Branchen arbeiten und zudem Fahrzeuge einsetzen mit einem Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen, müssen die Transporthaftpflichtversicherung sogar im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen Haftungsdeckung vorweisen. Der Versicherungsnehmer sollte stets darauf achten, dass nicht alle Güter bereits im Grundschutz von der Transporthaftpflichtversicherung enthalten sind. Einige Anbieter schließen einen Versicherungsschutz für den Transport von Tabak, hochwertigen Elektronikgeräten oder lebenden Tieren aus. Nichtsdestotrotz können diese über Zusatzbausteine ebenfalls in die Transporthaftpflichtversicherung mitversichert werden. Hierzu sollte sich der Kunde jedoch noch einmal genauer bei seiner Versicherung informieren.

4. Wie muss man bei einer Kündigung vorgehen?

Sollte der Fall eintreten, dass ein Unternehmen schließt, so ist es von Vorteil zu wissen, wie die bestehende Betriebshaftpflichtversicherung zu kündigen ist. Die Versicherungsdauer ist bei vielen Anbietern unbegrenzt, jedoch können auch feste Vertragslaufzeiten angegeben sein.

Kündigung
Informieren Sie sich vor der Kündigung des Versicherungsvertrages.

Grundsätzlich ist die Betriebshaftpflichtversicherung jederzeit kündbar, wenn keine feste Mindestvertragslaufzeit vereinbart wurde. Nichtsdestotrotz sollten Kunden bei einer vorzeitigen Kündigung ein paar Dinge beachten. So sollte der Kunde seinen Anbieter über die vorgeschriebene Versicherungszeit und die Deckungssumme informieren, denn jede Versicherung hat andere Vertragsbedingungen. Eine Kostenerstattung erhält der Kunde nach seiner Kündigung nicht. Im Gegenteil – bei einer vorzeitigen Kündigung entsteht für den Versicherungsgeber ein Kostendefizit, da die eigentliche Versicherungszeit nicht erreicht wurde. Schließlich kommt die volle Summe der Betriebshaftpflichtversicherung erst zustande, wenn der Kunde die gesamte Versicherungszeit vollständig ausnutzt. Hier kann es dann passieren, dass der Versicherungsanbieter auf die Zahlung der ausstehenden Beiträge und die Erfüllung des Vertrages besteht.

5. Die Schadensmeldung – Was muss beachtet werden?

Schadensfall schnellstmöglich melden

Tritt ein Schadensfall ein, sollte der Verursacher zuallererst den „Unfallort“ nicht verändern beziehungsweise überhaupt nicht betreten, denn so wird das Risiko, weitere mögliche Schäden hervorzurufen, vermindert. Danach ist unverzüglich der Versicherungsgeber über den Vorfall in Kenntnis zu setzen. Viele Anbieter verfügen auf ihren Websites über eine spezielle Schadensmeldung-Hotline, welche in vielen Fällen kostenfrei ist. Meist erhält der Versicherte ein Formular, welches er ausfüllt und an seine Versicherung zurückschickt. Hier wird noch einmal der genaue Schaden festgehalten: Wer hat den Schaden verursacht? Wer wurde verletzt beziehungsweise was wurde beschädigt? Gibt es Zeugen? Wurde die Polizei gerufen?

Schnelle Schadenserstattung

Sobald der Schadensfall gemeldet und vom Versicherungsgeber überprüft wurde, erfolgt die Kostenerstattung der Schadensersatzsumme meist innerhalb von zwei Wochen. Diese zeitliche Angabe kann jedoch von Anbieter zu Anbieter variieren.

Was muss beachtet werde, wenn sich ein Unternehmen beziehungsweise ein Betrieb auflöst?

Sollte der Fall eintreten, dass der Versicherungsnehmer, der auch der Unternehmensführer ist, seinen Betrieb einstellen muss, tritt ein sogenannter Wagniswegfall in Kraft. Durch die Schließung des Unternehmens fällt das Wagnis beziehungsweise das zu versichernde Risiko weg und die bestehende Betriebshaftpflichtversicherung verliert ihre Bedeutung. Damit der Kunde nicht weiterhin Beiträge zahlen muss, sollte er sich so schnell wie möglich mit seiner Versicherung in Verbindung setzen. Das Versicherungsunternehmen ist dazu verpflichtet, den Versicherungsschutz aufgrund des entfallenden Wagnisses zu beenden, sobald es über die Betriebsauflösung in Kenntnis gesetzt wurde. Ab diesen Zeitpunkt braucht der Kunde dann auch keine Beitragskosten mehr zu zahlen.  Kam es im Vorfeld zu einer Beitragszahlung, so steht dem Käufer – falls es vertraglich nicht anders festgelegt wurde – eine Kostenrückerstattung zu. 

