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Alarmanlagen

Die besten Alarmanlagen fürs Haus im Vergleich

Diego Diana
Platz Produkt Bewertung Preis
1 Olympia Protect 4,85 98,93 €
2 Blaupunkt SA 2700 4,78 319,00 €
3 Multi Kon Trade 4,73 399,90 €
4 Blaupunkt Q3200 4,72 319,00 €
5 ABUS Smartvest 4,71 306,99 €
6 Lupusec XT1 4,67 239,70 €
7 Eminent EM8610 4,61 159,95 €
8 LGtron LGD8003 4,56 234,90 €
9 Medion MD 91400 4,53 166,99 €
10 ABUS Privest 4,23 248,99 €

Technische Merkmale

Alarm

Austattung

Bedienbarkeit & Support

Das eigene Heim zuverlässig vor Einbruch schützen

    Das Wichtigste in Kürze
  • Eine moderne Alarmanlage bietet einen zuverlässigen Schutz gegen Einbrecher und Diebe.
  • Gut ausgestattete Systeme eignen sich nicht nur für die Überwachung des Innenbereichs, sondern auch für die des Gartens und der Garage.
  • Die Installation kabelgebundener Systeme ist lediglich bei einem Neubau empfehlenswert.
  • Für Personen, die eine Alarmanlage nachrüsten wollen, erweisen sich dagegen offene Systeme als optimale Lösung.
  • Günstige Geräte geben keine Sicherheit. Zudem sind sie oft für Störungen und Fehlalarme anfällig.

1. Alarmanlagen - eine Investition, die sich auszahlt

Die Daten sind alarmierend: Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik wurde im Jahre 2015 in über 167.000 Wohnungen bundesweit eingebrochen - das entspricht einem Zuwachs von 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zu den Einbruchshochburgen in Deutschland gehören hauptsächlich Großstädte. Am häufigsten wird in Nordrhein-Westfalen eingebrochen – in Städten wie Bonn, Köln, Aachen oder Krefeld. Aber auch Berlin, Hamburg und Bremen sind im deutschlandweiten Vergleich laut Einbruchsstatistik weit oben. Am sichersten wohnt man übrigens in Bayern.

Diagramm
In Deutschland nimmt die Anzahl der Einbrüche seit dem Jahre 2011 kontinuierlich zu. Der Hausalarmanlagen-Vergleich zeigt, wie das Grundstück am besten geschützt wird.

Zu den bevorzugten Zielen von Einbrechern werden hauptsächlich Einfamilienhäuser und große Wohnungen. Diese eröffnen den Dieben zahlreiche Möglichkeiten, unbemerkt in das Objekt einzudringen und so viel Beute wie möglich herauszuholen. Dabei schlagen Einbrecher nicht zwingend nachts zu, sondern meist über die Mittagsstunden – etwa 30 Prozent der Einbrüche erfolgt zwischen 10 und 14 Uhr, eben wenn die Einwohner außer Haus sind. Die Täter dringen vor allem über Fenster und Türen ein, um bevorzugt Geld und Schmuck zu stehlen. Neben dem bedauerlichen Verlust von Wertsachen haben Einbruchsopfer vor allem mit den psychologischen Folgen eines Eindringens in ihre Privatsphäre zu kämpfen: Die eigenen vier Wände bieten plötzliche keine Sicherheit mehr. Sie verlieren ihren Nimbus als ureigenen Rückzugsort, die Angst vor einem erneuten Einbruch beschleicht den Bewohner, wann immer er sein Haus verlässt. Eine Alarmanlage beugt einer solchen Angst vor. Ein losgehender Alarm schreckt 66 Prozent aller Einbrecher ab. Sie fliehen meist unverrichteter Dinge vom Tatort und das Heim bleibt sicher.

Der optimale Einbruchschutz

Heutige Hausalarmanlagen sind daher eine sehr empfehlenswerte Investition. Die modernen Schutzsysteme bieten innovative Anwendungen und zuverlässige Überwachungsgeräte, die durchaus auch für professionelle Diebe schwer zu überwinden sind. Mit Videokameras und Bewegungsmeldern stellen Bewohner zudem sicher, dass das Grundstück selbst während ihrer Abwesenheit geschützt ist.