6. Worin liegt der Unterschied zwischen einer Betriebs- und einer Berufshaftpflichtversicherung?

Sowohl bei der Betriebs- als auch die Berufshaftpflichtversicherung geht es um den Schutz für Fälle, dass Dritte durch eine berufliche Tätigkeit geschädigt werden. Beide Haftpflichtversicherungen kommen zum Einsatz, sobald Dritte Schadenersatzansprüche gegen den Versicherten stellen. Bei Ansprüchen, die für nichtig erklärt werden, sind die Kunden durch einen passiven Rechtsschutz entsprechend gesichert. Bei begründeten Ansprüchen leisten sie im Rahmen der vereinbarten Deckungssumme den Schadensersatz.

Arzt
Eine Betriebshaftpflichtversicherung ist für Ärzte obligatorisch.

Die Berufshaftpflichtversicherung

Die Berufshaftpflichtversicherung ist eine Haftpflichtversicherung für bestimmte Berufsgruppen und gewährt dadurch einen Versicherungsschutz für einzelne Personen. Sie wird bei vielen Versicherungsgebern auch als Vermögensschadenhaftpflichtversicherung angeboten und ist in Deutschland für einige Berufe sogar verpflichtend. So müssen laut Gesetz Rechtsanwälte, Steuerberater, Notare, Versicherungsvermittler, Rentenberater sowie Wirtschaftsprüfer über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, um ihre Tätigkeit überhaupt auszuführen. Dies gilt im Übrigen auch für Ärzte, Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Heilpraktiker sowie Lehrer.

Beispiel für die Unterscheidung zwischen Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung

Ein Mitarbeiter, der in einer Grafikabteilung beschäftigt ist, sollte Visitenkarten für einen Anwalt designen. Bei der Angabe der E-Mail-Adresse ist ihm ein Fehler unterlaufen und die ganzen Visitenkarten wurden umsonst gedruckt. Der Auftraggeber kann mit ihnen nichts anfangen, da seine Kunden an eine falsche E-Mail-Adresse Nachrichten verschicken würden, und verlangt deswegen eine Kostenerstattung. Bei diesem Vorfall würde die Betriebshaftpflichtversicherung nicht greifen, da kein direkter Personen-, Sach- oder Vermögensschaden vorliegt. Hierzu müsste der Mitarbeiter zusätzlich über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, da diese für die entstandenen Kosten aufkommt.

7. Besonders risikoreiche Berufsgruppen

Höheres Risiko – gesteigerter Betriebshaftpflichtschutz

Beitragskosten
Beitragskosten für die Versicherung sind branchenabhängig.

Die Prüfung des bestehenden Risikos bei einem Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung ist ein unumgänglicher Faktor, da sich hierauf das Level des Versicherungsschutzes und die zu zahlenden Beitragskosten beziehen. Der Versicherungsgeber muss alle möglichen Risiken kennen, da ansonsten kein guter Versicherungsschutz gewährleistet werden kann, denn die Betriebshaftpflichtversicherung wird individuell an jedes Unternehmen, an jeden Selbstständigen sowie Freiberufler angepasst. Sollte ein erhöhtes Risiko bestehen, so muss der Kunde auch mit teureren Beiträgen rechnen. Die Deckungssumme steigt dadurch aber nicht. Beim Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung prüft die Versicherung zunächst das bestehende Risiko. Hierbei muss der Kunde absolut wahrheitsgemäße Angaben zu seiner unternehmerischen Tätigkeit und dessen Umfang machen und darf hier keineswegs falsche Aussagen treffen – dies ist vor allem bei Selbstständigen und Freiberuflern notwendig. Für kleinere Betriebe ohne eigene Ware ist eine Betriebshaftpflichtversicherung dafür hingegen sehr günstig. In einigen Fällen – bei einem zu hohen finanziellen Risiko – kann es auch passieren, dass dem Kunden ein Abschluss verwehrt wird. Bei Unternehmen spielt auch die Größe der Firme eine Rolle und in welchem betrieblichen Gewerbe es tätig ist. Je nach Betrieb gibt es hier bei der Betriebshaftpflichtversicherung einige individuelle Unterschiede wie beispielsweise bei der Absicherung der Mitarbeiter oder der Maschinen, mit denen vor Ort gearbeitet wird.

Im Allgemeinen gibt es drei Berufsgruppen, für die ein Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung von besonderer Wichtigkeit wäre: Handwerks- und Handelsbetriebe sowie Freiberufler beziehungsweise Selbstständige.

1. Handwerksbetriebe
Unfall
Auf einer Baustelle können schnell Unfälle können passieren.

Nicht alle Schäden sind durch einen Versicherungsschutz abgedeckt und vor allem bei handwerklichen Tätigkeiten können schnell Missgeschicke passieren, weswegen diese Berufsgruppen unbedingt eine Betriebshaftpflichtversicherung abschließen sollten. So können Schäden, die an Objekten entstehen, welche sich in unmittelbarer Nähe des zu bearbeitenden Gegenstandes befinden, ebenfalls versichert werden. Solche möglichen Schäden sollte der Versicherungsnehmer mit in seinen Vertrag aufnehmen lassen, denn wenn beispielsweise ein Lackierer eine Tür streicht und dabei unabsichtlich den Türrahmen- oder -klinke beschädigt, dann sollte dieser Bearbeitungsschaden in der Betriebshaftpflichtversicherung festgeschrieben sein, da hierfür ansonsten keine Schadenersatzleistungen gelten. Zudem sind neben den Bearbeitungs- und Tätigkeitsschäden für Firmen des Baunebengewerbes die Mitversicherung von Allmählichkeitsschäden von großer Bedeutung. Je nach Berufsfeld kann auch über eine Versicherung von Leitungsschäden nachgedacht werden. Dies gilt besonders für landwirtschaftliche Betriebe, die beispielsweise mit selbstfahrenden Arbeitsmaschinen arbeiten. Einige Versicherungsunternehmen bieten ihren Kunden auch so genannte Bauherrenhaftpflichtversicherungen an, die solche Schäden gleich mitversichern.

2. Handelsbetriebe
Paket
Selbstverständlich sollte die Versicherung alle Risiken abdecken.

Viele Handelsbetriebe bieten zusätzliche Serviceleistungen an. So bekommen Kunden beispielsweise beim Kauf einer Küche diese auch nach Hause geliefert und sie wird vor Ort aufgebaut. Dies ist für den Käufer natürlich praktisch, aber für den Händler bedeutet das ein erhöhtes Risiko, da eine einfache Betriebshaftpflichtversicherung Schäden beim Transport und Aufbau nicht übernimmt. Diese möglichen Schäden sollten mit in die Betriebshaftpflichtversicherung integriert werden. Zudem sollten Firmen, die mit importierter Ware handeln, darauf achten, dass diese mitversichert ist, da hier bereits Fehler in der Verarbeitung vorhanden sein könnten.


 

3. Freiberufler und Selbstständige
Freiberufler
Für Freiberufler bedeutet eine Versicherung die Absicherung der beruflichen Existenz.

Auch Freiberufler und Selbstständige sind nicht fehlerfrei und Schäden können in dieser Berufsgruppe recht teuer werden, wenn der Auftraggeber dann Schadensersatz fordert. So könnte einem selbstständigen Fotografen beispielsweise bei der Fotoentwicklung ein Fehler unterlaufen, der Kunde erhält nicht sein gewünschtes Produkt und der Fotograf verliert vielleicht den Auftrag. Solche eventuellen „Schäden“ sollten je nach Berufsgruppe mit in die Betriebshaftpflichtversicherung integriert werden, da sie in der normalen Versicherung nicht mitversichert sind. Ohne eine spezielle Betriebshaftpflichtversicherung können aus solchen Schäden hohe Ersatzleistungen resultieren, die die Existenz des Freiberuflers beziehungsweise des Selbstständigen gefährdet.

8. Exkurs: Versicherungen

Welche Versicherungen sind wichtig?