Moderne Systeme überzeugen mit einer umfangreichen Auswahl an Komponenten, die die Sicherheit eines Hauses gewährleisten. Zeitgemäße Alarmanlagen verfügen beispielsweise über Kameras, auf die der Nutzer über eine Applikation von ihrem Smartphone oder Tablet zugreifen können. Spezielle Sensoren eignen sich perfekt für die Überwachung von Einfamilienhäusern. Die Alarmanlagen der letzten Generation arbeiten außerdem leise und effektiv. Neben einem akustischen Signal lösen diese zumeist auch einen stillen Alarm aus und verschicken eine entsprechende Mitteilung an das Handy des Eigentümers. Nicht zuletzt stellt die Kostenflexibilität mittlerweile ein weiteres Plus für viele Käufer dar. Die meisten Alarmanlagenhersteller bieten in ihrem Portfolio nicht nur sehr teure Geräte an, sondern auch Produkte aus niedrigeren Preisklassen.

Vorteile von Alarmanlagen

  • Zuverlässiger Schutz für Haus und Garten
  • Alarmanlagen wirken präventiv
  • Viele Erweiterungen möglich
  • Umfangreiche Auswahl an Produkten

2. Die verschiedenen Arten von Alarmanlagen

Ein herkömmliches Alarmsystem basiert grundsätzlich auf zwei Komponenten: Den Meldern, die für die Überwachung der verschiedenen Räume zuständig sind, und einer speziellen Zentraleinheit, welche die von den Sensoren gesendeten Informationen koordiniert und verarbeitet.

Die Hausalarmanlagen unterscheiden sich vorrangig in ihrer Verkabelung sowie im Preis - folgende zwei Typen werden unterschieden: den geschlossenen Systemen – auch kabelgebundenen Alarmanlagen genannt – und den offenen Systemen – wie den Funkalarmanlagen, den GSM- und den WLAN-Meldesystemen.

Geschlossene Alarmsysteme

In diesen Hausalarmanlagen sind die Zentraleinheit und die verschiedenen Komponenten per Kabel miteinander verbunden. Sobald ein Einbrecher die überwachten Räume betritt, versendet eine Meldereinheit ein elektrisches Signal an die Alarmzentrale und löst dadurch den Alarm aus.

Im Vergleich zu anderen Produkten sind verdrahtete Abwehrsysteme sehr unauffällig, was zugleich auch ihre Effektivität stark erhöht. Die Verkabelung ist innerhalb der Wände versteckt, sodass diese Sicherheitstechnik für den Einbrecher sehr schwer zu manipulieren oder zu sabotieren sind. Die Versorgung durch eine normale Steckdose sorgt außerdem dafür, dass die Alarmanlage immer einsatzfähig ist, und verringert zugleich das Auftreten von Störungen und Fehlalarmen. Nicht zuletzt sind die Geräte oft mit einer zusätzlichen Batterie ausgestattet, um bei Stromausfällen Abstürze zu vermeiden.

Leider sind kabelgebundene Alarmsysteme mit einer sehr aufwendigen Installation verbunden. Die Kabel müssen unter Putz verlegt und korrekt angeschlossen werden, wofür die Hilfe eines Fachmannes normalerweise unentbehrlich ist. Auf dieselbe Weise sind eventuelle Reparaturen oder Erweiterungen komplexer Hausalarmanlagen besonders umständlich und teuer. Aus diesem Grund erweist sich der Kauf und der Einbau nur in seltenen Fällen – wie etwas bei einem Neubau oder einer Renovierung des Hauses – als tatsächlich lohnenswert.

  • Für den Einbrecher unsichtbar
  • Schwer manipulierbar
  • Hoher Preis
  • Großer Aufwand bei der Installation

Die Funkalarmanlagen

Unter den drahtlosen Alarmsystemen sind die Funkalarmanlagen sehr verbreitet. Ein namensgebendes Funknetz verbindet die batteriebetriebenen Melder mit der Alarmzentrale über Funk. Im Gegensatz zu den kabelgebundenen Anlagen eignen sich diese Systeme nicht nur für Neubauten, sondern auch für die Nachrüstung älterer Häuser und Wohnungen. Der Einbau dieser Sicherheitstechnik ist nicht besonders kompliziert und benötigt in der Regel keine fachmännische Unterstützung. Außerdem kann die Anlage auch nachträglich mit diversen Zusatzmeldern – wie etwa Rauch- oder Gasmelder – ohne größeren Aufwand erweitert und modifiziert werden.