Nicht nur wichtig, sondern sogar Pflicht, sind die Krankenversicherung und die Kfz-Haftpflichtversicherung. Einige Bundesländer verlangen auch eine Hundehalterhaftpflichtversicherung. Ansonsten sind eine private Haftpflichtversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu empfehlen. Mit diesen Versicherungen sind Ottonormalverbraucher eigentlich schon perfekt geschützt. Je nach Lebenssituation sollten gewisse Versicherungen hinzugenommen werden. Für Personen, die viel reisen oder sich beruflich öfters im Ausland aufhalten, ist eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung von Vorteil. Pferdebesitzer sollten, ebenso wie Hundehalter, eine Pferdehalterversicherung abschließen. Und wenn ein Bauvorhaben bevorstehen sollte, ist eine Bauherrenhaftpflichtversicherung sinnvoll.

Was versteht man unter dem Begriff „Haftpflicht“?

Mit dem Begriff "Haftpflicht" wird eine Verpflichtung zum Schadenersatz nach den Grundsätzen des Zivilrechtes bezeichnet. Sollte eine Person einen Personen-, Sach- oder Vermögensschaden verursachen, so muss sie für diesen aufkommen. Diese Anspruchsleistung ist gesetzlich festgelegt. Mit dem Abschluss einer Haftpflichtversicherung kann der Schadensverursacher einen möglichen finanziellen Ruin entgehen, da der Versicherungsgeber im Falle einer Schadensforderung für die Kosten aufkommt.

9. Die Wahl des richtigen Tarifes – ein Beispiel

Beispiel: Die ARAG-Betriebshaftpflichtversicherung

ARAG Logo
Die ARAG Betriebshaftpflicht-Versicherung.

Kunden der ARAG können sich bis drei Millionen Euro sowohl gegen Personen- als auch gegen Sachschäden absichern. Die Deckungssumme lässt sich individuell auch auf bis zu fünf Millionen Euro erhöhen. Außerdem prüft der Versicherungsgeber im Schadensfall, ob die Ansprüche gerechtfertigt sind, und wehrt nichtige Ansprüche für den Kunden ab. Auch gerichtliche Kosten werden – wenn nötig – von der ARAG übernommen. Zudem enthält die Betriebshaftpflichtversicherung unter anderem eine Umwelthaftpflicht-Basisdeckung sowie eine Haftung wegen Diskriminierung. Diese Leistungen müssen von Kunden also nicht zusätzlich versichert werden.

Branchenspezifische Leistungen

Der Versicherungsgeber bietet folgenden Branchen eine Betriebshaftversicherung an:

  • Baunebengewerbe
  • Handel und Handwerk
  • Büro und freie Berufe
  • Gaststätten und Beherbergung
  • Land- und Forstwirtschaft

Die Leistungen, die die ARAG den Kunden unterbreitet, sind branchenspezifisch und variieren von Beruf zu Beruf.

Beispiele für eine Kostenbeitragsberechnung

Die nachfolgende Tabelle enthält Beispielrechnungen für mögliche Beitragskosten. Hierzu wurden drei Arbeiter aus verschiedene Berufsgruppen gewählt. Die Summen wurden ohne eine Kostenselbstbeteiligung berechnet. Jedoch können Kunden bei der ARAG zwischen einen Selbstbehalt von 150, 250, 500 oder 1.000 Euro wählen.

Beispiele für eine Beitragskostenberechnung bei der ARAG
ARAG Betriebshaftpflichtversicherung Fotograf (freiberuflich) Altenpfleger (selbstständig) Maler (angestellt im Betrieb)
Jährlicher Beitrag 1.609,05 Euro 1.125,98 Euro 446,24 Euro
Monatlicher Beitrag 144,81 Euro 101,33 Euro 40,16 Euro
Wagnismenge 25.000 Euro* 25.000 Euro* 25.000 Euro**
Versicherungssumme 3 Millionen Euro 3 Millionen Euro 3 Millionen Euro
* pro Person / ** x 1.000 Euro Jahreslohnsumme

Kundenfreundlicher Kontakt

Da eine Betriebshaftpflichtversicherung eine komplizierte Angelegenheit sein kann, ist eine persönliche Beratung eine gute Alternative. Unter „Beratersuche“ findet der Interessierte schnell eine ARAG-Filiale in seiner näheren Umgebung. Eine Kontaktaufnahme ist aber auch per Telefonhotline, Fax sowie einem Online-Kontaktformular möglich. Zudem bietet die Versicherung einen Rückrufservice an.