Leider weisen diese Alarmanlagen kleinere Mängel hinsichtlich ihrer Effizienz auf. Die Verbindung über Funk fällt bei einigen Modellen sehr sensibel aus, was gelegentlich auch zu Störungen oder Fehlern der Alarmanlagen führen kann. Mit speziellen Störsensoren sind professionelle Einbrecher zudem bisweilen in der Lage, die Melder lahmzulegen und somit unbemerkt in das Haus einzudringen. Um derartige Sabotagen zu erschweren, sind einige Produkte mit einer zusätzlichen Abwehr gegen Manipulationsversuche ausgestattet. Sobald die Zentrale eine Sabotage erkennt, wird der Alarm aktiviert.

  • Erschwingliche Preise
  • Einfach einzubauen
  • Per App bedienbar
  • Zahlreiche Erweiterungen möglich
  • Hohe Kompatibilität mit Zusatzmeldern
  • Batterien für Melder nötig
  • Störungen und Fehlalarme möglich
  • Für Manipulationen und Sabotagen anfällig

GSM-Alarmanlagen

Neben den Funkalarmanlagen stellen die GSM-Systeme eine weitere interessante Untergruppe dar. Ihre Besonderheit liegt in dem Netz, das sie für die Überwachung des Hauses verwenden. Mittels einer SIM-Karte, die sich in der Zentraleinheit der Alarmanlage befindet, sind GSM-Anlagen an eine einfache Mobilfunkverbindung angeschlossen. Dies sorgt nicht nur für eine sehr sichere Kommunikation zwischen den Anlagekomponenten. Im Falle eines Einbruches ist das Alarmgerät auch in der Lage, sich mit einem Telefon in Kontakt zu setzen und die unerwünschte Präsenz zu melden. Aus demselben Grund benötigen GSM-Systeme keinen Festnetzanschluss und sind bequem sowohl per SMS als auch über eine entsprechende App steuerbar. Wie die traditionellen Alarmanlagen, welche über Funk kommunizieren, sind die GSM-Systeme einfach zu installieren und können problemlos mit speziellen Zusatzgeräten und Sensoren erweitert werden.

Nicht besonders vorteilhaft sind diese Systeme aber hinsichtlich der Kosten – eine sehr zuverlässige GSM-Alarmanlage wie das Modell Q3200 von Blaupunkt ist erst ab 549 Euro erhältlich. Da die Melder kabelfrei sind, erfolgt die Stromversorgung in der Regel durch Batterien, sodass der Akku der verschiedenen Komponenten regelmäßig kontrolliert werden muss. Anderenfalls kann es vorkommen, dass das Alarmsystem irgendwann die Arbeit einstellt. Weitere Probleme können mit der SIM-Karte der Alarmanlage zusammenhängen, falls diese nicht mit dem System kompatibel ist. Vor dem Kauf einer GSM-Schutzanlage ist es deshalb besonders empfehlenswert, sich über die SIM-Kompatibilität genau zu informieren.

  • Steuerung via Handy
  • Einfache Installation
  • Umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten
  • Flexible Benachrichtigung per SMS oder per Anruf
  • Hoher Preis
  • Batterie und Akku für Melder nötig
  • Nicht alle SIM-Karten sind mit der Zentrale kompatibel

WLAN-Alarmanlagen

Alle, die großen Wert auf eine hohe Benutzerfreundlichkeit von Alarmanlagen legen, bieten WLAN-Systeme eine interessante Lösung. Diese Sicherheitslösungen – auch IP-Alarmanlagen genannt – funktionieren mit einer normalen Internetverbindung, welche für die Kommunikation zwischen den diversen Komponenten sorgt. Der größte Vorteil dieser Einbruchmelder liegt in ihrer Bedienung, welche komfortabel und kostenlos über das Internet vorgenommen werden kann. Dafür ist nicht unbedingt ein Computer nötig. Mit einem gängigen Smartphone und einer guten Internet-Verbindung kann der Verbraucher sein Alarmsystem über eine Smartphone-Applikation beliebig an- oder ausschalten. Die Installation einer WLAN-Alarmanlage ist außerdem nicht besonders aufwendig: Lediglich ein Ethernet-Verbindung zum Router ist notwendig - der Kontakt zwischen der Zentraleinheit und den Meldern der Alarmanlage erfolgt dagegen drahtlos.

Alarmanlagen mit dieser besonderen Art der Datenübertragung haben allerdings auch gewisse Nachteile. Die Reichweite der Melder sind unter anderem von der Internet-Geschwindigkeit abhängig und können gelegentlich auch deutlich nachlassen. Dieser Fall tritt ebenso ein, wenn die Internet-Verbindung auf dem eigenen Smartphonenicht ausreicht. Ist der Handy-Empfang zu schlecht, hat man keinen Zugriff auf die Hausalarmanlage und kann somit das System nicht mehr korrekt steuern.

  • Zugriff auf Steuereinheit via Internet
  • Einfache Installation
  • Geringe Anschaffungskosten
  • Leichte Steuerung
  • Unbegrenzt erweiterbar
  • Von der WLAN-Geschwindigkeit abhängig
  • Kein Zugriff auf die Zentrale ohne Internet-Verbindung

3. Das ist vor dem Kauf einer Alarmanlage zu beachten

Durch dieses umfangreiche Spektrum an Möglichkeiten und Optionen ist es für Kunden nicht immer einfach, die passende Anlage zu finden. Verschiedene Faktoren beeinflussen die Effizienz einer Alarmanlage und sagen vieles über ihre Leistung aus. Die Grundausstattung und die Reichweite eines Gerätes offenbaren unter anderem, für welches Areal sich der Schutz eignet.

Der Preis einer Alarmanlage

Je nach Ausstattung und Funktionen können die Kosten einer Alarmanlage erheblich variieren. Neben sehr teuren Produkten bietet der Markt mittlerweile auch günstige Geräte. Aber was bringt eine preiswerte Alarmanlage, wenn dieses nach der Installation nur Probleme bereitet und keine ausreichende Sicherheit garantiert?

Im Fall einer Einbruchmeldeanlage kann der vorteilhafte Preis auch unangenehme Überraschungen bereiten, wie etwa häufige Störungen oder kontinuierliche Abstürze. Bei hochwertigen Geräten sind diese Ausfälle deutlich seltener, wovon gleichzeitig auch die Sicherheit profitiert. Beim Preis sollte bei Alarmanlagen nicht an der falschen Stelle gespart werden, immerhin geht es um ihre Sicherheit.

Die Ausstattung

Viele Alarmanlagen zeichnen sich durch die umfangreiche Auswahl an Zusatzkomponenten und Funktionen aus: Eine Alarmzentrale mit LC-Display; Öffnungssensoren und Glasbruchmelder für Fenster und Türen; Bewegungs- und Rauchmelder mit Alarmton oder unscheinbare Videokameras für den Garten sind bei guten Alarmanlagen keine Seltenheit.

Aber nicht jeder Teil, den ein Schutz-Paket beinhaltet, erweist sich immer tatsächlich als nützlich und effektiv. Die Bewegungsmelder einer Alarmanlage bemerken zwar jeden Einbrecher, der sich im Haus aufhält, sie können allerdings unabsichtlich von Haustieren ausgelöst werden. Ein lauter Alarm ist zum einen in der Lage, unerwünschte Besucher zu verscheuchen, kann aber bei Fehlalarmen die Nachbarschaft nerven.

Die Erweiterungsmöglichkeiten

Die Qualität einer Alarmanlage hängt nicht nur von dem Umfang des Start-Sets ab, sondern auch von ihrer Anpassungsfähigkeit. Auch mit einer beschränkten Grundausstattung erweisen sich Alarmanlagen nicht selten als eine hervorragende Lösung, wenn Nutzer beliebig viele neue Komponenten zu ihrer Alarmanlage hinzufügen können. Aus diesem Grund sollte der Kunde vor dem Kauf berücksichtigen, ob die Alarmanlage mit zusätzlichen Meldern nachgerüstet werden kann. Hierbei sind die speziellen Anschlüsse für neue Kameras und Bewegungssensoren von entscheidender Bedeutung. Bei einigen Alarmanlagen ist auch die Erweiterung um Rauchmelder möglich.

Die Installation der Alarmanlage

Neben Preis und Ausstattung ist auch die Installation der Anlagen ein sehr wichtiger Kauffaktor. Vor allem bei GSM- und WLAN-Anlagen sollte der Einbau der verschiedenen Komponenten im besten Fall ohne die Hilfe eines Fachmannes möglich sein. Komplexe Systeme sind dagegen nicht nur schwer zu installieren, sondern im Regelfall auch aufwendiger zu reparieren, falls Störungen und Fehler auftreten.

Die Räumlichkeiten

Natürlich gilt es auch zu beachten, welchen Raumbereich das Alarmsystem schützen soll. Die meisten Alarmanlagen eignen sich für die Überwachung des Innenbereiches. Für Verbraucher, die zusammen mit dem Haus auch ein externes Ambiente mit einer Alarmanlage ausstatten möchten, bieten einige Hersteller spezielle Produkte für den Außenbereich. Diese Geräte weisen eine besonders hohe Reichweite auf, so dass auch die Terrasse oder der gesamte Gartenbereich überwacht werden können.

4. Wie funktioniert eine Alarmanlage?

Dank ihrer innovativen Technologie sind Alarmanlagen auch für einen Laien nicht besonders schwer zu bedienen. Allerdings ist der korrekte Umgang mit den diversen Teilen und Komponenten auch bei den besten Produkten die Grundvoraussetzung für das Funktionieren der Anlage. Denn Störungen und Fehlalarme können jederzeit auftreten, wenn der Eigentümer sein Alarmsystem nicht unter Kontrolle hat. Die folgende Grafik bietet einen Überblick über die Grundkomponenten eines herkömmlichen Alarmsystems sowie deren Funktionsweise.

Haus Schema
Eine Alarmanlage fürs Haus im Querschnitt

Zentraleinheit

Dieser Teil bildet das wichtigste Element jeder Alarmanlage. Die Zentrale koordiniert alle Informationen aus den verschiedenen Meldern und aktiviert den Alarm, sobald diese einen unerwünschten Besucher im Haus erkennen. Moderne Sicherheitstechniken sind mit einem übersichtlichen Display ausgestattet, das die Bedienung der Komponenten erleichtert. Über ihre Tastatur kann der Verbraucher das System an- und ausschalten sowie eventuelle Zusatzoptionen aktivieren, wie etwa einen TV-Simulator. Das Gerät simuliert das flackernde Licht eines Fernsehers und erzeugt somit von außen den Eindruck, dass die Bewohner zu Hause sind.

Öffnungsmelder

Fenster- und Türalarme gehören mittlerweile zu der üblichen Ausstattung jeder Alarmanlage und gewährleisten einen sehr effektiven Schutz für die Hauseingänge. Die Geräte bestehen aus zwei magnetischen Teilen, die an Türen und Fenstern installiert werden. Wird der Kontakt zwischen dem Magneten an Fenster oder Tür unterbrochen – zum Beispiel aufgrund eines Einbruches –, lösen sie den Alarm aus.

Bewegugnsmelder

Diese Sensoren sind in der Lage, die Präsenz eines Einbrechers in einem Raum anhand seiner Bewegungen zu erkennen. Um die Sicherheit der Räumlichkeiten zu gewährleisten, setzen die Bewegungsmelder auf Technologien wie Infarotstrahlung oder Ultraschall. Diese Geräte erweisen sich allerdings als nicht besonders vorteilhaft, wenn im Haus ein Tier wohnt. Katzen und Hunde können den Alarm versehentlich aktivieren.

Sirene

Die alarmierende Lautstärke einer Sirene schlägt Diebe und Einbrecher in die Flucht. Einige Modelle sind nur für den Außenbereich gedacht – die sogenannten Außensirenen –, andere können dagegen auch im Haus platziert werden, wie etwa die Innensirenen. Bei wiederholten Fehlalarmen kann ihre akustische Warnung allerdings die Nachbarn nerven.

Stiller Alarm

Eine gute Alternative zu den nervigen Geräuschen einer Sirene bietet der sogenannte stille Alarm. Die Alarmsysteme, die über diese Option verfügen, sind in der Lage, eine unerwünschte Präsenz zu melden, ohne zugleich die ganze Nachbarschaft zu stören. Im Falle eines Einbruches benachrichtigt dieser lautlose Alarm den Eigentümer per SMS oder registriertem Anruf über die Vorfälle. So hat dieser genug Zeit, die Polizei zu verständigen. Um diese Funktion zu aktvieren, muss die Zentrale der Alarmanlage natürlich mit einem Telefonanschluss verbunden sein.

Kamera

Gute Überwachungskameras können ohne großen Aufwand sowohl im Haus als auch im Garten platziert werden und ermöglichen die Videoüberwachung der Räume. Moderne Kameras sind zudem sehr einfach zu steuern. Werden sie an ein Mobilfunk- oder ein WLAN-Netz angeschlossen, kann der Nutzer sie per Smartphone an- und ausschalten.

Akku

Bei drahtlosen Sicherheitstechniken – vor allem Funk-, GSM- und WLAN-Systemen – erhalten die verschiedenen Komponenten den nötigen Strom von Batterien. Der Verbraucher sollte regelmäßig – mindestens einmal pro Jahr – den Status der Akkus überprüfen und verbrauchte Batterien durch neue ersetzen. Bei besonders guten Anlagen ist dieser Aufwand allerdings nicht nötig. Die Zentrale selbst benachrichtigt den Verbraucher, sobald der Akku eines Melders aufgeladen werden muss.

5. Die VdS-Zertifizierung

Mit seinen zahlreichen Sensoren und zusätzlichen Komponenten bietet ein gutes Alarmsystem in der Regel eine zuverlässige Abwehr gegen Einbrecher und Diebe. Nicht jedes Gerät, welches die modernsten und innovativsten Technologien verspricht, ist allerdings tatsächlich in der Lage, einen wirkungsvollen Schutz für das eigene Haus zu gewährleisten. Um den Konsumenten korrekte Informationen über die Effizienz der angebotenen Produkte zu geben, werden einige Alarmanlagen nach einem speziellen Protokoll geprüft – die sogenannte VdS-Zertifizierung. Das VdS-Prüfverfahren evaluiert die Geräte nach transparenten Richtlinien, welche die besondere Qualität und die hohe Zuverlässigkeit des verglichenen Produktes garantieren.

VdS – Vertrauen durch Sicherheit

Die VdS Schadenverhütung GmbH ist in Köln ansässig. Seit 1997 ist das Unternehmen in der Sicherheitsbranche aktiv. Seine Schwerpunkte betreffen hauptsächlich den Brandschutz, die Security und Naturgefahrenpräventionen.

Die VdS-Zertifizierung wird von einem unabhängigen Unternehmen – der VdS Schadenverhütung GmbH – ausgeführt. Seine Experten untersuchen die verschiedenen Bauteile eines Systems und überprüfen ihre Funktionsfähigkeit unter festgelegen Parametern, wie etwa der Ansprechempfindlichkeit oder den im System vorhandenen Zusatzfunktionen. Nach dem Vergleich werden die geprüften Alarmanlagen in eine Wertskala eingeordnet, welche aus drei verschiedenen Klassen besteht. Die folgende Übersicht listet die verschiedenen Grundanforderungen auf, welche Alarmsysteme im VdS-Vergleich zu erfüllen haben und wofür sie geeignet sind:

Klasse A
  • verfügen über einen einfachen Schutz gegen Überwindungsversuche im scharfen sowie im unscharfen Zustand
  • die Melder verfügen über eine mittlere Ansprechempfindlichkeit
  • Gebäude oder Wohnungen mit einer geringen Anzahl von Wertsachen
Klasse B
  • verfügen über einen mittleren Schutz gegen Überwindungsversuche im scharfen sowie im unscharfen Zustand
  • die Melder verfügen über eine mittlere Ansprechempfindlichkeit
  • Haushalte, die viele Wertsachen enthalten, und oder für kleine Geschäfte
Klasse C
  • verfügen über einen erhöhten Schutz gegen Überwindungsversuche im scharfen sowie im unscharfen Zustand
  • die Melder verfügen über eine erhöhte Ansprechempfindlichkeit
  • Eine weitgehende Überwachung der sicherheitsrelevanten Funktionen ist vorhanden
  • Objekte / Gebäude mit erhöhter Gefährdung - wie zum Beispiel Juwelier- oder Teppichgeschäfte

6. So vergleichen wir

Wichtig: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich. In dieser Kategorie war es uns aus Gründen der Verfüg- und Machbarkeit nicht möglich, vollumfänglich selbst zu testen, weshalb wir unsere Bewertung sowie das Ranking auf der Grundlage einer Analyse online recherchierter Informationen, Experteneinschätzungen, Berichten von Testinstitutionen, Online-Reviews und Kundenerfahrungen erstellten.

Eine gut ausgestattete Alarmanlage bietet in vielen Fällen eine sichere und zuverlässige Lösung für alle, die ihr Haus vor unerwünschten Besuchern schützen möchten. Die Suche nach passenden Überwachungssystemen ist komplex und von vielen Faktoren abhängig. Zahlreiche Hersteller überzeugen ihre Kunden mit einer riesigen Auswahl an Hausalarmanlagen sowie Einbruchmeldesystemen mit den unterschiedlichsten Funktionen und Erweiterungsmöglichkeiten. Nicht jedes angebotene Produkt ist allerdings in der Lage, eine sichere und gründliche Abwehr des Hauses zu garantieren oder die individuellen Ansprüche des Verbrauchers zu erfüllen. Manche Alarmanlagen bieten die modernsten Technologien für die Sicherheit der Innenräume, welche sich wiederum als weniger zuverlässig für die Überwachung externer Räume erweisen. Andere Alarmanlagen überzeugen durch die Effizienz ihrer verschiedenen Komponenten, sind allerdings für Störungen und Fehlalarme anfällig.

Im Alarmanlagen-Vergleich wird ergründet, was zuverlässigen Einbruchschutz überhaupt ausmacht. Hier erfahren Schutzsuchende schnell, welche Aspekte bei der Wahl nach der richtigen Alarmanlage zu beachten sind und welche Faktoren dagegen weniger relevant sind. Um die verschiedenen Geräte fair zu bewerten, wurden die besten Alarmanlagen fürs Haus anhand der folgenden vier Bewertungskriterien ermittelt.

Technische Merkmale

Hier erfahren Interessenten nicht nur den Preis der diversen Hausalarmanlagen, sondern auch wichtige Informationen über das Herstellungsjahr, die Maße und das Gewicht eines Gerätes. Zudem behandelt der Vergleich die Art der Verbindung. Einige Geräte verwenden Funk, andere das WLAN-Netzwerk von Zuhause, wobei sie die Daten über das Internet übertragen. GSM-Anlagen nutzen dagegen den Mobilfunk einer SIM-Karte und können daher bequem per Smartphone gesteuert werden. Um die Installation der Alarmanlage zu vereinfachen, thematisiert der Alarmanlagen-Vergleich zusätzlich die Funkfrequenz - also die Verbindung, über welche die verschiedenen Komponenten miteinander kommunizieren. Zuletzt konzentriert sich der Vergleich auf die Reichweite der Alarmanlage.

handy
Moderne Hausalarmanlagen sind mit einem Smartphone steuerbar.

Alarm

Hier fokussiert sich der Vergleich auf die Alarmtechnologie, die im Falle eines Einbruches zum Einsatz kommt. Das Alarmsignal muss nicht unbedingt laut sein – wie etwa mittels einer Sirene. Bei einigen besonders innovativen Modellen erfolgt die Meldung vielmehr lautlos, zum Beispiel durch eine SMS oder einen Anruf an eine gewünschte Telefonnummer. Ein gutes Alarmsystem bietet jedoch nicht nur eine zuverlässige Abwehr für das gesamte Grundstück, sondern ist auch in der Lage, sich selbst vor eventuellen Manipulationen zu schützen. Alarmanlagen, welche über eine spezielle Technologie gegen Sabotagen verfügen, werden in diesem Vergleich mit Pluspunkten belohnt.

Ausstattung

Die dritte Bewertungskategorie beschäftigt sich mit dem gesamten Zubehör, das die verschiedenen Modelle in ihrem Set anbieten. Im zugrundeliegenden Vergleich werden alle Informationen über die diversen Komponenten zusammengetragen. Die meisten Geräte enthalten in ihrer Ausstattung unter anderem mehrere Öffnungsmelder und Glasbruchmelder für die Absicherung von Türen und Fenstern. Für Verbraucher, die dagegen auf den Schutz des Innenbereiches großen Wert legen, bieten einige Alarmanlagen zudem spezielle Bewegungssensoren, welche die Präsenz von unerwünschten Besuchern sofort melden. In besonders gut ausgestatteten Paketen ist nicht selten auch eine Sirene für die akustische Warnung beigelegt. Neben dem inklusiven Zubehör evaluiert die Redaktion auch die Erweiterungsmöglichkeiten eines Gerätes. Denn gute Alarmanlagen zeichnen sich nicht nur durch den Umfang ihrer Grundausstattung aus, sondern können ebenfalls mit zusätzlichen Sensoren oder sogar Kameras ausgebaut werden. Auf diese Weise erhalten Kunden die Möglichkeit, ohne große Geldinvestition die Effektivität ihres Schutzes zu erhöhen und an neue Bedürfnisse anzupassen.

Außensirene
Gute Alarmsysteme verfügen auch über eine Außensirene.

Bedienbarkeit & Support

In diesem letzten Bewertungskriterium evaluieren wir alle relevanten Aspekte hinsichtlich der Usability der verschiedenen Alarmanlagen. Die Kategorie nimmt zuerst die Zentraleinheit unter die Lupe: Diese Komponente sollte einfach zu installieren und anschließend bequem und einfach zu bedienen sein. Zudem ist ein komfortables Display, das alle wichtigen Alarmfunktionen klar und übersichtlich aufzeigt, notwendig. Bei der Bewertung der verschiedenen Produkte berücksichtigen wir zudem, ob Nutzer ihre Alarmanlage über eine Fernbedienung steuern können. Neben der Benutzerfreundlichkeit evaluiert die Redaktion zuletzt den Support der verschiedenen Anbieter. Um ihren Kunden zu helfen, falls die Anlage plötzlich nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert, bieten viele Hersteller von Alarmanlagen unter anderem einen Kundendienst an. Ob der Service nur per E-Mail erreichbar ist oder ob der Anbieter auch eine telefonische Hotline zur Verfügung stellt, erfahren die Leser in dieser Bewertungskategorie unseres Alarmanlagen-Vergleichs.

Fazit der Redaktion

Aus der Benotung der einzelnen Kategorien – in jeder können dabei maximal fünf Punkte erzielt werden – errechnen wir eine Gesamtnote für jedes Produkt. Daraus ergibt sich die Platzierung der Alarmanlagen. Hierbei sollte der Leser jedoch nicht vergessen, dass der Vergleich lediglich als Orientierungshilfe dient. Welcher Aspekt letztendlich ausschlaggebend ist, muss jeder Interessent für sich selbst abwägen.

Aufgrund der umfangreichen Ausstattung und des optimalen Preis-Leistungsverhältnisses hat die Alarmanlage Olympia Protect 9061 im Vergleich besonders gute Noten erhalten. Trotz der niedrigen Rechtweite überzeugt das Gerät durch einen großen Set-Umfang und durch die hohe Benutzerfreundlichkeit. Neben diesem Produkt erweist sich das Modell SA 2700 von Blaupunkt als eine zuverlässige Alarmanlage. Dank seiner sehr hohen Rechtweite eignet sich das System vor allem für den Schutz eines Einfamilienhauses mit Garten. Für alle Leser, die dagegen nach einer zuverlässigen Alarmanlage hauptsächlich für die Innenräume suchen, ist das Multi Kon Trade M2B ohne Zweifel ein empfehlenswertes Produkt. Das Gerät bietet in seiner Grundausstattung zwar nur einen Öffnungs- und einen Bewegungsmelder. Falls aber der Verbraucher die Alarmanalage erweitern möchte, kann er an dieses System viele neue Komponenten problemlos anschließen.